ITSSM

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Sandro A_
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über IT-Strategie, Sourcing und Prozessmanagement auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie IT-Strategieentwicklung, Kostenanalyse, Standardisierung und Governance ab, wobei auch spezifische Modelle wie COBIT und TOGAF behandelt werden. Die Karteikarten richten sich an Studierende und Fachleute, die sich mit IT-Management beschäftigen und praktische Einblicke in die Optimierung von IT-Organisationen und -Prozessen suchen.
Flashcards
86
Students
6
Language
German
Category
Computer Science
Level
University
Created / Updated
05.06.2019 / 12.01.2021

Flashcards

COBIT: Für was wird das Framework gebraucht? Welches sind die 5 Enabler?

Generisches IT-Governance Framework zur Steuerung und Kontrolle der IT.

- Principles & Policies
- Prozesse
- Organisation
- Kultur und Ethik
- Ressourcen

COBIT: Was sin die 5 Prinzipien bzw. Ziele des Frameworks?

1. Meeting Stakeholder needs

2. Covering the Enterprise End-to-end

3. Applying a Single Integrated Framework

4. Enabling a holistic approach

5. Separating Governance from Management

EAM: Was ist EAM?

ist ein methodischer Ansatz zur Beschreibung der Unternehmenslandschaft. Basiert auf Richtlinien und Standards (Governance), betrifft versch. Sichten und Ebenen des Unternehmens und dokumentiert den IST- und SOLL-Zustand

EAM: Was sind die Merkmale eines ganzheitlichen EAM's?

- Standardisierung

- Modularität & Integration

- erhöhte Wirtschaftlichkeit der IT

- Vereinfachung / Vereinheitlichung der IT

- Verbesserte Flexibilität in der Anwendung

- Ganzheitliche IT-Strategieorientierung

EAM: Was sind die Nutzen von EAM?

- hilft beim Erreichen der Unternehmensziele

- Mittel zur Abstimmung, Planung und Kostenoptimierung

- Mittel für Erneuerung und Innovation

EAM: Was sind die Ziele von EAM?

- Ausgleich zwischen nachhaltiger Unterstützung von Geschäftsprozessen und dynamischer Entwicklung der IT

- Schnittstellenkomplexität beherrschen

- Komplexitätsreduktion

- Konformität

EAM: Welche Ebenen der EAM gibt es und wie spielen diese zusammen?

IT-Strategie: Gründe für eine (neue) IT-Strategie?

- Mergers & Acquisition

- Umstrukturierung

- veraltetet IT-Landschaft

- Wachstum Unternehmen

- hohe Komplexität

IT-Strategie: Was ist Effektivität bzw. Effizienz und was ist der Unterschied?

Effektivität: Die richtigen Dinge tun!

Effizienz: Die Dinge richtig tun

Effektivität misst, ob etwas wirksam ist, (Grad der Zielerreichung). Effizienz misst wie wirtschaftlich etwas ist (Relation von Kosten und Nutzen).

IT-Strategie: Was ist eine IT-Strategie?

Eine mit der Unternehmensstrategie sehr eng verzahnte Teilstrategie, die in einem mehrjährigen Plan aufzeigt, wie die strategischen Geschäftsziele unter Einsatz der verfügbaren Ressourcen nachhaltig, effektiv und effizient realisiert werden.

IT-Strategie: Was sind die Nutzen einer IT-Strategie?

- Transparenzerhöhung

- Entscheidungsgrundlage für Neues

- Effizienzsteigerung / Kostenreduktion

- Bessere Kommunikation

- Schnelleres Time-to-Market

IT-Strategie: Was sind die sieben Schritte einer IT-Strategieentwicklung nach Johanning?

1. IST-Analyse (IT-Prozesse, IT-Organisation, Technologie, Finanzen)

2. Herausforderungen (Analyse der Unternehmensstrategie, Herausforderungen IT, IT-Vision erstellen)

3. Applikations-Strategie (Applikationsportfolio, Applikationslebenszyklus)

4. Sourcing-Stratege (Sourcing-Strategie entwerfen)

5. IT-Organisation (Demand/Supply, IT-Governance)

6. Umsetzung (Projektportfolio, IT-Roadmap, Budget-Strategie)

7. Cockpit (IT-Strategie-Cockpit, Kommnikation, Changemanagement)

IT-Strategie: Welche Ebenen einer Strategie bzw. IT-Strategie gibt es und was beinhalten diese?

