Modul der UZI


L. W.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Vielfalt der Pflanzen und ihre Merkmale, Formen und Anpassungen. Sie decken Themen wie Photosynthese, Bestäubung, Samenverbreitung und die Besonderheiten verschiedener Pflanzenklassen ab. Ideal für Biologiestudierende, die sich auf universitärem Niveau mit der Botanik vertraut machen möchten.
Karten
72
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
05.06.2019 / 07.01.2025

Lernkarten

3 Domänen

Eukarya

Archaea

Prokarya

Endosymbiontentheorie

Mitochondrien und Plastiden waren Prokaryoten, die enverleibt wurden und nun in Symbiose leben.

6 Organismenreiche

Plantae

Fungi

Animalia

Protisten

Bakteria

Archaea

Pflanzen: ungefähre Anzahl der Arten von Algen, Moose, Farne und Blütenpflanzen

100'000 Algen

20'000 Moose

10'000 Farne

250'000 Blütenpflanzen

Systematik def.

Bestimmung und Benennung der Lebewesen.

Systematische Botanik def.

Erfassung und Ordnung nach natürlichen Verwandtschaftsverhältnissen

Taxonomie def.

Klassifikation und Benennung der Organismen

Teilgebiet der Systematik

Binnäre Nomenklatur def.

eindeutige Benennung anhand von wissenschaftlichen Namen (nach Carl von Linné)

Taxonimische Rangstufen aufzählen

Domäne

Reich

Abteilung

Klasse

Ordnung

Gattung

Art

Phylogenie def.

Abstammungsgeschichte. Die evolutive Entstehung der Organismengruppen

Kladogramm

Bildliche Darstellung der Verwandschaftsverhältnisse

monophyletisch

auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückgehend

z.B.: Monokotylen

paraphyletisch

eine Sippe, die zwar einen gemeinsamen Vorfahren hat, aber nicht alle dessen Nachkommen einschliesst.

z.B.: basale Angiospermen

 

synapomorph

gemeinsames abgeleitetes Merkmal

z.B.: Landpflanzen oder dreifurchige Pollen

synplesiomorph

gemeinsames ursprüngliches Merkmal

z.B.: Chlorophyll

Angiospermen

Bedecktsamer, werden unterteilt in basale Angiospermen (einfurchige Dikotylen), Monokotylen und Eudikotylen (dreifurchige Dikotylen)

Molekulare Systematik

Anhand des Enzyms Rubisco werden Verwandschaftsverhältnisse untersucht.

Rubisco: Ribulose-1,5-bisphosphat-carboxylase-osygenase

besteht aus 1428 Nukleotidbasen. Unterschiede in der Basenabfolge belegen Verwandschaftsverhältnisse.

Häufigstes Enzym auf der Erde. Steuert Fixierung von CO2 und O2 in Chloroplasten.

3 Grundorgane von Sprosspflanzen (Kormophyten)

Blüte

Spross

Wurzel

Aufbau Wurzelquerschnitt

Aufbau Wurzel

Allorhizie

Hauptwurzel mit Seitenwurzeln

Tiefwurzler und Flachwurzler

Homorhizie

Hauptwurzel stirbt ab. Nur Seitenwurzeln bleiben

3 Wurzelmetamorhosen

Wurzelknollen

Haftwurzel

Haustorien

Wurzelknolle

unterirdisch verdickte Wurzel speichert Nährstoffe (Dahlien)

Haftwurzel

Kletterhilfe verbindet sich mit Untergrund (Efeu)

Haustorium

Wurzel verbindet sich mit anderen Pflanzen und zapft Waser (Halbschmarotzer) oder Wasser und Nährstoffe ab (Vollschmarotzer) ab. 

Aufbau Sprossachse dikotyl

Aufbau Sprossachse monokotyl

Leitbündel: Funktion von Xylem und Phloem

Xylem: transportiert Wasser und darin gelöste Mineralsalze

Phloem: transportiert Photosyntheseprodukte (Zucker)

Funktion Stängel

Gerüstfunktion

Ausrichtung der Blätter und Blüten

 

3 Sprossmetamorphosen

Rhizom

Sprossknolle

Zwiebel

Rhizom

unter der Erde oder dicht über dem Boden wachsender, mehrere Winter überdauernder Spross (bei vielen Stauden), von dem nach unten die eigentlichen Wurzeln, nach oben die Blatttriebe ausgehen; Wurzelstock

Sprossknolle

Nährstoffspeicher. Wie Wurzelknolle gehört aber zum Spross. Kartoffeln können austreiben und sind daher Sprossknollen.

Zwiebel

Sprossmetamorphose zur Nährstoffspeicherung. Schichten sind aus Blätter gebildet. Kann austreiben.

Hypocotyl

Sprossteil, welcher sich unter den Keimblättern befindet. Blätter können hier wachsen.

Formel für Photosynthese

6 H2O + 6 CO2 -> C6H12O6 + 6 O2

Aufbau Blatt

dykotyl!

Basale Angiospermen

vorwiegend verholzt

Pollen monosulcat (einfurchig)

Anordnung der Blütenorgane spiralförmig oder in 3zähligen Kreisen, Zahlen of nicht fix und relativ hoch

Fruchtblätter meist nicht verwachsen

Monokotylen Merkmale

Einkeimblättrig

Blatt länglich, einfach, ganzrandig, meist ohne Stiel und mit Blattscheide, parallelnervig

Blüten 3zählig, meist 3+3 mit einfacher Blütenhülle (Perigon)

Anthere sind dorsifixed

Pollen meist einfurchig, selten keine

Sprossachse: vorwiegend krautig

Leitbündel zerstreut angeordnet

Homorhizie

Eudikotylen Merkmale

Blüte meist 4-5zählig mit Kelch und Krone

Anthere basifixed

Pollen dreifurchig bis viele

Blätter meist fiedrig mit Spreite und geteilt; Häufig 2 am Blattrand abstehende Nebenblätter

2 Keimblätter

Allorhîzie

sekundäres Dickenwachstum (Leitbündel ringförmig angeordnet)

Keine Idioblasten (Einzelzellen mit Öl)

Étudier