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Cloud Infrastruktur

Cloud Infrastruktur


N. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über IT-Service-Management und Evaluation für Universitätsstudenten. Sie decken Themen wie Anforderungen, Management, Evaluation, IT-Sicherheit und Cloud-Services ab, einschließlich VPN, IPsec und Protokollen. Besonders nützlich für IT-Professionals und Studenten, die sich auf Prüfungen oder praktische Anwendungen im IT-Bereich vorbereiten.
Karten
80
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
03.07.2019 / 06.08.2022

Lernkarten

Mit welchen Herausforderungen werden Firmen im Infrastrukturbereich konfrontiert?

  • Aktualität
  • Anforderungen (Papier / CAD)
  • Rechtsfragen
  • Lock-In
  • Kosten (laufen / pro Jahr)
  • Verfügbarkeit
  • Know-How
  • Skalierbarkeit

Was sind die Grenzen des Perimeter-Modells?

 

    • es entstehen Löcher in der Safe-Zone
    • evtl. Private Cloud selber hosten
    • Was passiert mit daten welche einem Cloud Provider anvertraut wurden
    • Grenzen bei Cloud Diensten verschwimmen
    • Was passiert wenn man den Perimeter verlässt

    Was sind die Herausforderungen im Cloud-Computing?

    • Vendor-Lock-In
    • Aktualität
    • Rechtsfragen
    • Verfügbarkeit

    Was versteh man unter "Industrialisierung der IT"?

    IT Industrialisierung bezeichnet die Übertragung bewährter Methoden und Prozesse aus dem Bereich der industriellen Fertigung auf die Informationstechnik

    Was ist das Ziel der "Industrialisierung der IT"?

    Steigerung der Effizienz und Effektivität

    Was ist der Unterschied zwischen Handwerk und industrieller Fertigung?

    • Mittelalterliches Handwerk
      • Handwerk im Zentrum
      • Wenig Spezialisierung
      • Kleine Mengen
      • Handarbeit
      • Einzelstück
    • Industrielle (Fliessband) Fertigung
      • Herstellungsprozess im Zentrum
      • Spezialisierung
      • Grosse Mengen (Massen)
      • Maschinelle Herstellung
      • Standardisiertes Produkt

    Für was steht der Einsatz von IT allgemein?

    • Effizienz
    • Standardisierung
    • Grosse Mengen, Volumen und Effizienz
    • Geschwindigkeit

    Wie äussert es sich wenn IT Infrastruktur als Handwerk betrieben wird?

    • eine Vielzahl unterschiedlicher Kombinationen/Konfigurationen
    • Anzahl an Varianten nimmt mit jeder neuen Version zu
    • nur schwer oder gar nicht mehr reproduzierbare Konfigurationen
    • Unterschiedliche Varianten zeigen unterschiedliches Verhalten im Betrieb
    • Kosten für Unterhalt nehmen zu
    • Infrastruktur ist irgendwann nicht mehr zuverlässig betreibbar

    Was sind die vier wichtige Punkte bei der IT Industrialisierung?

    • Standardisierung
    • Modularisierung
    • Automatisierung
    • Wiederverwendung

    Welche VPN Szenarien gibt es?

    • Remote-Access VPN
      • Zugriff eines Clients auf ein Netzwerk
    • Site-to-site VPN
      • Verbindung zweier Netzwerke über einen verschlüsselten Tunnel
      • Verbindung von Router/Firewall zu Router/Firewall
      • Feste Endpunkte (fixe IP)

    Welche VPN Technologien gibt es?

    • PPTP (Point-to-Point-Tunneling Protokoll)
      • basierend auf PPP-Protokoll
      • Veraltet und unsicher
    • L2TP (Layer 2 Tunneling Protokoll)
      • veraltet und unsicher
    • SSL-VPN
      • wird breit eingesetzt für Clientzugriff
      • einfache Konfiguration des Clients
      • nur Port 443 wird benötigt
    • IPSec-VPN
      • ursprünglich für IPv6 entwickelt, Portierung auf IPv4
      • für Site-to-Site VPN und Remote Access VPN geeignet
      • wichtigstes VPN Protokoll heute

    Was sind die Eigenschaften des IPSec Headers?

