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Lernkarten
Galle
Gallensäure
- Gallensäure:
- ermöglichen feine Verteilung der Fette
- bessere Angriffsfläche für fettverdauende Enzyme
- ermöglichen feine Verteilung der Fette
- Cholesterin
- Ausscheidungsprodukte
- Zwischen-, Endprodukte des Stoffwechsels
- Hormone
Galle
entrephepatischer Kreislauf
entrerohepatischer Kreislauf:
- Recycling der Gallensäuren
- zu 90% aus Dünndarm rückresorbiert
- über Pfortader zurück zu Leber
- erneut in Galle abgegeben
Gallenblase, - wege
Gallenblase
- Speichert und konzentriert Galle
- Fett im Duodenum:
- Gallenblase entleert sich
Gallenwege
- Hauptgallengang
- gibt Gallenblasengang ab
- mündet in Duodenum
- Schliessmuskel
Pankreas =Bauchspeicheldrüse
Aufbau
Aufgau:
- exokrine Anteile
- Hauptmasse
- kleine seriöse Drüsenläppchen
- bilden Verdauungsenzyme und -saft
- münden in Panreasgang
- mündet in Duodenum
- endokrine Anteile
- Langerhans-Inseln:
- Insulin und Glukagon
- Somatostatin
- pankreatisches Polypeptid
- Langerhans-Inseln:
Pankreas= Bauchspeicheldrüse
Pankreassaft
Pankreassaft, ca. 1,5L/Tag
- saurer Magensaft wird neutralisiert
- Enzyme:
- Trypsin /Chymotrypsin: spalten Eiweisse
- sehr aggressiv
- werden als inaktive Vorstufe abgegeben
- erst in Duodenum aktiviert
- a-Amylase: spaltet Stärke (Kahlenhydrate)
- Pankreaslipase: spaltet Fett
- Trypsin /Chymotrypsin: spalten Eiweisse
Überblick
Kohlenhydrate
Kohlenhydrate
Verdauung, Zerlegung der Vielfachzucker in Einfachzucker
- Mund:
- a-Amylase aus Speicheldrüse
- Dünndarm
- a-Amylase aus Pankreas
- Dünndarmzellen
- Glukosidasen
- Laktease (für Milchzucker)
Resorption
in gesamtem Dünndarm
Überblick
Eiweisse
Eiweisse
Verdauung, Zerlegung in Aminosäuren, Di- und Tripeptide
- Magen:
- Salzsäure und Pepsine
- Dünndarm
- Trypsin und Chymotrypsin aus Pankreas
- Dünndarmzellen
- Peptidasen
Resorption
in gesamtem Dünndarm
Überblick
Fette
Fette
Verdauung, Zerlegung in Fettsäuren, Cholesterin, Phospholipide
- Magen:
- Emulsion durch Bewegung und Magenlipase
- Dünndarm:
- Pankreaslipase,- cholinesterase und -phospholipase
Resorption
v.a. in Duodenum und beginnendem Jejunum über Darmzotten in Blut zu Leber und über Lymphe direkt in grossem Blutkreislauf (Umgehung der Leber)
Überblick
Vitamine
Vitamine
- fettlösliche Vitamine (A,D,E,K)
- mit Fetten aufgenommen
- wasserlösliche Vitamine
- durch Diffusion resorbiert
- Vitamin B12
- braucht Intrinsic Factor aus Magen
- Resorption im Ileum
Dickdarm, Rückresorption von Wasser und Elektrolyten
Dickdarmschleimhaut
Dickdarmschleimhaut
- Krypten: tiefe Einstülpungen
- enthalten Becherzellen
- resorbierende Epithelzellen mit Mikrovilli
- Darmbakterien
- Abbau von unverdaulichen Stoffen
- Bifidobakterien und Lactobazillen
- wichtig für normale Darmfunktion
Dickdarm, Rückresorption von Wasser und Elektrolyten
Kolon
Kolon
- Colon ascendens
- an rechter Bauchwand nach oben
- Colon transversum
- von rechtem zu linkem Oberbauch
- Colon descendens
- an linkder Bauchwand nach unten
- Sigma
- S- förmige Krümmung
Dickdarm, Rückresorption von Wasser und Elektrolyten
Zökum und Appendix
Zökum und Appendix
