Mündliche Prüfung

Frau Dr. Krebsner

Frau Dr. Krebsner


A. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über verschiedene medizinische Erkrankungen und Syndrome, darunter Depressionen, Tollwut, Mammakarzinom und das Hirnorganische Psychosyndrom. Sie decken Symptome, Ursachen, Diagnosen und Therapien ab, wobei auch rechtliche Aspekte wie das Infektionsschutzgesetz und Heilpraktikergesetz behandelt werden. Medizinstudenten und Fachkräfte profitieren von der strukturierten Wissensvermittlung, um sich auf mündliche Prüfungen vorzubereiten und ein tiefes Verständnis der Krankheitsbilder zu erlangen.
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Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
29.10.2019 / 16.08.2023

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STOFFWECHSEL UND VERDAUUNG

  • akute Pankreatitis

  • DEFINITION
    • akute Entzündung des Pankreas, häufig durch Alkoholexszesse oder Verschlüsse der Gallenwege
  • URSACHEN
    • Alkoholexszesse
    • Stoffwechselstörungen: Fettstofwechsel, Hyperkalziämie, Medikamente
    • Mechanisch: Verlegung der Papilla-vateri durch Gallensteine, OPs, Pankreas CA, Traumen
    • Infektionskrankheiten
      • Mumps, Hepatitis, Coxsacke-Virus
  • SYMPTOME / KOMPLIKATIONEN
    • Symptome
      • plötzlich, heftige, gürtelförmige Schmerzen im Oberbauch, in den Rücken oder Thorax ausstrahlend
      • U / EB
      • Gummibauch (elastische Bauchdecke)
      • Fieber
      • Blähungen
      • Gesitchsrötung
    • Komplikationen
      • Paralytischer Ileus
      • Ikterus bei Verlegung des Ductus choledochus
      • Schock, Kreislaufversagen mit nachfolgendem Nierenversagen
      • Peritonitis, Sepsis
      • Pleuraergüsse - meist links
      • Thrombosierung der Pfortader oder Milzvene
  • DIAGNOSE
    • Blut:
      • BSG/CRP 
      • pnakreasspezifische Lipase  ↑
      • Amylase ↑
      • Hyperglykämie
    • Ultraschall
    • CT/ MRT
  • THERAPIE
    • NOTFALL
    • Vitalzeichenkontrolle
    • evtl. Schocklagerung
    • parenterale Ernährung
    • Schonkost
    • Analgetika, Antibiotika

STOFFWECHSEL UND VERDAUUNG

  • chonische Pankreatitis

  • DEFINITION
    • Chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • URSACHEN / RISIKOFAKTOREN
    • Alkoholabusus (80%)
    • Mukoviszidose
    • akute Pankreatitis
    • idopathisch
  • SYMPTOME / KOMPLIKATIONEN
    • Symptome:
      • Frühsymptome: meist GEwichtsabnahme, Mangelzustände, evtl. Eiweissmangelödem
      • Nachtblindheit (Vit. D, A, K-Mangel)
      • eichte Verläufe können symptomlos bleiben
      • Ausgeprägte Form:
        • rezidivierende Schmerzen, gürtelförmig
        • fette Speisen werden nicht mehr vertragen
        • Völlgefühl
        • Fettstühle
    • Komplikationen
      • Diabetes mellitus
      • Pseudozysten im Pankreas
      • Fistelbildung
      • Malabsorptionssyndrom
      • maligne Entartung
  • DIAGNOSE
    • Blutserum:
      • Amylasen, Lipasen NOrmbereich
      • in den akuten Schüben erhöht
    • STuhl
      • Fettstühle
      • Peptidasen

 

  •  

STOFFWECHSEL UND VERDAUUNG

  • MAGEN
    • Aufbau, Lage, ....