    • IPv6 unterstützt das Konzept von Header Extensions
      • IPSec wurde auf IPV4 zurückportiert
      • bei IPv4 werden die IPSec Header zwischen dem IP-Header und dem TCP/UDP-Header eingefügt
    • IPSec kann den AH und/oder ESP Header verwenden
      • AH: Authentication Header (die Authentizität des Datenursprungs ist sichergestellt)
      • ESP: Encapsulating Security Payload (die Daten sind verschlüsselt)
    • Header enthalten eine Sequenz-Nummer und einen Index auf eine SA (Security Association)
    • das Datenpaket wird mit einem Hashwert ergänzt (Integrität)

    Was ist eine Security Association (SA)?

    • jedes IPSec Endgerät kann beliebig viele SA speichern
    • eine SA ist eine Datenstruktur mit folgenden Informationen (unvollständig)
      • Authentifikationsverfahren: Modi und Schlüssel falls AH verwendet wird
      • Verschlüsselungsverfahren: Modi und Schlüssel falls ESP verwendet wird
      • Lebensdauer der SA und der Schlüssel
      • IP-Adresse der Endsysteme (ev. Netzwerk)
    • beim Verbindungsaufbau wird die SA aufgebaut
      • dazu wird das Protokoll ISAKMP verwendet

    Was bedeutet die Abkürzung ISAKMP?

    Internet Security Association Key Management Protocol

    Wie sind die zwei Phasen des ISAKMP Protokoll aufgebaut?

    • Phase 1
      • Aushandlung des gemeinsamen Schlüssels mit einem erweiterten Diffie-Hellman-Verfahren
      • Aushandlung der Verschlüsselungs- und Hash-Protokolle
      • im Main-Mode (langsamer)
        • Partner einigen sich auf die verwendeten Krypto-Protokolle für die Phase 2
      • im Aggressiv-Mode
        • verlangt der Initiator ein bestimmtes Set von Protokollen
      • Authentisierung der Partner (Pre shared Key, Digitale Signatur, RSA oder EL-Gamal)
    • Phase 2
      • die SA wird aufgebaut
      • die weiteren Parameter für die IPSec-Verschlüsselung und den Tunnel werden ausgetauscht

    Welche zwei Modi werden bei IPSec unterschieden?

    • Tunnel-Modus (heute Standard)
    • Transport-Modus (nur Host-Host-Verbindungen sind möglich)

    In welche zwei Kategorien lassen WAN-Technologien einteilen?

    • Internet-basiert
      • Zugriffe über Applikationen (RDP, Citrix), SSL VPN, Site-to-Site VPN
    • nicht Internet-basiert
      • Dark fiber, LAN-Interconnect Service, Private Line, Business VPN, Richtfunk

    Wie heissen mögliche Beurteilungs-Kriterien für WAN-Verbindungen?

    • Geschwindigkeit (Up, Down, Garantierung)
    • Zuverlässigkeit (SLA, Support)
    • Kosten
    • Redundanz
    • Konfiguration und Management
    • Provider (Reputation, Standort, Örtliche Aspekte)
    • Sicherheit

    Was sind die Probleme von Hardware Netzwerken?

    • verschiedenste Geräte (Devices, Switches, Routers, Firewalls, Patch-Panels, ...)
    • Netzwerke sind statisch
    • Veränderungen unterliegen einem Change Management
    • Management ist komplex und proprietär
    • Unterschiedliche Anbieter auf den verschiedenen Layers

     

    Was sind die Eigenschaften von Software Defined Networks?

    • Eigenschaften des Netzwerkes können dynamisch angepasst werden
    • Entkopplung von Data Plane und Control Plane
    • Anforderungen von Protokollen (QS) und Applikationen können dynamisch angepasst werden
    • Höhere Bandbreiten können erreicht werden

    Wieso entstanden Verzeichnisdienste?

    • Übergang von Standalone Rechner zu vernetzten Rechnersystemen
    • Rechner mussten Informationen von anderen Rechnern kennen
    • verteilte Applikationen mussten Konfigurationsdaten synchronisieren
    • Benutzer mussten auf vielen Rechnern Berechtigungen haben
    • Informationen von anderen Rechnersystemen müssen abrufbar sein

    Was ist X.500?

    • Idee aus den 80er Jahren
    • eine einzige, weltweite Datenbank mit verschiedenen Eigenschaften
    • Implementation der Norm war zu Beginn viel zu komplex
    • Datenschutz- und Privacy-Aspekte wurden nicht betrachtet
    • Keine native Unterstützung von Betriebssystemen
    • Konnte sich so nicht durchsetzen

    Was sind die Eigenschaften von X.500?

