Antatomie Fragenkatalog
1. Semester FHNW
1. Semester FHNW
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Cartes-fiches
Was versteht man unter einem Antigen?
Strucktur welche eine Immunantwort auslöst
Proteine von Bakterien, Viren
Fragmente von Bakterien, Viren
Sonstige Fremdstoffe
Was ist die Funktion von Lysozym, Interferon und C-reaktives Protein?
Lysozym: Bakterien abtötendes Enzym
Vorkommen: Granulozyten und Monozyten, Tränenflüssigkeit, Speichel, Blutplasme, Nasen Bronchial und Darmsekret.
Interferone: werden von Virus infizierten Zellen gebildet, bremsen/verhindern Virusvermehrung in Zelle
C-reaktives Protein CRP
Akut Phase Protein, in Leber gebildet, aktiviert Komplementsystem, Förder Opsonisierung und Phagozytose von Bakterien.
In welche 6 Schritte kann Phygozytose unterteilt werden?
Opsonisierung des Bakteriums durch Komlpementfaktoren des Ak
Erkennung und bindung des opsonisierten Bakteriums
Umhüllung des Bakteriums Endozytose
Ablagerung des Bakteriums in einer Vakuole (Phagosom)
Verschmelzung der Vakuole mit einem Lysosom (Phagolysom) und abbau des Bakteriums
Unverdauliche reste werden ausgeschieden (Exozytose)
Was versteht man MHC Molekülen?
Major histokomatibility complex.
Proteinkomplex, Selbsterkennungsporteine, Abwehrproteine können zwischen selbst und fremd unterscheiden
MHCI In Zellmembranen aller kernhaltiger Zellen und der Thromozyten werden von T8 erkant
MHCII Nur in Membranen von APZ (BZellen und Phagozyten) werden von T4 erkannt
Wie erfolgt die Aktivierung von B-Zellen?
1. B-Lymphozyt bindet Antigen
2. Nimmt Ag auf und Bindet an MHC Protein
3. Antigenpräsentation.
4. rezeptive Bindung an T-Helferzelle
5. Aktivierung T-Helferzelle (Interleukin 2 von T zelle aktiviert B-Lymphozyt in Vermehrung und Differenzierung)
6. Plasmazelle (aus B Zelle) bildet AK bleibt 2-3 Tage im Gewebe (humorale Antwort)
7. Vernichtung des Erregers Opsonisierunf > Phagozytose
Welche T-Zellen kenen sie und wie werden sie aktiviert?
Spezifisch, zelluläre Immunantwort
T4 Lymphozyten: T-Helfer
T8 Lymphozyten: zytotoxische Zellen
Können Antigene nur erkenne wenn an Oberfläche mit MHC Proteinen körpereigener zellen >> doppeltes Signal
Vorgänge T4 Zellen
Makrophage präsentiert Antigen und MHC II Molekül
T4 erkennt ag und MHC II
T4 vermehren sich
Es entstehen T4 Zellen welche interleukin freisetzen und Gedächtniszellen
Interleukin löst Phagozytose in Makrophagen aus
Welche T-Zellen kenne sie und wie werden sie aktiviert? 2
Vorgänge T-8
Wichtigste FUnktion: Bekämpfung Viren, Virusinfizierte Zelle präsentiert Virus Antigen mit MHCI, T8 erkennt Antigen-MHCI komplex, T8 vermehren sich, es entstehen T8 zellen die zytotoxische Stofe freisetzen und T8 Gedächtniszellen
Gedächtniszellen:
Speichern Antigeninformation, bei erneutem Kontakt schnelle Reaktion des Immunsystems, MMR lebenslang Tetanus einige Jahre
Was versteht man unter Immunisierung und welche 2 Arten gibt es?
Impfung: künstliche Immunität wird erzeugt, aktive und passive Immunisierung.
aktive Immunsierung: Organismus wird Antigen (abgeschwächt oder Tote erreger) ausgesetzt, Es bilden sich Gedächtniszellen, erster Kontakt = Impfung zweiter Kontakt schnellere Immunantwort.
Passive Immunisierung: Gabe von Antikörpern >> Schutz für kurze Zeit.
Was versteht man unter einer Allergie?
- Übermässige Immunreaktion > Allergie
Allergie: Überempfindlickeitsreaktion, starke Immunreaktion.
