Erweiterte Biologie
2. Semester HLS Muttenz
2. Semester HLS Muttenz
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Cartes-fiches
121. Was können Aflatoxine in Nervenzellen auslösen?
Zytotoxizität und Entzündungsreaktion
122. Was können Aflatoxine in menschlichen Darmzellen auslösen?
Zytotoxizität, oxidativen Stress und DNA Schäden
123. Nennen sie 3 wichtige Komponenten des Immunsystems?
Mechanische Barrieren
Spezifisches Abwehrsystem
Unspezifisches Abwehrsystem
124. Beschreiben sie den Ablauf der Phagozytose.
- Aufnahme der Erreger in Phagosom
- Fusion von Phagosom und Lysosom
- Enzyme bauen Erreger ab
- Exocytose: Ausscheidung von Zellfragmenten
125. Nennen sie 3 verschiedene Infektionsbarrieren.
- Haut
- Schleimhaut
- Tränenflüssigkeit
- Peristaltik
- Spezifisches Abwehrsystem
- Unspezifisches Abwehrsystem
126. Nennen sie 4 „Strukturen“, welche von TLR erkannt werden.
- dsRNA
- Lipopolysaccharide
- CpG-DNA
- Flagellin
127. Welche Zellen entstehen aus myeloiden Stammzellen und welche aus lymphoiden Stammzellen?
Myeloide:
Erythrozyten, Neutrophile, Basophile, Monocyten (Makrophagen), Thromozyten, Eosinophile
Lymphoide:
B-Zellen, T-Zellen
128. Nennen sie 2 primäre und 2 sekundäre Lymphorgane.
Primäre:
Knochenmark, Thymus
Sekundäre:
Leber, Milz, Lymphknoten, Mandeln
129. Skizieren sie die 3 Schritte der Entzündungsreaktion.
- Aktvierter Makrophage schüttet Signalmoleküle an Verletzungsstelle -> Entzündungsreaktion
- Kapillare erweitern sich, Plasma mit Peptiden ins Gewebe, Immunzellen locken weitere Phagocyten an
- Phagocyten inaktivieren Krankheitserreger und entsorgen Zelltrümmer, Gewebe heilt aus
130. Wie erkennen natürliche Killerzellen «erkrankte» Zellen?
Normal: Bindung MHC-1 Auf Zelle mit Rezeptor auf NK, kranke Zelle verliert MHC-1 -> NK wird aktiviert
131. Was versteht man unter einem Epitop?
Bindungsstelle auf Seite Antigen
132. Wie ist ein B-Zell Rezeptor aufgebaut?
- 2 Heavy Chains
- 2 Light Chains
- Transmembranabschnitt
- Je Kette innen konstante und variable Regionen
133. Wie ist ein T-Zell Rezeptor aufgebaut?
- a- und b-Kette
- Transmembranregion
- konstante und variable Regionen
- Binden an Antigen-Fragmente auf Oberfläche von anderen Zellen
135. Welche T-Zellen interagieren mit MHC-1 und welche mit MHC-2?
MHC 1 und CD8 T-Zellen -> zytotoxische T-Zellen
MHC2 und CD4 T-Zellen -> T Helferzellen
136. Nennen sie die vier Haupteigenschaften des adaptiven Immunsystems.
- Fremd-Erkennung: grosse Vielfalt der Rezeptoren
- Selbsttoleranz: Keine Immunreaktion gegen körpereigene Moleküle
- Aktivierung: der B- und T-Zellen Wenn KE erkannt wird
- Immunologisches Gedächtnis: schnellere, stärkere Reaktion bei 2. Kontakt
137. Wie entsteht die Vielfalt der Rezeptoren?
Gen Rearrangement: Variable Kombination der Rezeptoren aus kleiner Anzahl Gensegmenten
138. Wie entsteht die Selbsttoleranz?
- Makrophagen präsentieren körpereigene Peptide «Selbst-Peptide»
