Analgetika
BsC Pflege, 2. Semester
BsC Pflege, 2. Semester
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Lernkarten
Kontraindikationen des PAracetamol
- Mangel an Vlucose 6- Phosphat DH
- schwere Leberfunktionssötrungen
Kontraindikationen der Metamizol
- Herz Kreislauf
- Hypotension
- Volumenmangel bei Infusion
- Varia
- Mangel an Glucose 6 Phosphat DH
- Agranulozytose
- Blutbildunggstörung
- Intoleranz für NSA
- Angioödeme
Agranulozytose
- Def: vollständiger, oder fast vollständiger, Mangel an Granulozyten im Blut
- Seltene NW des Metamizol
- Risiko:
- steigt bei einer Einnahmedauer länger als 1 Woche --> Therapienotwendigkeit regelmässig überprüfen
- Symptome
- schwere Krankheitsgefühl
- Fieber, SChüttelfrost, Halssschmerzen
- SChleimhautnekrosen
- Massnahmen
- sofortiges Absetzen aller potentiell auslösender Medis
- Patient isolieren --> Schutz vor Infektion
- evt GAbe von Antibiotikum und Granulozyten Wachstumsfaktoren
Vor und Nachteile von Paracetamol gegenüber COX Hemmer
- Vorteil:
- kein kardiales Risiko
- geringes GIT Risiko
- keine Hemmung der Thrombozytenaggregation
- keine Minderung der Nierenfunktion
- Nachteil:
- nicht so analgetisch potent
- nicht antiphlogistisch
Voretile und Nachteile des Matamizol gegenüber den COX Hemmer
Vorteile
- Spasmolytisch
- stark analgetisch
- kein kardiales Risiko
- kein renales Risiko
- keine Hemmung der Thrombozytenaggregation
Nachteil
- nicht antipholgistisch
- Agranulozyose: sehr selten
- Blutdruckabfall bei iv Gabe: sehr selten
- nur als Kurzinfusion oder Dauerinfusion geben, kein Bolus
Nicht Opioid Analgetika in der Schwangerschaft und Stillzeit
Paracetamol
- Mittel der Wahl in der Schwangerschaft und Stillzeit
- Dosierung 500 -1000mg/ Dosis ax 4g/d
Saure Nicht Opioid Anagetika (NSAR)
- 1. und 2. Trimenom: nur unter strenger Indikationsstellung
- 3. Trimenon: Kontrainduziert
- Wehenhemmung, Hemmung der fetalen Prostaglandin Synhese, Verstärkge NAchblutung bei Geburt
- Stillzeit:
- Ibuprofen ist NSAR der Wahl in Stillzeit
Stillen
- Analgetika möglichst abends einnehmen
Opium
- eingetrockneter Milchsaft des Schlafmohns
- enthält ua Morphin, Codein, Thebain, Papaverin
Opiate
Natürliche aus dem Opium gewonnen Substanzen
Opioide
Sammelbegriffe für natürliche und Synthetische Substanzen mit morphin Artige Eigenschaften
alle Liganden die an die Opioid Rezeptor binden
Endorphine
körpereigene Opioid Peptide --> Agonisten an den Opioid Rezeptoren --> Schmerzhemmung ohne Nebenwirkungen
Wirkmechanismus
- Stimulation der Opioid Rezeptoren durch Endorphine oder Opioide --> Hemmung von Schmerzreizen auf unterschiedliche Weise (präsynatpisch und postsynaptisch)
Wirkungsmechanismus nach NS
- supraspinale Wirkung
- Aktivierung von absteigenden hemmenden Bahnen
- Hemmung der nuronalen Aktivität va im Thalamus und limischen System
- Spinale Wirkung
- Hemmung der Übertragung von primär afferenten Fasern im RM
- Periphere Wirkung
- Opioidrezeptoren (exprimiert im entzündeten Gebiet) inhibieren die Schmerzentstehung im Nozizeptoren
Klassifikation der Opioide
- reine Agnosien: hohe Affinität und hohe Aktivität
