Staatsexamen 2019 (B)

Staatsex. (300-538)

Staatsex. (300-538)


S. S.
Ces fiches abordent des notions médicales variées, des diagnostics aux traitements en passant par des syndromes spécifiques, destinées aux étudiants en médecine ou professionnels cherchant à approfondir leurs connaissances cliniques. Elles couvrent des pathologies comme les complications médicamenteuses, les maladies infectieuses ou métaboliques, ainsi que des examens complémentaires, avec un accent sur les signes cliniques et les prises en charge thérapeutiques. Leur format concis en fait un outil pratique pour réviser ou se préparer à des examens, en offrant des réponses claires et directement exploitables.
Karten
238
Lernende
2
Sprache
Französisch
Kategorie
Scherzfragen
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
03.08.2019 / 29.07.2026

Lernkarten

Normaldruck Auge (+ wie beim ak./chronischen Glaukom?)

10-21 mmHg (beim akuten Glaukom fast immer, beim chronischen häufig höher)

Alte Pat mit beginnendem Katarakt, GF-Ausfällen zentral und Visus von 0.1 und 0.6, Drusen, Blutungen und Makulaödem zudem exkavierte Pupillen, Augendruck im oberen Normbereich: Diagn.

altersbedingte Makuladegen. (Nicht chronisches Offenwinkelglaukom, Drusen passen gar nicht)

Sy. und Th. Nävus flammeus

Kann von Geburt an vorhanden sein oder sich im frühen Kindesalter entwickeln, zeigt keine Rückbildungstendenz. Keine Th. nötig.

18-jährige mit rez. Quaddeln untersch. Lokalisation, welches ist der wichtigste Schritt in der Diagnosefindung?

eine ausführliche Anamnese (noch keine weitere Diagn. gerechtfertigt wie Biopsien oder Blutwerte)

Th. allergische Rhinitis akut und chronisch

akut-Th.: Antihistaminika langzeit-Th.: lokale Glucocorticoide oder spezifische Immunth.

Postexpositionsprophylaxe Hep B

bekannte Titerbestimmung Anti-HBs >1000 innerhalb der letzten 10 Jahre: keine Geimpft ohne Titerbestimmung: Anti-HBs sofort bestimmen: >100 keine Th., 10 - 99 sofort HBs-Ag bestimmen und nur Aktivimpfung, <10 sofort Anti-HC und ABs-Ag abnehmen und sofort Th. ohne warten (aktive und passive Simultanimpfung) nicht geimpft: sofort Hbs-Ag/Anti-HC und Anti-HbS abnehmen und sofort Simultanimpfung

Attributales Risiko vs. Populationsbezogenes AR

AR: Wie viele KH-Fälle einer gewissen Exposition zugerechnet werden kann (Bsp. 1 mehr Ca. im Jahr bei Rauchen vs. Nicht-Rauchen (Bsp. 1.2 vs 0.2) PAR: Das AR multipliziert mit der Prävalenz der Exposition in der Population (Bsp. 30% Raucher-> PAR 0.3xAR)

Wer übernimmt Kosten eines Akuten Bandscheibenvorfalles während der Arbeit

KK (keine Berufs-KH, ausser der Pat trug jahrelang schwere Lasten oder ist vertikalen Schwingungen ausgesetzt)

Zuständig für die Finanzierung von Umschulungen?

IV

Pat. mit Schwindel und Stürzen beim Gehen bei keinen Beschwerden im Sitzen und Vd.a. M. Parkinson: nächste Diagnostik bzgl. Stürzen?

Schellong (nicht eine Parkinson-Abklärung oder Tilt-Table Test o. ä.)

Koma bei älterer Pat in heissem Raum aus dem Nichts, nicht tastbarer Puls, sehr tiefer BD, Schweissig, warme Peripherie: Diagn.?

vaso-vagale Reaktion bei Exsikkose

Auskultatorisch gleich bleibende Aortenstenose (2. HT jedoch nicht mehr hörbar) und neu aufgetretene Synkope: Ursache?

jetzt eine schwere symptomatische Stenose geworden. (Muss die Lautstärke des Systolikums nicht verändern)

Macht Mefloquine eine Agranulocytose?

Nein, aber andere Malariamittel evt. schon

Palpable LK und Splenomegalie bei Fieber und Pancytopenie nach Tropenrückkehr: Diagn.

akute HIV-Infektion (laut BAG, macht eigentlich wenn dann erst im Stadium 2 Zytopenien, im akuten Stadium 1 ähnlich Mononukleose, das passt also)

Def. einfach-fokale Epilepsie

Ohne Bewusstseinsstörung (Auch nicht Absenzen-ähnlich). Mit wäre komplex-fokal

Workup nach Amaurosis fugax

Pat sollten alle ein Carotis-Sono bekommen, in den meisten Fällen auch ein cMRI. Zudem ist eine ausgeweitete Ophtalmologische Abklärung indiziert. (Laut BAG ist “der nächste sinnvolle Schritt” ein Carotis-Sono)

Abklärungen bei Vd. auf HI und Angina pectoris

Echokardiographie. Kein: Lungenszinti, Fahrrad-Ergo bei max. Belastung und auch keine “blinde” hochdosierte Gabe von ACE-Hemmern

lang andauernde Arbeitslosigkeit kann Risiko für was des folgenden erhöhen: Magenulzera, Verkehrsunfälle, Berufsunfälle nach Wiedereingliederung, schlechte Beurteilung der eigenen Gesundheit.

