MEd Fach Wö
Muesi no lehre
Muesi no lehre
-
- 1 / 171
-
Lernkarten
Anästhesie
Zustand Temperatur-, Berührungs und Schmerzentfindlichkeit
Hypoästhesie
Reduzierte Berührungs- und Schmerzempfindlichkeit
Hyperalgesie
übersteigerte Schmerzempfindlichkeit
Hyperästhesie
übersteigerte Schmerz- und Berührungsempfindlichkeit
Parästhesie
Fehlempfindung, Missempfindung
plegie
Paralyse = vollständige Lähmung
Paraplegie
die komplette Lähmung beider (Hinter-)Beine oder beider Arme (Vorderbeine).
Tetraplegie
die komplette Lähmung aller vier Gliedmassen, meist nach Verletzung des Rückenmarks im Bereich der Halswirbelsäule
Hemiplegie
die komplette Lähmung einer Körperseite. Der Begriff wird auch für Organe ausserhalb des Bewegungssystems, z. B. für die halbseitige Kehlkopflähmung verwendet.
Monoplegie
die komplette Lähmung einer Gliedmasse oder eines Gliedmassenabschnitts bezeichnet
Parese
eine leichte, unvollständige Lähmung eines Muskels, einer Muskelgruppe oder einer Extremität. zB. Tetraparese usw.
pathologischer Reflex:
o eine automatische, unwillkürliche Körperreaktion (Reflex), die bei Gesunden nicht vorkommt.
Klonus
wiederholte rasche Abfolge von Muskeleigenreflex
Atonie
Muskeltonus ist vollständig aufgehoben, schlaff (keine Nuronale Reize)
Dystonie
Überbegriff für Störung des natürlichen Spannungszustandes der Skelettmuskulatur, führt zu unwillkürliche langanhaltenden Kontraktionen der Skelettmuskulatur abnormale Haltung des Körpers oder Körperteile
Hypotonie
verminderte Grundspannung (Grundtonus) der Muskeln / Niedriger BD
Hypotonie
verminderte Grundspannung (Grundtonus) der Muskeln
Hypertonie
erhöhter Muskeltonus ( Widerstand bei passiven Bewegungen)
Spastik
übermässige Tonuserhöhung der Skelettmuskulatur, die sich als Verhärtung und (schmerzhafte) Versteifung von Muskel zeigt, und die Extremitäten in nicht funktionelle Haltungen zwingen kann. Ist Folge einer Störung im ZNS (Hirn oder Rückenmark)
Rigor
Steifheit aufgrund dauerhafte gleichbleibende Muskeltonuserhöhung, Agonisten und Antagonisten gleichmässig befallen. Ausgezeichnet durch den gleichmässigen zähen, wächsernen Widerstand (zB. bei Parkinson)
Dyskinesien
Allgemeiner Oberbegriff für Störungen des Bewegungsablaufs
Hypokinese
Bewegungsarmut zB. “Maskengesicht“ des Parkinson-Syndroms
Hyperkinese
Sammelbegriff für unwillkürliche unterschiedlicher Extrabewegungen
Tics
kurze und unwillkürliche, regelmässig oder unregelmässig wiederkehrende motorische Kontraktionen
Tremor
unwillkürliches Muskelzittern
Choreatische
Bewegungen: Unkontrollierte blitzartige unvorhersehbare Bewegungen, oft verbunden mit Rotationen: Chorea Huntington
Athetose
wurmartig drehende Bewegungen v.a. Hände,
Ataxie
Störungen der Bewegungskoordination welche bei Erkrankungen des Kleinhirns selbst (oder Bahnen mit Zerebellum) auftreten.
Aphasie
Ist eine zentrale Sprach- und Kommunikationsstörungen durch Beeinträchtigung der Sprachproduktion und Sprachverständnis. Ist multimodal, d.h. kann motorisch, sensorisch oder global sein, je nach betroffenem Gebiet.
Dysarthrie
Ist eine Beeinträchtigung des Sprechens aufgrund einer Störung im motorischen System. Ist eine Sprechstörung, d.h. die Ausführung der Sprechbewegung ist gestört zB. Artikulation, Sprechatmung, Phonation, Resonanz.
Epileptischer Anfall
Ist Folge einer plötzlichen, übermässigen, gleichzeitigen Entladung bestimmter Neuronengruppen im Gehirn
Benommenheit
Ist die leichteste Form einer Bewustseinsstörung
Somnolenz
Ist eine Bewustseinsstörung volgt nach Benommenheit, enthält auch eine Wachseinsstörung
Koma
Ist die Schwerste Form einer Bewusstseinsstörung. Bewusstlos, reagiert nicht auf SZ oder andere Umwelteinflüsse.
Fokale Epilepsi
Ein Epilepsi (anfall) der nur ein Teil des Gehirns betrift
Generalisierte Epilepsi
Ganzes Hirn Betroffen vom Anfall
Epilepsi Syndrom
Fokal und Generalisierter Anfall
Status Epileticus
Bezeichnet man ein besonders lang andauerder Epi-Anfall
Rigor
Symptomatik bei Parkinson: Muskelstarre, einen erhöten Muskeltonus
Tremor
Symptomatik von Parkinson: Unwillkürliche rütmische Zitterbewegung.