  • Kurzcharakteristik und Aufgaben
    • Hohlorgan im Oberbauch
    • Speicherung und Zerkleinerung von Speisen
  • MAKROANATOMIE
    • sackartige Erweiterung der Speiseröhre mit ca. 1,5 l Fassungsvermögen
    • Lage:
      • Oberbauch, vorwiegend in der Mittellinie
      • intraperitoneal
    • Nachbarstrukturen
      • Oben: Zwerchfell
      • unten: Dickdarm
      • Rechts leber
      • links: Milz
    • Blutversorgung
      • Äste des Truncus coeliacus und der A. Mesenteria superior
  • ABSCHNITTE DES MAGENS
    • Kardia - Mageneingang
    • Fundus - kuppelförmige Erweiterung des Magens, direkt unter dem Zwerchfell, ggf. Ansammlung von Luft
    • Korpus - Körper - grosse und kleine Kurvatur
    • Antrum: Vorraum des Pylorus
    • Pylorus: Magenausgang
  • MAGENWAND
    • Mukosa:drüsenhaltiges Gewebe
      • Hauptzellen:  Pepsinogen
      • Nebenzellen: Schleim
      • Belegzellen: Salzsäure, INtrinsic-Faktor
      • G-Zellen: Gastrin (STeigerung der Magenperistaltik und Anregung von Salzsäureproduktion)
    • Muscularis

    STOFFWECHSEL UND VERDAUUNG

    • Magenschädiger

    • Noxen (z.B. Alkohol, Tabakkonsum)
    • Medikamente (z.B. NSAR - Aspirin, Diclophenac, Iboprufen)
    • Nitrosamine - z.B. durch Erhitzen gepölter Lebensmittel
    • Stress
    • Immunsuppresiva
    • familiäre Disposition

    STOFFWECHSEL UND VERDAUUNG

    • DARM
      • Dickdarmpolypen

    • DEFINITION
      • gutartige Vorwölbungen oder Wucherungen im Darm, die entarten können. Meist entstehen sie durch ein Adenom.
      • Es werden gestielte (niedrige Malagnität), zottige (mittlere Malagnität) und breitbasige Polypen (Hohe Malagnität) unterschieden
      • familiäre adenomatöse Polypsos (FAP)
        • autosomal-dominant vererbte Erkrankung, bei der es zu einem massenhaften Befall des Dickdarms mit Polypen kommt.
        • Wahrscheinlichkeit einer Entartung liegt bei nahezu 100%.
    • URSACHEN
      • unbekannte
      • Ballaststoffarme Ernährung mit hohem Anteil tierischer Fette
      • Alkohol, Tabakrauch, Adipositas
      • Angeboren Erberkrankungen: z.B. Gardner-Syndrom
    • SYMPTOME / KOMPLIKATIONEN
      • Symptome
        • meist asymptomatischer Verlaufg, in anderen Fällen:
          • Wechsel von Diarrhoe und Obstipatioin
          • Bauchschmerzen
          • Blutiger Stuhl (Nachweis okkulten Blut im Stuhl)
          • evtl. Schleimauflagerungen auf dem Stuhl
      • Komplikationen
        • Hohes Entartungsrisiko speziell bei angeborenen Krankheiten
        • Entartungsrisiko bei breitbasigen Polypen grösser als bei gestielten
        • Blutungsanämie
        • mechanischer Ileus,
    • DIAGNOSE
      • Koloskopie
      • Haemocult - Test
    • THERAPIE
      • sollten immer entfernt werden und auf entartete Zellen untersucht werden.

    NIERE

    • akute Niereninsuffizienz

    • DEFINITION
      • plötzliche, aber reversibele Verminderung der Nierenfunktion, bei der man prärenale, intrarenale und postrenale Ursachen unterscheidet.
    • URSACHEN
      • Prärenal:  →  Hypovolämie durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Sepsis, ...
      • Intrarenal  →  Schädigung des NIerenparenchyms, z.B. durch HUS, Glomerulonephritis,
      • POstrenala  →  Abflussstörung durch Steine, Tumore, Prostatavergrösserung, ...
    • SYMPTOME:
      • zu Beginn asymptomatisch
      • LS in 85% der Fälle  →  Oligurie oder Anurie  →  STADIUM I: Harnmenge ca. 500 ml, → STADIUM II: < 500 ml  →  STADIUM III : 2 - 3 l  →  STADIUM IV: Abheilung
      • Lungenödem
      • Hyperkaliämie mit lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen
    • KOMPLIKATIONEN:
      • Urämie
      • chronisches Nierenversagen mit anhaltender Nierenschädigung
    • dDIAGNOSE:
      • Urin  →  hyaline Zylinder, Proteinurie, Hämaturie
      • Blut  →  Kreatinin ↑, Harnstoff  ↑
      • Ultraschall, Biopsie der Niere
    • THERAPIE:
      • auslösende Krankheiten behandeln
      • Stadium II  →  Diruetika u. Trinkmenge  ↓
      • Stadim III  →  Trinkmenge  ↑
      • Elektrolytersatz
      • Dialyse