Welche Blutgruppe kenen sie und welche Pberflächenproteine finden sie auf den Blutzellen und welche Antikörper im Serum?
Blutgruppe A: Oberflächenprotein A und Ak B
Blutgruppe B: Oberflächenprotein B und Ak A
Blutgruppe AB: Oberflächen AB und keine Ak
Blutgruppe 0: keine Oberflächenprotein und Ak gegen A und B
Bultplasmaspende: Wer ist Universalspender und wer Umiversalempfänger?
Universalspender Plasma AB weil keine Ak
Universalempfänger: Blutgruppe 0 hat keine Antigen. also können Ak nichts anrichten
Was versteht man unter dem Rhesusfaktur und wo kann es damit Probleme geben?
Rhesussystem
NAch AB0 System
Rh-Agglututionohene auf Ery membran(C,D und E)
D hat grösste Wirksamkeit
85% in Europa Rhesus positv.
erst nach Sensibilisierung treten Ak
Ak nur bei Rh- Menschen
Antikörperbildung nach
Bulttransfusion, Schwangerschaft, Mutter Rh- Fetus Rh+
Bei ca. 10% der Schwangerschaften Unverträglichkeiten wegen Rh
Bei Geburt: Agglutinogene D bei Geburt in mütterlichen Blutkreislauf.
Anti D wird gebildet
Weitere Schwangerschaft mit Rh+ Kind: Antiköper gegen Kind.
Anti-D Prophylaxe.
Nennen sie die vier Innenräume des Herzens
Atrium und Ventrikel
Atrium dextrum (rechter Vorhof)
Atrium sinistrum (linker Vorhof)
Ventriculus dexter
Ventriculus sinister
Wie nennt man Blutgefässe zum Herzen und vom Herzen weg?
Blutgefässe vom Herzen weg: Arterien
Blutgefässe zum Herzen: Venen
Beschreiben sie den Weg des Blutes im Körper
Blutfluss: Körpervene > rechte Kammer > Lungenarterie in Lunge > Lungenvene > linke Kammer > Aorta > Körper
Wie ist die Herzwand aufgebaut?
Herzinnenhaut: Endokard
Muskelschicht: Myokard >> kräftiger Muskel
Herzaussenschicht : Epikard
Nennen sie die zwei Arten von Herzklappen
Segelklappen und Taschenklappen
Was ist das Perikard und wie ist es aufgebaut?
Perikard: Herzbeutel
äusseres Blatt: Perikard
Inneres Blatt: Epikard, liegt am Herzen
Was versteht man unter Anastomosen?
Gefässverbindungen zur Umgehung von Kapillaren
Zur Durchblutungsregulation, z.B veränderte Hautdurchblutung zur Steuerung des Wärmehaushaltes.
Was versteht man unter Gefässen und wie sind die aufgebaut?
Hohlorgan mit Wand aus drei Schichten
Innenraum: Lumen
Innenschicht: Intima: Endothel plus Bindegewebe
Mittelschicht: Media: Kollagenfaser und glatte Muskelzellen
Aussenschicht: Externa: Fasernetz, steht mit Umgebung in Verbindung
Was sind Krampfandern und wie entstehen sie?
Krampfadern (Varizen): schwache Venenwände > Klappen schliessen nicht mehr richtig
Was versteht man unter kleinem und grossen Blutkreislauf?
kleiner: Herz-Lunge: Lungenkreislauf: O2-Aufnahme / CO2-Abgabe >> Luft
Grosser: Herz-Körper: Körperkreislauf: Gasaustausch mit Gewebe.
Nennen sie vier Aorten Abschnitte
Aufsteigende, Aortenbogen, Brustaorte und Bauchaorta
Welche Organe werden durch die Gekrösearterien versorgt?
Darm, Kolon und Mastdarm
Nennen sie die zwei grossen Venenstämme und welches Blut sie sammeln.
Obere Hohlvene: Blut aus oberer Körperhälfte
untere Hohlvene: Blut aus unterer Körperhäfte
Was sit der Blutfluss im Pfortaderkreislauf?
Pfortader Kreislauf:
Bauchaorta > Organarterien der unpaaren Bauchorgane > Kapillaren der unpaaren Bauchorgane: (1. Kapillargebiet) > Pfortader (Sammelvene) > Leberkapillare: (2. Kapillargebiet) > Lebervenen > untere Hohlvene
Was versteht man unter dem Lymphgefäss System?
