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S. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Sie konzentrieren sich auf die Funktionsweise von Organen wie der Lunge, Leber, Niere und dem Zwerchfell, sowie auf die Bedeutung von Vitaminen, Nahrung und Bewegung. Die Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Gesundheitsberufe, die ihr Verständnis der menschlichen Anatomie und Physiologie vertiefen möchten.
Karten
130
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
13.08.2019 / 01.04.2020

Lernkarten

Galle

Gallensäure

  • Gallensäure:
    • ermöglichen feine Verteilung der Fette 
      • bessere Angriffsfläche für fettverdauende Enzyme
  • Cholesterin
  • Ausscheidungsprodukte
    • Zwischen-, Endprodukte des Stoffwechsels
    • Hormone

 

Galle

entrephepatischer Kreislauf

entrerohepatischer Kreislauf:

  • Recycling der Gallensäuren
    • zu 90% aus Dünndarm rückresorbiert
    • über Pfortader zurück zu Leber
      • erneut in Galle abgegeben

Gallenblase, - wege

 

Gallenblase

  • Speichert und konzentriert Galle 
  • Fett im Duodenum:
    • Gallenblase entleert sich

Gallenwege

  • Hauptgallengang
    • gibt Gallenblasengang ab
    • mündet in Duodenum
      • Schliessmuskel

 

Pankreas =Bauchspeicheldrüse

Aufbau

Aufgau:

  • exokrine Anteile
    • Hauptmasse
    • kleine seriöse Drüsenläppchen
    • bilden Verdauungsenzyme und -saft
    • münden in Panreasgang
      • mündet in Duodenum
  • endokrine Anteile
    • Langerhans-Inseln:
      • Insulin und Glukagon
      • Somatostatin
      • pankreatisches Polypeptid

Pankreas= Bauchspeicheldrüse

Pankreassaft

Pankreassaft, ca. 1,5L/Tag

  • saurer Magensaft wird neutralisiert
  • Enzyme:
    • Trypsin /Chymotrypsin: spalten Eiweisse
      • sehr aggressiv
      • werden als inaktive Vorstufe abgegeben
      • erst in Duodenum aktiviert
    • a-Amylase: spaltet Stärke (Kahlenhydrate)
    • Pankreaslipase: spaltet Fett

Überblick

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate

Verdauung, Zerlegung der Vielfachzucker in Einfachzucker

  • Mund:
    • a-Amylase aus Speicheldrüse
  • Dünndarm
    • a-Amylase aus Pankreas
  • Dünndarmzellen
    • Glukosidasen
    • Laktease (für Milchzucker)

Resorption

in gesamtem Dünndarm

Überblick

Eiweisse

 

Eiweisse

Verdauung, Zerlegung in Aminosäuren, Di- und Tripeptide

  • Magen:
    • Salzsäure und Pepsine
  • Dünndarm
    • Trypsin und Chymotrypsin aus Pankreas
  • Dünndarmzellen 
    • Peptidasen

Resorption

in gesamtem Dünndarm

Überblick

Fette

Fette

Verdauung, Zerlegung in Fettsäuren, Cholesterin, Phospholipide

  • Magen:
    • Emulsion durch Bewegung und Magenlipase
  • Dünndarm:
    • Pankreaslipase,- cholinesterase und -phospholipase

Resorption

v.a. in Duodenum und beginnendem Jejunum über Darmzotten in Blut zu Leber und über Lymphe direkt in grossem Blutkreislauf (Umgehung der Leber)

Überblick

Vitamine

Vitamine

  • fettlösliche Vitamine (A,D,E,K)
    • mit Fetten aufgenommen
  • wasserlösliche Vitamine
    • durch Diffusion resorbiert
  • Vitamin B12
    • braucht Intrinsic Factor aus Magen
    • Resorption im Ileum

Dickdarm, Rückresorption von Wasser und Elektrolyten

Dickdarmschleimhaut

 

Dickdarmschleimhaut

  • Krypten: tiefe Einstülpungen
    • enthalten Becherzellen
    • resorbierende Epithelzellen mit Mikrovilli
  • Darmbakterien
    • Abbau von unverdaulichen Stoffen
    • Bifidobakterien und Lactobazillen
    • wichtig für normale Darmfunktion

Dickdarm, Rückresorption von Wasser und Elektrolyten

Kolon

Kolon

  • Colon ascendens
    • an rechter Bauchwand nach oben
  • Colon transversum
    • von rechtem zu linkem Oberbauch
  • Colon descendens
    • an linkder Bauchwand nach unten
  • Sigma
    • S- förmige Krümmung

Dickdarm, Rückresorption von Wasser und Elektrolyten

Zökum und Appendix

Zökum und Appendix

  • 1. Abschnitt des Dickdarmes
    • Ileo-Zökal-Klappe
  • Appendix= Wurmfortsatz
    • enthält Lymphfollikel

