Materialpaare
Musterpaare
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Cartes-fiches
Einordnung, Aussehen Zementgebundene Holzspanplatte
glatte, zementgraue Oberfläche. Struktur eher Grob. gibt auch Platten beidseitig geschliffe --> oberfläche gelblich-braun
Herstellung MDF
Holzschnitzeö werden mit Dampf und Wärme eingeweicht, danach zu langen und dünnen Fasern zermahlen. Die feuchten Fasern werden mit Harnstoff- und Phenolharz eingesprüht und danach aufgeschüttet, vorgepresst, in langen Rollenpressen verdichtet. Unter Hitze werden sie verpresst und ausgehärtet.
Herstellung Zementgebundene Holzspanplatten
Holzspäne werden mit Portlandzement gemischt. Durch Schüttmaschine wird eine optimale Verteilung des Spangutes erzeigt. Dadurch erreicht man konstate Festigkeit und Rohdichte. Späne werden danach zu Stapeln gebildet und danach auf die Nenndicke gepresst.
MDF Eigenschaften
brennbar, ohne Hydrophierung Feuchteempfindlich. glatte feste Schnittfläche, kann deshalb ohne Anleimer verwendet werden.
Zementgebundene Spanplatten Eigenschaften
Feuchtigkeitsbeständig, Brandschutzbeständig, Verbesserung des Schallschutzes, konstante Festigkeit
Anwendung MDF
Möbelbau, Schallschutzplatten, Grundplatte für diverse Anwendungen --> bsp. Parkett
Anwendung Zementgebundene Holzspanplattw
Innere und äussere Verkleidungen, Brandschutz
Einordnung / Aussehen Modulbackstein
Normgrösse 290 x 190, Lagerfläche mit Steinlochung und Griffloch, Kopfseitig Nut oder Kamm, Läuferfläche mit Putzrille. hart, Rötlich: Eisenoxid
Aussehend / Einordnung Klinker
Beigetöne, Brauntöne, Grautöne, Rottöne
Je nach Beimischung von Metalloxide, Graphit oder Kalkanteil.
Sehr dicht und hart, Oberfläche ist geschlossen und rau
Herstellung Backstein
Lehm (Ton: Kalk, Quarz, Eisenoxid) und Wasser. Zerkleinert und gemischt. Formgebung durch Strang- oder Schneckenpresse. Trocknen und dann gebrannt bei 1'050° unter Sinterung
Herstellung Klinker
Tone in spez. Zusammensetzung und Wasser. zerkleiner, gemischt. Formgebung durch Strang- oder Scheckenpresse, trocknen und dann gebrannt bei 1200 - 1400° --> gesintert.
Eigenschaften Backstein
Druckfest, guter Putzträger, feuerbeständig, baubiologisch gut (Rohmaterial Ton, Lehm). Saugfähig, kann nicht dauernder Feuchtigkeit ausgesetzt sein. dampfdurchlässig, atmend.
Eigenschaften Klinkerstein
hart, sehr widerstandsfähig, witterungs- und frostbeständig, säure- und laugenfest. wasserundurchlässig, wasserdampfundurchlässig, natürlich geflammt.
Eigenschaften dank Sinterung. Poren wurden geschlossen und Oberfläche "verglast"
Anwendung Backstein
Mauern
Anwendung Klinker
Aussenschalen als Sichtmauerwerk bei Zweischalenmauerwerk, Mauerwerk mit Aussenwärmedämmung, Tragschale Hinterlüftete Fassade
Aussehen / Einordnung Steinwolle
Wolle, lange Fasern, gelbgrün, braungrün, graugrün.
Je nach Menge und Art des Bindemittels.
Aussehen / Einordnung Holzfaserdämmung
braun, lange Fasern, weich, flexibel
Herstellung Steinwolle
Diabas, Basalt, Dolomite, Kalkstein, je nach Hersteller 25% Altglas.
Rohstoffe zerkleiner, vermischt und bei ca. 1'500° geschmolzen + Koks
Die Schmelze des Steines wird zu Fasern versponnen in dem sie tröpfchenweise auf eine drehende Scheibe und dadurch gesponnen wird.
Um Qualität der Fasern zu verbessern kann Phenolharz hinzugefügt werden. Für bessere Wasserabweisende Wirkung = Mineralöl
Herstellung Holzfaserdämmung
nass: Nadelhölzer mechanisch zerfasert und mit Wasser zu einem Brei vermengt, gepresst, getrocknet und zu Platten geschnitten. Mit Holzeigenen Bindemitteln Lignin.
trocken: mechanisches Zerfasern und Zugabe Bindemittel, danach Mischung verpresst und mit Bindemittel gebunden. Minimalste Festigkeit durch die Verfilzung der Fasern
Eiegnschaften Steinwolle
schall- und wärmedämmend, guter Wärmespeicher (je höher Dichte, je höher dämmende Wirkung), nicht brennbar und sehr hitzebeständig, Dampfdiffusionsoffen
Eigenschaften Holzfaserdämmung
Wärmedämmend, guter sommerlicher Wärmespeicher, diffusionsoffen, gut bearbeitbar, flexibel
Anwendung Steinwolle
Brandabschottungen, Fassadendämmungen, Ausflockungen
Anwendung Holzfaserdämmung
Dämmung Wand und Decke. Oft verwendet bei ausdämmen von Sparenlagen und Ständerkonstruktionen
Aussehen Steingutplatte (glasiert)
dicht, glasierte Oberfläche, hygienisch, beständig gegen handelsübliche Säuren, farbbeständig, lichtecht, kratzfest, dauerhaft, leicht zu pflegen, nicht frostbeständig
Aussehen Tonplatte
rot-gelbliche Platte, vermittelt Wärme
nicht frostbeständig, nicht sehr abriebfest, gute Wärmespeicherung, unglasierte Platten sind eher schmutzempfindlich
Herstellung Steingutplatten glasiert
Zweibrandverfahren: mahlen, anschwemmen und trocknen zu feinem Pulver, pressen, trocknen.
1. Bisquitbrand ca 1200°, dann 2.Brand (Glasur oder Glattbrand) bei rund 900-1100°
Einbrandverfahren: Pressen des Granulates, trocknen, glasieren, brennen im Rollofen
Herstellung Tonplatte
Gereinigeter Ziegelton in Trockenpresse auf gewünschte Dimension pressen. Nach dem austrocknen wird eine Glasur aufgetragen und im Einbrandverfahren gebrannt (ca. 900-1050°)
Anwendung Steingutplatten glasiert
Wand- und Bodenbeläge im Wohnbereich, in Industrie- und Spitalbau. Üblicherweise in Nassräumen
Anwendung Tonplatten
Bodenbeläge im Wohnbereich, unglasierte Platten mit verschiedenen Oberflächen (glatt, gerollt, rustikal), glasierte Patten eignen sich hauptsächlich für Wandplatten oder in weniger beanspruchten Räumen als Bodenbelag