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FS 2019 - 1SJ- Medizin

FS 2019 - 1SJ- Medizin


S. S.
Diese Lernkarten decken medizinische Themen auf Universitätsniveau ab, mit Fokus auf Signalübertragung, Zellbiologie und Neurophysiologie. Sie behandeln unter anderem Eicosanoide, Rezeptorproteine wie Notch, Myasthenia gravis und elektromyografische Verfahren. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten, die sich auf Prüfungen vorbereiten, da sie komplexe biochemische Prozesse und klinische Konzepte verständlich aufbereiten.
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135
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2
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
09.05.2019 / 07.06.2019

Flashcards

Wie werden spezifische Transkriptionsfaktoren reguliert ?

  • Entwicklungs-spezifische Regulation •
  • Zelltyp-/Gewebe-/Organ-spezifische Regulation •
  • Regulation durch Signale von aussen:
  • a. Protein-Signale - dringen nicht in Zelle ein - binden deshalb an Membran-Rezeptoren (Signaltransduktion)
  • b. Steroidhormone - fettlöslich, passieren die Lipidmembran und dringen direkt in Zelle ein - und binden Steroid-Rezeptoren (nuclear receptors) im Zytoplasma

 inverted oder directet dna repeats 

Unterschied zwischen Homodimer (zB, GR), bindet an inverted repeats) und Heterodimer (zB VDR) bindet atn direct repeats 

Wie verläuft Prozessierung pre rRNA zu rRNA? Einfach Anlagerung von Proteinen an pre rRNA und dann Spaltung zu 18S und 28S/5.8S?

Korrekt. pre-RNA wird endonucleolytisch gespalten durch Enyzme

Wird die AS dur kopplung an tRNA aktiviert oder wirds sie noch bevor sie an die tRNA gekoppelt (auf S.14 im Skript beschrieben) wird, aktiviert?  

‘Aktivierung’ bezieht sich auf die ‘Beladung’ der tRNA mit einer Aminosäure (katalysiert durch Aminoacyl-tRNASynthetasen) 

Willkürliche Bewegung 

Pyramidenbahn 

Mototrneuron

Pyramidenbahn. Die wichtigste Bahn für Willkürbewegungen ist die Pyramidenbahn, welche vom motorischen Cortex zum Rückenmark verläuft und an den α-Motoneuronen endet. 

  • Ein Motoneuron ist eine Nervenzelle des zentralen Nervensystems, die mit ihrem Axon eine direkte oder indirekte Kontrolle über einen Muskel ausübt. Motoneurone bilden die efferenten Nervenbahnen
  • Mehrere Muskelfasern innerhalb eines Muskelfaszikels werden von den terminalen Axonen eines einzelnen α- Motoneuron aktiviert. Je nachdem wie stark sich die Axonen im Muskel aufzeigen, versorgt ein α-Motoneuron 10-1000 Muskelzellen.  

Nikotinische Azetylcholin-Rezeptoren -Ionotrop 

Die Endfüsschen des α-Motoneurons reichen in diese Vertiefungen. Die postsynaptische Membran ist insofern spezialisiert, als die N(ikotinergen) Acetylcholinrezeptoren und die Acetylcholinesterase hier in grosser Zahl konzentriert sind. 

Die übrige Muskelzellmembran enthält keine Acetylcholinrezeptoren.  

 

  • aus 5 Untereinheiten (Pentamer, total 290 kDa) o 2α, 1β, 1g, 1d - Ring mit Pore in Mitte (→ typischer ligandengesteuerte Ionenkanal)  
  • 2 Bindungsstellen für ACh, Kooperativität zwischen Bindungsstellen, d.h. wenn sich an die beiden α-Untereinheiten je ein Ach-Molekül bindet, so öffnet sich der Kanal kurz  
  • a-Bungarotoxin (aus Schlangengift) bindet an a- Untereinheit  

  • Miniaturendplattenpotentiale
  •  Endplattenpotential (EPP)
  • Quanten 
  •  

 

  • Miniaturendplattenpotentiale. Unterschwellige erregende Potentiale („miniature endplate potentials“, MEPPs) reflektieren die spontane Ausschüttung einzelner synaptische Vesikel, ein Vorgang der dauernd stattfindet und tausende von N-Cholinozeptoren aktiviert. 
  • Muskelzelle um etwa 50mV depolarisiert wird. Diese sich elektronisch über die Muskelzelle ausbreitende Depolarisation bezeichnet man als Endplattenpotential (EPP). Sie ist vergleichbar mit einem EPSP bei den Nervenzellen.
  •   Damit es zu dieser überschwelligen Erregung kommt, müssen vom motoaxonalen AP ca. 200 Quanten (Vesikel, mit je 6000-8000 ACh Moleküle, aber nur etwa die hälft bindet auch an die Rezeptoren) entleert werden.

Im Kontext der Elektromechanischen Kopplung haben die beteiligten Ca2+-Kanäle eigene Namen. 

