Marketing & Unternehmenskommunikation
Marketing- und Unternehmenskommunikation Werbung Verkaufsförderung Public Relations Sponsoring Event Management Direct Marketing Online & Mobile Marketing
Marketing- und Unternehmenskommunikation Werbung Verkaufsförderung Public Relations Sponsoring Event Management Direct Marketing Online & Mobile Marketing
-
- 1 / 102
-
Cartes-fiches
Was ist ein Event?
Ein Event ist eine inszenierte Veranstaltung, die durchgeführt wird, um einem Zielpublikum be-stimmte Botschaften zu kommunizieren und dank einzigartigen Erlebniswelten nachhaltig in Erinne-rung zu bleiben. Für Unternehmen sind Events heute wichtiger Bestandteil der Marketingkommunikation.
Was sind die Wirkungsziele von Events?
- Events sind darauf ausgerichtet, den Kunden auf einer emotionalen Ebene anzusprechen und das Wissen, das er bereits über das Unternehmen oder die Marke hat, durch das Eventerlebnis zu berei-chern und das Markenimage bzw. Unternehmensimage entsprechend positiv zu prägen.
- Eventziele richten sich nach den Kommunikationszielen und leiten sich aus den Unternehmens- und Marketingzielen ab. Der Event soll mithelfen, die Bekanntheit oder das Wissen über das Unterneh-men, die Marke, das Produkt in den Köpfen des Publikums positiv zu verankern. Events können das Image, die Einstellung und das Verhalten des Publikums zum Unternehmen, zur Marke oder zum Produkt verändern.
Was sind Anforderungen an einen Event?
- Muss ein Erlebnis vermitteln
- Positive Emotionalisierung der Information schaffen
- Muss für den Teilnehmer etwas Besonderes/Einmaliges sein - verstärkt Emotionalisierung
- Vor-Ort-Erlebnis - Live-Situation
- Auf die Bedürfnisse eines ausgewählten Publikums zugeschnitten
- Events befriedigen das Bedürfnis nach Kommunikation - Dialogmöglichkeit
Wie lassen sich Events unterscheiden? Nenne die Eventtypen
- Arbeitsorientierte Veranstaltungen:
Fokussieren den Austausch von Informationen beziehungsweise Wissen. z.B. Produktschulungen - Infotainment:
Darunter werden Eventtypen zusammengefasst, die zwar explizit die Aufgabe der Informationsvermittlung beinhalten, Informationen aber in ein Unterhaltungsprogramm verpacken, um so eine höhere Aktivierung und Aufnahmebereitschaft beim Zielpublikum zu erreichen. z.B. Vorstellung eines neuen Produkts im Rahmen einer multimedialen Präsentation mit Showparts - Freizeitorientierte Aktivitäten:
Stellen primär auf die Unterhaltung der Teilnehmer und die Generierung einer starken emotionalen Wirkung ab. Beispiele sind die Veranstaltung von Konzerten oder auch Incentives-Reisen.
Nenne Beispiele von Erscheinungsformen von Events (Marketing- / Public- Events & Events im Event)
- Events für Mitarbeiter: Verkaufstagung, Weihnachtsfeier, Seminare, Kick-Off-Meetings
- Events für Kunden: Gala, Jubiläumsfeier, Fachmessen, Tag der offenen Tür, Informationsanlässe
- Events für Händler: Händlertagung, Roadshow, Ausstellungen, Fachmessen
- Events für Medien: Pressekonferenzen
- Aktionäre: Generalversammlungen
Nenne Vor- und Nachteile von Events
Vorteile:
- Persönliche, direkte Kontakte
- Direkte Austragung von Konflikten möglich (Diskussion)
- Guter Motivationseffekt
- Gute direkte Erfolgskontrolle möglich
Nachteile:
- Meist langfristige Planung notwendig
- Hoher organisatorischer Aufwand
- Kostenfaktor (Kontaktkosten)
- Keine hundertprozentige Verlässlichkeit der Planung
Nenne die 6 Planungsphasen eines Events
- Auftrag/Briefing/Kick-off
- Grobkonzept/Go-Entscheid
Enthält wichtigste Eckwerte, erst wenn Auftraggeber Grobkonzept freigibt macht man Detailplanung - Detailplanung
- Durchführung
- Nachbearbeitung
- Auswertung: Quantitative & Qualitative Erfolgskontrolle
Tipps für die Eventplanung
- Bei Drucksachen das Corporate Design beachten
- Checklisten erstellen
- Zeitreserven
- Termine, Abwesenheiten etc. mit einberechnen
- evtl. Hauptprobe
- Parkplätze sicherstellen und evtl Shuttle organisieren
- Kinderhort bereitstellen wenn nötig & Sinn ergibt
- Dolmetscher wenn nötig
Definiere "Kommunikation"
Unter Kommunikation wird die Übermittlung von Informationen bzw. Nachrichten verstanden. Zweck ist es: Meinungen, Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen bestimmter Adressaten gemäss spezifischer Zielsetzungen zu steuern.
