Mündliche Prüfung
Frau Dr. Krebsner
Frau Dr. Krebsner
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Flashcards
STOFFWECHSEL UND VERDAUUNG
- akute Pankreatitis
- DEFINITION
- akute Entzündung des Pankreas, häufig durch Alkoholexszesse oder Verschlüsse der Gallenwege
- URSACHEN
- Alkoholexszesse
- Stoffwechselstörungen: Fettstofwechsel, Hyperkalziämie, Medikamente
- Mechanisch: Verlegung der Papilla-vateri durch Gallensteine, OPs, Pankreas CA, Traumen
- Infektionskrankheiten
- Mumps, Hepatitis, Coxsacke-Virus
- SYMPTOME / KOMPLIKATIONEN
- Symptome
- plötzlich, heftige, gürtelförmige Schmerzen im Oberbauch, in den Rücken oder Thorax ausstrahlend
- U / EB
- Gummibauch (elastische Bauchdecke)
- Fieber
- Blähungen
- Gesitchsrötung
- Komplikationen
- Paralytischer Ileus
- Ikterus bei Verlegung des Ductus choledochus
- Schock, Kreislaufversagen mit nachfolgendem Nierenversagen
- Peritonitis, Sepsis
- Pleuraergüsse - meist links
- Thrombosierung der Pfortader oder Milzvene
- Symptome
- DIAGNOSE
- Blut:
- BSG/CRP
- pnakreasspezifische Lipase ↑
- Amylase ↑
- Hyperglykämie
- Ultraschall
- CT/ MRT
- Blut:
- THERAPIE
- NOTFALL
- Vitalzeichenkontrolle
- evtl. Schocklagerung
- parenterale Ernährung
- Schonkost
- Analgetika, Antibiotika
STOFFWECHSEL UND VERDAUUNG
- chonische Pankreatitis
- DEFINITION
- Chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- URSACHEN / RISIKOFAKTOREN
- Alkoholabusus (80%)
- Mukoviszidose
- akute Pankreatitis
- idopathisch
- SYMPTOME / KOMPLIKATIONEN
- Symptome:
- Frühsymptome: meist GEwichtsabnahme, Mangelzustände, evtl. Eiweissmangelödem
- Nachtblindheit (Vit. D, A, K-Mangel)
- eichte Verläufe können symptomlos bleiben
- Ausgeprägte Form:
- rezidivierende Schmerzen, gürtelförmig
- fette Speisen werden nicht mehr vertragen
- Völlgefühl
- Fettstühle
- Komplikationen
- Diabetes mellitus
- Pseudozysten im Pankreas
- Fistelbildung
- Malabsorptionssyndrom
- maligne Entartung
- Symptome:
- DIAGNOSE
- Blutserum:
- Amylasen, Lipasen NOrmbereich
- in den akuten Schüben erhöht
- STuhl
- Fettstühle
- Peptidasen
- Blutserum:
STOFFWECHSEL UND VERDAUUNG
- MAGEN
- Aufbau, Lage, ....
- Kurzcharakteristik und Aufgaben
- Hohlorgan im Oberbauch
- Speicherung und Zerkleinerung von Speisen
- MAKROANATOMIE
- sackartige Erweiterung der Speiseröhre mit ca. 1,5 l Fassungsvermögen
- Lage:
- Oberbauch, vorwiegend in der Mittellinie
- intraperitoneal
- Nachbarstrukturen
- Oben: Zwerchfell
- unten: Dickdarm
- Rechts leber
- links: Milz
- Blutversorgung
- Äste des Truncus coeliacus und der A. Mesenteria superior
- ABSCHNITTE DES MAGENS
- Kardia - Mageneingang
- Fundus - kuppelförmige Erweiterung des Magens, direkt unter dem Zwerchfell, ggf. Ansammlung von Luft
- Korpus - Körper - grosse und kleine Kurvatur
- Antrum: Vorraum des Pylorus
- Pylorus: Magenausgang
- MAGENWAND
- Mukosa:drüsenhaltiges Gewebe
- Hauptzellen: Pepsinogen
- Nebenzellen: Schleim
- Belegzellen: Salzsäure, INtrinsic-Faktor
- G-Zellen: Gastrin (STeigerung der Magenperistaltik und Anregung von Salzsäureproduktion)
- Muscularis
- Mukosa:drüsenhaltiges Gewebe
STOFFWECHSEL UND VERDAUUNG
- Magenschädiger
- Noxen (z.B. Alkohol, Tabakkonsum)
- Medikamente (z.B. NSAR - Aspirin, Diclophenac, Iboprufen)
- Nitrosamine - z.B. durch Erhitzen gepölter Lebensmittel
- Stress
- Immunsuppresiva
- familiäre Disposition
STOFFWECHSEL UND VERDAUUNG
- DARM
- Dickdarmpolypen
- DEFINITION
- gutartige Vorwölbungen oder Wucherungen im Darm, die entarten können. Meist entstehen sie durch ein Adenom.