    NIERE

    • chronische Niereninsuffizienz

    • DEFINITION
      • sich über MOnate oder Jahre entwickelnde fortschreitende MInderung der Nierenfunktion mit abnehmender Primärharnbildung, die zum Funktionsverlust beider Nieren fürht und allmählich zur Dialysepflicht führt.
    • URSACHEN
      • Diabetes mellitus  - 35 - 30%
      • Hypertonie  - 15 - 20 %
      • chron. Glomerulonephritis, Pyelonnephritis, Zystenniere, Analgetikerniere
    • SYMPTOME
      • Ödeme
      • Hypertonie
      • nächtlicher Harndrang
      • Leistungsknick, Ü/E, Anämiesymptome, Oligurie bis Anuris, Periphere Polyneuropathien
    • KOMPLIKATIONEN
      • Urämie
      • Lungenödem
    • DIAGNOSE
      • Blut  →  Kreatinin ↑, Harnstoff ↑, Anämie
      • Urin:  → MIkroalbuminurie, Kreatinin ↑, spez. Gewicht ↓
      • Kreatinin-Clearance  ↓
      • Sonografie
      • CT
    • THERAPIE
      • Behandlung der Grunderkrankung 
      • angepasste Zufuhr von Wasser und Elektrolyten
      • Dialyse
      • NIerentransplantation
      • Blutdruck senken

    NIERE

    • Urämie

    • DEFINITION
      • akute oder sich chronische Entwicklung Vergiftung durch harnpflichtige Substanzen infolge eines akuten oder chronischen Nierenversagens. Betroffen sind: Magen-Darm-Trakt, Herz, Nervensystem, Lunge und Blut
      • wird auch als STadium IV bei der chronischen Niereninsuffizien als TERMINALE INSUFFIZIENZ bezeichnet.
    • URSACHE
      • akutes oder chronisches Nierenversagen
      • HUS (hämolytisch, urämisches Syndrom)
    • SYMPTOME
      • Juckreiz
      • Foetor uraemicus (Körpergeruch - wie nach Urin)
      • "Cafe-au-lait" Flecken
      • Ödeme, Hyperonie, Leistungsschwäche, U/E, Durchfälle, Oligurie bis Anurie
    • KOMPLIKATIONEN
      • Coma uraemicum (Krampfanfälle, Erbrechen, vertiefte Atmung)
      • KNochenschmerzen, Perikarditis, Herzrhythmusstörungen, Störungen ZNS/PNS, Gastritis
    • DIAGNOSE
      • Blut  →  Kreatinin ↑, Harnstoff ↑
      • Urin  →  Kreatinin  ↑, spez. Gewicht  ↓
      • Kreatinin-Cleariance  ↑
      • Sonografie, CT
    • THERAPIE
      • Dialyse
      • Blutdrucksenkende Medikamente

