Qualitätsmanagement
Qualitätsmanagement, Wirtschaftsinformatik Master, HTW-Berlin
Qualitätsmanagement, Wirtschaftsinformatik Master, HTW-Berlin
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Cartes-fiches
Wozu dienen Prüfungen? Welches Ziel verfolgt die Prüfung?
- Überprüfung der lenkenden Maßnahmen à wurden die Anforderungen erfüllt?
- Prüfungen erhöhen nicht die Qualität
- Vertrauen und Sicherheit schaffen
Kann man Softwarequalität messen?
- Nein, man kann sie nur anhand von Metriken schätzen
Wozu manuelle Prüfverfahren?
- um semantische Fehler zu finden, Verständlichkeit/Benutzbarkeit prüfen
Warum sind Menschen für eine manuelle Prüfung geeignet?
- Menschen denken semantisch
Wozu eignet sich der Mensch nicht bei der Fehlersuche?
- Suche nach syntaktischen Fehlern
Welche Rollen gibt es im Prüfverfahren?
- Autor: Seine Arbeit wird überprüft
- Moderator: Führt das Prüfverfahren
- Gutachter/Inspektor: Prüft inhaltliche Richtigkeit
- ProjektleiterL/Auftraggeber:
Was ist ein weiterer Vorteil des „Walkthroughs“ (Manuelles Prüfverfahren), neben dem Finden semantischer Fehler und der gemeinsamen Verantwortung?
- Gruppenlernen (Lerneffekt)
Welches ist das günstigste manuelle Verfahren? / Welches ist die kostengünstigste manuelle Prüfmethode
- Walkthrough (danach Review und Inspektion am teuersten)
Mit Walkthrough-Verfahren entdeckt man grobe Fehler. Warum setzt man es ein?
- je früher grobe Fehler entdecken werden, desto mehr an Kosten spart man
Warum findet man beim Walkthrough die wenigsten Fehler?
- Zeitmangel, durchgeführt von Menschen, grobe Fehler (=semantische Fehler) werden nur gefunden
Warum finde ich in einem Review mehr als in einem Walkthrough?
- mehr Vorbereitungszeit bei Review
Wie ermittle ich Ist-Werte zur semantischen Bindung von Software?
- manuelle Prüfmethoden z. B. Reviews
Wer entscheidet ob es wirklich ein Fehler ist oder nicht?
- Moderator
Welche Ziele haben dynamische Prüfverfahren? Welcher Test schafft Vertrauen/Sicherheit
- Vertrauen --> vollständiger Test
- Sicherheit --> erschöpfender Test
Was ist ein vollständiger/ erschöpfender Test?
- vollständiger Test: Jede Funktion 1x prüfen
- erschöpfender Test: Alle Testmöglichkeiten pro Funktion durchführen
In welche Kategorien teilt sich dynamischer Test?
- Black box-Test und glass box-Test
Nenne die Eigenschaften eines black box Tests
- Quellcode unbekannt
- Testen auf Basis des Pflichtenheft
fehlenden Funktionalität wird gefunden
- Tester sind die Anwender (Kunde)
- Probleme:
- tote Zweige werden nicht gefunden
- Fehler in Strukturelementen werden nicht gefunden
Was ist das Ziel des black box Tests?
- Übereinstimmung mit dem Pflichtenheft zu prüfen
- Problem:
- Fehler des Pflichtenhefts werden in Testfälle übernommen
Nenne die Eigenschaften eines white box Tests
- Quellcode bekannt
- Strukturelemente: Zweige, Schleifen, Bedingungen
- Testen der Software gegen sich selber
- tote Zweige und Fehler in Strukturelementen werden gefunden
- fehlende Funktionen fallen nicht auf
- Tester ist der Entwickler
Wie wird die dynamische Prüfung optimal eingesetzt?
- Als Kombination von black box und white box Test
Nenne das Verfahren der statischen Prüfung
- Metriken
Was ist die statische Prüfung?
- Nutzung von Metriken zur Messung gegen einen Soll
Was ist das Ziel der statischen Prüfung?
- Finden von Fehlerwahrscheinlichkeiten
Was sind Metriken?
- mathematischen Funktionen zur Vermessung von Software
Wodurch zeichnen sich Metriken aus?
- Messung ist schnell
Unterschied zwischen Metriken und Testen?
- Metriken erzeugen Wahrscheinlichkeiten,
- Vorteil:
- schnell und preiswert (man muss den Inhalt nicht kennen)
- betrachtet den gesamten Quellcode
- Test:
- Stichprobenverfahren
- Wahr oder falsch
- Testabdeckung (in %)
- Nachteil: sehr aufwändig
Was ist ein Test?
- Stichprobenverfahren
- Was liefert ein Test zurück:
- wahr/falsch
- Testabdeckung in %
- Ein Prüfverfahren zu einem ganz bestimmten Punkt; vollständiger Test
In welchem Bezug stehen alle Tests?
- Zu den Q-Merkmalen aus dem Pflichtenheft
Was muss man vor Auswahl eines Testverfahrens wissen? Was muss man beim Testen über Komponente wissen?
- Qualitätsmerkmale bzw. Q-Ziel
- Art des Moduls
- Komplexität des Moduls
Wie kategorisiert man Testfälle? Welche Ziele haben dynamische Prüfverfahren?
- Vollständiger Test (Stichprobenverfahren) à Vertrauen
- Erschöpfender Test (mögliche Testfälle = durchgeführte Testfälle) à Sicherheit
- Überprüfung der lenkenden Maßnahmen
Für welche Tests entwickelt man essenzielle Systeme?
- erschöpfende Tests
Welche Ebenen existieren bei dynamischen Verfahren?
- Modultest: Testen einzelner SW-Module
- Systemtest: Test der Schnittstellen zw. den Modulen im System
In welcher Reihenfolge sollten Modul- und Systemtests ausgeführt werden? Wie bestimme ich die Qualität?
- Erst Modultest, dann Systemtest
Was muss getestet werden um die Softwarequalität beurteilen zu können?
- Modul- und Systemtest
- Die Qualität teilt sich in Modul- und Systemqualität
Was sind die Ursachen für unterschiedliche Niveaus der Modul- und Softwarequalität?
- gute Systemqualität, schlechte Modulqualität
- Grund: Outsourcing Projekte
- Skillprobleme im Team
- guter Architekt (setzt Schnittstellen durch)
- Schlechte Systemqualität, gute Modulqualität
- Die Integration der Module kann durch die Zentrale nicht sichergestellt werden
- Kein Software-Architekt vorhanden
- Keine Teambildung
- häufigste Ursache: verteilte Entwicklungen (unterschiedliche Orte/Zeitzonen)
Warum testen wir zunächst auf Modul-Ebene?
- Fehlerfindung wesentlich leichter
- um Testfälle durchführen und verstehen zu können
schauen, ob Testfälle durchführbar und verständlich sind
Was wird auf System-Ebene getestet?
- Die Schnittstellen zw. den Modulen
- die Funktionalität der einzelnen Module werden nicht mehr vollständig geprüft
Warum werden die zwei Ebenen (Module, System) extra (differenziert) getestet?
- wegen Komplexität + Testmöglichkeit
- Im Modultest kann man absurde Werte testen
Was ist ein Fehler im dynamischen Prüfverfahren?
- Abweichung von einem Soll-Merkmal
Welche Merkmale sind relevant für BWL-Systeme (WI-Ausrichtung)?
Welche sind die wichtigsten WI-Qualitätsmerkmale?
- Richtigkeit
- Fehlertoleranz
- Änderbarkeit