- Es werden gestielte (niedrige Malagnität), zottige (mittlere Malagnität) und breitbasige Polypen (Hohe Malagnität) unterschieden
- familiäre adenomatöse Polypsos (FAP)
- autosomal-dominant vererbte Erkrankung, bei der es zu einem massenhaften Befall des Dickdarms mit Polypen kommt.
- Wahrscheinlichkeit einer Entartung liegt bei nahezu 100%.
- URSACHEN
- unbekannte
- Ballaststoffarme Ernährung mit hohem Anteil tierischer Fette
- Alkohol, Tabakrauch, Adipositas
- Angeboren Erberkrankungen: z.B. Gardner-Syndrom
- SYMPTOME / KOMPLIKATIONEN
- Symptome
- meist asymptomatischer Verlaufg, in anderen Fällen:
- Wechsel von Diarrhoe und Obstipatioin
- Bauchschmerzen
- Blutiger Stuhl (Nachweis okkulten Blut im Stuhl)
- evtl. Schleimauflagerungen auf dem Stuhl
- meist asymptomatischer Verlaufg, in anderen Fällen:
- Komplikationen
- Hohes Entartungsrisiko speziell bei angeborenen Krankheiten
- Entartungsrisiko bei breitbasigen Polypen grösser als bei gestielten
- Blutungsanämie
- mechanischer Ileus,
- Symptome
- DIAGNOSE
- Koloskopie
- Haemocult - Test
- THERAPIE
- sollten immer entfernt werden und auf entartete Zellen untersucht werden.
NIERE
- akute Niereninsuffizienz
- DEFINITION
- plötzliche, aber reversibele Verminderung der Nierenfunktion, bei der man prärenale, intrarenale und postrenale Ursachen unterscheidet.
- URSACHEN
- Prärenal: → Hypovolämie durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Sepsis, ...
- Intrarenal → Schädigung des NIerenparenchyms, z.B. durch HUS, Glomerulonephritis,
- POstrenala → Abflussstörung durch Steine, Tumore, Prostatavergrösserung, ...
- SYMPTOME:
- zu Beginn asymptomatisch
- LS in 85% der Fälle → Oligurie oder Anurie → STADIUM I: Harnmenge ca. 500 ml, → STADIUM II: < 500 ml → STADIUM III : 2 - 3 l → STADIUM IV: Abheilung
- Lungenödem
- Hyperkaliämie mit lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen
- KOMPLIKATIONEN:
- Urämie
- chronisches Nierenversagen mit anhaltender Nierenschädigung
- dDIAGNOSE:
- Urin → hyaline Zylinder, Proteinurie, Hämaturie
- Blut → Kreatinin ↑, Harnstoff ↑
- Ultraschall, Biopsie der Niere
- THERAPIE:
- auslösende Krankheiten behandeln
- Stadium II → Diruetika u. Trinkmenge ↓
- Stadim III → Trinkmenge ↑
- Elektrolytersatz
- Dialyse
NIERE
- chronische Niereninsuffizienz
- DEFINITION
- sich über MOnate oder Jahre entwickelnde fortschreitende MInderung der Nierenfunktion mit abnehmender Primärharnbildung, die zum Funktionsverlust beider Nieren fürht und allmählich zur Dialysepflicht führt.