Rektum und Analkanal

Rektum

Rektum= Mastdarm

  • S-From
  • Ampulla recti (Ampulle)
    • Abschnitt Bereich des Sacrums
    • dehnbar, Sammenbehälter

Rektum und Analkanal

Analkanal

 

Analkanal = Canalis analis

  • ab Beckenboden
  • After = Anus
    • Öffnung an Körperoberfläche
    • Muskulatur:
      • innerer Schliessmuskel:
        • glatte Muskulatur
      • äusserer Schliessmuskel:
        • Teil der quergestreiften Beckenbodenmuskulatur
      • an After Übergang von Schleimhaut in äussere Haut
        • Haare, Talg- und Schweissdrüsen
      • Hämorrhoidalzone:
        • Venengeflecht unter Schleimhaut
        • Verschluss des Anus

Rektum und Analkanal

Stuhl

Stuhl:

  • eingedickter Rest des Nahrungsbreis
  • 75% Wasser
  • unverdauliche Nahrungsbestandteile
  • Epithelzellen der Darmschleimhaut
  • Schleim
  • Bakterien
  • Sterkkobilin
  • Gärungs- und Fäulnisprodukte
  • Entgiftungsprodukte

Flüssigkeitsumsatz und Energiebedarf

Flüssigkeitsumsatz

Flüssigkeitsumsatz:

  • Flüssigkeitsaufnahme ca. 2 Liter
  • Umsatz im Verdauungstrakt ca. 10L/Tag
    • Sekrete der Speicheldrüsen, Magen, Leber, Pankreas, Dünndarm
  • 95% im Dünn- und 3% im Dickdarm wiederaufgenommen

Flüssigkeitsumsatz und Energiebedarf

Energiebedarf

Energiebedarf= Grundumsatz + Leistungszuschlag

  • Makronährstoffe: Fett, Eiweiss, Kohlenhydrate
  • Mikronährstoffe: Vitamine, Mineralstoffe
    • nicht für Energieerzeugung
  • (Kilo) Joule oder (Kilo) Kalorie
    • 1 Kilokalorie= Energie um 1 L Wasser von 14 auf 15 zu erwärmen
  • Grundumsatz
    • abhängig von Lebensalter, Geschlecht, Krankheiten
  • Leistungszuschlag
    • abhängig von körperlicher Tätigkeit

Makronährstoffe

Eiweisse

Eiweisse:

  • 10-20% der Energiedeckung
  • notwendig für: 
    • essentielle Aminosäuren

Makronährstoffe

Fette

Fette

  • 30% der Energiedeckung
  • notwendig für:
    • Aufnahme fettlöslicher Vitamine
    • essentielle Fettsäuren
  • nach Spaltung:
    • Fettsäuren und Glyzerin
  • Speicherform
    • Neutralfett

Makronährstoffe

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate

  • 50-60% der Eneregiedeckung
  • Einfach- und Mehrfachzucker
  • nach Spaltung:
    • Glucose
  • Specherform
    • Glykogen
    • ABER: auch Fettbildung aus überschüssiger Glucose

Vitamine und Spurenelemente = lebensnotwendige organische Verbindungen können nicht/nur unzureichend durch Körper hergestellt werden

Fettlösliche Vitamine

Fettlösliche Vitamine:

  • Vitamin A:
    • Bildung Sehpigment
  • Vitamnin D:
    • Knochenbildung, Kalzium-/ Phosphatstoffwechsel
  • Vitamin E:
    • Oxidationsschutz
  • Vitamin K:
    • Bildung Gerinnungsfaktoren

Vitamine und Spurenelemente = lebensnotwendige organische Verbindungen können nicht/nur unzureichend durch Körper hergestellt werden

Wasserlösliche Vitamine

 

Wasserlösliche Vitamine:

  • Vitamin B12:
    • Blutbildung
    • Bildung Meyelinscheiden
  • Vitamin C:
    • Aufbau Bindegewebe, Immunabwehr
  • Folsäure:
    • Blutbildung
    • Aufbau neuer Erbsubstanz
    • Schwangerschaft

Vitamine und Spurenelemente = lebensnotwendige organische Verbindungen können nicht/nur unzureichend durch Körper hergestellt werden

Spurenelemente

Spurenelemente:

  • Eisen:
    • Hämoglobinbildung
  • Jod: 
    • Schilddrüsenhormone
  • Fluro:
    • Zahnschmelz
  • Zink,Selen, Chrom,...
    • in Enzymen enthalten

Balaststoffe, unverdauliche, meist pflanzliche Verbindungen

lösliche Faserstoffe

  • lösliche Faserstoffe:
    • Obst, Gemüse, Getreide
    • werden von Bakterien im Dickdarm verwertet
    • säuren Darmmilieu an und fördern Ausscheidung von Fettsäuren

Balaststoffe, unverdauliche, meist pflanzliche Verbindungen

unlösliche Faserstoffe

  • unlösliche Faserstoffe:
    • werden nicht abgebaut
    • binden Wasser und erhöhen so Volumen des Speisebreis

