Begriffe aus der Wirtschaft
Lernkartei für die Vertriefung in die Begriffe der Wirtschaft. WWR-Unterricht; Computerschule Bern AG.
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Spekulanten
Leute, welche Geld darauf setze, dass die Börse einen bestimtmen Lauf geht. Sie können so auch die Börse steuern und verdienen damit ihr Geld.
Dumping
Oft wird in diesem Zusammenhang von Dumpinglöhnen gesprochen. Sprich, zu tiefe Löhne welche nicht Marktüblich sind oder welche nicht reichen um recht zu leben.
Diese Löhne entsprechen meist den Grundanforderungen im GAV oder den von den Verbänden festgelegten Löhnen.
Akkordlohn
Auszahlung des Lohnes aufgrund der produzierten Menge.
Je mehr produziert wurde, desto höher der Lohn.
Rückstellung
Rückstellungen sind Verbindlichkeiten, Verluste oder Aufwendungen, deren Höhe ungewiss sind. Durch die Bildung von Rückstellungen sollen die später zu leistenden Ausgaben den Verursachern zugerechnet werden.
Buchung: Aufwandskonto an Rückstellung
Holding
Eine Holding ist ein Unternehmen welches mehrere Unterfirmen hält. Die Mutergesellschaft ist die Holding-Gesellschaft die anderen Firmen sind Tochtergesellschaften.
Meist stellt die Holding selber keine Produkte her - ist jedoch an den Gewinnen der Tochterunternehmen / Unterfirmen beteiligt.
Ein Vorteil dieser Unternehmenstruktur ist das sparen von Steuern.
Beispiel für Holdings:
- Jungfraubahn Holding AG
- RUAG Holding
- SAirServices (Swissair und GateGourmet - bis 2001)
Ombudsmann
Eine unabhängige Person oder Stelle, welche zwischen zwei Parteien vermittelt. Etwa zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Viele Unternehmen haben Ombudsmänner: etwa das SRF oder auch Telekommunikationsunternehmen.
Handelsdisput
Beim Handelsdisput handelt es sich um ein Streitgespräch auf Handelsebene. Etwa was die Preise anbelangt.
Konsultationsverfahren
Zwei Staaten besprechen sich über ein Thema gemeinsam. Dies wird gemacht, damit Konflikte und Kriege umgangen werden können.
Synergie
Die Synergie ist das Zusammenwirken verschiedener "Kräfte" zu einer Gesamtkeistung. Häufig wird erwartet, dass diese Gesamtleistung höher liegt als die Summe der Einzelleistungen wie dies z.B. bei Unternehmensfusionen angenommen wird.
Barkomponente
Bezieht sich einen Anteil von barem Geld.
Skalenerträge
Vereinfacht: Je mehr von einem Gut hergestellt wird, umso geringer sind die fixen Kosten für ein einzelnes Gut.
Akquisition
Kauf eines Unternehmens aus dem gleichen / ähnlichen Branchenumfeld.
Beispiel:
- Swissair kaufte 1999 20% einer afrikanischen Airline. Zudem wird eine Catering-Gesellschaft gekauft. Die Kosten belaufen sich auf etwa 1 Million Dollar. Die Akquisition wird durch eine Anleihe der SAirGroup Finance in den Niederlanden (wegen niedrigen Steuern) finanziert.
Progression
Eine progressive Steuer ist das Ansteigen des Steuersatzen in Abhängigkeit vom zu versteuernden Einkommen oder Vermögen.
Beispiel:
- Person A: 20'000.- Einkommen --> 3.5% = 697.- Einkommenssteuer.
- Person B: 40'000.- Einkommen --> 6.7% = 2669.- Einkommenssteuer.
- Person C: 80'000.- Einkommen --> 10.7% = 8552.- Einkommenssteuer.
Handelsbilanzdefizit
Ein Handelsbilanzdefizit entsteht, wenn mehr importiert wird, als exportiert wird. (Wertemässig)
Markt
Der Markt ist da, wo sich Angebot und Nachfrage treffen.
