Antatomie Fragenkatalog

1. Semester FHNW

1. Semester FHNW


Talea Marty
Diese Lernkarten decken anatomische Grundlagen auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf den Aufbau und die Funktionen von Zellen, Organen wie der Lunge, sowie auf den Bewegungsapparat, einschließlich Knochen, Muskeln und Gelenken. Auch die Aufgaben von Blut und Abwehrmechanismen werden behandelt. Medizinstudierende und Biologiestudenten profitieren von diesem umfassenden Überblick, der durch Bilder ergänzt wird, um komplexe Strukturen und Prozesse besser zu verstehen.
Cartes-fiches
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Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
19.09.2019 / 10.11.2020

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Was ist der Feinbau kleinerer Bronchien, der Bronchiolen und Alveolen?

Kleinere Brochnien: wenig Knorpel und Wand, ringförmige, glatte Musklen >> Belüftung
Bronchiolen: Knorpel frei, kräftige Spiralmusklen >> Steuerung der Atmung
Alveolen: Wand aus dünnem Endothel mit elastischen Fasern. An Aussenfläche gehen kleinste Blutgefässe in Kapillarnetz über. Alveolarwand trennt Blut und Luft: Gasaustausch

Wie viele Alveolen hat der Mensch ca und wie grosse ist die Oberfläche zum Gasaustausch?

ca. 300 Milionen Alveolen
ca 100m2 Fläche

Was ersteht man unter der Brusthöhle?

Brustfell: Pleura
Höhle welche Lunge umhüllt
Etwas grösser als Lunge >> Lungen kann sich beim Atmen ausdehnen
Besteht aus Lungenfell und Rippenfell
Lungenfell mit Lunge verwachsen
Rippenfell mit Umgebung verwachsen
Zwischen Lungenfell und Rippenfell > Spalt> Pleurehöhle mit Flüssigkeit gefüllt > weniger Reibung bei Atmung

In welche 4 Prozesse kann man den Atemvorgang gliedern?

- Belüftung = Ventilation der Lunge
- Gasaustausch
- Gastransport
- Regulation der Atmung

Was versteht man unter innerer Atmun un äusserer Atmung?

äussere: Gasaustausch in der Lunge, O2 aus Atemluft in Blut, CO2 aus Blut in Atemluft
innere: Vorgänge in der Zelle, Energiegewinnung unter Verbrauch von O2.

Beschrieben sie was bei der Inspiration und der Expiration passiert.

Inspiration: O2 reiche und CO2 arme Luft in Alveolen transportiert, Durch in der Lunge ist kleiner als Umgebungsdruck, Brustraum erweitert Lungenvolumen vergrössert Unterdruck in der Lunge
Expiration: O2 arme und CO2 reiche Luft an Umgebung abgeben, Druck in Lunge ist grösser als Umgebungsluft, Brustraum verengt Lungenvolumen verkleinert Überdruck.

Brustraum: Erweiterung und Verengung durch Atemmuskulatur

Nennen sie die 4 Vorgänge beim Einatmen.

1. Kontraktion der Einatemmuskeln
2. Vergrösserung des Thoraxinnenraums und der Lunge
3. Entstehung des Unterdrucks in der Lunge
4. Lufteinstrom in die Lunge bis zum Druckausgleich

Nennen sie dei 4 Vorgänge beim Ausatmen

In Ruhe: passiver Vorgang (Gummiband Effekt)
1. Erschlaffung der Einatemmuskeln
2. Verkleinerung des Thoraxinnenraums und der Lunge durch elastische Rückstellkräfte
3. Entstehung eines Überdruckes
4. Luftausstrom bis zum Druckausgleich

Welche Einatemhilfsmusklen kennen sie?

Alle Muskeln, die am Kopf, Schuktergürtel oder an der Wirbelsäule Ansetzen
- Treppenmuskel
- Grosser und kleiner Brustmuskel
- Vorderer Sägemuskel
- Hinterer, oberer Sägemuskel
- Kopfwender

Welche Ausatemhilfsmuskeln kennen sie?

Alle Bauchmuskeln, inklusive Lendenmuskel
Breiter Rückenmuskel
>> Rippen werden herabgezogen und Baucheingeweide und Diaphragma nach oben gedrängt

Was versteht man unter einem Pneumothorax?

Pleura: Gewärleistet Übertragung der Throax und Zwerchefellbewegung auf die Lunge.
Lunge an Pleura festgewachsen
Öffnung der Pleura durch Verletzung oder Krankheit:
Luft strömt ein, Lunge zieht sich aufgrund ihrer Elasitzität zusammen.
>> Pneumothoraxmit Atemnot

Was versteht man unter: Atemminutenvolumen, inspiratorisches Reservevolumen, expiratorisches Reservevolumen und Residualvolumen?