Definiere Kommunikationspolitik
Als Kommunikationspolitik wird die Gesamtheit der Kommunikationsinstrumente und -massnahmen eines Unternehmens bezeichnet, die eingesetzt wird, um das Unternehmen und seine Leistungen den relevanten Zielgruppen der Kommunikation darzustellen und/oder mit den Anspruchsgruppen eines Unternehmens in Interaktion zu treten.
Nenne Aufgaben die die Kommunikation übernehmen kann
- Informieren der Kunden über Marktleistungen
- Positionieren der eigenen Leistung gegenüber Mitbewerbern
- Verankern der Marktleistung im Gedächtnis der Verbraucher
- Image aufbauen, fördern oder korrigieren
- Bekannt machen einer Marktleistung
- Schaffen von Markttransparenz
- Motivieren und aktivieren der Kunden zum Kauf
- Bestätigen, dass Kaufentscheid richtig war
- Wissen aktualisieren, Aufbau eines bestimmten Wissensstandes
- Nachfrage stimulieren
- Neutralisieren von Mitbewerberaktivitäten
- Goodwill steigern, Vertrauen schaffen
- Abbauen von Hemmfaktoren und Vorurteilen
- Auffallen und Vorzüge betonen, Schwächen kaschieren
Was ist "Kommunikation im Rahmen des Marketingmix"
Wenn wir nun von Kommunikation im Rahmen des Marketingmix reden, meinen wir damit den Ein-satz aller kommunikativen Instrumente wie Verkauf, Direct Marketing, Verkaufsförderung, Public Relations, Werbung, aber auch Messen und Ausstellungen.
- Produkt/Sortiment: Produktgestaltung, Sortimentgestaltung nach Teilmärkten und Marktsegmenten
- Preis/Konditionen: Preishöhe, Rabattsystem, Zusatzleistungen: Kundendienst, Zahlungsbedingungen
- Kommunikation: Persönlicher Verkauf, Direct Marketing, Werbung, Messen und Ausstellungen, Events
- Distribution: Absatzkanäle, Verkaufsorgane, Logistiksysteme
Zielgruppen der Kommunikation
Sind die Empfänger unserer Botschaft. Dies können sowohl unternehmensinterne als auch unternehmensexterne Personenkreise sein. Die externen Perso-nenkreise lassen sich weiter gliedern in Handel, Konsumenten, externe Beeinflusser, standortbe-zogene Zielgruppen.
Kommunikationsbotschaft
Ist die Verschlüsselung kommunikationspolitischer Leitideen durch Modalitäten (Text, Bild, Ton), um beim Adressaten die gewünschten Kommunikationsziele zu erreichen.
Kommunikationsmassnahmen
Sind Aktivitäten, die von einem kommunikationstreibenden Un-ternehmen bewusst zur Erreichung kommunikativer Zielsetzungen eingesetzt werden. Es wird unterschieden zwischen internen und externen Kommunikationsmassnahmen, wie z. B. Ver-kaufsgespräche, Inserate, Mailings, Events usw.
Kommunikationsinstrumente
Sind die Gesamtheit der Instrumente, die der Kommunikation die-nen. Es sind zum Beispiel eine Gliederung in klassische (Media-)Werbung, Direkt- und Dialogmar-keting, Verkaufsförderung, Public Relations, Sponsoring und Eventmarketing usw. möglich.
Kommunikationsmittel
Ist die reale Erscheinungsform der Kommunikationsbotschaft. Also zum Beispiel das Inserat, der TV- oder Kinospot, das Plakat.