- URSACHEN
- Diabetes mellitus - 35 - 30%
- Hypertonie - 15 - 20 %
- chron. Glomerulonephritis, Pyelonnephritis, Zystenniere, Analgetikerniere
- SYMPTOME
- Ödeme
- Hypertonie
- nächtlicher Harndrang
- Leistungsknick, Ü/E, Anämiesymptome, Oligurie bis Anuris, Periphere Polyneuropathien
- KOMPLIKATIONEN
- Urämie
- Lungenödem
- DIAGNOSE
- Blut → Kreatinin ↑, Harnstoff ↑, Anämie
- Urin: → MIkroalbuminurie, Kreatinin ↑, spez. Gewicht ↓
- Kreatinin-Clearance ↓
- Sonografie
- CT
- THERAPIE
- Behandlung der Grunderkrankung
- angepasste Zufuhr von Wasser und Elektrolyten
- Dialyse
- NIerentransplantation
- Blutdruck senken
NIERE
- Urämie
- DEFINITION
- akute oder sich chronische Entwicklung Vergiftung durch harnpflichtige Substanzen infolge eines akuten oder chronischen Nierenversagens. Betroffen sind: Magen-Darm-Trakt, Herz, Nervensystem, Lunge und Blut
- wird auch als STadium IV bei der chronischen Niereninsuffizien als TERMINALE INSUFFIZIENZ bezeichnet.
- URSACHE
- akutes oder chronisches Nierenversagen
- HUS (hämolytisch, urämisches Syndrom)
- SYMPTOME
- Juckreiz
- Foetor uraemicus (Körpergeruch - wie nach Urin)
- "Cafe-au-lait" Flecken
- Ödeme, Hyperonie, Leistungsschwäche, U/E, Durchfälle, Oligurie bis Anurie
- KOMPLIKATIONEN
- Coma uraemicum (Krampfanfälle, Erbrechen, vertiefte Atmung)
- KNochenschmerzen, Perikarditis, Herzrhythmusstörungen, Störungen ZNS/PNS, Gastritis
- DIAGNOSE
- Blut → Kreatinin ↑, Harnstoff ↑
- Urin → Kreatinin ↑, spez. Gewicht ↓
- Kreatinin-Cleariance ↑
- Sonografie, CT
- THERAPIE
- Dialyse
- Blutdrucksenkende Medikamente
DD
- Blut im Stuhl
- obere gastrointestinale Blutungen
- Blutungen im Mund-/Nasen-Raum
- Ösophagus
- Reflux-Ösophagitis
- Ösophagusvarizen
- Ösophagus-Ca
- Traumen
- Mallory-Weiss-Blutungen (Einrisse der Schleimhaut im gastroösophagalen Übergang)
- Magen
- Ulcus vertriculi
- Erosive Gastritis
- Magen-Ca
- Traumen
- Duodenum
- Ulcus duodeni
- Traumen
- Weiteres
- Hämorrhagische Diathese
- Traumen
- untere gastrointestinale Blutungen
- Dünndarm
- Dünndarmtumore
- MOrbus Crohn
- Mesenterialinfarkt
- Varizen
- Vaskulititis
- Meckel-Divertikel
- Mechanische Ursachen (Strangulation, Invingination, Trauma, Fremdkörper)
- Colon
- MOrbus Crohn
- Colitis ulcerosa
- Mesenterialinfarkt
- Colorectale Blutungen
- Polypen
- Divertikulitis
- Infektiöse Enterokolitis
- Rectum
- Hämorrhiden
- Morbus Crohn
- Colitis ulcerosa
- Mesenterialinfarkt
- Rectum-Ca
- Anal-Fissuren
- Rektumgeschwüre
- Dünndarm
MALLORY - WEISS - SYNDROM
- DEFINITION
- Schleimhauteinrisse im Grenzgebiet zwischen Magen und Ösophagus
- Beginn der Einriss ist im Magen
- URSACHEN
- oft bei Alkoholikern mit vorgeschädigter Schleimhaut
- im Rahmen einer chronischen Refluxösophagitis
- SYMPTOME / KOMPLIKATIONEN
- Blut im Erbrochenen (Hämatemesis)
- Schmerzen im Epigastrum
- DIAGNOSE
- Ösophagusgastroduodenoskopie
- THERAPIE
- Clips oder Fibrinkleber während der Endoskopie
- evtl. Resektion des betroffenen Magenanteils
DD
- HARNVERHALT
- Prostatahyperplasie
- Strikturen in der Urethra (Verengung in der Harnröhre)
- z.B. durch einen katheter, Urethritis, Traumen, Tumore
DD
- Oligurie (Urintagesmenge kleiner 500 ml)