    DD

    • Blut im Stuhl

    • obere gastrointestinale Blutungen
      • Blutungen im Mund-/Nasen-Raum
      • Ösophagus
        • Reflux-Ösophagitis
        • Ösophagusvarizen
        • Ösophagus-Ca
        • Traumen
        • Mallory-Weiss-Blutungen (Einrisse der Schleimhaut im gastroösophagalen Übergang)
      • Magen
        • Ulcus vertriculi
        • Erosive Gastritis
        • Magen-Ca
        • Traumen
      • Duodenum
        • Ulcus duodeni
        • Traumen
      • Weiteres
        • Hämorrhagische Diathese
        • Traumen
    • untere gastrointestinale Blutungen
      • Dünndarm
        • Dünndarmtumore
        • MOrbus Crohn
        • Mesenterialinfarkt
        • Varizen
        • Vaskulititis
        • Meckel-Divertikel
        • Mechanische Ursachen (Strangulation, Invingination, Trauma, Fremdkörper)
      • Colon
        • MOrbus Crohn
        • Colitis ulcerosa
        • Mesenterialinfarkt
        • Colorectale Blutungen
        • Polypen
        • Divertikulitis
        • Infektiöse Enterokolitis
      • Rectum
        • Hämorrhiden
        • Morbus Crohn
        • Colitis ulcerosa
        • Mesenterialinfarkt
        • Rectum-Ca
        • Anal-Fissuren
        • Rektumgeschwüre
      •  

    MALLORY - WEISS - SYNDROM

    • DEFINITION
      • Schleimhauteinrisse im Grenzgebiet zwischen Magen und Ösophagus
      • Beginn der Einriss ist im Magen
    • URSACHEN
      • oft bei Alkoholikern mit vorgeschädigter Schleimhaut
      • im Rahmen einer chronischen Refluxösophagitis
    • SYMPTOME / KOMPLIKATIONEN
      • Blut im Erbrochenen (Hämatemesis)
      • Schmerzen im Epigastrum
    • DIAGNOSE
      • Ösophagusgastroduodenoskopie
    • THERAPIE
      • Clips oder Fibrinkleber während der Endoskopie
      • evtl. Resektion des betroffenen Magenanteils

    DD

    • HARNVERHALT

    • Prostatahyperplasie
    • Strikturen in der Urethra  (Verengung in der Harnröhre)
      • z.B. durch einen katheter, Urethritis, Traumen, Tumore

    DD

    • Oligurie (Urintagesmenge kleiner 500 ml)
    • Anurie (Urintagesmenge kleiner 100 ml)

    • Prärenal
      • Schock
      • Exsikkose
      • Hyperaldosteronismue (M. Addison, TBC)
      • Fieber
      • Flüssigkeitsverluste
    • Intrarenal
      • Nierenverletzungen
      • Gifte
      • NIerenversagen
      • Medikamente / Nebenwirkungen
    • Postrenal
      • STeinleiden
      • Prostatahyperplasie
      • Tumore
      • Harnabflussstörungen

    DD

    • Polyurie (Urintagesmenge grösser 2.000 ml)

    • ideopathisch
    • Endokrin-metabolisch
      • Diabetes mellitus
      • Diabetese insipidus
      • Hypercalzämie
      • Primärer und sekundärer Hyperaldosteronismus (Connsyndrom, Herzinsuffizienz, Leberzirrhose)
      • primäre und sekundäre Hyperparathyreodismus
      • Alkoholkonsum
    • Renal
      • Chronische Niereninsuffizienz
      • Akutes Nierenversagen
      • Diruretika
    • Psychogen

    DD

    Nykturie

    • Rechtsherzinsuffizienz
    • Nierenerkrankungen
    • Prostatahyperplasie

    DD

    POLLAKISURIE (häufiges Wasserlassen in kleinen Mengen)

    • Zystitis
    • Restharnmenge
    • neurogene Blase
    • Blasentumor
    • Prostataerkrankung

    DD

    • DYSURIE (erschwerte Miktion)
    • ALGURIE (schmerzhafte Miktion)
    • STRANGURIE (schmerzhafter Harndrang mit Blasenkrämpfen)

    • Zystitis
    • Urethritis
    • Prostatitis

    DD

    HARNINKONTINENZ

    • ÜBERLAUFINKONTINENZ
      • Polyneuropathie, Prostathyperplasie
    • NEUROGENE INKONTINENZ
      • Schädigung des Gehirns oder Medikamente
    • STRESSINKONTINENZ
      • Belastungsinkontinenz, Schwäche der Beckenbodenmuskulatur
    • URGE-INKONTINENZ
      • Entzündung oder Tumore

