Staatsexamen 2019 (A)
Fragen
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Lernkarten
Lispeln
Predison (nicht direkt stärkere Immunsuppressiva wie Azathioprin u. Ä.)
Erst Maske, da eine Intub evt. einen Spasmus auslösen könnte
Mild Cognitive Impairment
Herzinsuffizienz, z. Bsp. durch eine Pericarditis constrictiva
- - + +
Reposition, dann palpieren Fusspulse und chirurgisches Verschliessen der Gelenkkapsel (“Gelenkverschluss”)
Halskragen, Thorax-Rö, FAST (unter anderem)
Sie zeigen eine statistische Assoziation und sind evt. biologisch plausibel. Es fehlt ihnen aber die zeitliche Folge zur Definition von Kausalität.
Knöchel-Arm-Index
Lymphozytenphänotypisierung und weitere Blutwerte, dann Staging (RF: hohe BSG, Röntgen/CT für Anzahl intra/extralymphatische Herde und Ann-Arbor, grosser Mediastinal-TU)
Methanol und Ethylenglycol kommen in Frage, niemand hat eine Flasche puren Methanol im Keller: Ethylenglykol.
Strikuren, Steine, BPHS, Prostatitis, spätes (!) Prostata-Ca
Keine Klinischen, weder Schmerzen, Urinstörungen noch Mikrohämaturie (evt. PSA-Erhöhung)
Opponens: Medianus (Flaschenzeichen) Adductor: Ulnaris (Froment-Zeichen)
Varizellen auch im Frühkindesalter (schwere Verläufe)
0: asy Divertikulose, Stuhlregulation und Rauchstopp 1: akute unkompl. (ohne Abszess/Perf.): evt. ambulant, eher stationär: AB 2: akute komplizierte Th.: Mikroabszess -> AB, Makroabszess: AB und elektive Resektion à froid, offene Perforation: Not-OP 3: chronische-rez Divertikulitis: unkompliziert: Mesalazin oral, kompliziert ohne Fisteln/Stenosen: elektive Resektion à froid oder Mesalazin, mit Fisteln/Stenosen: Immer elektive OP 4: Divertikelblutung: Koloskopische Stillung, kein Erfolg: Embolisation, kein Erfolg: OP
10 g/dL: nicht empfohlen
i.v. Flüssigkeitsbolus (Zeichen des beginnenden Schocks)
Klinisch (Medieinnahme seit 1-3 Wochen und Nikolski I Phänomen -> Bestätigung über Hautbiopsie im Gefrierschnitt. Th: Absetzen des Medis und analog zu grössflächigen Verbrennungen (+/- hochdosierte Glucocorticoide)
rot=rechts, blau=links X/O: Luftleitung (Sieht aus wie Ohren: OX XO) oder {/}: Knochen (sieht aus wie Knochen: <—>)
Bakteriell, Rötung und Juckreiz mit Krusten, meist an den Extremitäten/Händen (vs. Pityriasis rosea am Thorax/Abdomen ohne Err.)
Milcheinschuss
Abdomen-CT (weder Röntgen noch Kontrastmittelpassage bei Ileus)
Oft Frühgeburtlichkeit/Infekt; Spitzfusshaltung bei Tetraspastizität, keine Einschränkungen der Sensibilität, EPS und Reflexsteigerung, Minderwuchs möglich.
Oft OP/Spina bifida/Dermalzysten; Fussfehlstellungen bei div. Störungen der Motorik und Sensorik, Blasen- und Mastdarmstörungen, bewegungsabhängige Rückenschmerzen möglich.
kurativ-operativ (25%) mit radikaler OP und evt. Lebertransplantation. palliativ bei nicht resezablem TU/Metastasen: Gallenwegsdrainage mittels Stent, evt. TACE bei intrahep. Gallengangs-Ca.