IT-Strategie: Welche Handlungsmöglichkeiten können in die IT-Strategie einfliessen?

- Innovative IT-Lösungen für wertschöpfende Prozesse schaffen (Mehrwert IT, Effizienz erhöhen)

- Automatisierung standardisierbarer Prozesse (Kosten senken, Effizienz erhöhen)

- Optimierung von Commodities (Kosten senken, Effizienz erhöhen)

IT-Strategie: Wie kann Wert durch die IT generiert werden?

- Steigerung Umsatz durch IT-Einsatz

- Effizienzsteigerung / Senkung Geschäftsprozesskosten durch IT-Einsatz

- IT-Effizienzsteigerung / Senkung IT-Kosten

ITAM: Was ist der Nutzen von ITAM?

- Abgleich IT Landschaft und Unternehmenslandschaft

- Erkennen von Abhängigkeiten und Redundanzen

- Standardisierung, Harmonisierung, Consolidierung

- Gemeinsames Verständnis der IT Landschaft

- Reduktion von Kostenkomplexität

ITAM: Was ist ITAM?

ist ein Unterprozess der IT-Strategie und stellt ein Vorgehensplan für die mittel- und langfristige Weiterentwicklung der Technologielandschaft dar.

ITAM: Was sind die 3 Schritte nach Pilorget für die Umsetzung einer IT-Architektur?

1. Definition der IT Standards und Beispiele

2. Plan vom IST- zum SOLL-Konzept

3. Bewertungsverfahren zur SOLL IT-Architektur (SWOT, Reifegradanalyse...)

ITAM: Welche Rollen sind notwendig für das IT-Architektur-Mgmt und welche Funktionen erfüllen diese?

- CIO (stellt sicher dass IT-Standards definiert sind und prüft die Einhaltung derer, stellt Umsetzung IT-Architektur sicher)

- IT-Architekt (definiert IT-Standards, pflegt und definiert Roadmap, Abstimmung mit betroffenen Teams)

- IT-Sicherheitsbeauftragter (setzt Security-Standards fest und deren Einhaltung, definiert Security-Roadmap)

ITQM: Was sind die Aufgaben des ITQM?

- Definition Qualitätsmerkmale

- Messung & Überwachung IT-Leistung

- Prüfung der Qualität

- Audit und Verbesserungsmassnahmen definieren und umsetzen

ITQM: Was sind die Eigenschaften und Merkmale von Qualität in der IT?

- Stabilität und Verfügbarkeit

- Funktionserfüllung

- Sicherheit

- Wiederverwendbarkeit

- Wartbarkeit, Bedienbarkeit

- Kosteneffizienz

ITQM: Was sind die Ziele/Vorteile von ITQM?

- umfassende Erfassung der Anforderungen

- bessere Reaktionsfähigkeit, kurzfristigere Bereitstellung

- Vermeidung von Ausfällen und Mängeln

- Vermeidung von Inkonsistenz

- transparente Erfüllung von SLA's

ITQM: Welche Arten von Massnahmen gibt es für eine Qualitätssicherung bzw. - Verbesserung?

- Organisatorische Massnahmen (Schulungen etc.)

- Konstruktive Pro-aktive Massnahmen (Coding Standards)

- Analytische Massnahmen (Audits, Reviews)

Nutzen des IT Governance?

-Biz-IT Alignment (Unterstützung der Geschäftsstrategie in ihrer strategischen Ausrichtung)

- Roles & Responsibilities

- IT-Value (Sicherstellung Wertbeitrag der IT)

- Performance (Leistungsmessung)

- Compliance / Conformance (Einhaltung Vorgaben und Regeln)

Prozess des IT Risk Management?

1. Analyse von IT-Prozessen/Produkte/Projekte

2. IT-Risikoindentifikation

3. Bewertung der IT-Risiken (Eintrittswahrscheinlichkeit, Impact)

4. Risiko-Rangliste erstellen

5. Gegenmassnahmen treffen

Schritt 1: Was sind die 5 Hauptaspekte der IST-Analyse?