- Anurie (Urintagesmenge kleiner 100 ml)
- Prärenal
- Schock
- Exsikkose
- Hyperaldosteronismue (M. Addison, TBC)
- Fieber
- Flüssigkeitsverluste
- Intrarenal
- Nierenverletzungen
- Gifte
- NIerenversagen
- Medikamente / Nebenwirkungen
- Postrenal
- STeinleiden
- Prostatahyperplasie
- Tumore
- Harnabflussstörungen
DD
- Polyurie (Urintagesmenge grösser 2.000 ml)
- ideopathisch
- Endokrin-metabolisch
- Diabetes mellitus
- Diabetese insipidus
- Hypercalzämie
- Primärer und sekundärer Hyperaldosteronismus (Connsyndrom, Herzinsuffizienz, Leberzirrhose)
- primäre und sekundäre Hyperparathyreodismus
- Alkoholkonsum
- Renal
- Chronische Niereninsuffizienz
- Akutes Nierenversagen
- Diruretika
- Psychogen
DD
Nykturie
- Rechtsherzinsuffizienz
- Nierenerkrankungen
- Prostatahyperplasie
DD
POLLAKISURIE (häufiges Wasserlassen in kleinen Mengen)
- Zystitis
- Restharnmenge
- neurogene Blase
- Blasentumor
- Prostataerkrankung
DD
- DYSURIE (erschwerte Miktion)
- ALGURIE (schmerzhafte Miktion)
- STRANGURIE (schmerzhafter Harndrang mit Blasenkrämpfen)
- Zystitis
- Urethritis
- Prostatitis
DD
HARNINKONTINENZ
- ÜBERLAUFINKONTINENZ
- Polyneuropathie, Prostathyperplasie
- NEUROGENE INKONTINENZ
- Schädigung des Gehirns oder Medikamente
- STRESSINKONTINENZ
- Belastungsinkontinenz, Schwäche der Beckenbodenmuskulatur
- URGE-INKONTINENZ
- Entzündung oder Tumore
DD
- HÄMATURIE
- Makrohämaturie - mit blossem Auge sichtbar
- Mikrohämaturie - Urinstix
- Intrarenal
- Trauma
- Nephrolithiasis
- Nierenzell - Ca
- Pyelonnephritis
- Glomerulonephritis
- Niereninfarkt
- NIerenvenenthrombose
- Extrarenal
- Katheter
- Trauma
- Infektionen (Zystitis, Prostatitis)
- Marcumar
- Tumore
REKTALE UNTERSUCHUNG
- DURCHFÜHRUNG
- Patient in Linksseitenlage mit möglichst entleerter Blase.
- Handschuhe, auf Zeigefinger möglichst etwas Gleitgel
- Sphinktertonus prüfen - Patient soll Schliessmuskel anspannen
- in ca. 7 cm REktumvorderwand kann man die Prostata ertasten
- NORMALBEFUND
- glatte SChleimhaut, keine Schmerzen, keine Blut am Handschuh
- Prostata schmerzlos homogen und prallelastisch
- PATHOLOGISCHE BEFUNDE
- schmerzhafte rektale Untersuchung bei Prostatitis
- Blut am Fingerling
- bei Blutung im unteren Gastrointestinaltrakt oder
- Tumore
- Harte Knoten
- Neubildungen im Rektum
- steinharte Prostata
- beim Prostata-Ca
DD
- FIEBER (nach Art des Fiebers)
- SUBFEBRILE (37,5 - 37,9°c)
- chronische Erkrankungen
- Tumore
- Endokarditis lenta
- Rheumatisches Fieber
- TBC
- Hyperthyreose
- Thyrreoditis
- Vaskulititis
- KONTINUA (gleichbleibend hoch, max. Schwankungen 1°C)
- Erysipel
- Fleckfieber
- infektiöse Endokarditis
- Pneumokokken- und Viruspneumonien
- Scharlach
- REMITTIERENDES FIEBER (Temp. abends höher als morgens, max 1,5°C Schwankungen
- akutes rheumatisches Fieber
- Harnwegsinfekte
- Bronchopneumonie
- Rheumatische Erkrankungen
- Siinusitis
- Sepsis
- TBC
- INTERMITTIERENDES FIEBER (im TAgeslverlauf wechselnd mit fieberfreien Intervallen
- Rückfallfieber
- Malaria
- Organabszesse
- Pleuritis
- Sepsis u.a. Infektionen mit schubweisenm Erreger bzw. Toxinanfall
- REKURRIERENDES FIEBER: Fieberschübe über mehrere Tage, wechselnd mit 2-15-tägigem fieberfreien Intervallen.