- + + +

Hauptunterscheidungsmerkmal Placenta praevia und Placentalösung

Placenta praevia macht Sz.lose Blutungen, eine Lösung aber Sz. (und zudem evt. Schock)

Blutungen im 1. resp. 2. und 3. Trimester und Bedrohlichkeit

Trimester: Nidationsblutung, Ektopie (physiologisch); Abort, Windei, EUG, Blasenmole (pathologisch) Trimester (und 3.): Zeichnungsblutung (gleich vor Geburt, physiologisch), Placenta praevia (Sz.-lose Blutung aus dem nichts: 10% der Feten versterben), vorzeitige Placentalösung (Dauersz. Blutung nach innen oder aussen: 40% der Feten und 2% der Mütter versterben), Uterusruptur (Sz. und Wehensturm, dann Sz.-losigkeit nach Ruptur: extreme Gefärdung des Fetus)

Berechnung BAK minimal/maximalwert

Minimalwert: -0.1 Promille pro stunde, rückrechnen von Entnahmezeit bis Tatzeit Maximalwert: -0.2 Promille pro Stunde plus 0.2 Promille sicherheitszuschlag. Bsp. Tat 1:00, Entnahme 5:00 (1.2 Promille): Minimal 1.6 Promille, Maximal 2.2 Promille

Vorgehen bei Kind (>13J.) mit Bluthochdruck

>130/80: lifestyle-adaptation und wieder Messen alle 1-2 Wochen, evt. nochmals, wenn nach 3 Besuchen noch hoch 24h-BD-Messung >140/90: lifestyle-adaptation und wieder Messen in 1 Woche, wenn hoch 24h-BD-Messung

AB bei einfachem HWI in SS

Amoxicillin

“Ersatz”-Heparin bei HIT II

Danaparoid, Argatroban oder Fondaparinux (Off-Label)

40J. Patientin mit chronischer Sarkoidose und neulich erhöhter Therapiesdosis. Jetzt manische Episode: Urs?

Steroid-induziert

Krankenkassen: selbsttragend? was ist die Franchise? Belasten die Prämien arme mehr als reiche?

Ja. 300-2’500 CHF. Ja, ist nicht einkommensabhängig.

Definition aktive direkte, indirekte, passive Sterbehilfe

aktiv direkt: Barbiturate i.v. in letaler Dosis (verboten) aktiv indirekt: Sedierung zur Anxiolyse mit in Kauf nehmen, dass Pat auch schneller stirbt durch die Handlung. (erlaubt) passiv: “Sterbenlassen”. Th-einstellung z. Bsp. (erlaubt)

Symptome beim Nephroblastom (Wilms-TU)

Sehr asymptomatisch. 10% Komplett, evt. Schwellung/Abgeschlagenheit/Fieber. Selten Sz.

Häufige Ursachen für Nephrotisches Syndrom

Erwachsene: membranöse GN Kinder: Minimal Change GN

Th. Aortendissektion

akut Stanford A: Immer offene Not-OP, evt. auch akute Stanford B akute Stanford B: eher endovaskulärer Graft sofort, bei sehr oligosymptomatischen Verläufen kann man auch eine konservative Therapie mit konsequenter BD-Einstellung versuchen (aber schlechteres Outcome chronische: Stanford A eher offenen OP, B eher Graft erwägen (elektiv), auch konservativ möglich

Th. benignes Prostata-Syndrom

wenig Symptome: w.a.w mit nicht-medikamentösen Optionen starke Symptome: alpha-Blocker (Tamsulosin) rein symptomatisch; 5-alpha-reductasehemmer (Finasterid) symptomatisch und kausal Harnverhalt, rez. HWI, Makrohämaturie: <70ml Prostatavol: TUR-P, >70ml: offene OP

Invagination: typische Sy. und Alter

3-12 Monate (aber auch andere möglich): Schmerzepisoden mit anziehen der Beine und freien Intervallen, himbergelee-artiger blutiger Stuhl, blässe, Az-Verschlechterung.

Typische Sy Meckel-Divertikel

Sz.loser blutiger Stuhl (Maelena). Bei Entzündung wie Appendizitis klinisch.

Sz.lose Makroämaturie: welche Abklärungen?

Jeder Pat braucht eine Zystoskopie (Blasen-Ca) und eine BG der oberen Harnwege/Niere (auch TU)

Ab welchem pH ist Hämodialyse gerechtfertigt?

<7.2

Management von Sexualstörungen als NW eines SSRI

Auf anderes SSRI umsteigen

Indikation Influenza-Impfung

>60J. alle chronischen KH wie NI, HI, DM 1/2, etc., inkl. morbide Adipositas >40 BMI Pflege/Arztberuf SS Frühgeborene -> Ausserdem bei Berufen mit Vögel/Schweinen etc.

Isolation bei Legionellen?

Nicht nötig, ebensowenig AB-Prophylaxe bei Exprosition mit Personen die eine Legionellose haben

Alveolo-arterieller Druckgradient

Ist physiologisch nie höher als 25mmHg. Zeigt, dass der O2 Druck in den alveolen höher ist als im Blut. Tiefe Werte sagen also nur, dass eine gute Oxygenation vorliegt. Bei einem hohen Wert stellt sich die Frage, ob ein Shunt oder ein V/P Mismatch vorliegt. Wenn durch O2-Gabe O2% besser wird, so ist es ein Shunt, wenn nicht, dann ist die Lunge nicht fähig mehr O2 aufzunehmen.

CO2 hoch, O2 tief, Bicarbonat hoch, alveolo-art. Druckgradient normal-tief

Hypoventilation (alleine ohne shunt o.Ä.)

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