- 1. Abschnitt des Dickdarmes
- Ileo-Zökal-Klappe
- Appendix= Wurmfortsatz
- enthält Lymphfollikel
Rektum und Analkanal
Rektum
Rektum= Mastdarm
- S-From
- Ampulla recti (Ampulle)
- Abschnitt Bereich des Sacrums
- dehnbar, Sammenbehälter
Rektum und Analkanal
Analkanal
Analkanal = Canalis analis
- ab Beckenboden
- After = Anus
- Öffnung an Körperoberfläche
- Muskulatur:
- innerer Schliessmuskel:
- glatte Muskulatur
- äusserer Schliessmuskel:
- Teil der quergestreiften Beckenbodenmuskulatur
- an After Übergang von Schleimhaut in äussere Haut
- Haare, Talg- und Schweissdrüsen
- Hämorrhoidalzone:
- Venengeflecht unter Schleimhaut
- Verschluss des Anus
- innerer Schliessmuskel:
Rektum und Analkanal
Stuhl
Stuhl:
- eingedickter Rest des Nahrungsbreis
- 75% Wasser
- unverdauliche Nahrungsbestandteile
- Epithelzellen der Darmschleimhaut
- Schleim
- Bakterien
- Sterkkobilin
- Gärungs- und Fäulnisprodukte
- Entgiftungsprodukte
Flüssigkeitsumsatz und Energiebedarf
Flüssigkeitsumsatz
Flüssigkeitsumsatz:
- Flüssigkeitsaufnahme ca. 2 Liter
- Umsatz im Verdauungstrakt ca. 10L/Tag
- Sekrete der Speicheldrüsen, Magen, Leber, Pankreas, Dünndarm
- 95% im Dünn- und 3% im Dickdarm wiederaufgenommen
Flüssigkeitsumsatz und Energiebedarf
Energiebedarf
Energiebedarf= Grundumsatz + Leistungszuschlag
- Makronährstoffe: Fett, Eiweiss, Kohlenhydrate
- Mikronährstoffe: Vitamine, Mineralstoffe
- nicht für Energieerzeugung
- (Kilo) Joule oder (Kilo) Kalorie
- 1 Kilokalorie= Energie um 1 L Wasser von 14 auf 15 zu erwärmen
- Grundumsatz
- abhängig von Lebensalter, Geschlecht, Krankheiten
- Leistungszuschlag
- abhängig von körperlicher Tätigkeit
Makronährstoffe
Eiweisse
Eiweisse:
- 10-20% der Energiedeckung
- notwendig für:
- essentielle Aminosäuren
Makronährstoffe
Fette
Fette
- 30% der Energiedeckung
- notwendig für:
- Aufnahme fettlöslicher Vitamine
- essentielle Fettsäuren
- nach Spaltung:
- Fettsäuren und Glyzerin
- Speicherform
- Neutralfett
Makronährstoffe
Kohlenhydrate
Kohlenhydrate
- 50-60% der Eneregiedeckung
- Einfach- und Mehrfachzucker
- nach Spaltung:
- Glucose
- Specherform
- Glykogen
- ABER: auch Fettbildung aus überschüssiger Glucose
Vitamine und Spurenelemente = lebensnotwendige organische Verbindungen können nicht/nur unzureichend durch Körper hergestellt werden
Fettlösliche Vitamine
Fettlösliche Vitamine:
- Vitamin A:
- Bildung Sehpigment
- Vitamnin D:
- Knochenbildung, Kalzium-/ Phosphatstoffwechsel
- Vitamin E:
- Oxidationsschutz
- Vitamin K:
- Bildung Gerinnungsfaktoren
Vitamine und Spurenelemente = lebensnotwendige organische Verbindungen können nicht/nur unzureichend durch Körper hergestellt werden
Wasserlösliche Vitamine
Wasserlösliche Vitamine:
- Vitamin B12:
- Blutbildung
- Bildung Meyelinscheiden
- Vitamin C:
- Aufbau Bindegewebe, Immunabwehr
- Folsäure:
- Blutbildung
- Aufbau neuer Erbsubstanz
- Schwangerschaft
Vitamine und Spurenelemente = lebensnotwendige organische Verbindungen können nicht/nur unzureichend durch Körper hergestellt werden
Spurenelemente
Spurenelemente:
- Eisen:
- Hämoglobinbildung
- Jod:
- Schilddrüsenhormone
- Fluro:
- Zahnschmelz
- Zink,Selen, Chrom,...
