Staatsexamen 2019 (A)
Fragen
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Cartes-fiches
überschätzen einer Güte eines Screenings im Bezug auf klinischen Nutzen durch den Fakt dass langsam progressive Formen von KH länger in Pat vorhanden sind, deswegen die Querschnittsprävalenz höher ist als wenn man die relative Verteilung betrachtet. So entdeckt man eher mehr langsam Progressive Formen in einem Screening verglichen mit dem “echten” Prozentsatz von langsam progressiven Formen an allen Formen, welche dan (ähnlich dem Lead Time Bias) eine nur “pseudo”-Verbesserung der Prognose haben durch frühe Entdeckung.
Ja, sowohl durch Lead/Length Time Bias, sowie auch “echt”, da diese Fälle dann auch therapiert werden können.
Überwachen der (Gewichts)entwicklung Sorgen für gutes Rülpsen nicht sinnvoll sind. pH-Metrie oder Erhöhung der Fütterungsfrequenz.
Erst ab pH <6.9, führt zu extremen osmotischen Verschiebungen mit Hirnödem, cerebraler Azidose (paradox) und Hypokaliämie (HRST) durch schnellen Azidose-Ausgleich.
Beim Ertrinken im Süsswasser fliesst das eingeatmete Wasser osmotisch ins Blut, deswegen kommt es zur trockenen Überblähung der Lunge
regelmässige Bewegung im Alltag (Sitzende statt stehende Tätigkeit führt zu keiner Reduktion)
Ziehl-Neelsen-Färbung aus Sputum (indirekte Tests wie der Quantiferon/Mantoux Test sind eher zum Ausschluss geeignet). Danach zur Sicherung und zum Antibiogramm eine PCR (3 Tage) und/oder Kultur (6 Wochen)
Beruhigung und Kontrolle (keine akute Diagnostik gerechtfertigt)
Eine erfundene KH des BAG, die in der echten Welt nicht existiert: offenbar eine Hämoglobinurie
Aspirations-Pneumonie: Staph. aureus, Enterobacteriacea, Anaerobier (zudem verantwortlich für die meisten Abszesse, klinisch oft mit fötidem Sputum)
Staph. aureus und Pseudomonas a. sind die häufigsten, zudem auch Enterobakteriacea sowie in bis zu 10% Multiresistente Keime (im AB-Spektrum beachten: Ceftazidim/Cefempim sind gut Pseud. a. wirksam, ansonsten eher Tazobac/Carbapeneme statt Augmentin bei Vd. a. resistente ausser Pseud. a.
MRI