Atemminutenvolumen: Produkt aus Atemruhevolumen unt Atemfrequenz
Bsp.: 16 Atemzüge pro Minute * 500ml Atemzugsvolumen >>> 8 Liter/min
Inspiratorisches Reservevolumen: Luftmenge, die bei normaler Einatmung noch zusätzlich aufgenommen werden kann, bei körperlicher Anstrengung
Expiratorisches Reservevolumen: Luftmenge, die bei normaler Ausatmun noch zusätzlich abgegeben werden kann.
Residualvolumen: Luftmenge, die nach maximaler Ausatmung in der Lunge verbleibt.

Was versteht man unter: Inspirationskapazität, funktionelle Residualkapazität, Vitalkapazität und Totalkapazität?

Inspirationskapazität: Luftmenge, die maximal eingeatmet werden kann
Funktionelle Residualkapazität: Luftmenge, die nach normaler Ausatmung noch in der Lunge bleibt. >>> kommt zu einer Mischung aus frischer Luft und vorhandener Luft
Vitalkapazität: Luftmenge, die nach maximaler Einatmung ausgeatmet werden kann, Mass für die Ausdehnungsfähigkeit der Lunge und Thorax (4.5L)
Totalkapazität: Luftmenge, die nach maximaler Einatmung in der Lunge enthalten ist (6L)

Nennen sie 3 Atemwiedersände?

Müssen mit Muskelkraft überwunden werden.
- Elastische Wiederstände von Lunge und Thorax
- Reibungswiederstände von L und T
- Strömungswiedersände in den Atemwegen.

Wie setzt sich die Ein/Ausatemluft zusammmen?

Einatem: 21& O2, 0.003% CO2, 1% Edelgase, 78% Stickstoff
Ausatem: 17% O2, 4% CO2, 1% Edelgase, 78% Stickstoff

Beschreiben sie den Blutfluss im Körper mit Angeabe des Sauerstoffgehaltes.

O2 reiches Blut von Lunge in linken Ventrikel, von linkem Ventrikel in Körper
Gasaustausch im Gewebe, O2 Abgabe an Zellen, CO2 Aufnahme ins Blut
O2 armes Blut in rechten Ventrikel, Von rechtem Ventrikel in Lunge
In lunge O2/CO2 Austausch.
O2 reiche Blut in linken Ventrikel.

Wie erfolgt der Transport von O2 im Körper?

O2 an Hämoglobin gebunden >> oxigeniertes Hb: Oxygenation
O2 in Geweben von HB gelöst >>> Desoxygenation
CO: grössere Affinität an Hb als O2

Was versteht man unter dem Hering-Breuer Reflex?

- Reguliert Atemtiefe
- Hemmung der inspiratorischen Neurone stoppt Einatmen, wenn Lunge gewissen Dehnungsgrad erreicht hat.
- Reflex wird bei jedem Atemzug wirksam
- Überdehnung der Lunge/Alveolen wird vermidnert
- Atemarbeit wird optimiert
- Reflex hemmt Inspiration, wenn Lunge die Ausdehung der Lunge in bestimmtes Mass erreicht hat

Wie erfolgt die chemische Atemregulation?

Anpassung des Atemminutenvolumens an Stoffwechelbedürfnisse
Ständige Kontrolle von pCO2, pO2 und H+ Konzentration im arteriellen Blut.

Nennen Sie 3 Symtome einer CO-Vergiftung

Schwindel, Kopfschmerzen, Desorientierung, Störung der Gehirnfunktion, Koma, Sehstörungen, Muskelschwäche, Muskelkrämpfe,Überkeit.

Welche 3 Systeme/Einheiten gehören zum Herzkreislaufsystem?

Blut als Transportmittel
Herz als Pumpe
Gefässe (Arterien,Venen, Lymphgefässe, Blut und Lymphkapillare) als Leitungsröhren, Ort des Stoffaustausches

Aus welchen 2 Bestandteilen setz sich das Blut zusammen

45% Blutzellen
55% Blutplasma

Welche Blutzellen kennen Sie?

Erythrozyten, Leukozyten (Monozyten, Lymphozyten, Granulozyten) und Thrombozyten

Was sind die Hauptaufgabe von Erys, Leukozyten und Thromys?

Erytrozyten: Sauerstoffversorgung
Leukozyten: Immunabwehr
Thrombozyten: Blutgerinnung

Welche Blutzellen haben keinen Kern?

Erythrozyten und Thrombozyten

Was ist die Zusammensetzung des Blutplasmas?

Wasser (90%), Plasmaproteine (7%), Plasmaelektrolyte, Nährstoffe und Stoffwechselprodukte

Wie erfolgt ein Wundverschluss?

Vorläufiger Wundverschluss: primäre Hämotase durch Thrombozyten: weisser Thrombus
Endgültiwger Wundverschluss: sekundäre Hämotase: organisierter Thrombus mit Firboblasten und Fibrinfäden: roter Thrombus

Was versteht man unter Fibrinolyse?

