Psychosomatik
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Flashcards
Konversionsstörung (dissoziative Störung)
- psychogene Lähmungen, Krämpfe, Missempfindungen
Alexithymie: wie ist sie zu beurteilen?
kein Krankheitsbild sondern Persönlichkeitsmerkmal
negative affective Sd, general neurotic construct
- Depression
- Angst
- Somatisisierung
- gemeinsame Diathese
- jedes als FdR für andere
Zeiten von
- Sprechstunde
- probatorische Sitzung
- Kurzzeit-TTT
- Langzeit-TTT
- 1x 25-50 Minuten
- 2-6x
- 12x 50 Minuten
- Langzeit-TTT
- VT: bis 80h
- Tiefenpsych. TTT: bis 100h
- analytische TTT: bis 300h
Angststörung
- Lebenszeitprävalenz
- Epidemiologie
- 15%
- eher Frauen, Abnahme nach 45y
kognitive Fehlattribution
körperlich wahrgenommene Symptome werden als drohende Gefahr fehlinterpretiert
Erwartungsangst
das einmalige Auftreten einer Panikattacke löst Angst vor einer weiteren Attacke aus
Panikstörung: ICD-10-Kriterien
- mehrere Attacken pro Monat
- Dauer: Minuten bis Stunden
- abrubter Beginn, Maximum innerhalb von wenigen Minuten
- wiederkehrende unerwartete Attacken, nicht auf spezifisches gerichtet
- sekundäre Angst: Kontrolle zu verlieren, zu sterbe, verrückt zu werden, vor noch einer Attacke
- häufig situationsbedingt: zb im Konflikt
- 4 Symptome aus vegetativ
- Herzklopfen, Tachycardie, Tremor, Schweiz, Mundtrockenheit, Dyspnoe, Übelkeit, Schwindel, Hitze, ..
Angsstörungen: Häufigkeit
- soziale Phobie
- spezifische Phobie
- generalisierte Angst
- Agoraphobie
- Panikstörung
Panikstörung: Ätiologie
- neurobioloischer Aspekt: beteiligte Hirnstrukturen
- biologisches Modell
- psychologisches Modell
- integratives Modell
- Hirnstrukturen
- Locus coeruleus: NA
- Raphekern: Serotonin
- Amygdala, Hippocampus
- Biologisch: CO2-Inhalation provoziert Angstattacke
- psychologisch: hohes Angsniveau, Panikinuduktion, katastrophisierende Fehlinterpretation
- integrativ
- angeborene Übererregbarkeit
- Verstärkung durch überkontrollierendes Elternteil
- negative Affekte bedrohen Abhängikeitsbeziehung
Panikstörung: TTT
- Medis
- Trizyklische Antidepressiva
- SSRI
- MAO-Hemmer
- Benzos
- Verhaltens-TTT
- Entstehungsmodelle
- Konfrontation mit internen, externen Angsauslösern
- Entspannung
- Psychodynamische TTT
- Konfliktbearbeitung
- Bedeutung der Paniksymptome
Agoraphobie: Diagnosekriterien
Furch vor oder Vermeidung von mind. 2 Situationen:
- Menschenmenge
- öffentlicher Platz
- alleine Reisen
- Reisen, mit weiter Entfernung von zu Hause
Agoraphobie: Klinik
- vegetative Symptomatik
- Symptome, die Thorax & Abdomen betreffen
- psychische Symptome
spezifische Phobie: Subtypen
- Tier-Typus
- Umwelt-Typus: Höhe, Wasser, Stürme, ...
- Blut-/Spritzenphobie
- Situativer Typus: Flugzeug, Aufzug, Tunnel,
- andere
Urbach-Wiethe-Sd
Störung der Amygdala --> keine Angst
Spezifische Phobie: besonderes Merkmal
- bestimmte Ort, Gegenstand, Situation: außer Agroaphobie, soziale Phobie
- Einsicht, das Angst übertrieben ist
- selten therapiert, da oft einfach Vermeidung
Generalisierte Angst: Diagnosekriterien
- mind. 6 Monate: an den meisten Tagen
- nicht anfallsartig!
