Lernkarten zur Prüfungsvorbereitung nach der AEVO (DE)

Es handelt sich um meine privaten Lernkarten zum lernen und vorbereiten auf die öffentlich-rechtliche AEVO (DE) IHK-Prüfung.

Es handelt sich um meine privaten Lernkarten zum lernen und vorbereiten auf die öffentlich-rechtliche AEVO (DE) IHK-Prüfung.


S. W.
Diese Lernkarten decken die Prüfungsvorbereitung für die Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) auf Berufslehre-Niveau ab. Sie konzentrieren sich auf Themen wie die Rechte und Pflichten von Ausbildern und Auszubildenden, verschiedene Gesprächsformen, Konfliktlösung und Motivation. Die Karteikarten sind besonders nützlich für angehende Ausbilder, die sich auf ihre Prüfung vorbereiten und ihre Fähigkeiten im Umgang mit Auszubildenden verbessern möchten.
Karten
57
Lernende
13
Sprache
Deutsch
Kategorie
Pädagogik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
23.06.2019 / 04.05.2025

Lernkarten

Erkläre den Psychomotorischen LB

 

Beherrschung von Bewegungsabläufen und Köperlichen Fertigkeiten:

  • Imitieren
  • Manipulieren
  • Präzisieren
  • Handlungen gliedern
  • Beherschen
  • Bedienen einer Klasse, Klavierspielen, Auto fahren

Benenne die wesentlichen Eckpunkte einer Ausbildungssituation

( Lehr-Lern-Situation )

  1. Ausbildungsberuf
  2. Themenbereich (Richtlernziel)
  3. Thema (Groblernziel)
  4. Feinlernziel
  5. Vorkenntnisse der/des Auszubildenden
  6. Adressatenanalyse
  7. Dauer
  8. Ausbildungsort

Was ist ein Ausbildungsrahmenplan?

Quelle Wikipedia:

Der Ausbildungsrahmenplan ist in Deutschland generell Bestandteil einer Ausbildungsordnung, mit der nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) ein anerkannter Ausbildungsberuf rechtsverbindlich eingeführt wird.

§ 5 dieses Gesetzes definiert u. a. das Ausbildungsberufsbild als „die beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die mindestens Gegenstand der Berufsausbildung sind“, und den Ausbildungsrahmenplan als „eine Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Vermittlung der beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten“.

Der Ausbildungsrahmenplan bildet die Grundlage für die für jeden Ausbildungsvertrag vorgeschriebene individuelle „sachliche und zeitliche Gliederung“ der zu vermittelnden Fertigkeiten und Kenntnisse für das Ziel der Berufsausbildung.

Wann sollte der 4-Stufen Ablaufplan verwendet werden?

Immer dann, wenn Bewegungsabläufe erklärt werden müssen. In allen anderen Fällen reicht der normale Ablaufplan.

Benenne die Schlüsselqualifikationen

  1. Fachkompetenz
  2. Sozialkompetenz
  3. Methodenkompetenz
  4. Individualkompetenz

Benenne die Sozialformen

  1. Einzelarbeit
  2. Partnerarbeit
  3. Triade
  4. Doppelte Partnerarbeit
  5. Gruppenarbeit

Was ist eine Leittextmethode?

Dem Auszubildenden wird ein Thema vorgegeben. Der Auszubildende erarbeitet selbständig das vorgegebene Thema

Wie lauten die 4 Handlungsfelder der AEVO?

  1. Ausbildungsvorausetzungen prüfen
  2. Bei der Einstellung mitwirken, vorbereiten etc.pp
  3. Durchführung
  4. Kontrolle

Was versteht man unter Sozialkompetenz?

  • Teamfähigkeit
  • soziale Verantwortung
  • Hilfsbereitschaft
  • Fairness und Kooperationsbereitschaft
  • Umweltbewusstsein
  • Selbständigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Delegationsfähigkeit

Was versteht man unter Methodenkompetenz?

  • Planungsfähigkeit
  • Transferfähigkeit
  • Problemlösendes Denken
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Informationsbeschaffungsfähigkeit

Was versteht man unter Fachkompetenz?

  • fachliche Fertigkeiten
  • fachliche Kenntnisse
  • fachliches Engagement

Was versteht man unter Individual/Persönlichkeitskompetenz

  • eigene Normen und Werte
  • Kritikfähigkeit
  • Kreativität
  • Aufgeschlossenheit
  • Lernbereitschaft
  • Belastbarkeit
  • Motivation
  • Verantwortlichkeit
  • Initiative

Um wieviel Monate können Auszubildende mit einem Abitur ihre Ausbildungszeit verkürzen?

Um ein Jahr!

Um wieviel Monate können Auszubildende mit einem MSA Abschluß ihre Ausbildungszeit verkürzen?

Um ein halbes Jahr!