- IT Prozesse

- IT Organisation, Governance und Mitarbeiter

- Technologie

- Finanzen

- Externe Einflüsse und aktuelle Trends

Schritt 1: Was sind die praktischen Schritte nach Johanning?

1. Fragebogen/Interviews/Daten sammeln

2. Auswertung (SWOT etc.)

3. Netzdiagram erstellen (Bewertung 1-5)

4. Ableitung Handlungsfelder (betrifft die Bereiche im Netzdiagramm, welche mit 1 / 2 bewertet wurden)

Schritt 1: Was wird benötigt um an Informationen zu kommen bzw. diese in einem Netzdiagramm auswerten zu können?

jegliche Dokumentationen der Hauptaspekte und eine SWOT-Analyse, um den IST-Zustand des jeweiligen Bereiches zu erfassen.

Schritt 2: Was ist eine IT-Vision und wie sollte sie formuliert sein?

Ausblick der strategischen Leitlinien für die zukünftige Entwicklung/Gestaltung // Langfristige Vorstellung (mehr als 5 Jahre) der IT

muss inspirierend, realistisch und im Präsens formuliert sein und kommuniziert werden

Schritt 2: Was sind die Nutzen einer IT-Vision?

- Orientierungsfunktion (Mitwirkungsgefühl der MA)

- Motivationsfunktion (positive Stimmung)

- Teamentwicklungsfunktion (gemeinsam an einem Strang ziehen)

- Funktion der Kreativitätsfreisetzung (neue Impulse)

Schritt 2: Was sind die praktischen Schritte nach Johanning?

1. Ausgangssituation Unternehmen beschreiben

2. Unternehmensstrategie definieren (BCG, Porter)

3. Geschäftsprozesse einteilen auf Basis von BCG (Commodities, standardisierbarer Prozess, wertschöpfender Prozesse)

4. Ableitung von Herausforderungen für die IT-Strategie

5. IT-Vision erstellen

Schritt 2: Wie ist die BCG aufgebaut?

Schritt 3: Gründe für eine Applikations- und Infrag-Strategie?

- Bessere Abstimmung

- Einfacheres Benutzerinterface, höhere Akzeptanz

- Transparenzerhöhung

- Einhaltung von Compliance

Schritt 3: Was sind die Eigenschaften von Wartung und Betrieb (RUN) einer App/Infra?

- grösste finanzielle Teil vom Lebenszyklus

- Wartung ist wichtig für kritische Apps/Infra

- Einsatzdauer ist wichtiger Parameter

- Software-Wartung macht ungef. 10-20% von Investitionssumme pro Jahr aus

Schritt 3: Was sind die Felder der BCG-Matrix für Applikationen?

Schritt 3: Was sind die praktischen Schritte nach Johanning?

1. Verzeichnis für Infra und Applikationen erstellen

2. BCG-Matrix erstellen

3. Lebenszyklus erstellen

4. Bewertung und Ableitung Handlungsoptionen
     - Kriterien: Wartungskosten, Akzeptanz bei Usern, Reifegrad der Abbildung des Prozesses,                 Wahrscheinlichkeit dass sich der Prozess kurzfristig ändern wird, Reifegrad Technologie und             Lock-In-Gefahr
     - Handlungsoption: Behalten, Ausmustern, Modernisieren, Zusammenführen

5. Roadmap erstellen

Schritt 3: Was sind häufige Probleme einer Applikatonslandschaft, Grund für Applikationsstrategie?

- veraltet oder nicht mehr genutzte Apps

- keine Verträge mehr

- Redundanzen über Applikationen hinweg

- Insellösungen und hoher Integrationsaufwand

- Schatten IT-Apps

- kein Know-how

Schritt 3: Was sind Nutzen einer IT Infrastruktur-Strategie?

- Einfachheit und Standardisierung des Systems

- Sicherheit

- Kontinuität des Betriebs

- Kosteneffizienz

- Verfügbarkeit und Stabilität

- IT-Sicherheit

Schritt 3: Was stellt Farbe und Grösse der Kreise in der BCG-Matrix für Apps dar?

Farbe: Wartungskosten

Grösse: Anzahl User

Schritt 3: Welche sechs Phasen werden im Lebenszyklus-Modell abgebildet und was sind deren Eigenschaften?

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