    DD

    • HÄMATURIE
      • Makrohämaturie - mit blossem Auge sichtbar
      • Mikrohämaturie - Urinstix

    • Intrarenal
      • Trauma
      • Nephrolithiasis
      • Nierenzell - Ca
      • Pyelonnephritis
      • Glomerulonephritis
      • Niereninfarkt
      • NIerenvenenthrombose
    • Extrarenal
      • Katheter
      • Trauma
      • Infektionen (Zystitis, Prostatitis)
      • Marcumar
      • Tumore

    REKTALE UNTERSUCHUNG

    • DURCHFÜHRUNG
      • Patient in Linksseitenlage mit möglichst entleerter Blase.
      • Handschuhe, auf Zeigefinger möglichst etwas Gleitgel
      • Sphinktertonus prüfen - Patient soll Schliessmuskel anspannen
      • in ca. 7 cm REktumvorderwand kann man die Prostata ertasten
    • NORMALBEFUND
      • glatte SChleimhaut, keine Schmerzen, keine Blut am Handschuh
      • Prostata schmerzlos homogen und prallelastisch
    • PATHOLOGISCHE BEFUNDE
      • schmerzhafte rektale Untersuchung bei Prostatitis
      • Blut am Fingerling
        • bei Blutung im unteren Gastrointestinaltrakt oder
        • Tumore
      • Harte Knoten
        • Neubildungen im Rektum
      • steinharte Prostata
        • beim Prostata-Ca

    DD

    • FIEBER (nach Art des Fiebers)

    • SUBFEBRILE (37,5 - 37,9°c)
      • chronische Erkrankungen
      • Tumore
      • Endokarditis lenta
      • Rheumatisches Fieber
      • TBC
      • Hyperthyreose
      • Thyrreoditis
      • Vaskulititis
    • KONTINUA (gleichbleibend hoch, max. Schwankungen 1°C)
      • Erysipel
      • Fleckfieber
      • infektiöse Endokarditis
      • Pneumokokken- und Viruspneumonien
      • Scharlach
    • REMITTIERENDES FIEBER (Temp. abends höher als morgens, max 1,5°C Schwankungen
      • akutes rheumatisches Fieber
      • Harnwegsinfekte
      • Bronchopneumonie
      • Rheumatische Erkrankungen
      • Siinusitis
      • Sepsis
      • TBC
    • INTERMITTIERENDES FIEBER (im TAgeslverlauf wechselnd mit fieberfreien Intervallen
      • Rückfallfieber
      • Malaria
      • Organabszesse
      • Pleuritis
      • Sepsis u.a. Infektionen mit schubweisenm Erreger bzw. Toxinanfall
    • REKURRIERENDES FIEBER: Fieberschübe über mehrere Tage, wechselnd mit 2-15-tägigem fieberfreien Intervallen.
      • Borreliosen
      • Cholangitis, Cholezystitis
      • Malaria
      • Rückfallfieber
    • UNDULIERENDES FIEBER: wellenförmig, langsamer Anstieg, hohes fieber, dann Fieberabfalle, wechselnd
      • Brucellose (Maltafieber)
      • Morbus Hodgkin
      • Tumore
    • BIPHASISCHES FIEBER (Dromedarfieber)
      • Morbus Weil
      • Masern
      • Polyiomyelitis
      • Gelbfieber
      • Dengue-Fieber
      • FSME
      • Meningokokkenmeningitis
    • HOHES FIEBER
      • Lobärpneumonie
      • Pyelonnephritis
      • Cholezystitis
      • Endo- und Myokarditis
      • Sepsis
      • Thyreotoxische Krise
      • Leptospirosen
      • Meningokokken-Meningitis (FSME), HIB
      • Gastroenterotiden (je nach Erreger)

