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Cartes-fiches
Die Nieren = paarig, links und recht der Wirbelsäule unter dem Zwerchfell liegen retroperitoneal (ausserhalb des Bauchraumes)
Nierenhilum:
Nierenhilum:
- Nierenbecken$:
- sammelt Urin und leitet diesen in Harnleiter
- Ein- und Austritt von
- Nierenarterie und Nierenvene
- Nerven und Lymphgefässen
Die Nieren = paarig, links und recht der Wirbelsäule unter dem Zwerchfell liegen retroperitoneal (ausserhalb des Bauchraumes)
Nierenrinde:
- enthält Nierenkörperchen mit Glomerulus
- enthält Tubulusapparat
Die Nieren = paarig, links und recht der Wirbelsäule unter dem Zwerchfell liegen retroperitoneal (ausserhalb des Bauchraumes)
Nierenmark:
Nierenmark:
- enthält Sammelrohre
Feinbau der Niere
Nephron
Nierenkörperchen und Tubulusapparat funktionelle Einheit der Niere (enthält ca. 1 Mio. Nephrone)
Feinbau der Niere
Nierenkörperchen
Nierenkörperchen
- Liegen in Rinde
- bilden Primärharn:
- Blut fliesst durch Glomerulus und wird filtriert (Wasser, Elektrolyte, kleine Moleküle)
Tubulusapparat (Nierenkanälchen)
- liegt in Rinde und z.T. in Mark
- bilden Sekundärharn:
- Konzentration des Primärharns durch
- Reabsorptionsvorgänge
- Anreicherung des Primärharns durch
- Sekretionsvorgänge
- Konzentration des Primärharns durch
Sammelrohre
- münden über Papillengang in
Nierenkelch
Harnleiter
Nierengefässe
Arteria Renalis = Nierenarterie
- verzweigt sich in
- Glomerulus = 1. Kapillarnetz
- Abfluss über efferente Arteriole in
- Peritubuläre Kapillaren = 2. Kapillarnetz
- Abfluss in Venolen und --- Vena Renalis
Nierengefässe
Vena Renalis = Nierenvene
- Abfluss in untere Hohlvene
Nierengefässe
- zuführende (Afferente) Arteriole
- wegführende (efferente) Arteriole
- Glomerulus
- peritubuläre Kapillaren
- Vena renalis
Tubulussystem
Funktion des Tubulussystems = verändert und konzentriert Primärharn durch:
- Rückresorption von
- Wasser
- Blutsalzen (u.a. Natrium, Kalium Kalzium)
- Wasser folgt passiv
- Aminosäuren und Glucose
- Sekretion von
- Harnsäure, Arzneimittel
- bei Bedarf auch Kalium oder Wasserstoff-Ionen
Tubulussystem
- zuführende Arteriole
- wegführende Arteriole
- Glumerulus
- peritubuläre Kapillaren
- Filtration
- Reabsorption
- Sekretion
- Ausscheidung
Regulation und Parameter
Glomeruläre Filtrationsrate (GFR) = Filtrationsmenge (Primärharn) beider Niere pro Zeit
- Parameter für Nierenfunktion
- ca. 120ml/min (=170-180L/Tag!)
- davon 99% rückresobiert
Regulation und Parameter
Autoregulation der durchblutung und Filtration
Autoregulation der durchblutung und Filtration =konstanter Blutdruck in Glomerulum notwendig!
- Autoregulation der Gefässweite
- Arteriole /Venolen
- tubuloglomeruläre Rückkopplung
- hohe NaCl-Konzentration in Tubulus -- Gefässverengung
- Hormone
- niedriger Blutdruck:
- Renin: erhöht Aldosteron -- Verengung der Venolen
- hohes Blutvolumen:
- ANP-- erweitert Arteriolen
- niedriger Blutdruck:
Der Urin= tägliche Urinmenge eines Erwachsenen ca. 1,5 Liter
Urinzusammensetzung
- 95% Wasser
- Harnstoff (tgl. 20-25g)
- Endprodukt des Eiweissstoffwechsels
- in Leber gebildet
- Harnsäure
- Kreatinin
- Salze (Kochsalz, Phosphat, Säuren)
Der Urin= tägliche Urinmenge eines Erwachsenen ca. 1,5 Liter
Urindiagnostik
- Teststreifen
- Proteine: in kleinen Mengen normal
- grosse Mengen:
- Schädigung der Kapillarwände
- grosse Mengen:
- Glucose: bei erhöhtem Blutzucker!
