Analgetika

BsC Pflege, 2. Semester

BsC Pflege, 2. Semester


M. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Analgetika und ihre Anwendungen im medizinischen Bereich. Sie decken die Wirkungsmechanismen von Opioiden, COX-Hemmern und NSAR ab, sowie die Therapie von Schmerzen, einschließlich Migräne, Tumorschmerzen und neuropathischen Schmerzen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Fachkräfte, die sich mit der Schmerztherapie und den verschiedenen Analgetika vertraut machen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
09.03.2019 / 09.09.2021

Cartes-fiches

Kontraindikationen des PAracetamol 

  • Mangel an Vlucose 6- Phosphat DH
  • schwere Leberfunktionssötrungen 

Kontraindikationen der Metamizol 

  • Herz Kreislauf 
    • Hypotension
    • Volumenmangel bei Infusion 
  • Varia
    • Mangel an Glucose 6 Phosphat DH
    • Agranulozytose
    • Blutbildunggstörung 
    • Intoleranz für NSA
    • Angioödeme 

Paracetamol

  • Nicht Sauere Opioid Analgetika 

Metamizol

  • nicht saure Nicht Opioid Analgetika 

Agranulozytose 

  • Def: vollständiger, oder fast vollständiger, Mangel an Granulozyten im Blut 
    • Seltene NW des Metamizol 
  • Risiko:
    • steigt bei einer Einnahmedauer länger als 1 Woche --> Therapienotwendigkeit regelmässig überprüfen
  • Symptome
    • schwere Krankheitsgefühl
    • Fieber, SChüttelfrost, Halssschmerzen 
    • SChleimhautnekrosen 
  • Massnahmen
    • sofortiges Absetzen aller potentiell auslösender Medis 
    • Patient isolieren --> Schutz vor Infektion 
    • evt GAbe von Antibiotikum und Granulozyten Wachstumsfaktoren 

Vor und Nachteile von Paracetamol gegenüber COX Hemmer 

  • Vorteil:
    • kein kardiales Risiko
    •  geringes GIT Risiko
    • keine Hemmung der Thrombozytenaggregation
    • keine Minderung der Nierenfunktion 
  • Nachteil:
    • nicht so analgetisch potent 
    • nicht antiphlogistisch 

Voretile und Nachteile des Matamizol gegenüber den COX Hemmer 

Vorteile

  • Spasmolytisch
  • stark analgetisch 
  • kein kardiales Risiko
  • kein renales Risiko
  • keine Hemmung der Thrombozytenaggregation 

Nachteil

  • nicht antipholgistisch
  • Agranulozyose: sehr selten 
  • Blutdruckabfall bei iv Gabe: sehr selten
    • nur als Kurzinfusion oder Dauerinfusion geben, kein Bolus 

Acetylsalicylsäue (ASS)

  • sauere Nicht Opioid Analgetika 

Kobinationspräparate mit ASS 

Diclofenac

  • saures nicht Opioid Analgetika 

Ibuprofen

  • saures nicht Opioid Analgetika 

weitere saure Nicht Opioid Analgetika 

Coxibe: Selektive COX- 2 Hemmer 

Nicht Opioid Analgetika in der Schwangerschaft und Stillzeit 

Paracetamol

  • Mittel der Wahl in der Schwangerschaft und Stillzeit 
  • Dosierung 500 -1000mg/ Dosis ax 4g/d

Saure Nicht Opioid Anagetika (NSAR)

  • 1. und 2. Trimenom: nur unter strenger Indikationsstellung 
  • 3. Trimenon: Kontrainduziert
    • Wehenhemmung, Hemmung der fetalen Prostaglandin Synhese, Verstärkge NAchblutung bei Geburt 
  • Stillzeit:
    • Ibuprofen ist NSAR der Wahl in Stillzeit 

Stillen

  • Analgetika möglichst abends einnehmen 

Nicht Opioid Analgetika bei Kindern 

Opium

  • eingetrockneter Milchsaft des Schlafmohns 
  • enthält ua Morphin, Codein, Thebain, Papaverin 

Opiate

Natürliche aus dem Opium gewonnen Substanzen

Opioide 

Sammelbegriffe für natürliche und Synthetische Substanzen mit morphin Artige Eigenschaften

alle Liganden die an die Opioid Rezeptor binden

Endorphine 

körpereigene Opioid Peptide --> Agonisten an den Opioid Rezeptoren --> Schmerzhemmung ohne Nebenwirkungen 

Wirkmechanismus

  • Stimulation der Opioid Rezeptoren durch Endorphine oder Opioide --> Hemmung von Schmerzreizen auf unterschiedliche Weise (präsynatpisch und postsynaptisch)

Wirkungsmechanismus nach NS

  • supraspinale Wirkung
    • Aktivierung von absteigenden hemmenden Bahnen 
    • Hemmung der nuronalen Aktivität va im Thalamus und limischen System
  • Spinale Wirkung 
    • Hemmung der Übertragung von primär afferenten Fasern im RM
  • Periphere Wirkung 
    • Opioidrezeptoren (exprimiert im entzündeten Gebiet) inhibieren die Schmerzentstehung im Nozizeptoren 