    DD

    • FIEBER nach Organene

    • BLUT
      • Leukämie
      • Lymphome
      • Angina
      • Milzabszess
    • KARDOVASKULÄRE
      • Arterritis temporalis
      • Vaskultitis
      • Thrombose
      • Thrombophlebitis
      • Endokarditis
      • Herzinfarkt
      • Lungenembolie
    • ATMUNG
      • Pneumonie
    • VERDAUUNG / STOFFWECHSEL
      • Gastroenteritis
      • Cholangitis
      • Divertikulitis
      • Hepatitis
      • Pankreatitis
      • Akuter Gichtanfall
      • Exsikkose
    • ENDOKRIN
      • Hyperthyreose
      • Thyreotoxische Krise
      • M. Addison
      • Hyperparathyreodismus
    • UROGENITAL
      • Harnwegsinfekte
      • Glomerulonephritis
    • BEWEGUNSAPPARAT
      • Systemischer Lupus Erythematodes: Schmetterlingserythem, symmetrische Arthritis, Organbeteiligung
      • Sklerodermie
      • Rheumatoide Arthritis
      • Polymyalgie Rheumatica
      • Sarkoidose
    • NERVENSYSTEM / PSYCHE
      • Meningitis
    • IFK
      • bakteriell
        • Meniningitis, TBC, Brucellose, Scharlach, Diphterie, Legionellose
      • Viral
        • Influenza,. FSME, HIV, Masern, Röteln, Mumps, HSV, Polio, Gelbfieber, Mononukleose, Hepatitis
      • Parasitär:
        • Echonokokkose, Toxoplasmose, Malaria
    • MALIGNE ERKRANKUNGEN
      • B-Symptomatik bei allen CA
    • SINNE
      • Otitis media
    • MEDIKAMENTE
      • allergische Reaktion auf Medikamente
      • Zytostatika
      • Antibiotigka Steroide

    BLUTWERTE

    • Erythrozyten

    • Mann:    4,6 - 6,2 Mio/mikoliter
    • Frau:    4,2 - 5,4 Mio/ mikroliter

     

    BLUTWERTE

    Leukozyten

    • 4.800 - 10.000 /mikoliter

    BLUTWERTE

    Thrombozyten

    • 150.000 - 400.000 / mikroliter

    BLUTWERTE

    Hämatokrit

    • Mann:  40 - 52%
    • Frau:  37 - 47 %

     

    BLUTWERTE

    Hämoglobin

    • Mann:   14 - 18 g/dl
    • Frau:   12 - 16 g/dl

    BLUTWERTE

    MCV, MCH, MCHC

    • MCV
      • 85 - 98 fl
    • MCH
      • 28 - 34 pg
    • MCHC
      • 31 - 37 g/dl

    BLUTWERTE

    kleines Blutbild + Leukozytenaufteilung

    • Neutrophile Granulozyten
      • ca 60%
    • Lymphozaten
      • ca 20%
    • Monozyten
      • ca. 10%
    • eosiniphile Granulozyten
      • ca. 1- 5 %
    • basophile Granulozyten
      • kleiner 1 &

    BLUTWERTE

    HbA1C

    BSG

    Retikulozyten

    • HbA1C
      • normal 5%
    • BSG
      • Mann: 3 - 8 mm nach 1 Stunde
      • Frau:  6 - 11 nach einer Stunde

     

    •  

       

      BLUTWERTE

      Herz

      • Troponin
        • Herzmuskelzelltod nach Herzinfarkt
      • CK
        • Zelluntergang nicht herzspezifisch
      • CB-MB
        • Herzmuskelspezifisch nach Herzinfarkt
      • D-Dimere
        • Spaltprodukt von Fibrin
        • Hinweis auf Thromben, Embolien, Verbrauchskoagulopathie
      • HBDH (Herzspezifisches LDH)
        • Herzspezifisches LDH
      • NT-ANT
        • Im Vorhof gebildet,
        • Anti - RAAS

       

      BLUTWERTE

      Fett-Stoffwechsel

       

      • Triglyceride
        • kleiner 150 mg/dl
      • Gesamtcholesterin
        • kleiner 200 mg/dl
      • LDL
        • kleiner 100 mg/dl
      • HDL
        • grösser 35 mg/dl