  • Der Ca2+-Kanal in der Plasmamembran in der Tiefe des T-Tubuli-Systems heisst: Dihydropyridinrezeptor (DHPR). -
  • Jener in der Plasmamembran des sarkoplasmatischen Retikulums: Ryanodinrezeptor (RyR)  

  •  Skelettmuskelzellen können sich daher unter experimentellen Bedingungen in einer vollkommen Ca2+-freien Extrazellulärlösung kontrahieren. => RyRs 70 des Ca2+
  •  Die Calcium-Konzentration erhöht sich kurzfristig von etwa 0.1 auf 10mM. Es kommt zu einer 100 –Fachen Ca2+ Konzentrations Erhöhung. 
  • ADP und Pi sind beide gleichzeitig am Myosin gebunden, bilden aber kein ATP Wenn Pi abdissoziert kommt es zu einem Kraftschlag. Mit dem gebundenen ADP ist Myosin sehr stark an Aktin gebunden. Wenn ADP auch noch abdissoziiert bleibt Myosin trotzdem mit dem Aktin verbunden → sog. Rigor-Komplex Erst die erneute Bindung von ATP hat eine Weichmacher Wirkung, wodurch sich das Myosin vom Aktin löst und der Muskel erschlafft. 
  • Die optimale Sarkomerlänge im gedehntem Zustand liegt bei liegt bei 2.2µm. Das ist eine wichtige Zahl;) - optimale Kraftentwicklung 

..

Elektromyografie (EMG)

Praktikum 

Bei der Elektromyografie (EMG) werden extrazelluläre elektrische potenziale aus der Skelettmuskulatur registriert. 

  • Oberflächenelektroden - keine Differenzierung zwischen benachbarten Muskeln und keine Ableitung aus tiefer gelegenen Muskeln. => Summenaktionspotentiale eines ganzen Muskels
  • Nadelelektroden. Als zweite Untersuchung kann eine Nadelelektrode verwendet werden, mit deren Hilfe sich Potentialschwankungen einzelner motorischer Einheiten ableiten lassen (Einzelfasermyografie). Unterscheidung zwischen Myopathien und Neuropathien 

Myasthenia gravis

  • Belastungsabhängige Muskelschwäche, die sich durch schnelle Ermüdung bei wiederholten Bewegungen bemerkbar macht. 
  • Autoimmunerkrankung (!!), bei der Antikörper gegen ACh-Rezeptoren gebildet werden. Dadurch verringert sich die Anzahl der verfügbaren nACh-Rezeptoren. 

 Rezeptorprotein Notch 

Signalisieren über das Rezeptorprotein Notch ist vermutlich der meistgenutzte Singalweg während der Entwicklung von Tieren

  • Entwicklung und Ausbildung von Zell-Zell Interaktionen
  • Angiogenese
  •  Beim Erwachsenen spielt er eine Rolle bei der Ausbildung von Gedächtnis 
  • Delta bindet an Notch-Rezeptor der Zellen, die sich nicht differenzieren sollen 
  • Notch-Schwanz diffundiert in Zelle -> Gene werden transkibiert -> Proteine gebildet 
  • irreversibel! 
  •  APP (β-Amyloid Precursor Protein) => betaceavage = Aβ - Ablagerungen = Alzheimer  - hydrophob, unlöslich 

Der Wnt-β-Catenin-Signalweg 

Signalprotein wnt bindet an GRCP mit Hilfe des Korezeptors LRP → Transktiption von Genen

 

Signalübertragung durch Eicosanoide

Bildung 

Signalübertragung durch Eicosanoide (Prostaglandine, Thromboxane, Prostacycline, Leukotriene, Resolvine, Lipoxine)

  • Verbindungen, die sich von mehrfach ungesättigten Fettsäuren ableiten
  • Freisetzung der Vorläufer-Fettsäure (Arachidonsäure,20 C -Atome)  aus membranständigen Phospholipiden.
  • => durch Phospholipase A2 katalysiert
  • Aus der Vorstufe Arachidonsäure können Enzyme verschiedene wichtige Fettlösliche Signalsubstanzen (Liganden) produzieren
  •  

Signalübertragung durch Eicosanoide

 

  • Prostaglandine: Entzündung - Schmerz, Fieber, Blutdruck, Geburtswehen
  • Thromboxane: Blutgerinnung
  • Leukotrine: MEdiatoren entzündlicher und allergischer Reaktionen  - Blutgefässe erweitern, PEmeabilität  - Fieber 
  1. Eicosanoide  binden an GPCR-Rezeptoren 
  2. Herstellung ebenfalls über GPCR -> camp-> PKA 

Makrophagen → Aktivierung von Liganden (Formyl-Peptide, Inderleukin etc.) → Liganden binden an GPCR → Phospholipase A2 → Arachidonsäure wird abgespalten →daraus werden Eicosanoide produziert → Eicoasnoide sezerniert → binden an GPCR (2) → Adenylat-Cyclase → cAMP → Wirkung der Eicosanoide

Study