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IT Engineering & Operations HSLU FS19

IT Engineering & Operations HSLU FS19


Yannick Gassmann
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über IT-Service-Management (ITSM) und ITIL-Prozesse auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Service-Design, -Transition, -Operation und -Support ab, mit Fokus auf Prozesse wie Event Management, Incident Management, Change Management und Service Level Management. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und IT-Professionals, die sich mit ITIL vertraut machen und die Integration von IT-Dienstleistungen in Geschäftsprozesse verstehen möchten.
Cartes-fiches
60
Utilisateurs
16
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
12.06.2019 / 22.05.2022

Cartes-fiches

Virtualisierung im Datacenter

Wie sieht die Systemsoftware-Struktur aus?

Virtualisierung im Datacenter

Wie sieht das Blockdiagramm des Systemkerns aus?

Virtualisierung im Datacenter

Welches sind die Process Control Structures?

Prozess Location

  • Ein Prozess enthält ein oder mehrere Programme zum ausführen.
  • Ein Prozess muss mindestens genug Memory aufweisen um das Programm und dessen Daten zu halten.
  • Die Ausführung des Programmes involviert typischerweise einen Stack der verwendet wird um die Ausführung von Prozeduraufrufen und das Mitgeben von Parametern zu diesen ermöglicht.

Prozess Attributes

  • Jeder Prozess verfügt über eine Anzahl von Attributen die verwendet werden um dem OS die Kontrolle über diesen Prozess zu ermöglichen.
  • Die Sammlung des Programms, Daten, Stack und Attributen wird als Prozess Image bezeichnet.
  • Der Standort vom Prozess Image hängt vom verwendeten Memory Management Schema ab.

Virtualisierung im Datacenter

Auf welche Arten können Prozess unterbrochen werden?

Hardware Interrupt:

kommen von externen Events wie zB. I/O Device oder Clock (meldet die vergangene Zeit). HW Interrupt sind asynchron.

Hardware Trap:

HW Traps sind synchron oder asynchron und stehen in Beziehung zum momentan in Ausführung befindlichen Prozess. HW Traps sind zB. Division durch NULL oder Indirektion durch einen invaliden Pointer.

Software-initiated Trap:

werden vom System verwendet um einen Event zu forcieren wie zB. so schnell wie möglich ein Prozess re-scheduling oder Netzwerkpacket Verarbeitung zu erzwingen. SW iniziierte Traps setzen ein Flag das immer ge-checked wird wenn
der Prozess sich auf ein Exit aus dem Kernmodus vorbereitet.

Virtualisierung im Datacenter

Wie wird ein Systemcall ausgeführt?

Virtualisierung im Datacenter

Welches sind die Gründe für HW-Virtualisierung?

  • Ressourcen Optimierung
  • Konsolidierung
  • Maximierung der Uptime
  • Schutz der Applikation von Serverausfällen
  • Einfache Migration wenn Anforderungen wechseln
  • Schutz der Investitionen in existierende „legacy Systems“

Virtualisierung im Datacenter

Welche verschiedenen Arten von HW Virtualisierung gibt es?

Beschreibe diese.

Direct Execution

  • x86 kennen 4 Levels von Privilegien.
  • User Level Programme laufen nicht Privilegiert Ring 3
  • Das OS braucht HW Zugriff Ring 0
  • Ein Virtualisierungsschicht muss unter Ring 0 gelegt werden!

oder..

  •  Es braucht eine Schnittstelle vom Hypervisor mit speziellem Befehlssatz

Full Virtualization mit Binary Translation

  • Kombination zwischen direkter Ausführung und binary translation.
  • User Level Code wird direkt ausgeführt.
  • Nicht ausführbarer kontrollkritischer Code wird übersetzt (nur beim ersten mal) und im Cache abgelegt.
  • Übersetzter Kernel Code ersetzt nun nicht virtualisierbare Instruktionen.
  • Keine HW Unterstützung nötig.
  • Gast OS ist voll abstrahiert, hat keine Ahnung dass es in einer VM läuft.

OS Unterstützte (Para) Virtualisierung

  • Para (griechisch = neben) bezieht sich auf Kommunikation zwischen Gast OS und Hypervisor um die Geschwindigkeit zu erhöhen.
  • Kernel vom OS muss modifiziert werden um nicht virtualisierbare Instruktionen mit Hypercalls zu ersetzen die direkt mit dem VirtualizationLayer Hypervisor kommunizieren.
  • Der Hypervisor stellt Hypercall Interfaces zur Verfügung.
  • Keine unmodifizierte Gast OS!

