Mündliche Prüfung
Frau Dr. Krebsner
Frau Dr. Krebsner
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Flashcards
KETONKÖRPER
- Ketonkörper entstehen, wenn Fettsäuren in der Leber zu Glucose umgewandelt wird
- z.B. bei Hungerzuständen (Anorexia nervosa, ...)
- Diabetes mellitus → zwar viel Glucose im Blut, jedoch kann der durch den absoluten oder relativen Insulinmange nicht in die Zelle eindringen, es entsteht ein intrazellulärer Glucosemangel
- oder bei der ketogenen Ernährung
HEILPRAKTIKERGESETZ
- § 1
- Wer die Heilkunde, ohne als Arzt bestallt zu sein, ausübern will, bedarf dazu der Erlaubnis
- Ausübung der Heilkunde im Sinne dieses Gesetztes ist jede berufs- oder gewerbsmässig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen, auch wenn sie iim Dienste von anderen ausgeübgt wird.
- wer die Heilkunde bisher berufsmässig ausgeübt hat und weiterhin ausübern will, erhält die Erlaubnis nach Massgabe der Durchführungsbestimmungen. - er führt die Berufsbezeichnung Heilpraktiker
IFSG
- § 2 BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
- Krankheitserreger
Krankheitserreger
ein vermehrungsfähiges Agens (Virus, Bakterium, Pilz, Parasit) oder ein sonstiges biologisches transmissibles Agens, das bei Menschen eine Infektion oder übertragbare Krankheit verursachen kann,
IFSG § 6
der Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf die folgenden Krankheiten:
- Botulismus
- Cholera
- Diphterie
- numane spongiforme Enzephalopathie, ausser familiär-heriditäre Formen
- akute Virsuhepatiis
- enterohepatisches - hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS)
- virusbedingtes hämorrhagisches Fieber
- Keuchusten
- Masern
- Meningokokken-Meningitis oder Sepsis
- MIlzbrand
- Mumps
- Pest
- Poliomyelitis
- Röteln einschliessliche Rötelnembryopathie
- Tollwut
- Typhus abdominalis oder Paratyphus
- Windpocken
Sowie die Erkrankung und der Tod an einer behandlungsbedürfigen Tuberkulose, auch wenn ein bakterieller Nachweis nicht vorliegt.
2.
der Verdacht auf und die Erkrankung an einer mikrobiell bedingten Lebensmittelvergiftung oder an einer akuten infektiösen Gastroenteritis, wenn
a)
eine Person betroffen ist, die eine Tätigkeit im Sinne des § 42 Abs. 1 ausübt,
b)
zwei oder mehr gleichartige Erkrankungen auftreten, bei denen ein epidemischer Zusammenhang wahrscheinlich ist oder vermutet wird,
3.
der Verdacht einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung,
4.
die Verletzung eines Menschen durch ein tollwutkrankes, -verdächtiges oder -ansteckungsverdächtiges Tier sowie die Berührung eines solchen Tieres oder Tierkörpers,
5.
das Auftreten einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit, die nicht bereits nach den Nummern 1 bis 4 meldepflichtig ist.
Die Meldung nach Satz 1 hat gemäß § 8 Absatz 1 Nummer 1, 3 bis 8, § 9 Absatz 1, 2, 3 Satz 1 oder 3 zu erfolgen.
(2) Dem Gesundheitsamt ist über die Meldung nach Absatz 1 Nr. 1 hinaus zu melden, wenn Personen, die an einer behandlungsbedürftigen Lungentuberkulose leiden, eine Behandlung verweigern oder abbrechen. Die Meldung nach Satz 1 hat gemäß § 8 Absatz 1 Nummer 1, § 9 Absatz 1 und 3 Satz 1 oder 3 zu erfolgen.
(3) Nichtnamentlich ist das Auftreten von zwei oder mehr nosokomialen Infektionen zu melden, bei denen ein epidemischer Zusammenhang wahrscheinlich ist oder vermutet wird. Die Meldung nach Satz 1 hat gemäß § 8 Absatz 1 Nummer 1, 3 oder 5, § 10 Absatz 1 zu erfolgen.