Kommunikationsträger
Ist das Übermittlungsmedium, mit dessen Hilfe die Botschaft zum Adressaten transportiert wird. Zum Beispiel Zeitschrift, Zeitung, das Fernsehen.
Kommunikationserfolg
Spiegelt sich im Grad der Erreichung kommunikativer Zielsetzungen bei den anvisierten Zielgruppen wieder. Dabei stehen vor allem vorökonomische Zielsetzungen im Zentrum wie neue Angebote bekannt machen, innere Markenbilder aufbauen, Probierkäufe auslösen usw.
Integrierte Kommunikation
Bei integrierter Kommunikation geht es um eine inhaltliche, formale und zeitliche Abstimmung aller Kommunikationsinstrumente, um bei den Zielgruppen ein einheitliches Bild des Unternehmens zu erzeugen und intern die Effizienz der Kommunikation zu steigern und Synergiewirkungen zu erzielen.
- IK ist ein Ziel der Unternehmenskommunikation
- IK ist ein Managementprozess
- IK umfasst sämtliche Instrumente der internen und externen Kommunikation
- IK ist darauf ausgerichtet, eine Einheit in der Kommunikation zu schaffen
- IK soll die Effizienz der Kommunikation steigern. Es werden Synergiewirkungen genutzt, um die Budgets optimal einzusetzen
- IK will ein einheitliches Erscheinungsbild bei den Zielgruppen erzeugen
Aufgaben der integrierten Kommunikation
- Planerische Integrationsaufgaben: Es empfiehlt sich eine Top-down/Bottom-up-Planung. Der Einsatz der einzelnen Kommunikationsinstrumente (Werbung, Verkaufsförderung etc.) wird in den Fachabteilungen geplant und fliesst dann wieder ins Gesamtkonzept ein.
- Organisatorische Aufgaben: Damit das Zusammenspiel der verschiedenen Abteilungen optimal funktioniert, sind zum Teil auch organisatorische Anpassungen notwendig (in der Aufbauorgani-sation oder der Ablauforganisation).
- Personelle Integrationsaufgaben: Mitarbeiter müssen zunehmend die Kommunikationsinstru-mente ganzheitlich betrachten und nicht mehr in „Einzelinstrumenten“ denken.
Die Ziele der IK sind in welche zwei Arten unterteilt?
- Psychologische Ziele
- Ökonomische Ziele
Welche 3 Formen der Integration werden unterschieden?
- Inhaltliche Integration: Einheitliche Slogans, Botschaften, Argumente, Bilder
- Formale Integration: Einheitliche Zeichen, Logos, Slogans, Schrifttypen, Grösse, Farben
- Zeitliche Integration: Ereignisse planen und abstimmen (z. B. Einführung neues Produkt und Werbekampagne dazu etc.)
Corporate Identity
Bei Corporate Identity handelt es sich um strategisch geplante und operativ eingesetzte Selbstdar-stellung und die Verhaltensweisen eines Unternehmens nach innen und aussen. CI ist demnach die Identität, die sich ein Unternehmen selbst geben will (Selbstbild)
Corporate Image
Von aussen (Markt/Öffentlichkeit) wird das Corporate Image wahrgenommen (Fremdbild).
Corporate Culture
Die Unternehmenskultur ist der Umgang miteinander, die Art und Weise wie die Mitarbeiter zusam-menarbeiten, miteinander sprechen oder Herausforderungen angehen. Die gemeinsamen Visionen, Werte, Grundhaltungen und Ziele werden oft in einem Leitbild festgehalten.
Corporate Performance
Die Marktleistung des Unternehmens steht aus Sicht des Marktes im Zentrum. Bislang wurde Corpo-rate Performance kaum in CI-Konzepten erwähnt. Es geht hier um die Marktstellung, die Materiellen Ressourcen, interne und externe immaterielle Ressourcen wie organisatorische Strukturen, Lizenzen, Verträge aber auch das Image des Unternehmens und die Human Resources.
Corporate Behaviour
Hier geht es um die Verhaltensweisen wie z. B. Sozialverhalten, Kommunikations- und Informations-verhalten aber auch um monetäre Verhaltensweisen wie Preis- oder Angebotsverhalten. Die Verhal-tensweisen prägen die Glaubwürdigkeit des Unternehmens aus Sicht des Marktes/der Öffentlichkeit.