- in Enzymen enthalten
Balaststoffe, unverdauliche, meist pflanzliche Verbindungen
lösliche Faserstoffe
- lösliche Faserstoffe:
- Obst, Gemüse, Getreide
- werden von Bakterien im Dickdarm verwertet
- säuren Darmmilieu an und fördern Ausscheidung von Fettsäuren
Balaststoffe, unverdauliche, meist pflanzliche Verbindungen
unlösliche Faserstoffe
- unlösliche Faserstoffe:
- werden nicht abgebaut
- binden Wasser und erhöhen so Volumen des Speisebreis
Das Atmungssystem = respiratorisches System
Obere Atemwege
Obere Atemwege:
- Nase und Nasenhöhle
- Nasennebenhöhlen
- Rachen
Das Atmungssystem = respiratorisches System
Untere Atemwege
Untere Atemwege:
- Kehlkopf
- Luftröhre
- Lungen mit Bronchien
Das Atmungssystem = respiratorisches System
- Stirnhöhle
- Keilbeinhöhle
- Nasenhöhle
- Rachen
- Zunge
- Kehlkopf
- Luftröhre
- Zwischenrippenmuskel
- rechter Lunge
- linke Lunge
- Rippen
- Zwerchfell
Nase
Aufbau
Aufbau:
- äussere Nase:
- Nasenlöcher mit Haaren
- Nasenflügel
- Nasenspitze
- Nasenrücken
- Nasenwurzel
- innere Nase:
- Nasenhöhle
- Nasenscheidewand
- Nasenhöhle
Nase
Funktionen
Funktionen:
- Erwärmen der Atemluft
- dichtes Netz an Blutgefässen
- Vorreinigung der Anfeuchten der Atemluft
- Flimmerepithel mit Becherzellen
- Härchen bewegen sich zum Rachen hin
- Becherzellen produzieren Schleimfilm
- Flimmerepithel mit Becherzellen
- Riechfunktion
- Riechschleimhaut unter Dach der Nasenhöhle
- Riechnerv
Nase
- Riechschleimhaut
- Nasenwurzel
- Riechnerv
- Nasenrücken
- Nasenhöhle
- Rachen
Nasennebenhöhlen
- vermindern Gewicht des Schädels
- Resonanzraum für die Stimme
- Kontakt mit Nasenhöhle
- Stirn- und Kieferhöhle und Siebbeinzellen
- Stirnhöhle
- Siebbeinzellen
- Keilbeinhöhlen
- Kieferhöhlen
Rachen =Pharynx
Aufbau/Funktion
- Muskelschlauch (quergestreifte Muskulatur
- von Schädelbasis bis Speiseröhre
- Kreuzung von Luft- und Speiseweg
- Nasenrachen
- Mündung der Nasenhöhle
- (respiratorisches Epithel)
- enthält Gaumenmandel
- Kehlkpfrachen
- (unverhorntes Plattenepithel)
- von Zungenbein bis Kehlkopf/Speiseröhre
Rachen =Pharynx
Lymphatischer Rachenring
Lymphatischer Rachenring
- Rachenmandel, Gaumenmandel, Zungenmandel
- Teil der Immunabwehr
- fängt Keime aus Atemluft oder Nahrung ab
Rachen =Pharynx
Pharynx
- Nasopharnyx
- Oropharynx
- Laryngopharynx
- Epiglottis
- Schildknorpel
- Luftröhre
- Speiseröhre
Kehlkopf =Larynx
Aufbau
Aufbau:
- röhrenförmiges Knorpelgerüst
- mit Bänder und Muskeln verbunden
- reicht von Zungengrund bis Luftröhre
- Schildknorpel
- Adamsapfel
- Kehldeckel (Epiglottis)
- beim Atem: gestreckt nach oben
- beim Schlucken: legt sich über Kehlkopfeingang
- paarige Stellknorpel
- Spnannung der Simmbänder durch mehrere Muskeln
- Simmbänder
- verlaufen von Schildknorpel zu Stellknorpel
Kehlkopf =Larynx
Funktion
Funktionen
- verschliesst beim Essen obere Luftwege
- Hauptorgan der Stimmbildung
Hustenreflex
- Stimmbänder legen sich aneinander
- starker Ausatmungsstoss
- Fremdkörper wird herausgeschleudert
Stimmbildung= Phonation
Epiglottis
Stimmbänder
Stellenknorpel
- Stimmbänder werden durch Luftstrom in Schwingung veresetzt
- Tonhöhe: abhängig von Stimmbandspannung
- hoher Ton: stärkere Spannung
- tiefer Ton: Entspannung
- Lautstärke: abhängig von Stärke des Luftstroms
Luftröhre =Trachea
Aufbau
Aufbau
- ca. 11cm langer muskulöser Schlauch
- glatte Muskulatur
- 16-20 Knorpelspangen
- halten Öffnung offen
- liegt vor Speiseröhre
- Flimmerepithel mit Becherzellen
- befördern Fremdkörper zurück in RAchen
- feuchten Atemluft an
Lunge
Rechte Lunge
3 Lappen: Ober-, Mittel-, Unterlappen
Linke Lunge:
2 Lappen: Ober- und Unterlappen
weitere Unterteilung der Lappen in Segmente (rechts 10, links 9)