      BLUTWERTE

      Kohlenhydratstoffwechsel

      • Glukose
        • nüchtern:  65 - 100 mg/dl

      BLUTWERTE

      Leberwerte

      ZELLSCHÄDIGUNG

      • GOT  =  ASAT
        • Mann: kleiner 50 (U/l
        • Frau:  kleiner 35 U/l
        • Zellineres zerstört
      • GPT = ALAT
        • Mann: kleiner 50 U/l
        • Frau: kleiner 35 U/l
        • Zellmembran zerstört, Plasma läuft aus
      • GAMME-GT
        • Membranständig, Plasma läuft nicht aus.
        • Nicht leberspezifisch
      • AP
        • Knochenmetastasen, nicht leberspezifisch

      SYNTHESELEISTUNG

      • Bilirubin
        • 0,1 - 1,2 mg/dl
      • Bluteiweisse
      • CDT, Gerinnungsfaktoren,

       

      BLUTWERTE

      Pankreas

      • Gamma-GT
      • Lipase
      • Alpha-Amylase

      BLUTWERTE

      Niere

      • Creatinin
        • Muskel-Stoffwechsel
      • Cystatin C
        • Nierenfunktion und GF-Leistung
      • Creatinine-Clearance
        • empfindlichster Parameter
      • GFR
      • Bluteiweisse
      • Elektrolyte

       

      GLUKOSETOLERANZTEST

      1. Blutentnahme morgens am nüchternen Patienten
      2. orale Gabe von 75 g Glukose in 250 - 300 ml Wasser aufgelöst. Flüssigkeit muss innerhalb von 5 min. getrunken werden.
      3. 120 min:
        • erneute Blutentnahme zur Glukosebestimmung

       

      • Normalbefund
        • nüchtern - kleiner 100 mg/dl
        • 120 min - kleiner 140 mg/dl
      • Gestörte Glukosetoleranz
        • nüchtern - 100 - 125 mg/dl
        • 120 140 - 199 mg/dl
      • Diabetes mellitus
        • nüchtern: grösser 125 mg/dl
        • 120 - gröaaer 199 mg/dl

      KRÄTZE

      • DEFINITION
        • stark juckende Hauterkrankung nach Befall mit den begatteten Weibchen der Krätzmilbe
      • GESETZE
        • BV gem. §§ 24 und 34
      • ERREGER / IMMUNITÄT
        • Erreger:    Krätzmilbe
        • Reserv.:    Mensch
        • ÜW:   Kleidung, Händeschütteln, Gegenstände, sexuell
        • IZ:   1 - 6 Wochen
        • Impfung:   -
        • Immunität:  -
      • SYMPTOME / KOMPLIKATIONEN
        • Symptome:
          • Bläschen, Quaddeln, Papeln, Pustenln und Krusten, v.a. in den Zwischenfingerräumen, Beugeseiten der Hand- und Kniegelenke sowie im Genitalbereich
          • winklige Hautrötungen
          • Juckreiz:
            • Oft so stark, dass es zum Aufkratzen der Gänge kommt.
            • Tritt meist nachts auf, da die MIlben im warmen Bett ihre Gänge verlassen
        • Komplikationen
          • Sekundärinfektionen an den aufgekratzten Wunden
          • Hauteiterungen
      • THERAPIE
        • Insektizide

      DD

      • Kopfschmerz

      ca. 200 Kopfschmerzarten werden unterschieden.