Was ist ein Schlichtungsausschuß?

Ein Schlichtungsausschuß muss immer bei Streitfällen gerufen werden. Spätestens wenn ein Streitfall vorhanden ist, sollte ein Schlichtungsausschuß berufen werden. Besser jedoch früher  ......

 

Hinweis: Beim aussprechen einer Kündigung liegt noch kein Arbeitsrechtlicher Streitfall vor, erst wenn dieses vor einem Arbeitsgericht landet, ist es ein Streitfall!

Wo wird die Verbundausbildung beschrieben?

§10 Abs.5 BBiG

Es handelt sich um einen Ausbildungsverein. Diese Form findet man oft im Handwerk.

Was ist eine Übertriebliche Ausbildung?

$5 Abs.2 BBiG

Privater Bildungsträger

Was ist eine Außerbetriebliche Ausbildung?

§2 Abs.1 BBiG

Thema Arbeitzeitnachweise. Müssen diese tatsächlich vom Auszubildenden geführt werden?

Ja, seit dem Jahr 2017 ist es verpflichtend geregelt. Egal was in den alten AVO´s auch stehen mag. Diese sind seit 2017 überholt und ungültig!

Wer darf Auszubildende beschäftigen und wo wird dieses geregelt?

§1 BBiG

§14 Berufsausbildung - Pflichten der Ausbildenden ( BBiG )

 

Definiere Wegezeit

Nur zwischen Schule und Arbeitsstätte

Dauer der Arbeitzeit von Auszubildenden unter 18 Jahren?

Jugendliche dürfen nicht mehr 8 Stunden täglich und nicht mehr als 40 Stunden wöchentliche beschäftigt werden.

§8 JAbSchG

"Dauer der Arbeitzeit"

Wie lautet die Formel zum berechnen der Arbeitstage ( AT ) für einen Auszubildenden?

WT ( Werktage ) x 5 : 6 = AT

WT = Werktage

Warum sollte man nach Möglichkeit immer Lernaktiv lernen?

Der Unterrrichtsstoff einfacher aufgenommen

Was sollte man bei einem Feedbackgespräch berücksichtigen?

Bei kritischen Punkten nicht den Auszubildenden/Untergebenen kritisieren.

Es wird immer nur die eigene Wahrnehmung präsentiert.

Feedback sollte als Geschenkk für die weitere Entwicklung verstanden werden,

Was bedeutet Motivation?

Jemanden zu einer Handlungsweise anregen.
Motivation bezeichnet die Gesamtheit aller Beweggründe ( Motive )!

Welche Arten von Motivation gibt es?

Wir unterscheiden zwischen Intrimsische ( von Innen ) und der Extrimsischen

Erklärung der Intrimsischen Motivation

  • Vision
  • Ehrgeiz
  • Freiheit
  • Spaß
  • Freude
  • Intresse
  • Neugier
  • Selbstverwirklichung
  • Sucht
  • Zwang

Extrimsische Motivation ( Von Außen )

  • Geld
  • Anerkennung
  • Lob
  • Drohung, Strafe
  • Aufmerksamkeit
  • Belohnung
  • Übertragung
  • Verantwortung
  • Konstruktive Kritik

Sucht, Zwang, Angst, Drohung, Strafe sind negative Motivationen. Diese fühlen sich nicht gut an.

 

Angst, Macht, Status, Liebe kann beiden ( Intr. u. Extr ) zugeordnet werden!

Was ist eine implizite Drohung?

Eine implizite Drohung steht unausgesprochen im Raum.

Wer sozialisiert die Auszubildenden?

Die Ausbilder sozialisieren die Auszubildenden und können einen erheblichen postiven Einfluß auf diese haben.

Die Auszubildenden werden sich im späteren Erwachsenenalter immer wieder daran erinnnern!

Welche Möglichkeiten der Lösung von Konflikten gibt es?

  1. Konfliktgespräch
  2. Mediation ( erfolgt freiwillig )
  3. Schlichtung ( kann erzwungen werden ) .......Eine Schlichtung ist keine Win-Win Situation!...Bein einer Mediation finden die Konfliktpateien selbst eine Lösung und somit eine Kooperation. Das ist eine Win-Win Situation

Nenne einige Regeln für Feedbackgespräche?

 

  • Regeln sind immer einzuhalten
  • Immer!
  • Auch bei Konfliktgesprächen
  • Bei zwei oder mehr Streitparteien niemals mit einer alleine reden
  • Keine Lösung vorgeben
  • Konflikteilnehme finden selbst eine Lösung. Erst danach greift der Ausbilder ein.
  • Konflikte sollten nicht dauerhaft im Raum stehen
  • Kann ein Ausbilder einen Konflikt nicht verhindern, so ist er in der Rolle eines Mediators

Erkläre das Havard Konzept!

