Vielfalt der Pflanzen
Modul der UZI
Modul der UZI
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Lernkarten
3 Domänen
Eukarya
Archaea
Prokarya
Endosymbiontentheorie
Mitochondrien und Plastiden waren Prokaryoten, die enverleibt wurden und nun in Symbiose leben.
6 Organismenreiche
Plantae
Fungi
Animalia
Protisten
Bakteria
Archaea
Pflanzen: ungefähre Anzahl der Arten von Algen, Moose, Farne und Blütenpflanzen
100'000 Algen
20'000 Moose
10'000 Farne
250'000 Blütenpflanzen
Systematik def.
Bestimmung und Benennung der Lebewesen.
Systematische Botanik def.
Erfassung und Ordnung nach natürlichen Verwandtschaftsverhältnissen
Taxonomie def.
Klassifikation und Benennung der Organismen
Teilgebiet der Systematik
Binnäre Nomenklatur def.
eindeutige Benennung anhand von wissenschaftlichen Namen (nach Carl von Linné)
Taxonimische Rangstufen aufzählen
Domäne
Reich
Abteilung
Klasse
Ordnung
Gattung
Art
Phylogenie def.
Abstammungsgeschichte. Die evolutive Entstehung der Organismengruppen
Kladogramm
Bildliche Darstellung der Verwandschaftsverhältnisse
synapomorph
gemeinsames abgeleitetes Merkmal
z.B.: Landpflanzen oder dreifurchige Pollen
synplesiomorph
gemeinsames ursprüngliches Merkmal
z.B.: Chlorophyll
Angiospermen
Bedecktsamer, werden unterteilt in basale Angiospermen (einfurchige Dikotylen), Monokotylen und Eudikotylen (dreifurchige Dikotylen)
Molekulare Systematik
Anhand des Enzyms Rubisco werden Verwandschaftsverhältnisse untersucht.
Rubisco: Ribulose-1,5-bisphosphat-carboxylase-osygenase
besteht aus 1428 Nukleotidbasen. Unterschiede in der Basenabfolge belegen Verwandschaftsverhältnisse.
Häufigstes Enzym auf der Erde. Steuert Fixierung von CO2 und O2 in Chloroplasten.
3 Grundorgane von Sprosspflanzen (Kormophyten)
Blüte
Spross
Wurzel
Allorhizie
Hauptwurzel mit Seitenwurzeln
Tiefwurzler und Flachwurzler
Homorhizie
Hauptwurzel stirbt ab. Nur Seitenwurzeln bleiben
3 Wurzelmetamorhosen
Wurzelknollen
Haftwurzel
Haustorien
Wurzelknolle
unterirdisch verdickte Wurzel speichert Nährstoffe (Dahlien)
Haftwurzel
Kletterhilfe verbindet sich mit Untergrund (Efeu)
Haustorium
Wurzel verbindet sich mit anderen Pflanzen und zapft Waser (Halbschmarotzer) oder Wasser und Nährstoffe ab (Vollschmarotzer) ab.
Leitbündel: Funktion von Xylem und Phloem
Xylem: transportiert Wasser und darin gelöste Mineralsalze
Phloem: transportiert Photosyntheseprodukte (Zucker)
Funktion Stängel
Gerüstfunktion
Ausrichtung der Blätter und Blüten
3 Sprossmetamorphosen
Rhizom
Sprossknolle
Zwiebel
Rhizom
unter der Erde oder dicht über dem Boden wachsender, mehrere Winter überdauernder Spross (bei vielen Stauden), von dem nach unten die eigentlichen Wurzeln, nach oben die Blatttriebe ausgehen; Wurzelstock
Sprossknolle
Nährstoffspeicher. Wie Wurzelknolle gehört aber zum Spross. Kartoffeln können austreiben und sind daher Sprossknollen.
Zwiebel
Sprossmetamorphose zur Nährstoffspeicherung. Schichten sind aus Blätter gebildet. Kann austreiben.
Hypocotyl
Sprossteil, welcher sich unter den Keimblättern befindet. Blätter können hier wachsen.
Formel für Photosynthese
6 H2O + 6 CO2 -> C6H12O6 + 6 O2
Basale Angiospermen
vorwiegend verholzt
Pollen monosulcat (einfurchig)
Anordnung der Blütenorgane spiralförmig oder in 3zähligen Kreisen, Zahlen of nicht fix und relativ hoch
Fruchtblätter meist nicht verwachsen
Monokotylen Merkmale
Einkeimblättrig
Blatt länglich, einfach, ganzrandig, meist ohne Stiel und mit Blattscheide, parallelnervig
Blüten 3zählig, meist 3+3 mit einfacher Blütenhülle (Perigon)
Anthere sind dorsifixed
Pollen meist einfurchig, selten keine
Sprossachse: vorwiegend krautig
Leitbündel zerstreut angeordnet
Homorhizie
Eudikotylen Merkmale
Blüte meist 4-5zählig mit Kelch und Krone
Anthere basifixed
Pollen dreifurchig bis viele
Blätter meist fiedrig mit Spreite und geteilt; Häufig 2 am Blattrand abstehende Nebenblätter
2 Keimblätter
Allorhîzie
sekundäres Dickenwachstum (Leitbündel ringförmig angeordnet)
Keine Idioblasten (Einzelzellen mit Öl)