- mind. 3 von 6:
- Ruhelosigkeit
- leichte Ermüdbarkeit
- Konzentrationsschwierigkeiten/Leere im Kopf
- Reizbarkeit
- Muskelversapnnungen
- Ein-/Durchschlafstörungen
- auch
- Befürchtungen
- motorische Spannung
- vegetative Übererregbarkeit
Soziale Phobie: Kriterien
- Furch oder Vermeiden von Aufmerksamkeit, Angst vor peinlichem Verhalten
- in der Situation: mind 2 Symptome
- Erröten oder Zittern
- Angst zu erbrechen
- Mitkion-/Defkäkationsdrank bzw Angst davor
- Einsicht, dass übertrieben
Angststörungen:TTT
- VT
- Psychoedukation
- Konfrontation
- Psychodynamische TTT
- Konflikte
- Abhängigkeitsverhältnisse
- Ärgerwahrnehmung
- Medis
- SSRI: wirkt gut, aber hohe Rückfallrate
- CAVE: Benzos nur kurzfristig
kognitive Wende
1970er: jetzt: kognivit-behaviorale Theorien
3. Welle
1990er: Achstsamkeit, Akzeptanz, Emotion
Operante Konditionierung
Skinnder: Lernen an Konsequenzen
Lernpsychologie nach Bandura
Lernen am Modell
Seligmann
erlernte Hilflosigkeit
Beck
kognitives Modell
Depression als Folge negativer Denkschemata
kognitive Triade: negative Sicht auf
- Selbst
- Umwelt
- Zukunft
Lewinsohn
Verstärkerverlust
TTT
- neue Verstärkerquellen schaffen
- dafür nötige soziale Fertigkeiten
- bessere Wahrnehmung
Verhalten: 3-Ebenen-Modell
- äußere Verhaltensebene: sichtbares, motorisches Verhalten
- innere Verhaltensebene: Kognition, Emotion
- physiologische Verhaltensebene: endokrine, vegetative Ebene
7-Phasen-Modell nach Kanfer, Grimm
Therapie Ablauf bei Verhaltens-Therapie
2-Faktorenmodell der Phobien
- Entstehung: Klassische Konditionierung
- Aufrechterhaltung: Operante Konditionierung: zb negative Verstärkung: weniger Angst bei vermeiden
SORKC-Modell
- S - Situation: Auslöser
- O - Organismus: welche Vorraussetzungen bringt jemand mit?
- R - Reaktion: wie reagiert die Person: Verhalten, Gedanken, Gefühle
- K - Kontingenz: wie häufig, regelemäßig?
- C - Konsequenz: zb zukünftig: vermeiden
Kognitive Umstrukturierung: Schema ABC
ABC-Schema nach Ellis
- A - Activating Event: Kollege grüßt nicht
- B - Belief (irrational): Der mag mich nicht
- C - Consequence (irrational): Minderwertigkeitsgefühl
- B - Belief (rational): Der ist halt unfreundlich
- C - Consequence (rational): Wut
verschiedene Psychotherapien: Grundsätze
- Verhaltenstherapie: Lernprozesse
- Psychodynamische Therapie: Innere Konflikte
- Psychoanalyse
- Tiefenpsychologische Psychotherapie
Intellektualisierung
Entwicklung einer Theorie zur Erklärung
weniger auf eigene Handlung bezogen (Rationalisierung) sondern eher allgemein
Sublimierung
ganz viel Sport, wegen Konflikten
Verdrängung
nicht daran denken, Vergessen von unangenehmen Dingen
Verleugnung
daran denken, es aber nicht wahrhaben wollen
Krankheitsgewinng
- primärer Krankheitsgewinn als Ursache der Krankheit
- unbewusst, innerpsychisch
- sekundärer Krankheitsgewinn: Aufrechterhaltung
- bewusstseinsfähig, sozial
Objektbeziehungsdreieck
"Sie glauben jetzt mit mit zu erleben (X), was Sie zur Zeit mit Y erleben und was Sie genauso seinerzeit mit Z(Kindheitsparnter) erlebt haben"
Symptombildungs-Abwehr-Dreieck
"Eigentlich fühlen oder wünschen Sie sich A, was Ihnen Angst macht (B), weshalb sie C dagegen einsetzen"
3 Krankheitsmodelle
- Trieb-Konflikt-Modell
- verdrängte Konflikte --> Angst: Symptom zum Spannungsabbau
- Defizit-Modell
- Defizin in frühkindlicher Versorgung --> Störung bei Bildung einer funktionsfähigen psychischen Struktur
- Trauma-Modell
- -->dissoziative/intrusive Symptome