Quelle Wikipedia

Das Harvard-Konzept (auch Harvard-Ansatz, Harvard-Prinzip oder Harvard-Modell) ist die Methode des sachbezogenen Verhandelns. Das dahinterstehende Prinzip formulierte der amerikanische Rechtswissenschaftler Roger Fisher im Jahr 1981 gemeinsam mit William L. Ury in dem Buch Getting to Yes (deutscher Titel: Das Harvard-Konzept). Später kam Bruce Patton hinzu. Das Konzept beruht auf dem Harvard Negotiation Project der Harvard-Universität. Es ist ein Teil des Program on Negotiation der Harvard Law School.[1]

Ziel der Methode ist eine konstruktive und friedliche Einigung in Konfliktsituationen mit einem Win-Win-Ergebnis. Die Methode geht über klassische Kompromisse hinaus. Im Vordergrund steht der größtmögliche beiderseitige Nutzen, wobei über die sachliche Übereinkunft hinaus auch für beide Verhandlungsseiten die Qualität der persönlichen Beziehungen gewahrt bleiben soll.

Was versteht man unter dem Peter-Prinzip?

 

Quelle Wikipedia

Das Peter-Prinzip (auch Unfähigkeitsprinzip[1]) ist eine These von Laurence J. Peter, die besagt, dass „in einer Hierarchie […] jeder Beschäftigte dazu [neigt], bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen“.[2][3] Sie wurde mit eigenen Notizen zusammen mit Raymond Hull in dem Buch The Peter Principle formuliert, das 1969 bei William Morrow in New York erschien. Es zählt zu den Klassikern der nordamerikanischen Managementliteratur.

Was verstehen wir unter Handlungskompetenz?

Die Handlungskompetenz ist eine Kernqualifiktation eines Auszubildenden/Menschen in seinem sozialen und beruflichen Umfeld. Es ist eine persönliche Befähigung, aufgabengerecht und zielstrebig zu handeln. Das erlernte Wissen aber auch soziale Normen und Logik wird dabei mit ein gebracht.

Wir Ausbilder beurteilen die Handlungskompetenz der uns anvertrauten Auszubildenden!

Welche Arten von Mitarbeitergesprächen gibt es?

  1. Beurteilungsgespräch
  2. Gehaltsgespräch
  3. Zielgespräch
  4. Kritikgespräch
  5. Anerkennungsgespräche
  6. Rücklehrgespräche/Fürsorgegespräche ( z.B. aufgrund erheblicher Fehlzeiten )
  7. Versetzungsgespräche
  8. Austrittsgespräche

1:4 Regel beachten

Auf ein Kritikgespräch folgen mindestens 4 positive Gespräche!

Was versteht man unter einem Beurteilungsfehler?

Das bedeutet, dass man eine alte vorangegangene Beurteilung für die neue verwendet.

Eine neue Beurteulung wird IMMER ohne Vergleich mit den vorangegagenen geschrieben bzw. formuliert.

Darf ein Ausbilder nach den Gründen von Krankheit fragen?

Nein, niemals!

Darf nach der Ursache der Krankheit gefragt werden?

Ja! Ist der Betrieb Schuld an der Krankheit? Kann der Betrieb etwas verändern um die Erkrankunf zukünftig zu vermeiden.....

Beschreibe den Ablauf bei einem Kritikgespräch!

  1. Gesprächseröffnung
  2. Sachverhalt klären ( Auszubildender, Ausbilder - Wahrnehmungsabgleich ) - Kritik aussprechen ( Debatte oder Diskussion vermeiden; Keine WARUM Fragen )
  3. Ursachenanalyse ( Auszubildende/Auszubildender; gegebenenfalls Ausbilder )
  4. Lösungen ( Auszubildende/Auszubildender; gegebenenfalls Ausbilder )
  5. Zusammenfassung
  6. Positiver Abschluß

Am Ende ein weiteres Gespräch vereinbaren. Das folgende Gespräch sollte ein Anerkennungsgespräch werden. Der Ausbilder muß jedoch zu 100% davon übewrzeugt sein, dass die Lösung der Kritik Erfolg verspricht.

 

Ein Mitarbeitergespräch ist genauso aufgebaut. Hier fehlt allerdings der Punkt Kritik !

Beschreibe kurz die Gaußsche Glockenkurve !

Quelle Wikipedia:

Die Normalverteilung (nach Carl Friedrich Gauß) ist ein wichtiger Typ stetiger Wahrscheinlichkeitsverteilungen. Ihre Wahrscheinlichkeitsdichte wird auch Gauß-Funktion, Gaußsche Normalverteilung, Gaußsche Verteilungskurve, Gauß-Kurve, Gaußsche Glockenkurve, Gaußsche Glockenfunktion, Gauß-Glocke oder schlicht Glockenkurve genannt.

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