Radiologische Zeichen von Opportunistischen Infekten des Gehirns bei HIV und tiefer CD4-Zahl
Toxoplasmose: Sehr häufig, prinzipiell immer erste Verdachtsdiagnose: Abszess-ähnliche Läsionen mit Ringförmigem T2-Enhancement/KM-Aufnahme, oft mit RF und perifokalem Ödem
Kryptococcose: eher selten, ähnlich wie Toxoplasmose jedoch teilweise auch “wulstartig”/“popcorn-artig” wie mehrere aufeinander sitzende Abszesse
Progressive multifokale Leukenzephalopathie: Durch JC-Virus, eher selten: Subcortical beginnende, unscharf begrenzte, homogene Läsionen, konfluierend und nach medial ausbreitend, hyperintens in T2 (ähnlich MS)
aktive CMV-Infektion: Zeigt sich typischerweise mit keinen klaren Zeichen im cMRI: Eher unspez. Zeichen einer Encephalitis, Atrophie, Meningitis oder Infarkten
HIV-Encephalitis: Teilweise mit unspezifischen T2-Enhancements v.a. frontal, keine typischen Zeichen, häufig Atrohpie oder Infarkte.
Tuberculose: Meningitiszeichen oft in den basalen Cisternen mit Enhancement im FLAIR
Lymphome: Oft unilaterale grosse, inhomogene Herde (wir sind eine Herde) mit teilweise Nekrosen und Ödemen. Insbesondere in Protonenspektroskopie auffällig durch pathologische Cholin/Lipid-Peaks
Neurozystierkose: sehr selten, aus Finnen von Würmern: kleine weit über den ganzen Kortex verstreute homogene oder Abszess-artige Läsionenen, hyperintens in T2
schmerzlos: Hoden-TU (Diaphanoskopie negativ), Diaphanoskopie positiv: Varikozele (veränderung durch Valsalva-Manöver), Spermatozele (Ausgehend vom Nebenhoden), Hydrozele (Ausgehend von um den Hoden) schmerzhaft: (Epidyd)orchitis (einzeln oder zusammen, einseitige Schwellung mit Infektzeichen im Blut/klinisch), Torsion (sehr akute Schmerzen ohne Infektzeichen, im US eingeschränkte Perfusion)
Erneute AB zusammen mit Abschwellenden Medis und Glucocorticoiden.
Psychiatrisches Konsil, ausser eine psychiatrische Störung wird vermutet, reines Ablehnen einer Therapie reicht nicht.
rheum. KH, Leukämie, multifokale Osteomyelitis, metast. Malignom. (Eigentlich noch nichts auszuschliessen)
überschätzen einer Güte eines Screenings im Bezug auf klinischen Nutzen durch den Fakt dass langsam progressive Formen von KH länger in Pat vorhanden sind, deswegen die Querschnittsprävalenz höher ist als wenn man die relative Verteilung betrachtet. So entdeckt man eher mehr langsam Progressive Formen in einem Screening verglichen mit dem “echten” Prozentsatz von langsam progressiven Formen an allen Formen, welche dan (ähnlich dem Lead Time Bias) eine nur “pseudo”-Verbesserung der Prognose haben durch frühe Entdeckung.
Ja, sowohl durch Lead/Length Time Bias, sowie auch “echt”, da diese Fälle dann auch therapiert werden können.
Überwachen der (Gewichts)entwicklung Sorgen für gutes Rülpsen nicht sinnvoll sind. pH-Metrie oder Erhöhung der Fütterungsfrequenz.
Erst ab pH <6.9, führt zu extremen osmotischen Verschiebungen mit Hirnödem, cerebraler Azidose (paradox) und Hypokaliämie (HRST) durch schnellen Azidose-Ausgleich.
Beim Ertrinken im Süsswasser fliesst das eingeatmete Wasser osmotisch ins Blut, deswegen kommt es zur trockenen Überblähung der Lunge
regelmässige Bewegung im Alltag (Sitzende statt stehende Tätigkeit führt zu keiner Reduktion)
Ziehl-Neelsen-Färbung aus Sputum (indirekte Tests wie der Quantiferon/Mantoux Test sind eher zum Ausschluss geeignet). Danach zur Sicherung und zum Antibiogramm eine PCR (3 Tage) und/oder Kultur (6 Wochen)
Beruhigung und Kontrolle (keine akute Diagnostik gerechtfertigt)