- Borreliosen
- Cholangitis, Cholezystitis
- Malaria
- Rückfallfieber
- UNDULIERENDES FIEBER: wellenförmig, langsamer Anstieg, hohes fieber, dann Fieberabfalle, wechselnd
- Brucellose (Maltafieber)
- Morbus Hodgkin
- Tumore
- BIPHASISCHES FIEBER (Dromedarfieber)
- Morbus Weil
- Masern
- Polyiomyelitis
- Gelbfieber
- Dengue-Fieber
- FSME
- Meningokokkenmeningitis
- HOHES FIEBER
- Lobärpneumonie
- Pyelonnephritis
- Cholezystitis
- Endo- und Myokarditis
- Sepsis
- Thyreotoxische Krise
- Leptospirosen
- Meningokokken-Meningitis (FSME), HIB
- Gastroenterotiden (je nach Erreger)
DD
- FIEBER nach Organene
- BLUT
- Leukämie
- Lymphome
- Angina
- Milzabszess
- KARDOVASKULÄRE
- Arterritis temporalis
- Vaskultitis
- Thrombose
- Thrombophlebitis
- Endokarditis
- Herzinfarkt
- Lungenembolie
- ATMUNG
- Pneumonie
- VERDAUUNG / STOFFWECHSEL
- Gastroenteritis
- Cholangitis
- Divertikulitis
- Hepatitis
- Pankreatitis
- Akuter Gichtanfall
- Exsikkose
- ENDOKRIN
- Hyperthyreose
- Thyreotoxische Krise
- M. Addison
- Hyperparathyreodismus
- UROGENITAL
- Harnwegsinfekte
- Glomerulonephritis
- BEWEGUNSAPPARAT
- Systemischer Lupus Erythematodes: Schmetterlingserythem, symmetrische Arthritis, Organbeteiligung
- Sklerodermie
- Rheumatoide Arthritis
- Polymyalgie Rheumatica
- Sarkoidose
- NERVENSYSTEM / PSYCHE
- Meningitis
- IFK
- bakteriell
- Meniningitis, TBC, Brucellose, Scharlach, Diphterie, Legionellose
- Viral
- Influenza,. FSME, HIV, Masern, Röteln, Mumps, HSV, Polio, Gelbfieber, Mononukleose, Hepatitis
- Parasitär:
- Echonokokkose, Toxoplasmose, Malaria
- bakteriell
- MALIGNE ERKRANKUNGEN
- B-Symptomatik bei allen CA
- SINNE
- Otitis media
- MEDIKAMENTE
- allergische Reaktion auf Medikamente
- Zytostatika
- Antibiotigka Steroide
BLUTWERTE
- Erythrozyten
- Mann: 4,6 - 6,2 Mio/mikoliter
- Frau: 4,2 - 5,4 Mio/ mikroliter
BLUTWERTE
Leukozyten
- 4.800 - 10.000 /mikoliter
BLUTWERTE
Thrombozyten
- 150.000 - 400.000 / mikroliter
BLUTWERTE
Hämatokrit
- Mann: 40 - 52%
- Frau: 37 - 47 %
BLUTWERTE
Hämoglobin
- Mann: 14 - 18 g/dl
- Frau: 12 - 16 g/dl
BLUTWERTE
MCV, MCH, MCHC
- MCV
- 85 - 98 fl
- MCH
- 28 - 34 pg
- MCHC
- 31 - 37 g/dl
BLUTWERTE
kleines Blutbild + Leukozytenaufteilung
- Neutrophile Granulozyten
- ca 60%
- Lymphozaten
- ca 20%
- Monozyten
- ca. 10%
- eosiniphile Granulozyten
- ca. 1- 5 %
- basophile Granulozyten
- kleiner 1 &
BLUTWERTE
HbA1C
BSG
Retikulozyten
- HbA1C
- normal 5%
- BSG
- Mann: 3 - 8 mm nach 1 Stunde
- Frau: 6 - 11 nach einer Stunde
BLUTWERTE
Herz
- Troponin