HW unterstützte Virtualisierung

  • Neuer CPU Modus eingeführt.
  • Erlaubt Ausführung unterhalb Ring 0.
  • Privilegierte und sensitive Calls trapen automatisch zum Hypervisor ohne binary translation.
  • Der Gast Status wird in virtual machinecontrolstructures abgespeichert.
  • CPUs seit 2006 erhältlich.

Virtualisierung im Datacenter

Auf welche zwei Arten kann der Hypervisor eingesetzt werden?

 

Typ 1 Hypervisor: Direkt auf der HW installiert.
Beispiele: VMware ESXi, XEN, Hyper-V

Typ 2 Hypervisor: Installiert auf einem „Host“ Betriebssystem.
Beispiele: VMwareWorkstation, KVM

 

Virtualisierung im Datacenter

Welche Eigenschaften zeichnen ein OS Virtualisierung aus?

Was kann sie und was nicht?

Eigenschaften

  • verwendet keinen Hypervisor.
  • also kein „Trap and Emulate“.
  • braucht daher auch nur ganz wenige zusätzliche Prozessorzyklen (zB: mapping von UID zu vUID).
  • verwendet nur einen Kern

Was kann sie

  • Stellt eine feingranulare Kontrolle der individuellen Prozesse und Applikationen zur Verfügung.
  • Erlaubt die Isolation von Applikationen.
  • Transparente Migrationen von Applikationen* möglich. Im Gegensatz zum Hypervisor der nur ganze OS Instanzen migriert

Was kann sie nicht

  • Keine „fremden“ OS möglich. Nur gleiche OS können virtualisiert werden. Beispiel: kein Windows Programme möglich auf Linux Kern.
  • Zonen müssen auf dem selben Patch Level laufen wie OS/Kern. § Anforderungen an SysAdmin steigen (bei Hypervisor auch)
  • Ressource Management muss eingeschaltet werden

Virtualisierung im Datacenter

Welches sind die formalen Anforderungen an einen Hypervisor?

Gleichheit

  • Jedes Programm ausgeführt in einer virtuellen Maschine verhält sich genau so wie auf der original Maschine direkt ausgeführt.

Effektivität

  • Wann immer möglich sollten die Instruktionen nicht auf dem virtuellen Prozessorsondern direkt auf dem physischen Prozessor ausgeführt werden (ohne Intervention von der VMM).
  • harmlose Instruktionen werden von der Hardware direkt ausgeführt.

Ressourcenkontrolle

  • VMM hat die komplette Kontrolle über Ressourcen wie Memory, I/O der Peripheriegeräte, aber nicht unbedingt über Prozessoraktivität.
  • Es muss für jedes Programm unmöglich sein die System Ressourcen zu beeinflussen (z.B. verfügbares Memory). Der Verteiler (Allocator) des Kontroll-Programmes muss bei jedem dieser Versuche aufgerufen werden.

Virtualisierung im Datacenter

Was sind die Vorteile von Virtualisierung?

  • Workload Isolation
    • Aufteilung in kleinere Systeme
  • Workload Consolidation
    • Zusammenfassung mehrer Systeme auf einer Hardware (Hardwareausnützung)
  • Workload Migration
    • Wechsel eines Systems von einem Host auf einen anderen
  • Workload Embedding
    • gleiche Applikationen auf gleichem System laufen lassen
    • gleichen Kernel oder Ressourcen nützen
    • gut möglich bei gleichem Betriebsystem

Virtualisierung im Datacenter

Wie wird ein Prozess erzeugt?

  • Prozess wird erzeugt durch den Kernel system call, fork()
  • Alloziere einen freien Platz in der Prozesstabelle fuer den neuen Prozess
  • Vergib eine einzigartige Prozess ID fuer den Child Prozess
  • Mach eine Kopie vom Parent-Prozess Image mit der Ausnahme vom gesharten Memory
  • Inkrementiere die Zähler für jedes File das vom Parent besitzt wird um anzuzeigen, dass ein zusätzlicher Prozess diese Files auch besitzt
  • Füge den Child Prozess der ready to run Queue zu
  • Retourniere die ID Nummer vom Child Prozess zum Vater Prozess und den Wert 0 zum Child Prozess

Étudier