Zusätzliches Abflusssystem, überflüssige intersitielle Flüssigkeit wird darüber ins Blut zurück geführt, Enge Beziehung zwischen Blut und Lymphe, Durchzieht ganzen Körper, Beginnt im Vbereich der Blutkapillare mit Lymphkapillaren, Vereinigen sich zu Lymphgefässen, Münden über Milchbrustgang und rechten Lymphstamm in Venensystem.
Nennen sie 3 Aufgaben des Lymphsystems
- Flüssigkeitstransport zu den Blutgefässen
- Kontroll und Abwehrfunktion
- Filterung von Bakterien, Russ, Krebszellen, und Feststoffen
Wie kann man die physiologische Arbeit des Herzens unterteilen?
Elektrisches Geschehen und mechanisches Geschehen
Wie ist die Aufgabenteilung der Myokard Zellen?
Zellen, welche Aktionspotentiale bilden (Reizleitung) und Zellen, welche kontrahieren (Muskeltätigkeit).
Nennen sie 6 wichtige Strukkturen der Reizleitung im Herzen
Sinusknoten > Vorhofmyokard > Atrioventrikularknoten > His-Bündel > Kammerschenkel > Purkinje Fasern
Was versteht man unter Systole und Diastole?
Systole: Kontraktion, Anspannung- und Austreibungsphase
Diasotle: Erschlaffung, Entspannungs und Füllphase
Nennen sie 5 Schritte beim Ablauf eines Herzschlages
1. Elektrischer Impuls
2. Muskeltätigkeit
3. Druckverhältnisse
4. Klappenstellung
5. Blutbewegung
Beschreiben sie die Druckverhältnisse, den Blutfluss und die Tätigkeit der Herzkalppen beim Herzschlag
1. Kontraktion der Vorhöfe > Druck steigt > Blut fliesst in Kammern
2. Kontraktion der Kammern > Druck in Kammern steigt über Vorhof Druck
3. Segelklappen schliessen sich > kein Rückfluss des Blutes in Vorhöfe
4. Druck in Kammern steigt wieder
5. Öffnung der Taschenklappen
6. Blutfluss aus den Kammern in Arterien
7. Kammern erschlaffen > Druck fällt ab > Taschenklappen schliessen
8. Druck fällt weiter > Druck fällt unter Vorhofdruck
9. Segelklappen öffnen
10. Blut aus Vorhof in Kammer und Blutnachfluss in Vorhof
Was versteht man unter der Windkesselfunktion?
Arterien verwandeln Stossartigen Blutfluss in kontinuierliche Strömung
Welche Anspassung zeigen Kapillare um ihre Funktion zu erfüllen?
grosser Querschnitt > langsame Strömung
starke Verzweigung > Oberflächenvergrösserung > grosse Austauschfläche
dünne, durchlässige Gefässwände > kurze Transportwege
kleine Versorgungsgebiete, kleiner Radius > ausreichender Druck
Nennen Sie 3 Mechanismen des Flüssigkeitsaustausches
Diffusion: Grösste Bedeutung, H2O, O2, CO2, Alkohol, Elektrolyte, Harnstoff >> kleine Stoffe
Pinozytose: Aktiver Transport, vor allem von Eiweissen
Filtration: Dadurch kann schnell Flüssigkeit zweischen Blutplasma und Intersitium verlagert werden. Treibende Kraft: Filtrations bzw. Reabsorptionsdruck
Durch welche Mechanismen kann das venöse Blut zum Herzen zurückströmen?
Restblutdruck von Herzarbeit im Venensystem
Schwerkraft oberhalb des Herzens
Sogwirkung der Vorhöfe
Sog- und Druckwirkung im Thorax während Atmung
Muskelpumpe
Arterien und Venen Kopplung
Was versteht man unter Arterien-Venen-Kopplun?
Arterie zwischen zwei Venen, sehr eng beieinander, sodass Arterienbewegung auch Venenbewegt und Blutfluss der Venen unterstützt
Wie kann die Organdurchblutung reguliert werden?
Gefässverengung(konstriktion): Erhöhung des Strömungswiederstandes > Druchblutung wird gemindert
Gefässerweiterung (Vasodilatation): Verringerung des Strömungswiederstandes > Druchblutung wird erhöht