Psychosomatik
Psychosomatik
Psychosomatik
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Cartes-fiches
Bulimia nervosa: lanfristiges Outcome
- 50-75% Remission
- 30% teilweise Remission
- 20-30% noch Kriterien der Essstörung
Broca-Index
anwendbar: 160-180cm
Körpergröße in cm - 100
Adipositas wenn > 20%
BMI
KG (kg) / Körpergröße2
Adipositas: über 30
androider Fettvertilungstyp
Waist-to-hip-Ratio über 1/Frauen über 0,85
prädisponiert für
- metabolisches Sd
- DM
- Hypercholesterinämie
gynoider Fettverteilungstyp
Waist-to-hip-Ratio unter 1/Frauen unter 0,85
prädisponiert für
- KHK
- schlechte Gewichtsabnahme
Adipositas per magna
BMI > 40
Binge Eating: Merkmale
- Fressattacken: zu viel, zu schnell, ohne Hunger
- nach Attacke Ekel, Schuld
- alleine Essen
- Kontrollverlust
- keine ausreichenden Gegenmaßnahmen: Gewichtszunahme
Binge Eating: Epidemiologie
- Männer und Frauen fast gleich oft
- kein genauer Altersgipfel
Binge Eating: TTT
nur die Kombination wirksam für dauerfhaften Einfluss
- Verhaltenstherapie, evtl psychodynamische TTT
- Diät
- Bewegung
Ultima Ratio: Medis, OP
Binge Eating: psychische Ätiologie
- external eating: Essen bis Teller leer
- emotional eating: als Trost, Beruhigung, ...
- restrained eating: Kontrollverlust bei verbotenen Speisen
thrifty genotype hypothesis
warum ist Adipositas so häufig, obwohl zT genetisch bedingt (evolutionär?)
- für Hungersnöte vorteilhaft
- heute: Schlankeheitsdruck, sitzende Tätigkeiten, Frenseher und PKW, Verügbarkeit
Persönlichkeitesstörungen: allgemeine diagnostische Kriterien
- Abweichung von der "Norm" in: Kognition, Affekt, Impulskontrolle, Art des Umgangs
- Verhalten unflexibel, unangepasst, unzweckmäßig
- persönlicher Leidensdruck
- stabil, von langer Dauer, im Kindesalter/Adoleszenz begonnen
- keine andere psychische Störung
- keine organische Störung
Persönlichkeit: Entstehung
- 80% erworben: Charakter
- 20% angeboren: Temperament
Persönlichkeitsstörung: Grundannahme
in 3 Situationen
- vergangene Beziehung
- aktuelle Beziehung
- Arzt-Pat-Beziehung
Gegenübertragung
- Definition
- Formen
= die Gesamtheit aller unser emotionalen Reaktionen, die in Kontakt mit einem Patienten entstehen
- konkordant: wie der Patient
- komplementär: Rolle annehmen, die der Patient einem überträgt
Persönlichkeitsstörungen: Klassifikation
- Cluster A: sonderbar, exzentrisch
- paranoid
- schizoid
- Cluster B: dramatisch, emotional, extrovertiert
- emotional instabil
- impulsiv
- Borderline
- histironisch
- narzistisch
- dissozialer, psychopatisch
- emotional instabil
- Cluster C: ängstlich, furchtsam, vermeidend
- zwanghafter = anankastisch
- ängstlich
- abhängig
paranoide Persönlichkeitsstörung
- Klassifikation
- Beispiel
- Eigenschaften
- Cluster A: sonderbar, exzentrisch
- -
- Eigenschaften
- Misstrauen
- Verschwörungen
- selbstbezogen
- Groll hegen
- Erlebtes verdrehen: feindlich
- Streitsucht
- übertriebene Empfindlichkeit bei Zurückweisung
schizoide Persönlichkeitsstörung
- Klassifikation
- Beispiel
- Eigenschaften
- Cluster A: sonderbar, exzentrisch
- Sheldon Cooper/Domi
- Eigenschaften
- kein Interesse an sexuellen Beziehungen
- Gefühle nicht ausdrücken
- eher Tätigkeiten alleine
- keine/kaum Freunde
- weniges macht Freude
- emotionale Kühle, Gleichgültigkeit
- Phantasie
- mangelhaftes Gespür für Normen
emotional instabile Persönlichkeitsstörung
- Klassifikation
- Beispiel
- Eigenschaften
- Cluster B: dramatisch, emotional, extrovertiert
- Elliot
- 2 Typen
- impulsiv: Streit, Wutausbrüche, launig, tut nichts was nicht direkt belohnt wird, ohne Rücksicht auf Konsequenz.