Verbote für HP
"Heut IBM-AGBs für HEBAMMEN: ZIRKUS KUTTEL
- Heilpraktikergesetz / DVO
- Erlaubnis
- Umherziehen
- Tragen der Bezeichnis HP
- Infektionsschutzgesetz
- Behandlungsverbot
- Meldepflicht
- Arzneimittelgesetz - rezeptpflichtige Medikamente (ab D4)
- Gemeinschaften mit Ärzten - klar ekennbar, ob Arzt oder HP, klare Trennung der Tätigkeitsbereiche
- Betäubungsmittelgesetz - Opium ab D6 andere ab D4
- Hepammengesetz - Geburtshilfeverbot
- Zahnheilkundegesetz
- Impfungen
- Röntgenverordnung
- Kastrationsgesetz
- UWG (unlauterer Wettbewerb) + HWG (Heilmittelwerbegesetz)
- Strafprozessordnung - keine Blutentnahmen zur Strafverfolgung
- Krankenkassse - keine direkte Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen
- Unterbringung psychisch Kranker - Unterbringung durch das Gericht
- Transfusionsgesetz - Blutabnahme geringer Mengen zur Diagnosestellung
- Transplantationsgesetz - Verbot von Transplantationen
- Embryonenschutzgesetz - künstliche Befruchtung und Schwangerschaftsabrrüche
- Leichenschau - keine Ausstellung von Totenscheinen und/oder Leichenschau
MAMMAKARZINOM
- DEFINITION
- Maligner Entartung des Brustdrüsengewebes und häufigster bösartiger Tumor bei der Frau
- etwa die Hälfte entsteht im oberen und äusseren Quadranten der Brust
- URSACHEN / RISIKOFAKTOREN
- genetische Disposition, familäre Belastung
- über 50
- später Schwangerschaft
- frühe Menarche, später Menopause
- Adipositas, Strahlenbelastung, ....
- SYMPTOME / KOMPLIKATIONEN
- Symptome
- tastbarer, schmerzloser, harter und unverschieblicher Knoten
- ayilläre LK-Schwellung
- unterschiedliche Brustverlagerung bei Anheben der Arme
- Hauteinziehungen, Orangenhaut, Ulerationen
- Brustdrüsensekretioin
- Rötung, Schwellung, SChmerzen
- Komplikationen
- Metastasenbildung iin Knochen, Lunge, Gehirn und andere Organe
- Lymphödeme nach Mastektomie
- Psychische Probleme nach Mastektomie
- Symptome
- DIAGNOSE
- Inspektion, Palpatioin
- Sonografie
- Mammografie
- Gewebesbiopsie
- THERAPIE
- OP
- Chemo- Strahlentherapie
- Psychotherapeutische Betreuung
HOPS
- Hirnorganisches Psychosyndrom
- TRIAS
- Orientierungsstörungen /Zeit, Ort)
- Merkfähigkeitsstörungen (Kurzzeitgedächtnis)
- Denkstörungen v.a. Urteils- und Kritikfähigkeit
Akute organische Psychosyndrome
Ein akutes Hirnorganisches Psychosyndrom kann mannigfaltige Ursachen haben. Unabhängig vom schadensverursachenden Mechanismus liegt beim Hirnorganischen Psychosyndrom stets die Dysfunktion von Hirnaktivitäten durch Schädigungen auf makroskopischer Ebene (Verletzungen des Gehirns) oder durch subtile Einwirkungen (Noxen, Entzündungen, Stoffwechselentgleisungen etc.) vor.
TOLLWUT - Rabies
- DEFINITION
- Schwerwiegende Infektionskrankheit, die durch Bisse, oder Kratzwunden von Tieren auf Menschen übertragen werden kann und bei Nichtbehandlung immer zum Tod führt.