- Herzmuskelzelltod nach Herzinfarkt
- CK
- Zelluntergang nicht herzspezifisch
- CB-MB
- Herzmuskelspezifisch nach Herzinfarkt
- D-Dimere
- Spaltprodukt von Fibrin
- Hinweis auf Thromben, Embolien, Verbrauchskoagulopathie
- HBDH (Herzspezifisches LDH)
- Herzspezifisches LDH
- NT-ANT
- Im Vorhof gebildet,
- Anti - RAAS
BLUTWERTE
Fett-Stoffwechsel
- Triglyceride
- kleiner 150 mg/dl
- Gesamtcholesterin
- kleiner 200 mg/dl
- LDL
- kleiner 100 mg/dl
- HDL
- grösser 35 mg/dl
BLUTWERTE
Kohlenhydratstoffwechsel
- Glukose
- nüchtern: 65 - 100 mg/dl
BLUTWERTE
Leberwerte
ZELLSCHÄDIGUNG
- GOT = ASAT
- Mann: kleiner 50 (U/l
- Frau: kleiner 35 U/l
- Zellineres zerstört
- GPT = ALAT
- Mann: kleiner 50 U/l
- Frau: kleiner 35 U/l
- Zellmembran zerstört, Plasma läuft aus
- GAMME-GT
- Membranständig, Plasma läuft nicht aus.
- Nicht leberspezifisch
- AP
- Knochenmetastasen, nicht leberspezifisch
SYNTHESELEISTUNG
- Bilirubin
- 0,1 - 1,2 mg/dl
- Bluteiweisse
- CDT, Gerinnungsfaktoren,
BLUTWERTE
Pankreas
- Gamma-GT
- Lipase
- Alpha-Amylase
BLUTWERTE
Niere
- Creatinin
- Muskel-Stoffwechsel
- Cystatin C
- Nierenfunktion und GF-Leistung
- Creatinine-Clearance
- empfindlichster Parameter
- GFR
- Bluteiweisse
- Elektrolyte
GLUKOSETOLERANZTEST
- Blutentnahme morgens am nüchternen Patienten
- orale Gabe von 75 g Glukose in 250 - 300 ml Wasser aufgelöst. Flüssigkeit muss innerhalb von 5 min. getrunken werden.
- 120 min:
- erneute Blutentnahme zur Glukosebestimmung
- Normalbefund
- nüchtern - kleiner 100 mg/dl
- 120 min - kleiner 140 mg/dl
- Gestörte Glukosetoleranz
- nüchtern - 100 - 125 mg/dl
- 120 140 - 199 mg/dl
- Diabetes mellitus
- nüchtern: grösser 125 mg/dl
- 120 - gröaaer 199 mg/dl
KRÄTZE
- DEFINITION
- stark juckende Hauterkrankung nach Befall mit den begatteten Weibchen der Krätzmilbe
- GESETZE
- BV gem. §§ 24 und 34
- ERREGER / IMMUNITÄT
- Erreger: Krätzmilbe
- Reserv.: Mensch
- ÜW: Kleidung, Händeschütteln, Gegenstände, sexuell
- IZ: 1 - 6 Wochen
- Impfung: -
- Immunität: -
- SYMPTOME / KOMPLIKATIONEN
- Symptome:
- Bläschen, Quaddeln, Papeln, Pustenln und Krusten, v.a. in den Zwischenfingerräumen, Beugeseiten der Hand- und Kniegelenke sowie im Genitalbereich
- winklige Hautrötungen
- Juckreiz:
- Oft so stark, dass es zum Aufkratzen der Gänge kommt.
- Tritt meist nachts auf, da die MIlben im warmen Bett ihre Gänge verlassen
- Komplikationen
- Sekundärinfektionen an den aufgekratzten Wunden
- Hauteiterungen
- Symptome:
- THERAPIE
- Insektizide
DD
- Kopfschmerz
ca. 200 Kopfschmerzarten werden unterschieden.