- Erythrozyten: Erkrankung /SChädigung von
- Niere oder Harnwegen
- Leukozyten: Infektion
- Ketonkörper: Endprodukte bei Fettabbau
- Fasten oder Diabetiker
- Proteine: in kleinen Mengen normal
Ableitende Harnwege
Harnleiter = ausgehend von Nierenbecken
- ca. 2.5mm dick, 30cm lang
- mit Urothel (Übergangsepithel) ausgekleidet
- münden in Harnblase
- Ventilmechanismus:
- Urin kann nicht zurückfliessen
- Ventilmechanismus:
Ableitende Harnwege
Harnblase = Hohlorgan aus glatter Muskulatur
- liegt im kleinen becken
- mit Urothel ausgekleidet
- dreischichtige Muskulatur
- Fassungsvermögen ca. 800ml
- Harndrang bei 350ml
Ableitende Harnwege
Harnrörhe = verbindet Harnblase mit Körperoberfläche
- innerer Schliessmuskel:
- glatte Muskulatur
- äusserer Schliessmuskel
- quergestreifte Beckenbodenmuskulatur
- Frau: ca. 4cm lang, verläuft fast gerade
- Mann: ca. 20 cm lang
- verläuft gebogen, mehrere Engstellen
- Samenwege münden in Harnröhre ein
Wasserhaushalt
Regulation
- 3 Hormone:
- ADH/ Vasopressin aus Hypothalamus
- Wasserrückresorption in Niere
- Aldosteron aus Nebenniere
- Natriumrückresorption (und dadurch Wasserrückresorption) in Niere
- ANP aus Herz
- Natrium- und Wasserausscheidung in Niere
- ADH/ Vasopressin aus Hypothalamus
Wasserhaushalt
Wassereinfuhr und- Ausfuhr
- Einfuhr:
- direkt:
- über Getränke, Infusionen (ca. 1,5l)
- indirekt
- über wasserhaltige Nahrungsmittel (ca. 600ml)
- Oxidationswasser
- aus Nahrungsverstoffwechslung
- direkt:
Wasserhaushalt
Wassereinfuhr und- Ausfuhr
- Ausfuhr:
- Urin (ca. 1,5l)
- Stuhl (ca. 200ml)
- Haut (ca. 300 ml)
- befeuchtete Ausatemluft (ca. 500ml)
Elelktrolyt- und Säure- Basen- Haushalt
Kaliumhaushalt
Kaliumhaushalt:
Hypokaliämie: Kaliummangel
- bestimmte Diuretika, Laxanzien, Durchfall
Hyperkaliämie: Kaliumüberschuss
- Nierenfunktionsstörung
Symptome: Störungen der Erregungsleitung (Herzrhytmusstörungen)
Elelktrolyt- und Säure- Basen- Haushalt
Natriumhaushalt
Natriumhaushalt
Hyponatriämie: Natriummangel
- Erbrechen, Durchfall, Nierenerkrankung, Diuretika
Hypernatriämie: Natriumüberschuss
- ADH-Mangel (Diabetes insipidus)
Symptome: Müdigkeit, Lethargie, Erbrechen, Verwirrtheit, Krämpfe
Elelktrolyt- und Säure- Basen- Haushalt
Säure-Base-Haushalt
Säure-Base-Haushalt
Konstanthalten des Blut-pH-Wertes (normal 7,40
- Kohlensäure-Bikarbonat-System
- Proteinpuffer:Albumin, Hämoglobin
- Lungen und Nieren
Niere als endokrines Organ
Renin steigert Blutvolumen und Blutdruck
Renin, steigert Blutvolumen und Blutdruck
- gebildet in Niere bei:
- Minderdurchblutung der Niere (Blutdruckabfall)
- Natriummangel
- Sympatikusaktivierung
- bewirkt über Zwischenschritt Bildung von:
- Angiotensin ll:
- Vasokonstriktion --> Blutdruck steigt