      • NERVENSYSTEM / PSYCHE
        • primäre
          • Migräne
          • Spannungskopfschmerz
          • Arteriitis temporalis,
          • Cluster - Kopfschmerz
        • ZNS-Erkrankungen
          • SChlaganfall
          • Hirndrucksteigerung
            • Trauma, Meningitis, Enzephalitis, Hydrocephalus, ...
          • SHT
          • Tumore
        • Psyche
          • Depressioinen
          • Panikstörungen
          • Kummer, Sorgen
      • BLUT
        • Anämie
        • Polyglobulie
        • Polycythämia vera
      • HERZ - KREISLAUF - GEFÄSSE - LYMPHE
        • arterielle Hypertonie, Hypotonie
        • Herzinsuffizienz
      • ATMUNG
        • -
      • ENDOKRIN
        • Hyperthyreose, Hopothyreose
        • Menopause - Beschwerden
        • Morbus Addison
        • Phäochromozytom
      • UROGENITAL
        • Niereninsuffizienz, Niervenversagen
        • Urämie
      • BEWEGUNGSAPPARAT
        • HWS-Syndrom
        • Schleudertrauma
        • Bandscheibenvorfall
        • Verspannte Nackenmuskulatur
      • IFK
        • fast immer als Begleiterscheinung
          • Influenza, Polio, Tetanus, Tollwut
      • MALIGNE GESCHEHEN
        • z.B. Hirntumore
      • SINNE
        • Glaukom
        • Otiitis media
        • Mastoiditis
        • Rhinitis
        • Sinusitis
        • Trigeminusneuralgie
      • MEDIKAMENTE
        • Alkohol, Drogen, andere Noxen
        • Digitalis
        • Pille

      CRP

      • Akute - Phase - Protein
      • steigt bei Entzündungen an
      • wir heute bevorzugt neben der Blutsenkung verwendet, da sie weniger anfällig für Störungen ist als die BSG
      • steigt bei Entzündungen innerhalb von 6 Stunden bis 12 Stunden an und fällt nach Abklingen innerhalb 24 Stunden wieder ab.
      • CRP-Werte dienen der Diagnose und Verlaufskontrolle von entsprechenden Erkrankungen
      • physiologisch:
        • kleiner 5 - 10 mg/l
      • erhöhte Werte bei:
        • leichte Entzündungen:    10 - 50 mg/l
        • schwere Erkrankungen:  grösser 100 mg/l
      • Erkrankungen
        • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises / Autoimmunerkrankungen
        • Pankreatitis
        • Herzinfarkt
        • Tumore
        • nach Operatioinen
        • Sepsis

      UROSTIX

      • GLUKOSE  → Nierenschwelle überschritten (180 mg/dl)  →  Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen
      • EIWEISS  →  Nierenerkrankungen (nephrotisches Syndrom, Glomerulonephritis, Pyelonnephritis, ...) Harnwegserkrankungen
      • LEUKOZYTEN  →  Entzündungen oder Infektionen der Nieren, Harnleiter, Hanrblase, ....  →  Sterile Leukozytorie (ohne Nachweis eines Erregers  →  Chlamydiein, Gonorrhoe, Harnsteine, ....
      • ERYTHROZYTEN  →  Nieren (Glomerulonephritis, Pyelonnephritis, Tumoren, Tuberkulose, ...  →  Harnwege (STeine, Entzündungen, Tumore, ...  →  Prostata (Entzündungen, Tumore)  →  Härmorrhagische Diathese  →  Menstruation  →  Trauma
      • NITRIT  →  bakterielle Infektionen (Harnweg, Pyelonnephritis) - einige Bakterien wandeln Nitrat in Nitrit um
      • KETONKÖRPER  → durch gesteigerten Fettumbau  →  Diabetes mellitus, Hungern, schweres Erbrechen, heftige Diarrhoe  →  Alkoholismus, akute Pankreatitis
      • BILIRUBIN  →  Leberschaden (Zirrhose, Hepatitis, Tumore  →  Cholestase (Gallenwegsobstruktion, Gallensteine, Pankreastitis, Pankreas-Ca
      • UROBILINOGEN  →  Leberschäden (Zirrhose, Hepatitis, CA)  →  gesteigerter Hämoglobinabbau / Hämolyse
      • SPEZ. GEWICHT  →  ↓ erhöhte Trinkmenge, NIerenerkrankungen,   ↑ bei geringe Trinkmenge, Flüssigkeitsverluste
      • PH-WERT  → 4,8 - 7,6  →  alkalisch bei. pflanzlicher Ernährung, bakt. Harnwegsinfekten, Hypokaliämie  →  sauer  bei fleischreicher Ernährung, Hungerphasen, Azidose der Körpers

      Étudier