Enzymatische auflösung des Thrombus
Reguliert durch Blut udn Gewebsaktivatoren
Aus inkativen Plasminogen entsteht aktives Plasmin
Fibrin wird durch Plasmin zu Peptiden und AS abgebaut

Was versteht man unter unspezifischer Abwehr, spezifisher zellulärer  und humoraler Abwehr?

Unspezifisch:
angeboren
Gegen verschiedenste Erreger
Schnelle Wirkung
Anitgen unabhängig
Begrenzte Wirkung

Spezifische Abwehr
erlernt
Erkennt selektiv Epitipe verschiendester Erreger
Längere Zeit bis Wirkung
Mit Gedächtnis

Humorale Abwehr: Proteine des Blutplasmas
Zelluläre Abwehr: Spezialisierte Zellen

In welche Einheiten/Strukturen kann man die unspezifische Abwehr aufteilen?

Barrieren: Haut, Schleimhäute
Humorale Antwort: Komplement, Lysozym, Interferone
Zelluläre Anwort: Phagozyten, Killerzellen

In welche 2 Teile kann man die spezifische Abwehr einteilen?

Humorale (B-Zellen>> Ak) Zelluläre (T-Zellen)

Welche Granulozyten Arten kennen Sie?

Neutrophile: Anteil an Granus 70%: Phygozytose von Bakis, Gewebstrümmer, steuern ENzündungsreaktion
Eosinophile: Phagozytose von Ag-Ak Komplexen, bei Parasitbefall, inaktivieren Histamin
Basophile: kaum Phagozytose, Rolle bei allergischer Reaktionen: Granula mit Histamin

Wo findet man Monozyten und was ist ihre Aufgabe?

nach kurzem Aufenthalt in Blut wandern sie in Gewebe (Kupffer-Sternzellen in Leber), Osteoklasten in Knochen, Langerhanszellen in Haut, Mirkogliazellen in ZNS


Funktion: Phagozytose grosser Partikel, APZ, Bildung von Stoffen welche Entzündungs und Abwehrvorhänge steuern.

Was ist die Aufgabe von Lymphozyten?

Träger der spezifischen Immunabwehr
25-40% der Leukozyten sind Lymphozyten
99% davon in lymphatischen Organen und Geweben
B und T-Lympphozyten oder B und T Zellen und T Helferzellen

Welche Zellen sind an der spezifischen Abwehr beteiligt?

B-Zellen: Bildung im Roten Konochenmark, Schlüsselstellung bei spezifischer, humoraler Abwehr (ak Produktion), Vorläufer der Plasmazellen
T-Zellen: im Thymus gebildet, T-Helferzellen, zytotokische T Zellen
T- Helferzellen: Helferfunktion, Kooperieren mit anderen Immunzellen, Erkkenen Ag und schütten Zytokine, TH1 Zellen: aktivieren Makrophagen
TH2 Zellen: aktivieren B-Zellen.

Welche Zellen sind an der spezifischer Abwehr beteiligt?

Zytotoxische T-Zellen:
Erkennen mit Pathogen befallenen Zellen
Setzen zytotoxische Proteine frei
Perforin: löst Zellen auf
Granzym: spaltet Proteine und Peptide
löst Apoptose aus
Zersöten nur Zellen welche mit Pathogen befallen sind
Null Zellen:
Können weder B noch T-Zellen eindeutig zugeordnet werden
z.B natürliche Killerzellen NK-Zellen
Greifen erkrankte befallene Zellen an

Wie setzt sich das lymphatische System zusammen?

Lymphatisches System:
Umfasst Lymphgefässsystem und lymphatische Organe

Primäre lymphatische Organe:
Thymus, rotes Knochenmark

Sekundäre lymphatische Organe
Milz, Lymphknoten, Mandeln, Lymphozten-Ansammlungen in Schleimhäuten (z.B  Darm)

Welche FUntionen erfüllt die Milz?

- Immunologische Abwehr
- Bildung und Speicherung von Lymphozyten
-Produktion von Makrophagen
- Entfernt mit Hilfe von Fresszellen Schadstoffe aus Blut
- Filtert alte Erys aus Blut und baut sie ab
- Erkennt kleine Blutgerinsel und baut sie ab
- Bildet Eiweiss Ferritin als Eisenspeicher

Was ist die Aufgabe von Lymphknoten?

Filter der Lymphe: Zelltrümmer, Bakterien, Staub, Krebszellen
Prägung von B und T Zellen

Wie wirkt das Komplementsystem?

Komplementfaktoren werden in Fragmente zerlegt und bewirken:
-Opsonisierung/Markierung körperfremder Zellen
- Agglomeration fremder Zellen
- Zerstörung von Virsen
- Schädigung Zellmembran fremder Zellen
- Entzündungsreaktion

Étudier