- steigert Durst
- erhöht Natriumrückresorption
- stimuliert Freisetzung von Aldosteron und ADH
- erhöhte Natrium- und Wasserrückresorption
- Angiotensin ll:
Niere als endokrines Organ
Erytrhopoetin steigert Erythropoese im Knochenmark
Erytrhopoetin steigert Erythropoese im Knochenmark
- zu 90 % in Niere gebildet
- bei Sauerstoffmangel freigesetzt
- Lungenerkrankungen
- Höhenanpassung
Bau und Verlauf des Verdauungstraktes
Wand des Verdauungstraktes
- Mukosa: Schleimhaut
- innen mit Epithel ausgekleidet
- Submukosa: Bindegewegeschicht
- Muskularis: Muskelschicht (quer und längs)
- quergestreifte Muskulatur:
- Mund, Rachen oder Speiseröhre
- glatte Muskulatur:
- restlicher Teil des Verdauungstraktes
- äusserste Schicht:
- Adventitia
- Mundhöhle, Rachen, obere Speiseröhre
- Serosa
- Organe in Bauchhöhle
- Adventitia
- quergestreifte Muskulatur:
Bau und Verlauf des Verdauungstraktes
Mechanische Verdauung / Chemische Verdauung
Mechanische Verdauung
- Zerkleinerung durch Zusammenziehen der Muskulatur
- Peristaltik fördert Transport des Inhaltes
Chemische Verdauung
- Sekrete aus Speicheldrüse, Leber, Pankreas
Mundhöhle, Aufnahme und Vorbereitung der Nahrung, Schleimhaut mit mehrschichtigem unverhorntem Plattenepithel
Zähne
Zähne:
- Zahnkrone, Zahnhals, Wurzel(n))
- Wurzelkanal: Blutgefässe und Nerven
- 32 Zähne:
- Schneidezähne, Eckzähne, Backenzähne
- Mahlzähne, Weisheitszähne
Mundhöhle, Aufnahme und Vorbereitung der Nahrung, Schleimhaut mit mehrschichtigem unverhorntem Plattenepithel
Zunge
Zunge:
- quergestreifte Muskulatur
- Papillen: Schleimhauterhebungen
- Tastempfinden und Geschmackswahrnehmung
- Funktionen:
- hilft bei Kau- und Schluckbewegungen
- formt schluckbaren Bissen
- Geschmacks- und Tastempfinden
- Mitbeteiligung bei Lautbildung und Sprechen
Mundhöhle, Aufnahme und Vorbereitung der Nahrung, Schleimhaut mit mehrschichtigem unverhorntem Plattenepithel
Speicheldrüsen
- viele kleine in Mundschleimhaut
- 3 paarige grosse Speicheldrüsen
- Ohrspeicheldrüse
- Unterkieferspeicheldrüse
- Unterzungenspeicheldrüse
- Speichel:
- Wasser, antimikrobielle Substanzen
- Speichelenzyme
Mundhöhle, Aufnahme und Vorbereitung der Nahrung, Schleimhaut mit mehrschichtigem unverhorntem Plattenepithel
Gaumen
Gaumen:
- Schlucken:
- verschliesst oberen Rachenraum
Rachen und Speiseröhre
Rachen
Rachen:
- Schleimhaut-Muskel-Schlauch
- verbindet:
- Nase und Lufträhre
- Mundhöhle und Speiseröhre
Rachen und Speiseröhre
Speiseröhre =Ösophagus
Speiseröhre =Ösophagus
- ca. 25cm langer Muskelschlauch
- beginnt hinter Ringknorpel
- läuft hinter Luftröhre abwärts
- Durchtritt durch Zwerchfell
- geht in Magen über
- oberer / unterer Ösophagussphinkter