- Borderline: Selbstverletzungen, Unsicherheit, intensive aber instabile Beziehungen, Gefühl von Leere
histrionische Persönlichkeitsstörung
- Klassifikation
- Beispiel
- Eigenschaften
- Cluster B: dramatisch, emotional, extrovertiert
- Jordan
- Eigenschaften
- Mittelpunkt stehen
- Verführen
- viel Wert auf Äußeres
- braucht Anerkennung
- beeinflussbarkeit
- theatralisch
narzistische Persönlichkeitsstörung
- Klassifikation
- Beispiel
- Eigenschaften
- keine Klassifkiation im ICD-10
- Cluster B: dramatisch, emotional, extrovertiert
- Dr. Cox, Dr. Moureau
- Eigenschaften
- keiner darf kritisieren
- Überlegenheit
- Anspruch auf besondere Privilegien
dissoziale Persönlichkeitsstörung
- Klassifikation
- Beispiel
- Eigenschaften
- Cluster B: dramatisch, emotional, extrovertiert
- Janitor, Ösophagus-CA-Kerl
- Eigenschaften
- herzloses Unbeteiligtsein
- verantwortungslosigkeit
- kein Schuldbewusstsein, keine Angst vor Bestrafung
- andere beschuldigen, rationalisieren
- keine ANDAUERNDEN Beziehungen
- geringe Frustrationstoleranz
zwanghafte Persönlichkeitsstörung = anankastisch
- Klassifikation
- Beispiel
- Eigenschaften
- Cluster C: ängstlich, vermeidend
- -
- Eigenschaften
- Vorsicht
- Detail,Regeln, Liste, Ordnung
- Rigidität
- Gewissenhaftigkeit, Skrupel
- Leistungsbezogenheit
ängstliche Persönlichkeitsstörung
- Klassifikation
- Beispiel
- Eigenschaften
- Cluster C: ängstlich, vermeidend
- -
- Eigenschaften
- fühlt sich unbeholfen
- braucht körperliche Sicherheit
- Angst vor Ablehnung
- Anspannung, Besorgtheit
abhängige Persönlichkeitsstörung, asthenisch
- Klassifikation
- Beispiel
- Eigenschaften
- Cluster C: ängstlich, vermeidend
- -
- Eigenschaften
- will, dass andere entscheiden
- unfähig, selbst zu entscheiden
- Unterordnung
- stellt selbst keine Ansprüche
- Angst vor verlassenwerden
Traumatische Neurose
eigenständiges Krankheitsbild mit neuropathogenen Substrat
Janet/Charco psychologischer Ansatz über PTBS
traumatische Neurose nicht eigenständig sonder Teilaspekt der Hysterie
PTBS: Diagnosekriterien
- A: nach DSM-V (Erleben, Mitelerbem Erfahren, Konfrontation)
- B: Intrusion
- C: Vermeidung
- D: Negative Kognitionen/Affekte, Emotionalität
- E: Hyperarousal
- F: Zeitkriterium > 1 Monat
- G: Psychosoziales Belastung
PTBS: DSM-Definition
- direktes ERLEBEN des traumatisierend Ereignisses oder
- persönliches MITERLEBEN, wie es anderen zustößt oder
- ERFAHREN, dass das Ereignis wem zustößt
- wiederholte KONFRONTATION mit aversiven Details
PTBS: Intrusion
- Wiederkehrende Erinnerungen, belastende Träume
- Flash Backs
- psychische Belastung bei Konfrontation
- physiologische Reaktion bei Konfrontation
Dissoziation
Trennung von Wahrnehmungs- und Gedächtnis
- Beeinträchtigung von integrativen Funktionen, Gedanken, Wahrnehmung, Identität
dissoziative Störungen
keine körperliche URsache
zeitlicher Zusammenhang mit Belastung
medialer Präfrontaler Kortext: Funktion
dämpft dauernd die Amygdala
starke Aktivität: --> Amgydala fährt runter
PTBS: FdR
- prätraumatisch: weiblich, Gewalterfahrung, niedriger Bilddungsstatus, psychiatr, Vorerkrankung, Genetisch
- peritraumatisch: Schweregrad, Dissoziation, Situationsbeurteilung
- posttraumatisch: weitere Belastungen, fehlende soziale Unterstützung, fehlendes Disclosure
PTBS: welches Trauma nach Häufigkeit
- Vergewaltigung
- Krieg
- Misshandlungen in der Kindheit
PTBS: Pathologoie, Neurobiologie
Emotionale Situation
- Amygdala: Furcht-Gedanken
- implizit, emotional, zeitlos
- Hippocampus, Cortex
- explizit, declarativ, Vergessen möglich
PTSB: TTT: Phasen
- Stabilisierung
- Beziehung
- Psychoedukation
- Traumabearbeitung
- strukturiertes, dosiertes Wiedererleben
- Traumaerinnerung
- Integration
- Identität nicht mehr um Trauma organisiert
- Trauerarbeit
PTBS: TTT
- Psytho-TTT
- Verhalttens-TTT
- Psychodynamische TTT
- EMDR = Eye Movement Desensitization + Reprocessing
- Medis
- SSRI: langsam steigend, mind 1y
PTBS: Gesprächsführung
- eher nach Symptomen als nach Trauma fragen
- Gesprächspausen vermeiden
- Psychoedukation
- Dissoziation ansprechen
Artefizielle Störungen = Münchhausen-Sd
psychiatrische Erkrankung, bei der Patienten Symptome vortäuschen
- Lämungszustände
- nicht heilende Wunden
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