- Partialagonisten: hohe Affinität bei geringer Aktivität als Morphin
- Reine Antagonisten: Antagonisierung aller Opioideffekt
- wird bei Intoxikation als Antidota eingesetzt
schwache Agnoisten
- Codein, Dihydrocodien, Tilidin, Tramadol
- unterliegen nicht dem Betäubungsmittelgesetz
Unterscheidung der Opioide
- Morphin ist die Referenzubstanz aller Opioide
- reine Agonisten und partielle Agonisten dürfen nicht abwechselnd oder gemischt verabreicht werden
- Unterschiede der verschiedene Opioide in
- analgetische Potenz
- Risiko für Abhängigkeit, Atemdepression oder vegetative Störungen
Indikationen für Opioide
- Starke schmerzen bei/nach
- Operation
- Trauma
- Tumor
- Ischämie
Opioid bedingte Obstipation
- Vorgehen:
- immer Begleittherapie mit Laxantien
- Stufentherapie bei Opioid induzierter Obstipation
Kontraindikationen der Opioide
- Ateminsuffizienz (Cave Atemdepression)
- Asthma (Cave: Bronchokonstiktion)
- bestehnder Illeus
- Akute Intoxikation mit Alkohol, Hypnotika, Psychopharmaka (Cave: Sedation)
Intoxikation bei Opioide
- trias der Opiodanalgetika Intoxikation:
- Atemdepression (2-4l/min)
- Koma
- Miosis
- Zusätzlich; Zyanose, Tonusverlust der Muskulatur, sinkende Körpertemperatur)
- Therapie
- symptomatisch: Atemwege freihalten, Beatmung
- Antagonisierung mit Naloxon
- Naloxon ist reine Antagonist
- Wirkdauer nur 30- 45min --> Nachdosierung bei lang wirksamen Opioiden
Ziel bei chronisch starken Schmerzen
- Abdeckung der Basisschmerzen
- mit oralen Retardtablette oder via Haut mit TTS
- über 12-14 resp 72h
- Abdeckung der Durchbruchschmerzen
- mit Tropfen über 2 -3h
- Abdeckung starker Durchbruchschmerzen
- mit s.c oder i.v Gabe über 3 -4h
Opioide beim älteren Patienten
- Empfindlichkeit ist erhöht
- Niereninsuffenz und Polypharmazie
- Vorgehen
- bei 80 jährigem 50% der Dosis eines 40 Jährigen
- bei Niereninsuffienz und Polypharmazie Dosis und Produkt Anpassen
- Allgemeine Niereninsuffizienz
- Dossisreduktion empfohlen für alle Opioide
- Ausnahme Buprenorphin
Opioid Rotation
- Wechsel des Opioid mit dem Ziel eines pesseren outcomes
- Gründe
- nicht tolerierbare NW
- Unzureichende Schmerzkontrolle, mit oder ohne Nebenwirkung
- neu aufgetetene Leber oder Niereninsuffizienz
- Wichtige Überlegungen
- wurden bisherige Opioide genügend lagen verabreicht und adäquat dosiert
- Alternativen zur Rotation
- Tegionalanalesieverfahren
- verbessertes Nebenwirkungsmanagment
- Dosisreduktion bei adäquater Analgesie
- Änderung des Verabreichungswegs
Korrekte Rotation
- Basismedikation: vorzugsweise Retadpräparate oder TTS Pflaster
- Reservemedikation
- 1/6 der Tagesdosis
- kann bis stündlihc verabreicht werden
- immer unretardierte Präparate
- Schmerzsituation täglich evaluieren
- tagesdosis entsprechend titrieren
- Faustregel: Basis erhöhen, falls mehr als 3-4 Teservedosen pro Tag gebraucht werden
TTS
- TTS Pflaser sind ungeeignet zur Therapie aktuer SChmerzen
- Indikation
- keine perorale Einnahme möglich
- stabile Schmerzsituation
- Erstapplikation
- orale analgetische Vormedikation während den ersten 12 -24h unverändert weitergeben
- Cave verzögerter Wirkeintritt