Corporate Communication
Bei Corporate Communication geht es um die Gesamtheit der internen und externen Kommunikati-onsprozesse und beschreibt, welche Kommunikationsinstrumente eingesetzt werden.
Corporate Design
Das Corporate Design (CD) beschreibt das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens. Es geht um den Namen des Unternehmens, das Logo/Signet, allfällige Claims, Einsatz der Farben, Typografie, Bildsprache und Layout.
Werbung
Werbung ist der Versuch, durch gezielte Informationen das Verhalten von Kunden in eine gewünsch-te Richtung (Kaufentschluss) zu lenken. Werbung dient dazu, vorhandene Kaufwiderstände abzu-bauen. Werbung ist jede bezahlte Form nicht-personaler Präsentation und Förderung von Ideen, Waren oder Dienstleistungen durch einen identifizierten Auftraggeber.
Wie kann die Werbung. zu anderen Kommunikationsinstrumenten abgegrenzt werden?
- Werbung richtet sich an bestimmte Zielgruppen, Kundensegmente.
- Die Ansprache ist unpersönlich.
- Die Verbreitung der Botschaften erfolgt über klassische Medien.
- Werbung wirkt zu Hause, auf der Strasse (nicht am POS).
- Werbung gibt in der Regel direkte Impulse.
- Hauptziele sind Bedürfnisse wecken und Kaufanreiz schaffen.
- Inhaltlich geht es um Informationen, Positionierung, Argumentation etc.
Nenne die 3 Hauptziele der Werbung und erläutere
- Kognitive Werbeziele (Erkenntnis betreffend)
Aufmerksamkeit und Wahrnehmung von Marken und Produkten/Dienstleistungen
Kenntnis von Marken (Bekanntheitsgrad, Namenskenntnisse)
Wissen über Produktvorteile (Informationsstand) - Affektive Werbeziele (Gefühl betreffend)
Interesse an Produktangeboten
Einstellungen und Image
Produkt- und Markenpositionierung
Emotionales Erleben von Marken - Konative Werbeziele (Aktivitäten betreffend)
Informationsverhalten
Kaufabsichten
Probierkäufe
Wiederholungskäufe
Was ist die wirtschaftliche Bedeutung der Werbung?
Der Werbemarkt hat eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. Media Focus, als führendes Unternehmen im Bereich der Werbestatistiken veröffentlicht werbestatistische Informationen. Einige Erhebungen sind kostenlos.
- Aktuelle Zahlen siehe unter www.mediafocus.ch
Nenne Zusammenarbeitsformen mit externen Kommunikationsspezialisten
- Zusammenarbeit mit einer Agentur für die gesamten Kommunikationsarbeiten: Agenturleistung Beratung/Konzeptionen, Kreation, Media und Produktion
- Punktuelle Zusammenarbeit mit einer Agentur für Spezialaufträge wie Erstellung eines Konzepts oder Realisation einer konkreten Kommunikationsmassnahme
- Beizug freischaffender Kommunikationsspezialisten für konzeptionelle Arbeiten oder die Realisa-tion (z. B. Grafik)
- Spezialisten im eigenen Unternehmen: Erarbeitung der Konzepte und Realisationen inhouse
Nenne mögliche Auswahlverfahren, um eine neue Werbeagentur zu finden
- Der direkte Weg ohne Evaluationsverfahren
- Der Weg über die Agentur-Vorstellung
- Der Weg über einen projektbezogenen Einzelauftrag
- Der Weg über die Wettbewerbspräsentation
Werbebriefing
Bevor die Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur gesucht wird, muss sich der Auftraggeber selbst über seine Zielsetzungen im Klaren sein. Idealerweise liegen bereits ein Marketingkonzept, ein Kom-munikationskonzept oder ein Werbebriefing vor. Ungenügend klar formulierte Zielsetzungen des Auftraggebers sind häufig Ursachen für eine spätere Enttäuschung über die Arbeit einer Agentur. Das Briefing ist ein wichtiges Grundelement für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.
Situationsanalyse
- Die Situationsanalyse ist eine Bestandesaufnahme kommunikationsrelevanter Sachverhalte mit dem Ziel, kommunikationspolitische Chancen und Risiken sowie Stärken und Schwächen offenzulegen.
- SWOT-Analyse (Strengths/Weaknesses/Opportunities/Threats bzw. Stärken/Schwächen-Chancen/Risiken-Analyse)