Erweiterte Biologie
2. Semester HLS Muttenz
2. Semester HLS Muttenz
-
- 1 / 183
-
Flashcards
161. Nennen sie 3 Reflexarten.
Eigenreflex: Rezeptor am Erfolgsorgan
Fremdreflex: Rezeptor auf Haut als Erfolgsorgan
Erworbener Reflex: Nahrung -> Speichelsekretion
162. Welche Aufgaben werden von den 3 Untereinheiten des vegetativen Nervensystems erledigt.
- Symphatikus: Leistungsnerv, erregend, Stofwechsel-förderung
- Parasympathikus: Ruhenerv, hemmend, energiesparend
- Enterisches Nervernsystem: Regulation Verdauuungssystem
163. Nennen sie 2 Schlafstadien.
- REM: paradoxer Schlaf
- Non-REM: orthodoxer Schlaf
164. In welche Phasen lässt sich die Schlaftiefe unterteilen?
A bis E
- Entspanntes Wachsein
- Einschlafe
- Leichter
- Mittlerer
- Tiefer Schlaf
165. Was versteht man unter einem viszero-muskulären und viszero-kutanen Reflexbogen?
Viszero-muskulär: inneres Organ -> ZNS -> Muskel
Viszrero-kutan: inneres Organ -> ZNS -> Haut
166. Nennen sie zwei Neurotransmitter.
Acetylcholin: Parasympathikus
Noradrenalin: Sympathikus
167. Nennen Sie 4 Prozesse, die von Hormonen reguliert werden.
- Ernährung
- Stoffwechsel
- Homöostase
- Wachstum (körperlich, geistig, sexuell)
- Leistungsanpassung
- Fortpflanzung
- Verhalten
168. Nennen Sie 3 Gruppen von Hormonen basierend auf ihrem Bildungsort.
Glanduläre Hormone: Drüsenhormone
Aglanduläre Hormone: Gewebshormone
Neurosekretorische Hormone: in Nervenzellen gebildet
Mediatorstoffe: Mediatoren, Vermittler
169. Nennen Sie 3 Gruppen von Hormonen basierend auf ihrer Struktur.
Glykoproteinhormone
Aminosäuren abgeleitete Hormone
Peptidhormone
Steroidhormone
171. Wie erfolgt die Primärreaktion bei fettlöslichen bzw. wasserlöslichen Hormonen?
Fettlöslich:
- Steroid und Schilddrüsenhormone
- Durch Zellmembran in Zelle
- Komplexbildung mit Rezeptor
- In Zellkern -> Beeinflussen Transkription
Wasserlöslich:
- Peptid-, Glykoprotein-, Katecholaminhormone
- Können Zellmembran nicht passieren
- Binden an Membranrezeptoren
- Benötigen 2. Botenstoff in Zelle (cAMP)
- Übertragt Reaktion ins Zellinnere
172. Nennen Sie 3 Hormongruppen
- Releasinghormone und Inhibitinghormone
- Glandotrophe Hormone (Tropine)
- Effektorische Hormone
173. Nennen Sie 4 endokrine Drüsen.
- Schilddrüse
- Nebenschilddrüse
- Bauchspeicheldrüse
- Nebennieren
- Hoden
174. Nennen Sie die Funktion von ADH und Oxytozin.
ADH: Erhöhung der Wasserrückgewinnung im distalen Tubulus aus dem Harn ins Blut: Harnmenge nimmt ab
Oxytozin: Erhöht die Spannung der glatten Muskulatur, leitet Geburt ein. Nach Geburt: Kontraktion der Milchgänge
175. Nennen Sie 3 Strukturen der Hypophyse.
Hypophysenvorderlappen -> Adenohypohphyse -> endokrine Drüse
Hypophysenhinterlappen -> Neurophyse aus Hypophpysenstiel und Neurallappen
Hypophysenstiel -> Verbindung zum Hypothalamus
176. Nennen Sie 3 Hormone des Hypophysenvorderlappens und deren Funktion.
TSH: Stimuliert Wachstum der Schilddrüse
ACTH: Bewirkt Wachstum der Nebennierenrinde
FSH & LH: Regulation von Hoden und Ovarialfunktionen, Entwicklung der Gonaden und Freisetzung der Sexualhormone
177. Welche Hormone werden von der Schilddrüse gebildet und welche Funktion haben sie?
Thyroxin T4 und Trijodthyroxin T3
Regulieren Energiestoffwechsel
Regulieren Wachstum und Entwicklung
178. Welche Hormone werden von der Nebennierenrinde gebildet und was ist ihre Funktion?
Glukokortikoide: Fördert Glykogenese und hemmt Glukoseabbau, Verstärkt Adrenalin und Noradrenalin
Mineralokortikoide: Fördert Rückresorbption von Na+ in Niere und damit Wasseraufnahme aus Harn
Androgene: Geringe Mengen von Testosteron und grössere Mengen von DHEA
179. Welche Hormone werden vom Nebennieren Mark gebildet und was ist ihre Funktion?
Adrenalin und Noradrenalin
Stimulieren das Herz-Kreislauf-System mit Blutumverteilung zugunsten der Muskulatur
Beeinflussen den Stoffwechsel -> erhöhen Blutzuckerspiegel
180. Nennen Sie 3 Sexualhormone und deren Bildungsort.
Östrogene im Ovar, Plazenta, Hoden
Gestagene im Ovar, Plazenta, Hoden
Androgene im Hoden, Ovar, Nebennierenrinde
181. Nennen Sie 3 Hormone, welche für die Blutzuckerregulation wichtig sind und deren
Bildungsort
Bauchspeicheldrüse
Insulin in B-Zellen
Glukagon in A-Zellen
Somtostat in D-Zellen
182. Wie wird der Blutzuckerspiegel reguliert?
Anstieg Blutzuckerspiegel -> wird von Glukoserezeptoren registriert und Insulin wird freigesetzt -> Blutzuckerspiegel normalisiert sich
Abfall Blutzuckerspiegel -> von Glukoserezeptoren im Hypothalamus registriert -> Antagonisten des Insulins werden freigesetzt: Glukagon, Adrenalin und Wachstumshormone
183. Nennen Sie 3 wichtige Hormone zur Regulation des Kalziumhaushaltes und deren Funktion
Parathormon: Steigert Blutkalziumspiegen
Kalitonin: Senkt Blutkalziumspiegel
Cholecalciferol: Steigert und senkt Blutkalziumspiegel