- In Lymphknoten treffen präsentierende Makrophagen auf B – und T-Zellen
- Werden «Selbst-Peptide» erkannt -> Apoptose
140. Was sind die Vorteile des immunologischen Gedächtnisses
Schnellere und stärkere Reaktion beim 2. Kontakt
141. Wie erfolgt die Aktivierung der T-Helferzelle (3 Schritte)?
- Ag-präsentierte Zelle nimmt Ag auf und präsentiert Ag-Fragment mit MHC II, Passende Helfer-T-Zelle bindet an MHC-II-Ag Komplex mit CD4
- Interaktion Helfer-T-Zelle und Ag-präsentierende Zelle -> Freisetzung von Cytokinen -> Aktiviertung Helfer-T-Zelle -> Zellteilung
- Zellteilung -> Klon aktivierter Helfer-T-Zellen sezernieren Zytokine, welche dann B- oder T-Zellen stimulieren
142. Wie wirken zytotoxische T-Zellen?
- Infizierte Zelle präsentiert «Fremd» Peptide auf MHC-I -> Bindung: T-Zelle mit CD9 an MHCI-AG Komplex
- T-Zelle produziert Perforine -> Löcher in Membran der Zielzelle, Produzierte Granzyme: über Endozytose in Zielzelle
- Granzyme -> Apoptose in Zelle -> Fragmentierung - >Tod -> T-Zelle kann nun andere infizierte Zellen angreifen
143. Wie wird eine B-Zelle aktiviert?
- 1. Ag-präsentierende Zelle: Peptid-Ag-MHC-II Komplex >> Helfer-T-Zelle erkennt Komplex, wird durch Cytokine aktiviert Bildet Klon aktivierter T-Helfer
- 2. B-Zelle nimmt Ag auf und präsentiert es mit MHC II >>> Aktivierte T-Helfer Zelle bindet Cytokine von T-Helfer aktivieren B-Zelle
- 3. Aktivierte B-Zelle >>> Vermehrung und Differenzierung >> Plasmazelle >> Ak Produktion
144. Nennen sie 3 Wirkungsweisen von Ak
Neutralisierung
Opsonisierung
Aktivierung Komplement
145. Nennen sie die 5 Klassen der Antikörper?
Immunglobuline A, D, E, G, M
146. Welche Ig werden über die Muttermilch an das Neugeborene weitergegeben?
IgA
147. Welche Ig können durch die Plazenta in den Fötus übergehen?
IgG
148. Aktive Immunisierung: welche Antigene werden verwendet?
Inaktive Bakterientoxine
Abgetötete Mikroorganismen
Bestandteile von Mikroorganismen
Abgeschwächte Pathogene
149. Was versteht man unter passiver Immunisierung?
Antikörper von immunisierten Tieren wird initiiert
150. Blutgruppe AB-negativ: hat welche Ak im Blut und kann welche Blutgruppe empfangen?
Ak gegen Rhesus Faktor, kann A-negativ, B-negativ und 0-negativ empfangen
151. Was passiert bei einer Allergie gegen Pollen?
Plasmazellen bilden Antikörper -> Antikörper binden an die Mastzelle und fangen Allergene ein, Botenstoffe werden freigesetzt -> Allergische Reaktion
Allergie: Ak gegen harmlosen Reiz
152. Nennen sie 3 Autoimmunkrankheiten.
Rheumatoide Arthritis
Diabetes Mellitus Typ 1
Multiple Sklerose
153. Nennen sie die anatomische und physiologische Gliederung des Nervensystems?
Anatomisch:
- Zentralnervensystem
- Peripheres Nervensystem
Physiologisch:
- Somatisches Nervensystem
- Vegetatives Nervensystem
154. In welche Untereinheiten gliedert sich das vegetative Nervensystem.
- Sympathikus
- Parasympathikus
- Enterisches Nervensystem
155. In welche Segmente unterteilt sich der Wirbelkanal?
- Halsteil
- Brustteil
- Lendenteil
- Kreuzbeinteil
- Steissbeinteil
156. In welche 4 Einheiten gliedert sich das Gehirn?
- Grosshirn
- Zwischenhirn
- Mittelhirn
- Rautenhirn
157. Aus welchen 3 Teilen besteht das Zwischenhirn?
- Epithalamus
- Thalamus
- Hypothalamus
158. Welche Aufgaben hat der Liquor cerebrospinalis?
- Mechanische Schutzfunktion: Gehirn und Rückenmark werden schwebend gehalten
- Temperaturausgleich
- Versorgung des Nervengewebes
159. Nennen sie 4 Hirnnerven?
- Riechnerv
- Sehnerv
- Augenmuskelnerven
- Ober-/Unterkiefernerv
- Gesichtsnerv
- Beinnerv
160. Beschreiben sie was man unter einem Reflex und einem Reflexbogen versteht.
- Einfachste Form der Reizbeantwortung
- Unwillkürliche, schnelle Reaktion
- Reflexzentren liegen liegen im Rückenmark und Hirnstamm
Reiz -> Rezeptor -> sensible Nervenbahn -> Rückenmark -> motorische Nervenbahn -> Muskelgruppen -> Reaktion