- NERVENSYSTEM / PSYCHE
- primäre
- Migräne
- Spannungskopfschmerz
- Arteriitis temporalis,
- Cluster - Kopfschmerz
- ZNS-Erkrankungen
- SChlaganfall
- Hirndrucksteigerung
- Trauma, Meningitis, Enzephalitis, Hydrocephalus, ...
- SHT
- Tumore
- Psyche
- Depressioinen
- Panikstörungen
- Kummer, Sorgen
- primäre
- BLUT
- Anämie
- Polyglobulie
- Polycythämia vera
- HERZ - KREISLAUF - GEFÄSSE - LYMPHE
- arterielle Hypertonie, Hypotonie
- Herzinsuffizienz
- ATMUNG
- -
- ENDOKRIN
- Hyperthyreose, Hopothyreose
- Menopause - Beschwerden
- Morbus Addison
- Phäochromozytom
- UROGENITAL
- Niereninsuffizienz, Niervenversagen
- Urämie
- BEWEGUNGSAPPARAT
- HWS-Syndrom
- Schleudertrauma
- Bandscheibenvorfall
- Verspannte Nackenmuskulatur
- IFK
- fast immer als Begleiterscheinung
- Influenza, Polio, Tetanus, Tollwut
- fast immer als Begleiterscheinung
- MALIGNE GESCHEHEN
- z.B. Hirntumore
- SINNE
- Glaukom
- Otiitis media
- Mastoiditis
- Rhinitis
- Sinusitis
- Trigeminusneuralgie
- MEDIKAMENTE
- Alkohol, Drogen, andere Noxen
- Digitalis
- Pille
CRP
- Akute - Phase - Protein
- steigt bei Entzündungen an
- wir heute bevorzugt neben der Blutsenkung verwendet, da sie weniger anfällig für Störungen ist als die BSG
- steigt bei Entzündungen innerhalb von 6 Stunden bis 12 Stunden an und fällt nach Abklingen innerhalb 24 Stunden wieder ab.
- CRP-Werte dienen der Diagnose und Verlaufskontrolle von entsprechenden Erkrankungen
- physiologisch:
- kleiner 5 - 10 mg/l
- erhöhte Werte bei:
- leichte Entzündungen: 10 - 50 mg/l
- schwere Erkrankungen: grösser 100 mg/l
- Erkrankungen
- Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises / Autoimmunerkrankungen
- Pankreatitis
- Herzinfarkt
- Tumore
- nach Operatioinen
- Sepsis
UROSTIX
- GLUKOSE → Nierenschwelle überschritten (180 mg/dl) → Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen
- EIWEISS → Nierenerkrankungen (nephrotisches Syndrom, Glomerulonephritis, Pyelonnephritis, ...) Harnwegserkrankungen
- LEUKOZYTEN → Entzündungen oder Infektionen der Nieren, Harnleiter, Hanrblase, .... → Sterile Leukozytorie (ohne Nachweis eines Erregers → Chlamydiein, Gonorrhoe, Harnsteine, ....
- ERYTHROZYTEN → Nieren (Glomerulonephritis, Pyelonnephritis, Tumoren, Tuberkulose, ... → Harnwege (STeine, Entzündungen, Tumore, ... → Prostata (Entzündungen, Tumore) → Härmorrhagische Diathese → Menstruation → Trauma
- NITRIT → bakterielle Infektionen (Harnweg, Pyelonnephritis) - einige Bakterien wandeln Nitrat in Nitrit um
- KETONKÖRPER → durch gesteigerten Fettumbau → Diabetes mellitus, Hungern, schweres Erbrechen, heftige Diarrhoe → Alkoholismus, akute Pankreatitis
- BILIRUBIN → Leberschaden (Zirrhose, Hepatitis, Tumore → Cholestase (Gallenwegsobstruktion, Gallensteine, Pankreastitis, Pankreas-Ca
- UROBILINOGEN → Leberschäden (Zirrhose, Hepatitis, CA) → gesteigerter Hämoglobinabbau / Hämolyse
- SPEZ. GEWICHT → ↓ erhöhte Trinkmenge, NIerenerkrankungen, ↑ bei geringe Trinkmenge, Flüssigkeitsverluste
- PH-WERT → 4,8 - 7,6 → alkalisch bei. pflanzlicher Ernährung, bakt. Harnwegsinfekten, Hypokaliämie → sauer bei fleischreicher Ernährung, Hungerphasen, Azidose der Körpers