Der Markt ist eine Institution bzw. ein Ort, an dem die Verkäufer und die potenziellen Käufer aufeinandertreffen, um den Tausch von bestimmten Waren oder Dienstleistungen (sogenannte knappe Güter) gegen Geld zu vollziehen.
Marktzugang
Der Marktzugag kann versperrt sein. Dann ist der Zugriff auf diesen Markt eventuell nur eingeschränkt möglich.
Beispiel: Sie dürfen nicht unbegrenzt Milchprodukte aus dem Ausland in die Schweiz mitnehmen, dies Aufgrund der Zollvorschriften.
Beispiel: Sie haben keinen Zugang zum Computer-Chip-Markt, da Ihnen das nötige Know-How fehlt, diese zu produzieren.
Beispiel: Sie haben keinen Zugang zum Automobilmarkt, weil Ihnen die finanziellen Miteel fehlen, diese selber zu produzieren.
Rahmenvertrag
Bei einem Rahmenvertrag geht es darum, spätere, gleiche Verträge unter einen Hut zu bringen.
Beispiel: Sie erhalten einen Rahmenvertrag für Ihre Anstellung. Dorin wird allgemeines geregelt. In Ihrem persönlichen Einzelvertrag wird dann konkret geschildert, was zu den Rahmenbedingungen gehört.
Gutschrift
Es geht um eine Zahlung, welche der Begünstigte erhält.
Beispiel: Sie erhalten eine Gutschrift für zu viel bezahlte Steuern. Die Steuerverwaltung überweist Ihnen die Differenz auf Ihr Bankkonto zurück.
Debitoren
Debitoren stehen immer im Zusammenhang mit Kunden. Debitoren sind offene Rechnungen (oder noch nicht bezahlte Rechnungen) vom Kunden.
Lieferbedingungen
Lieferbedinungen sind die getroffenen Vereinbarungen zwischen dem Käufer und Verkäufer. Es wird etwa festgehalten, wer die Lieferung, also den Transport, bezahlt. Bei einem Unfall des Lastwagens muss auch klar sein, wer die kosten bei einem Schaden oder für den Fahrer übernimmt. Dieses Thema ist relativ komplex und beinhaltet mehrere Punkte - aufzufinden sind diese im OR (Obligationenrecht).
Auftrag
Wir nehmen die Offerte eines Plattenlegers an. Somit erteilen wir Ihm den Auftrag, die in der Offerte genannten Arbeiten bei uns durchzuführen.
Auftragsbestätigung
Sie haben telefonisch mit einem Schreiner vereinbart, dass er Ihnen einen neuen Tisch anfertigen soll. Nun wird der Schreiner Ihnen eine kurze E-Mail oder einen Brief aufsetzen. welcher die ausgehandelten Bedingungen festhält - somit gibt es später keine Unklarheiten.
Alkoholsteuer
Die Steuer wird erhoben, um den Alkoholkonsum einzudämmen. In der Schweiz gehen 90% davon in die AHV. Die restlichen 10% gehen an die Kantone, damit diese den Missbrauch von Alkohol präventiv vorbeugen können.
Offerte
Eine Offerte ist ein Angebot für ein Gut oder eine Dienstleistung bzw. ein Gut und eine Dienstleistung.
Möchten Sie ihr Haus neu anstreichen, machen Sie eine Offert-Anfrage an verschiedene Maler. Diese Senden Ihnen jeweils eine Offerte mit den Preisen für das Material, dem Preis und der Arbeit.
Achtung: Eine Offerte ist rechtlich bindend. Deshalb sollte die Offerte Ihre Gültigkeit nach etwa 30 Tagen verlieren.
Marktwirtschaft
Die Marktwirtschaft bezeichnet eine Wirtschaftsordnung, in der der Austausch von Gütern hauptsächlich an Märkten stattfindet.