- GESETZE
- MP gem. §§ 8 und 6, Abs. 1 IfSG
- BV gem. §§ 24, 7 und 6 Abs. 1, IfSG
- ERREGER / IMMUNITÄT
- Erreger: Tollwutvirus (Rabisvirus, Lyssavirus)
- Reservoir: Wildtiere (Rehe, Füchse, Marder, ...), Haustiere
- ÜW: Bisse, Kratzwunden, Speichel, ....
- IZ: 3 - 8 Wochen
- SYMPTOME
- Prodrmalstadium (1 - 4 Tage)
- Krankheitsgefühl mit KS und Appetitverlust
- Bisswunde: Rötung, Brennen, Jucken
- Exzitationsstadium (3 - 5 Tage)
- Fieber bis 42 °C
- Enzephalitis mit Hydrophobie
- Schlingkrämpfe der Schlundmuskulatur beim Trinken
- quäländer Durst (Exsikkose)
- starker Speichelfluss
- Reizbarkeit, Erregunszustände
- Überempfindlichkeit gegen Licht, Wind, Lärm und Berührung
- Paralytisches Stadium "stille Wut"
- Erschöpfungszustand, Bewusstseinseintrübung
- Paresen und Hirnnervenlähmung
- Koma
- Tod innerhalb von 7 Tagen nach Auftreten erster Symptome
- meist infolge Atemlähmung
- Prodrmalstadium (1 - 4 Tage)
- DIAGNOSE
- Nachweis von "Negri-Körperchen" im Kadaver des toten Tieres
- Erregernachweis im Speichel, Kornealabstrich, Lumbalpunktion
- THERAPIE
- Wunde sofort und ausgiebig mit Wasser und Seifenlösung reinigen
- +++ Erste - Hilfe - Massnahmen fallen nicht unter das Behandlungsverbot. Auf Eigenschutz achten +++
- Impfungen (durch den Arzt)
- aktive und passive Impfung
- Wunde sofort und ausgiebig mit Wasser und Seifenlösung reinigen
- PROGNOSE
- Behandlung einer manifesten Tollwut ist nicht möglich. Tod 7 Tage nach ersten Symptomen
DEPRESSIONEN
- DEFINITION
- affektive Störungen mit krankhaft, niedergedrückter STimmung, Interessensverlust und erhöhter Suizidgefahr
- URSACHEN
- Genetische Disposition
- Neurotransmitterstörungen: relativer Mangel an Serotonin, Noradrenalin und/oder einer Rezeptorstörung
- Stress, Kritische Lebensereignisse (Tod, Scheidung, ...)
- Wochenbettdepression
- Krankheiten:
- Morbus Parkinnson, hirnorganische Erkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen
- Medikamente:
- Kortikosteroide, L-Dopa, Beta-Blocker, Pille
- SYMPTOME
- gedrückte Stimmung
- Leeregefühl
- Antriebstörungen, Hemmung der Psychomotorik
- Denkstörungen:
- Denkhemmung, GEdankensperre, Grübelneigung, Gedächtnisstörungen, ....
- Schlafstörungen
- Morgentief
- erhöhte Suizidgefahr
- Suizidgedanken
- Wahn: Schuldwahn, Verarmungswahn, Krankheitswahn
- Larvierte Depression
- Depression äussert sich in körperlichen und vegetativen Smyptomen (Verdauungsprobleme, Libidoprobleme, Herzrhythmusstörungen
- THERAPIE
- Medikamente: Antidepressiva
- Psychotherapie - Verhaltenstherapie, evtl. stationäre Therapie bei Suizidgefahr
- Lichttherapie bei saisionaler Depression
- Präsuizidales Syndrom nach Ringel
- Krise nach Pöldinger
Präsuizidales Syndrom nach Ringel
- Einengung:
- Isolation, Gedanken von Hoffnungslosigkeit
- Aggresionsumkehr:
- zunehmende Autoaggression (selbstverletzendes Verhalten)
- Todesphantasien
- Gedanken an den Tod führen zur Erleichterung
Entwicklung der suizidalen Krise nach Pöldinger
- Erwägungsstadium
- Ambivalenzstadium - Distanzierung zu den Suizidgedanken ist nicht mehr möglich
- Eintschlusstadium