Das Atmungssystem = respiratorisches System

Obere Atemwege

Obere Atemwege:

  • Nase und Nasenhöhle
  • Nasennebenhöhlen
  • Rachen

Das Atmungssystem = respiratorisches System

Untere Atemwege

Untere Atemwege:

  • Kehlkopf
  • Luftröhre
  • Lungen mit Bronchien

Das Atmungssystem = respiratorisches System

  • Stirnhöhle
  • Keilbeinhöhle
  • Nasenhöhle
  • Rachen
  • Zunge
  • Kehlkopf
  • Luftröhre
  • Zwischenrippenmuskel
  • rechter Lunge
  • linke Lunge
  • Rippen
  • Zwerchfell

Nase

Aufbau

Aufbau:

  • äussere Nase:
    • Nasenlöcher mit Haaren
    • Nasenflügel
    • Nasenspitze
    • Nasenrücken
    • Nasenwurzel
  • innere Nase:
    • Nasenhöhle
      • Nasenscheidewand

Nase

Funktionen

Funktionen:

  • Erwärmen der Atemluft
    • dichtes Netz an Blutgefässen
  • Vorreinigung der Anfeuchten der Atemluft
    • Flimmerepithel mit Becherzellen
      • Härchen bewegen sich zum Rachen hin
      • Becherzellen produzieren Schleimfilm
  • Riechfunktion
    • Riechschleimhaut unter Dach der Nasenhöhle
    • Riechnerv

Nase

  • Riechschleimhaut
  • Nasenwurzel
  • Riechnerv
  • Nasenrücken
  • Nasenhöhle
  • Rachen

Nasennebenhöhlen

  • vermindern Gewicht des Schädels
  • Resonanzraum für die Stimme
  • Kontakt mit Nasenhöhle
    • Stirn- und Kieferhöhle und Siebbeinzellen

 

  • Stirnhöhle
  • Siebbeinzellen
  • Keilbeinhöhlen
  • Kieferhöhlen

Rachen =Pharynx

Aufbau/Funktion

  • Muskelschlauch (quergestreifte Muskulatur
    • von Schädelbasis bis Speiseröhre
  • Kreuzung von Luft- und Speiseweg
  • Nasenrachen
    • Mündung der Nasenhöhle
    • (respiratorisches Epithel)
    • enthält Gaumenmandel
  • Kehlkpfrachen
    • (unverhorntes Plattenepithel)
    • von Zungenbein bis Kehlkopf/Speiseröhre

Rachen =Pharynx

Lymphatischer Rachenring

Lymphatischer Rachenring

  • Rachenmandel, Gaumenmandel, Zungenmandel
  • Teil der Immunabwehr
    • fängt Keime aus Atemluft oder Nahrung ab

Rachen =Pharynx

Pharynx

  • Nasopharnyx
  • Oropharynx
  • Laryngopharynx
  • Epiglottis
  • Schildknorpel
  • Luftröhre
  • Speiseröhre

Kehlkopf =Larynx

Aufbau

Aufbau:

  • röhrenförmiges Knorpelgerüst
    • mit Bänder und Muskeln verbunden
    • reicht von Zungengrund bis Luftröhre
  • Schildknorpel
    • Adamsapfel
  • Kehldeckel (Epiglottis)
    • beim Atem: gestreckt nach oben
    • beim Schlucken: legt sich über Kehlkopfeingang
  • paarige Stellknorpel
    • Spnannung der Simmbänder durch mehrere Muskeln
  • Simmbänder
    • verlaufen von Schildknorpel zu Stellknorpel

Kehlkopf =Larynx

Funktion

Funktionen

  • verschliesst beim Essen obere Luftwege
  • Hauptorgan der Stimmbildung

Hustenreflex

  • Stimmbänder legen sich aneinander
  • starker Ausatmungsstoss
  • Fremdkörper wird herausgeschleudert

Stimmbildung= Phonation

Epiglottis

Stimmbänder

Stellenknorpel

  • Stimmbänder werden durch Luftstrom in Schwingung veresetzt
  • Tonhöhe: abhängig von Stimmbandspannung
    • hoher Ton: stärkere Spannung
    • tiefer Ton: Entspannung
  • Lautstärke: abhängig von Stärke des Luftstroms

Luftröhre =Trachea

Aufbau

 

Aufbau

  • ca. 11cm langer muskulöser Schlauch
    • glatte Muskulatur
  • 16-20 Knorpelspangen
    • halten Öffnung offen
  • liegt vor Speiseröhre
  • Flimmerepithel mit Becherzellen
    • befördern Fremdkörper zurück in RAchen 
    • feuchten Atemluft an

Lunge

Rechte Lunge

3 Lappen: Ober-, Mittel-, Unterlappen

Linke Lunge:

2 Lappen: Ober- und Unterlappen

weitere Unterteilung der Lappen in Segmente (rechts 10, links 9)

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