    • Verteilte Informationen
      • Jeder Firma verwaltet eigene Informationen selbst
      • Jede Firma bestimmt, welche Informationen veröffentlicht werden
      • Ein Zugriff auf öffentliche Informationen von anderen Firmen ist gewährleistet
    • Hierarchische Struktur mit objektorientierter Ausrichtung
      • Vorwiegend geographisch aufgebaut
      • Hierarchie den konkreten Bedürfnissen anpassbar
      • Berechtigungen und Sicherheit auf jeder Hierarchiestufe definierbar
    • Hohe Verfügbarkeit
      • Verteilte Datenbanken
      • Replizierte Datenbestände
      • Verteilte Administration
      •  

     

    Welche Strukturierungselemente gibt es bei X.500?

    • Country (C)
    • Organisation (O)
    • Organisation Unit (OU)
    • Common Name (CN)

    Was ist LDAP?

    • Lightweight Directory Access Protocol
    • "Nachfolger" von X.500
    • grundlegenden Konstrukte von X.500 wurden beibehalten
    • implementiert nur ein Subset der X.500 Features
    • wird heute überall eingesetzt

    Wie können Objekte in einem AD angesprochen werden?

    • LDAP qualifizierter Name -- $CN=MMuster, OU= I, DC=HSLU, DC=CH$
    • UNC/URL Notation -- „hslu.ch/I/MMuster"
    • UPN Notation -- [email protected]
    • global eindeutiger Name (SAMAccountName, GUID) -- tawaldma

    Was ist der Unterschied zwischen Authentisierung und Autorisierung?

    • Authentisierung (Sicherstellung der Identität)
    • Autorisierung (Berechtigung)

    Wie heissen die 3 wichtigsten Protokolle für Federated Identity Management?

    • SAML2 (ADFS bei Microsoft)
    • OpenID Connect, Oauth 2.0
    • Shibboleth (an Hochschulen)

    Wie ist ein typischer Ablauf bei Federated Identity Management?

    • der Benutzer authentisiert sich beim Identity Provider
    • der Benutzer muss sich nur einmal authentisieren
    • die Service Provider vertrauen dem Identity Provider

    Was bedeutet die Abkürzung SAML 2?

    Security Assertion Markup Language 2.0

    Was ist SAML 2?

    • ist eine auf XML basierende Auszeichnungsprache
    • für den Austausch von Authentisierung und Autorisierungsinformationen
    • Informationen sollen über Organisationsgrenzen hinweg ausgetauscht werden können

    Welche zwei Rollen gibt es bei SAML 2?

    • Identity Provider
      • ist die Assertin Party (SAML Authorit)
      • kann die Identität eines Subjektes garantieren
    • Service Provider
      • ist die Relyin Party
      • vertraut den Aussagen des Identity Providers

    Was ist Shibboleth?

    • Entwicklung im universitären Umfeld
    • Breiter Einsatz in der Schweiz im universitären Umfeld
    • Europäische Projekte im Aufbau
    • Zunehmende Kompatibilität mit SAML2

    Welche Protokolle gibt es für Federated Identity Management?

    • SAML 2
    • Shibboleth
    • Open ID
    • OAuth
    • OpenID Connect
    • ADFS
    • SuisseID

    Wie funktioniert Open ID?

    • URL-basierte Identity
    • einige Identity Provider verfügbar
    • einige Relying Parties verfügbar
    • Anmeldung über OpenID-URL
    • Implementationen haben noch Interoperabilitätsprobleme
    • Plattform unabhängig
    • keine Anforderungen an den Client

    Was ist ADFS?

    • Active Directory Federation Services
    • Microsoft Lösung für SAML2 und OAuth
    • wandelt Kerberos-Tickets in SAML2- oder OAuthToken um
    • ist eine Server-Rolle und kann auf allen Serverversionen aktiviert werden

    Was versteht Gartner unter "Nexus of Forces"?

    • 4 sich gegenseitig ergänzende strategische Trends
    • neue Geschäftsmodelle entstehen durch Kombinationen der Gebiete
    • Cloud Anbieter ergänzen das Angebot mit verschiedenen Produkte

    Welche 4 Trends sind damit gemeint?

    • Mobilität
    • Daten
    • Soziale Medien
    • Cloud Computing
    •  

     

    Was wird unter dem Begriff "Personal Computer" verstanden?

    Einheit von Benutzer, Gerät, Applikationen, Daten und Sicherheit

    Was ermöglicht die Entwicklung des PCs?

    • neue Supportmodelle
    • neue Arbeitsplatzmodelle
    • Heimarbeit
    • Wahl des Endgeräts

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