ITSSM
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Lernkarten
Schritt 3: Wie wird der ROI berechnet?
erwartete Gewinne oder Ersparnisse / (Investitionskosten + Betriebskosten für 3 Jahre)
Schritt 4: Was ist das Brückenkopf-modell und sein Nutzen?
Der Provider hat einen SItz im Land des Auftraggebers
- bessere Kommunikation, leichtere Koordination, keine kulturellen und zeitlichen Differenzen
Schritt 4: Was ist das Werkbank-Modell und sein Nutzen?
Der Auftraggeber hat Experten am ausländischen Sitz des Offshore Provider
- rechtliche Verantwortung beim Offshore Provider, bildet verlängerte Werkbank des Auftraggebers
Schritt 4: Was ist der Zweck einer IT Sourcing Strategie?
Beantwortung der Frage welche IT Leistungen selbst erbracht und welche von Dritten zugekauft werden (Make-or-Buy) und somit otpimale Kombination von internen und externen Ressourcen
Schritt 4: Was sind die Schritte zur Erstellung einer IT Sourcing-Strategie?
1. IST-Stand
2. SWOT-Analyse für Problemfälle
3. Massnahmen definieren
4. Erstellung Sourcing-Strategie
5. Sourcing Gremium festlegen
Schritt 4: Was sind Gründe für ein IT Outsourcing (Buy)?
- Reduzierung Fertigungstiefe
- Kostenersparnis durch Skaleneffekte vom Provicer
- Verbesserter Zugang zu Know-how, die Inhouse nicht verfügbar sind
- Konzentration auf Kernkompetenzen
- Mehr Agilität
Schritt 4: Was sind Gründe für Insourcing (Make)?
- Know-how Schutz/Wiedererlangung
- keine Koordination mit Provider
- weniger Abhängigkeiten
- Reduktion Qualitätsprobleme
Schritt 4: Was sind mögliche Risiken und Gefahren von Outsouring (Buy)?
- Kontroll- und Kompetenzverlust
- hohe Koordination mit Providern
- Qualitätsprobleme
- Abhängigkeit
- Interner Know-how Verlust
- Geschäftsgeheimnisse können an Dritte gelangen
Schritt 4: Welche Arten des IT Outsourcings gibt es?
- IT-Infrastruktur Outsourcing
- Applikation Outsourcing
- Business Process Outsourcing (BPO)
- Cloud Computing
Schritt 4: Welche Augaben übernimmt das Sourcing Gremium?
- Definition Sourcing Strategie
- Analyse und Auswahl der Leistungserbringer
- Vertragsverhandlungen und Gestaltung SLA's
- Evaluation der Leistungserbringer
Schritt 4: Welche beiden Applikations-Outsourcing Varianten gibt es?
- Applikations (Lifecycle) Management Outsourcing (hohe Einflussmögl. und Customization, SLA vom Auftraggeber)
- Software as a Service, Application Service Providing (geringe Einflussmögl. und Customization, SLA vom Auftragnehmer)
Schritt 4: Welche IT-Sourcing Strategien bezüglich Anzahl der Provider gibt es?
- Single-Sourcing (einfachere Kontrolle, Ausfallsrisiko und Abhängigkeit hoch) -> Spezialfälle
- Multi-Sourcing (konkurrierende Angebote, mehr Flexibilität aber hoher Koordinationsaufwand) -> taktische Bereiche
- Generalunternehmerschaft (Mischform, teurer aber einfacher zu koordinieren) -> strategische Bereiche
Schritt 4: Welche IT-Sourcing Strategien bezüglich Grad der Auslagerung gibt es?
- Full Outsourcing (Komplettes Outsourcing entweder aller Infradienste oder Appdienste)
- Selective Outsourcing (Auslagerung eines Teiles der IT-Leistungen zB: ganzes Accounting)
- Outtasking / Managed Services (Teilauslagerung zB. Lagerbuchhaltung im Accounting)
- Shared Service Center (Interne Ausgliederung von IT-Leistungen, entweder als eigenständige Gesellschaft oder als Competence Center innerhalb der IT-Organisation)
Schritt 4: Welche IT-Sourcing Strategien bezüglich Standort der Leistungserbringung gibt es?
- Onshore (im eigenen Haus/Land)
- Nearshore (selber Kontinent)
- Offshore (anderer Kontinent)
Lohnkostenvorteile, aber Kulturkonflikte und Kommunikationsprobleme
Schritt 4: Wie sieht der Auswahlprozess für Provider nach Johanning aus?
1. Scope und Projektmgmt
2. Analsyse Providerlandschaft
3. Ausschreibungsphase
4. Auswahl Provider /Vertragsverhandlungen
5. Transitionsphase
Schritt 5: Shared Service Modelle, was sind die Nutzen dieser Organisationsform?
- Grössere Transparenz IT-Kosten
- fördert unternehmerisches Handeln im IT-Mgmt
- stärkere Kundenorientierung
- grösstmögliche Standardisierung von IT-Leistungen
Schritt 5: Unterschied IT Organisationsmodell und IT Governance?
Das Organisationmodell beantwortet die Fragen nach Rollen und Verantwortung der Personen bzw. welche Führungsform das Unternehmen hat.
Die Governance ist angesiedelt auf normativer Ebene. Sie klärt die Rolle der IT im Unternehmen, bzw. was gebraucht wird um die IT-Strategie erfolgreich umzusetzen (zB Gremien, Vorschriften, Standards)
Schritt 5: Was sind die innengerichteten und aussengerichteten Aufgaben eine CIO?
innengerichtet:
- IT-Strategie (Alignment)
- IT-Architektur (Standards)
- Führen IT-Organisation
- IT Portfolio
- IT Riskmgmt
aussengerichtet:
- Wahrnehmung und Wertschöpfung der IT steigern
- vom IT Dienstleister zum Business Inovator
Schritt 5: Was sind die Ziele des Demand/Supply Modells?
