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Langue Deutsch
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Crée / Actualisé 11.02.2019 / 13.03.2020
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Was ist ein Dekubitus?

Eine Schädigung des Gewebes, ausgelöst durch langandauernde Einwirkung von Druck auf das Körpergewebe, meist über Knochenvorsprüngen oder an anderen gefährdeten Stellen

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Welche Faktoren begünstigen die Bildung eines Dekubits?

Scherkräfte, Druck, Zeit.

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Was sind äussere Ursachen für Dekubits?

Langanhaltender Druck, durch Sitzen oder Liegen (ausgelöst durch Immobilität oder Bettlägerigkeit). Harte oder unangemessene Auflagen. 

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Was sind Innere Ursachen für Dekubitus?

  • Veränderte Durchblutung
  • Knochenvorsprünge
  • Durchblutungs – und Stoffwechselstörungen
  • Feuchtigkeit and der Haut durch Ausscheidungen
  • Sekrete oder chemische Substanzen
  • Inkontinenz
  • Unterernährung (Flüssigkeitsmangel, Proteinmangel, Vitamin-C Mangel)
  • veränderter Ernährungszustand (Adipositas, Kachexie)
  • Körperform und -gewicht
  • veränderter Flüssigkeitshaushalt
  • Veränderung des Tugors (Veränderung der Elastizität, Ödeme)
  • veränderte Hautsensibilität
  • sensomotorische Einschränkungen
  • immunologische Faktoren
  • kognitive Beeinträchtigungen (z.B durch Medikamente)
  • entwicklungsbezogene Faktoren
  • psychogene Faktoren
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Was sind die Symptome eines Dekubitus?

  • Schmerz
  • eingeschränkte Mobilität
  • Wunden
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Zähle die vier Stadien des Dekubitus auf. 

  • Stadium 1: nicht wegdrückbare Rötung bei intakter Haut
  • Stadium 2: Teilzerstörung der Haut (bis in die Dermis/Lederhaut)
  • Stadium 3: Zerstörung aller Hautschichten
  • Stadium 4: totaler Gewebsverlust mit freiliegenden Knochen, Sehnen oder Muskeln
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Wie wird Dekubitus Diagnostiziert?

  • Mit Fingerdrucktest
  • Dokumentation (Bilder, Fotos)
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Wie wird Dekubitus therapiert?

  • Druckentlastung: Regelmässige Bewegung/Mobilisation, Lagerungen und druckreduzierende Hilfsmittel verwenden, um den Dekubitus nicht weiter zu strapazieren.
  • Ernährung: Angemessene und ausgewogene Ernährung wird benötigt, damit die Gewebetoleranz erhalten bleibt. Vitamine, Spurenelemente, Mineralien, eiweisshaltige Kost, ausreichend Flüssigkeit
  • Hautpflege: Inkontinenz mit der verbundenen Feuchtigkeit ist ein Risikofaktor für die Entstehung eines Dekubitus. Massnahmen zur Hautpflege (fetthaltig) verhindern zwar keinen Dekubitus, kann jedoch das Entstehen beeinflussen.
  • Schmerzlinderung: Eine angepasste Wundversorgung und Schmerzmittel sollten bei betroffenen Patienten angewendet werden.
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Was kann Dekubitus für Komplikationen auslösen?

  • Starke Schmerzen
  • Wundinfektion
  • Sepsis
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Wie verläuft ein Dekubitus?

Ein Dekubitus entwickelt sich nicht grundsätzlich von Stadium 1 nach Stadium 4 oder heilt von Stadium 4 nach Stadium 1. Z.B. Kann auch schon von Beginn an ein Dekubitus von dem Stadium 2 entstehe

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Was sind die Folgen eines Dekubitus?

  • Psychische Auswirkungen (abhängigkeit)
  • unangenehmenr Geruch
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Wie lautet die Prognose bei einem Dekubitus?