Wirkung der Opioide 

Klassifikation der Opioide 

  • reine Agnosien: hohe Affinität und hohe Aktivität 
  • Partialagonisten: hohe Affinität bei geringer Aktivität als Morphin
  • Reine Antagonisten: Antagonisierung aller Opioideffekt 
    • wird bei Intoxikation als Antidota eingesetzt 

schwache Agnoisten

  • Codein, Dihydrocodien, Tilidin, Tramadol
  • unterliegen nicht dem Betäubungsmittelgesetz  

Unterscheidung der Opioide 

  • Morphin ist die Referenzubstanz aller Opioide 
  • reine Agonisten und partielle Agonisten dürfen nicht abwechselnd oder gemischt verabreicht werden
  • Unterschiede der verschiedene Opioide in
    • analgetische Potenz
    • Risiko für Abhängigkeit, Atemdepression oder vegetative Störungen 

 

Indikationen für Opioide 

  • Starke schmerzen bei/nach
    • Operation
    • Trauma
    • Tumor 
    • Ischämie 

Nebenwirkungen der Opioide 

Opioid bedingte Obstipation 

  • Vorgehen:
    • immer Begleittherapie mit Laxantien
    • Stufentherapie bei Opioid induzierter Obstipation 

Stufentherapie bei chronischer Obstipation 

Kontraindikationen der Opioide 

  • Ateminsuffizienz (Cave Atemdepression)
  • Asthma (Cave: Bronchokonstiktion)
  • bestehnder Illeus 
  • Akute Intoxikation mit Alkohol, Hypnotika, Psychopharmaka (Cave: Sedation)

Intoxikation bei Opioide 

  • trias der Opiodanalgetika Intoxikation:
    • Atemdepression (2-4l/min)
    • Koma
    • Miosis
    • Zusätzlich; Zyanose, Tonusverlust der Muskulatur, sinkende Körpertemperatur)
  • Therapie 
    • symptomatisch: Atemwege freihalten, Beatmung 
    • Antagonisierung mit Naloxon
      • Naloxon ist reine Antagonist 
      • Wirkdauer nur 30- 45min --> Nachdosierung bei lang wirksamen Opioiden

Schwach Wirksame Opioide = WHO Stufe II 

Stark wirksame Opioide = WHO Stufe III

Wirkungseintritt und galenische Form 

Ziel bei chronisch starken Schmerzen 

  • Abdeckung der Basisschmerzen
    • mit oralen Retardtablette oder via Haut mit TTS
    • über 12-14 resp 72h
  • Abdeckung der Durchbruchschmerzen
    • mit Tropfen über 2 -3h
  • Abdeckung starker Durchbruchschmerzen
    • mit s.c oder i.v Gabe über 3 -4h 

Opioide beim älteren Patienten 

  • Empfindlichkeit ist erhöht
  • Niereninsuffenz und Polypharmazie
  • Vorgehen
    • bei 80 jährigem 50% der Dosis eines 40 Jährigen
    • bei Niereninsuffienz und Polypharmazie Dosis und Produkt Anpassen 
  • Allgemeine Niereninsuffizienz
    • Dossisreduktion empfohlen für alle Opioide
    • Ausnahme Buprenorphin 

Opioid Rotation

  • Wechsel des Opioid mit dem Ziel eines pesseren outcomes
  • Gründe 
    • nicht tolerierbare NW
    • Unzureichende Schmerzkontrolle, mit oder ohne Nebenwirkung 
    • neu aufgetetene Leber oder Niereninsuffizienz
  • Wichtige Überlegungen
    • wurden bisherige Opioide genügend lagen verabreicht und adäquat dosiert 
    • Alternativen zur Rotation
      • Tegionalanalesieverfahren
      • verbessertes Nebenwirkungsmanagment
      • Dosisreduktion bei adäquater Analgesie 
      • Änderung des Verabreichungswegs 

Korrekte Rotation

  • Basismedikation: vorzugsweise Retadpräparate oder TTS Pflaster 
  • Reservemedikation
    • 1/6 der Tagesdosis
    • kann bis stündlihc verabreicht werden 
    • immer unretardierte Präparate 
  • Schmerzsituation täglich evaluieren 
    • tagesdosis entsprechend titrieren
    • Faustregel: Basis erhöhen, falls mehr als 3-4 Teservedosen pro Tag gebraucht werden

TTS 

  • TTS Pflaser sind ungeeignet zur Therapie aktuer SChmerzen 
  • Indikation
    • keine perorale Einnahme möglich
    • stabile Schmerzsituation 
  • Erstapplikation
    • orale analgetische Vormedikation während den ersten 12 -24h unverändert weitergeben
    • Cave verzögerter Wirkeintritt 

Matixsysteme 

  • Wirkstoff in einer festen MAtrix eingebettet und dadurch kontrolliert freigegeben 
  • Zerschneiden möglich
  • Bsp Durogensic, Ntranstec, Ncorette 

Étudier