- Business-IT-Alignment
- Trennung von IT-Nachfrage und IT-Angebot
- Transparenz bzgl. Kosten, Leistungen, Aufgaben
- Effizienzsteigerung durch kürzere Entscheidungswege
- Mitarbeitermotivation durch klarere Rollen/Aufgaben
Schritt 5: Welche beiden Organisationsformen gibt es und was ist der Unterschied?
- Aufbau-Organisation: behandelt Arbeitsteilung und Koordination (vertikal) -> Orgchart mit Rollen & Verantwortungen
- Ablauf-Organisation: behandelt Prozesse zur Aufgabenerfüllung (horizontal) -> Prozessketten zur Leistungserbringung
Schritt 5: Welche internen bzw. externern Anforderungen stellt die IT-Governance bzw. die IT Steuerung?
Intern: Strategische Ausrichtung der IT, EAM
Extern: Multiprojektsteuerung für IT-Projekte, IT-Investionen und Innovationsmgmt
Intern und Extern: IT Riskmgmt, IT-Controlling und Performance-mgmt
TOGAF: Was ist TOGAF?
Universelles EAM-Framework mit einer Vielzahl von Konzepten
Was ist IT Compliance und welche Nutzen hat es?
IT Comliance zielt auf die Einhaltung interner (Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien, Archivierungsvorschriften...) und externer (GDPR, SOX, Basel II, ISO) Vorgaben, Regulatorien und Gesetze ab.
- Informationssicherheit
- Verfügbarkeit
- Datenschutz
- Datenaufbewahrung
Was ist IT Governance?
strategische Führungs- und Kontrollrahmen der IT und bildet Brücke zur Unternehmensführung (Business IT-Alignment) aber auch zu Unterbereichen wie IT-Strategie und operatives IT Mgmgt.
Was ist IT OPSM (IT Operations&Service Mgmt)?
ist die tägliche Lenkung und Kontrolle der verfügbaren IT Ressourcen zur effizienten Erreichung der vergebenen Prioritäten und Ziele.
Was ist IT Risk Management?
ist ein Prozess zur strukturierten Identifikation, Bewertung und Behandlung oder Vermeidung von Risiken.
Beinhaltet Risikomessung, Risikobewertung, Risikoüberwachung, Risikominderung.
Was sind die Ziele von IT OPSM?
- optimierte IT-Services und ausreichende IT-Security
- Senkung operativer IT Kosten
- Erhöhung IT-Produktivität
- Fokus Wertbeiträge
Schritt 6: 1. Wie gestaltet sich die Erstellung der IT-Roadmap?
Die Roadmap wird über einen Zeithorizont von 2-3 Jahren gestelatet und umfasst die in Schritt 1-5 erarbeiteten Massnahmen (Ist-Analyse, Herausforderungen, App- und Infraroadmap, Sourcing Strategie, IT-Organisation/IT-Governance). Die Massnahmen werden anschliessend in die Map eingetragen.
Schritt 6: 2. Anhand welcher Informationen wird das IT-Budget erstellt? (Ableitung aus der IT-Roadmap)
- IT-Investitionsübersicht (Ermittlung Kosten aus IT-Roadmap)
- IT-Kostenentwicklung für kommende 3-5 Jahre (Schätzungen, Szearien)
- Potenziale für Einsparungen durch Projekte (Skaleneffekte, Synergieeffekte ...)
Schritt 6: 3. IT Projekt Portfolio Management, wozu dient es?
Das IT PP entsteht durch das IT-Budget (in welcher die Kosten für alle Massnahmen geschätzt werden).
Das ITPPM dient zur Analyse, Steuerung und Führung. Es hilft somit der Zielabstimmung, Priorisierung, aber auch Vermeidung von Projekten und KANN mehr Supply ermöglichen
Schritt 7: Was sind die Aufgaben des IT-Finanz Controlling?
- Aufstellung und Abstimmung IT-Budget
- Bewertung von Kosten und Risiken
- Priorisierung von Projektanträgen
- Ermittlung Wertbeitrag IT (Wirtschaftlichkeitsanalyse, Bewertung von Projekten/Systemen)
- Beurteilung Chancen, Risiken von IT-Outsourcing-Massnahmen
- Vorbereitung Make-or-Buy Entscheidungen
Schritt 7: Was sind die verschiedenen Organisationskonzepte für das IT-Controlling?
Partnerschaftsmodell: IT-Controlling direkt der GL unterstellt, auf gleicher Ebene mit CIO
Mitarbeitermodell: IT-Controlling ist dem CIO unterstellt
Controllingmodell: IT-Controlling als Teil des unternehmensweiten Controlling
Schritt 7: Aus welchen drei Rechnungstypen wird die IT-Kosten und Leistungsrechnung erstellt?
- IT-Kostenartenrechnung (Kostenerfassung aller Ausgaben)
- IT-Kostenstellenrechnung (Verteilung Kosten auf Verursacher)
- IT-Kostenträgerrechnung (Produktkalkulation, Deckungsbeitragsrechnung)
Schritt 7: Welches sind die drei Prüfkriterien für IT Kennzahlen?
- Berechenbarkeit und Analysierbarkeit
- Wirtschaftlichkeit
- Organisation