Inhalationsanästhetika Medikamente
Isoflurane, Desflurane, Lachgas, Sevoflurane
Isoflurane, Desflurane, Lachgas, Sevoflurane
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E. M.
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Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Inhalationsanästhetika, darunter N2O, Isofluran, Sevofluran und Desfluran. Sie behandeln deren Wirkungen, Wirkungsdauer, Wirkungsort, Verteilungskoeffizienten, physikalische Eigenschaften wie Siedepunkt und MAC, sowie deren Abbau und Metabolisationsrate. Zudem werden Interaktionen mit anderen Medikamenten, Kontraindikationen und Indikationen detailliert erläutert. Diese Lernkarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Anästhesiepflegekräfte, die sich auf die Anwendung und Sicherheit dieser Anästhetika vorbereiten.
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Flashcards
Lachgas - Kontraindikationen
- immer wenn ein hohes Risiko für eine Luftembolie besteht
- Narkose im minimal Flow (<500ml Flow = schwierige Einstellung)
- laparoskpische Eingriffe, allg. Darmchirurgie, Ileus
- pulmonale Risikopatienten, kardiale Risikopatienten
- SHT mit ICP hoch, Hirnödem, ICP hoch, Neurochirurgie allgemein und OP an Wirbelsäule
- Pneumothorax
- Tympanoplastik
- Mediastinalemphysem
- Diaphragmahernie, -ruptur
- Sectio caesarea nach Peritoneum Eröffnung
- schwere Anämie, Agranulozytose, Thrombozytopenie
Lachgas - Abbau, Metabolisation
N2O wird vollständig abgeatmet
Lachgas - Allgemeines
- Analgesie verschieden stark eingestuft
- Hypnose eher schwach
- keine Muskelrelaxation
- 60% N2O = ca. 1/2 MAC
- gute Diffusion, ca. 3x besser als N2 (Cuff)
- N2O diffundiert schnell in alle Körperhöhlen und erhöht den Druck
- verursacht Volumenzunahme in allen geschlossenen Räumen
Lachgas - Wirkung auf das ZNS
- Hirndruckanstieg durch Erhöhung des CBF (Stimulation des ZNS)
Lachgas - Wirkung auf die Atmung
- N2O hat generell die Gefahr der Hypoxie
- Diffusionshypoxie am Schluss der Narkose (Abatmung mit FiO2 1,0 ca. 5-10 Min.)
- sonst keine nennenswerte Beeinflussung, ev. mitverantwortlich für die intraoperativen Atelektasen
- bei einem Pneumothorax schnelle Zunahme des Volumens um das 2-3fache
Lachgas - Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem
- direkte negative inotrope Wirkung = HMV sinkt
- erhöht Sympathikotonus (durch Noradrenalinausschüttung), Afterload nimmt zu = erhöhter venöser Rückstrom, erhöhter pulmonaler Gefässwiderstand, erhöhter ZVD, erhöhter Pulmonalarteriendruck
- EKG-Veränderungen in hohen Dosen können auftreten
- reversible arterioventrikuläre Dissotiation
- bei einer Luftembolie sehr schnelle und massive Zunahme des Luftvolumens im Blut
Lachgas - Wirkung auf das vegetative Nervensystem
erhöhter Sympathikotonus
Lachgas - Wirkung auf den MDT
- N2O diffundiert in die Darmschlinge
- 50%ige Konzentration bewirkt eine Verdoppelung, 75%ige Konzentration eine Vervierfachung des Volumens
Lachgas - Wirkung auf Knochenmark, Vitamin B12
- reversible Depression des Knochenmarks nach längerer Applikation (24-48h)
- reversible Hemmung der Vitamin B12 Synthese, Folge: Anämie beginnt nach 12h, sind nach 24h sehr ausgeprägt
Lachgas - Druckflaschen
- Einfüllgewicht: 2,4l = 3,3l
- Druck in Flasche: 51 bar
- Molekulargewicht: 44 gr.
- Molvolumen: 22,4l
1kg N2O = 1000 : 44 x 22,4 = ca. 500l
(Ist-Gewicht - Leergewicht x 500l)