- Verschluss zu Rachen und Magen
- 3 Engstellen
- Ringknorpelenge
- Aortenenge
- Zwerchfellenge
Magen
Beginn der Verdauung (mechanisch und chemisch), Produktion von Intrinsic Factor
Magenwand
Magenwand
- Muskularis: 3 Schichten
- Magenschleimhaut:
- einschichtiges Zylinderepithel
- Belegzellen: Salzsäure und Intrinsic Factor
- Hauptzellen: Pepsinogene
- Nebenzellen: Magenschleim
- einschichtiges Zylinderepithel
Magen
Beginn der Verdauung (mechanisch und chemisch), Produktion von Intrinsic Factor
Magensaft (tgl. 2 liter)
Magensaft (tgl. 2liter)
- Salzsäure
- 1. Schritt der Eiweissverdauung
- Schutz vor Bakterien und Viren
- Pepsinogen
- in saurem Magensaft zu Pepsin aktiviert
- witere Spaltung der Eiweisse
- Magenschleim
- Schutz vor Selbstverdauung
- Intrinsic Factor
- Aufnahme von Vitamin B12
Entleerung des Magens
- Verweildauer abhängig von Nahrung
- 2-7 Stunden
Dünndarm, Speisebrei wird zu Ende verdaut, Aufnahme der dabei entstehenden Moleküle Rückresorption von ca. 8L Verdauungssäften
Dünndarmschhleimhaut
Dünndarmschleimhaut
- Oberflächenvergrösserung
- Schleimhautfalten
- Zotten und Krypten
- Epithelzellen mit Mikrovilli (Bürstensaum)
- Brunner-Drüsen
- bilden Schleim zum Schutz der Oberfläche
- Lymphfollikel = Lymohozytenhaufen
- Abwehr von Krankheitserregern
Dünndarm, Speisebrei wird zu Ende verdaut, Aufnahme der dabei entstehenden Moleküle Rückresorption von ca. 8L Verdauungssäften
Duodenum= Zwölffingerdarm
Duedenum= Zwölffingerdarm
- Mündung des Gallen- und Pankreasganges
Dünndarm (Duodenum-- Jejunum - Ileum)
Leber, bildet Galle, sammelt und verteilt nährstoffreiches Blut, Umbau und Abbau körpereigener Stoffe
Leberläppchen= gebildet von Leberzellen
Leberläppchen, gebildet von Leberzellen
- je ein Ast der Pfortader und er Leberarterie
- Blut läuft durch Kappilarnetz (Sinusoide)
- hier Austausch mit Leberzellen
- dann Abfluss in Zentralvene
- V. hepatica untere Hohlvene
- ein feiner Gallengang
- sammelt Galle
- Vereinigen sich zu grossen Gallengängen
- münden in Duodenum
Leber, bildet Galle, sammelt und verteilt nährstoffreiches Blut, Umbau und Abbau körpereigener Stoffe
Aufgaben
Aufgaben:
- Produktion von Galle
- Biotransformation
- Kohlenhydratstoffwechsel
- Glykogen
- Fettstoffwechsel
- Fettsäuren
- Eiweissstoffwechsel
- Aminosäuren
- Bildung Gerinnungsfaktoren
- Speicherfunktion
- u.a. Vitamine, Eisen
Galle
- Wasser, Blutsalze (Elektrolyte)
- BIlirubin:
- aus Abbau der Erythrozyten
- wasserunläslich
- in Blut an Albumin gebunden = indirektes Bilirubin
- in Leber an Säure gekoppelt = direktes Bilirubin
- wird mit Galle in Darm abgegeben
- weitere Umbauprozesse
- Ausscheidung über Fäzes/Urin
- weitere Umbauprozesse
- wird mit Galle in Darm abgegeben