Lernkarten

Karten 12 Karten
Sprache Deutsch
Autor Careum Verlag
Stufe Berufslehre
Copyright © Careum Verlag
Auflage 1. Auflage 2019
ISBN 978-3-03787-991-7
Erstellt / Aktualisiert 03.06.2019 / 01.10.2020
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aBK 3.1.9: Ich kann die Bedeutung und die Aufgabe der Familie sowie die Beziehungen zwischen Familienmitgliedern in verschiedenen Familienformen erläutern (K2)

 

Vergleichen Sie die innerfamiliären Beziehungen einer Ein-Eltern-Familie (Mutter und Sohn) mit der einer Patchwork-Familie (Mutter, zwei Kinder, neuer Vater, zwei Kinder, gemeinsame Tochter). Zeigen Sie neben Unterschieden auch Gemeinsamkeiten auf.

Frage 2 /3

 

  • Ein-Kind-Familie: Mutter und Sohn leben zusammen, es ergibt sich nur eine Beziehung.
  • Patchwork-Familie: In der beschriebenen Patchwork-Familie leben zwei Erwachsene und fünf Kinder zusammen. Dies sind sieben Menschen, innerhalb deren es ganz viele verschiedene Beziehungen gibt.

Die Gemeinsamkeit zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Familienformen besteht darin, dass sie als tragendes Netz für die Funktionen und Entwicklungsaufgaben einer Familie dienen und insbesondere in Krisensituationen Rückhalt und Geborgenheit geben.

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aBK 4.3.13: Ich kann gesellschaftliche Vorstellungen der Rollen von Frau und Mann in Arbeit und Zusammenleben beschreiben und Auswirkungen auf die Betreuungsarbeit ableiten (K3)

Erläutern Sie den Begriff Gender Mainstreaming.

Frage 4 /6

Gendermainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmässig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.

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aBK 4.3.13: Ich kann gesellschaftliche Vorstellungen der Rollen von Frau und Mann in Arbeit und Zusammenleben beschreiben und Auswirkungen auf die Betreuungsarbeit ableiten (K3)

 

Beschreiben Sie anhand von Beispielen «Gefahren» in der Betreuungsarbeit, die sich aus unreflektierten Geschlechtsstereotypen ergeben.

Frage 5 /6

 

  • Räume werden nicht geschlechtsneutral gestaltet (da vor allem Frauen in Betreuungsberufen arbeiten).
  • Jungen und Männer werden dazu erzogen, stark zu sein, während Frauen weinen dürfen.
  • Aktivitäten/Unterricht werden/wird nicht geschlechtsneutral geplant.
  • Mütter werden vor allem gebeten, Kuchen zu backen, während Väter zur Mitarbeit im Elternbeirat angefragt werden.
  • etc.
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    aBK 2.5.3: Ich kann das Entstehen von Ausgrenzung im sozialen Kontext erklären und Möglichkeiten der Integration beschreiben (K3)

     

    Zählen Sie vier Minderheiten in unserer Gesellschaft auf und erläutern Sie die jeweiligen Formen der sozialen Ausgrenzung.

    Frage 2 /6

     

    Die Gruppe der als «fremd» Stigmatisierten (Ausländer, Andersgläubige): Ausweisung, Ghettoisierung (Ausländerquartiere), Einschränkungen (Mitbestimmung, Kürzung der Sozialleistungen)

    Die Gruppe der als «sozial auffällig» Stigmatisierten (Arbeitslose, Obdachlose, Homosexuelle etc.): Anstarren, Kontakt meiden, Heimeinweisung (Obdachlosenheim, Asylbewerberheim)

    Die Gruppe der als «krank, behindert oder alt» Stigmatisierten (Menschen mit Behinderung, Pflegebedürftige etc.): Benachteiligungen (Einschränkung der Mobilität), Heimeinweisung.

    Die Gruppe der als «kriminell» Stigmatisierten (Drogendealer, Einbrecher, Mörder etc.): Einsperren (Haft, Gefängnis, Verwahrung), Ausweisung (Rückführung ins Herkunftsland).