Handelskammer
Handelskammern vertreten die Interessen einer Berufsbranche innerhalb einer Region.
Bilanz
Die Bilanz eines Unternehmens unterscheidet zwischen Vermögen (Aktiven) und Schulden (Passiven). Der Überschuss des Vermögens über die Schulden bezeichnet man als Reinvermögen, bzw. als Eigenkapital.
Handelspolitik
Unter der Handelspolitik versteht man politische Massnahmen eines Landes. Ziel dieser Massnahmen ist es, den Prozess des internationalen Handes im Rahmen einer ökonomischen Art und Weise zu beeinflussen.
Nachfrage
Nachfrage ist in der Wirtschaft die Menge jeder Art von Gütern und Dienstleistungen, die Wirtschaftssubjekte durch Kauf mit Hilfe von ausreichender Kaufkraft zu einem bestimmten Kaufpreis erwerben.
Angebot
Rechtlich unverbindliche Bitte an einen Anbieter, um Informationen über dessen Waren, Produkte, Leistungen, Preise oder Lieferbedingungen zu erhalten (Angebot).
Vermögenssteuer (DE: Grundsteuer)
Gegenstand der Vermögensteuer ist das Reinvermögen, welches sich aus der Differenz zwischen allen Aktiven (Geld, Anlagen, Liegenschaften, Autos, ...) und allen Schulden (Hypotheken, Kredite, ...) errechnet. Jede natürliche Person, die in der Schweiz wohnt oder arbeitet, muss einmal im Jahr die Vermögenssteuerentrichten.
Brexit
Brexit ist ein zusammengesetztes Wort aus Britain (deutsch: Großbritannien) und Exit (deutsch: Ausstieg). Alle Bürger von Großbritannien wurden aufgerufen abzustimmen, ob ihr Land weiterhin in der Europäischen Union (EU) bleiben oder aussteigen soll. Das
Komplementäre Güter
Zwei Güter sind Komplementäre Güter (Komplemente), wenn der Preisanstieg des einen Gutes einen Nachfragerückgang auch des anderen Gutes bewirkt.
Ein Auto ist nur brauchbar mit Rädern.
Steuerhoheit
Die Steuerhoheit beschreibt das Recht einer öffentlichen Einrichtung Steuern zu erheben.
Weltbank
Die Weltbank ist eine Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (Sonderorganisation der UN).
Zauberformel
Als Zauberformel (2:2:2:1) wird die langjährig konstante Verteilung der Bundesratssitze nach Parteien bezeichnet. Von 1959 bis 2003 hatten die Parteien SP, CVP und FDP je zwei Sitze und die SVP einen Sitz in der siebenköpfigen Regierung der Schweiz.
Im Jahr 2016 sind jeweils zwei Sitze der FDP, SVP und SP und ein Sitz der CVP zugeteilt
Angebotskurve
Die Angebotskurve zeigt die Menge eines bestimmten Gutes oder einer Dienstleistung in Abhängigkeit des Preises, wobei die Angebotsmenge auf der Abszisse aufgetragen wird. Die Anbieter werden bei einem höheren Preis mehr Güter dieser Art anbieten, bei niedrigeren Preisen wird weniger angeboten.
Anleihe
Anleihen sind Forderungspapiere, durch die ein Kredit am Kapitalmarkt aufgenommen wird
Angebotsüberschuss
Ein Angebotsüberschuss bedeutet, dass beim momentan herrschenden Marktpreis das Angebot eines bestimmten Gutes grösser ist als die Nachfrage nach diesem. Es werden folglich mehr Güter herge-stellt, als am Markt abgesetzt werden können.
Assoziierungsvertrag
Als Assoziierungsabkommen (auch Assoziationsabkommen) werden völkerrechtliche Verträge bezeichnet, bei denen sich der Vertragspartner an eine zwischennationale oder supranationale Gemeinschaft bindet, jedoch nicht (Voll-)Mitglied der Gemeinschaft wird.