ITEO
IT Engineering & Operations HSLU FS19
IT Engineering & Operations HSLU FS19
60
5.0 (1)
Yannick Gassmann
Yannick Gassmann
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über IT-Service-Management (ITSM) und ITIL-Prozesse auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Service-Design, -Transition, -Operation und -Support ab, mit Fokus auf Prozesse wie Event Management, Incident Management, Change Management und Service Level Management. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und IT-Professionals, die sich mit ITIL vertraut machen und die Integration von IT-Dienstleistungen in Geschäftsprozesse verstehen möchten.
Cartes-fiches
60
Utilisateurs
16
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
12.06.2019 / 22.05.2022
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Flashcards
Virtualisierung im Datacenter
Welche Eigenschaften zeichnen ein OS Virtualisierung aus?
Was kann sie und was nicht?
Eigenschaften
- verwendet keinen Hypervisor.
- also kein „Trap and Emulate“.
- braucht daher auch nur ganz wenige zusätzliche Prozessorzyklen (zB: mapping von UID zu vUID).
- verwendet nur einen Kern
Was kann sie
- Stellt eine feingranulare Kontrolle der individuellen Prozesse und Applikationen zur Verfügung.
- Erlaubt die Isolation von Applikationen.
- Transparente Migrationen von Applikationen* möglich. Im Gegensatz zum Hypervisor der nur ganze OS Instanzen migriert
Was kann sie nicht
- Keine „fremden“ OS möglich. Nur gleiche OS können virtualisiert werden. Beispiel: kein Windows Programme möglich auf Linux Kern.
- Zonen müssen auf dem selben Patch Level laufen wie OS/Kern. § Anforderungen an SysAdmin steigen (bei Hypervisor auch)
- Ressource Management muss eingeschaltet werden
Virtualisierung im Datacenter
Welches sind die formalen Anforderungen an einen Hypervisor?
Gleichheit
- Jedes Programm ausgeführt in einer virtuellen Maschine verhält sich genau so wie auf der original Maschine direkt ausgeführt.
Effektivität
- Wann immer möglich sollten die Instruktionen nicht auf dem virtuellen Prozessorsondern direkt auf dem physischen Prozessor ausgeführt werden (ohne Intervention von der VMM).
- harmlose Instruktionen werden von der Hardware direkt ausgeführt.
Ressourcenkontrolle
- VMM hat die komplette Kontrolle über Ressourcen wie Memory, I/O der Peripheriegeräte, aber nicht unbedingt über Prozessoraktivität.
- Es muss für jedes Programm unmöglich sein die System Ressourcen zu beeinflussen (z.B. verfügbares Memory). Der Verteiler (Allocator) des Kontroll-Programmes muss bei jedem dieser Versuche aufgerufen werden.
Virtualisierung im Datacenter
Was sind die Vorteile von Virtualisierung?
- Workload Isolation
- Aufteilung in kleinere Systeme
- Workload Consolidation
- Zusammenfassung mehrer Systeme auf einer Hardware (Hardwareausnützung)
- Workload Migration
- Wechsel eines Systems von einem Host auf einen anderen
- Workload Embedding
- gleiche Applikationen auf gleichem System laufen lassen
- gleichen Kernel oder Ressourcen nützen
- gut möglich bei gleichem Betriebsystem
Virtualisierung im Datacenter
Wie wird ein Prozess erzeugt?
- Prozess wird erzeugt durch den Kernel system call, fork()
- Alloziere einen freien Platz in der Prozesstabelle fuer den neuen Prozess
- Vergib eine einzigartige Prozess ID fuer den Child Prozess
- Mach eine Kopie vom Parent-Prozess Image mit der Ausnahme vom gesharten Memory
- Inkrementiere die Zähler für jedes File das vom Parent besitzt wird um anzuzeigen, dass ein zusätzlicher Prozess diese Files auch besitzt
- Füge den Child Prozess der ready to run Queue zu
- Retourniere die ID Nummer vom Child Prozess zum Vater Prozess und den Wert 0 zum Child Prozess