Bei einer umfangreichen und fachgerechten Behandlung ist ein Dekubitus gut therapiebar. Die Therapiedauer hängt davon ab in welchem Stadium der Dekubitus ist und welcher Allgemeinzustand der Patient hat 

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Was ist die Definition der Pflegediagnose "Gefahr eines Dekubitus" 

Risiko für eine lokalisierte Verletzung der Haut und oder des darunterliegenden Gewebes in der Regel über einen Knochenvorsprung in Folge von Druck, in Kombination mit Scherkräften. 

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Was sind die Risikofaktoren für die Pflegediagnose „Gefahr eines Dekubitus“ ?

  •  Veränderung der kognitiven Funktion
  •  Veränderte sensorische Empfindung
  • Verminderte Mobilität • Verlängerte Phase der Immobilität auf harten Oberflächen
  • Anämie
  • Abnahme der Sauerstoffversorgung des Gewebes
  • Abnahme der Gewebedurchblutung
  • Herzkreislauferkrankung
  • Weibliches Geschlecht
  • Inkontinenz
  • Oberflächenreibung
  • Druck auf hervorstehende Knochenpartien 
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Was sind die Pflegeziele für die Pflegediagnose „Gefahr eines Dekubitus“ ?

  • Zeigt und bewahrt während seines Aufenthalts in der Einrichtung in gefährdeten Bereichen eine gesunde Haut
  • Beteiligt sich an Präventionsmassnahmen und am Behandlungsprogramm
  • Äussert, dass er die Risikofaktoren versteht und weiss, wann er sich an einem Gesundheitsdienstleister wenden muss.
  • Zeigt Verhaltensweisen oder Umstellungen der Lebensweise zur Verbesserung der Durchblutung
  • Beteiligt sich an Präventionsmassnahmen
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Was sind die Pflegemassnahmen für die Pflegediagnose „Gefahr eines Dekubitus“ ?

  • Ermitteln die Grunderkrankung die das Dekubitusrisiko erhöht.
  • Evaluieren des Dekubitusrisikos für den Klienten bei der Aufnahme in die Pflege mittels der Braden-Skala
  • Beachten von Verfärbungen der Haut in Druckbereichen, die für eine Gesundheitsschädigung des Gewebes sprechen
  • Feststellen des Alters des Klienten und von Entwicklungsfaktoren mit Auswirkung auf die Gesundheit des Gewebes und der Haut
  • Überwachen auf Inkontinenz unter Auswechslung von Inkontinenzmaterial, Polster und Bettwäsche soweit erforderlich
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Welche Hilfsmittel können zur Dekubitusprophylaxe eingesetzt werden?

  • Antidekubitusauflagen/ -matratzen (Weichlagerungsmatratzen (WM),Wechseldrucksysteme (WDS), Luftstromtherapie («low-air-loss»-Systeme)Mikrostimulationssysteme (MIS))
  • Lagerungen (30°-Lagerung,135°-Lagerung, 5/6-Kissen-Bett, Druckentlastung im Sitzen )
  • Mikrolagerung  
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Was hat der Dekubitus für Einflüsse auf die Betroffenen?

Die häufigsten sind:

  • wund- und therapiebedingte Schmerzen
  • Mobilisationseinschränkungen
  • Wundgeruch und Exsudat (flüssiger Austritt von Blutbestandteilen aus den Kapillaren durch eine Entzündung) 
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Ein Dekubitus wird nicht von allen Betroffenen als gleich schmerzhaft empfunden. 

Richtig

Falsch

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Was ist die Braden-Skala?

Die Braden-Skala setzt sich aus sechs Unterpunkten zusammen, die als Risikofaktoren für die Entwicklung eines Dekubitus gelten:

  • Sensorisches Empfindungsvermögen
  • Feuchtigkeit
  • Aktivität
  • Mobilität
  • Ernährung
  • Reibung und Scherkräfte
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Was ist die Norton-Skala?

Die Norton-Skala orientiert sich im Gegensatz zur spezifischen Braden-Skala vor allem am Allgemeinzustand der Patienten.

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Wann wird eine Einschätzung des Dekubitusrisikos vorgenommen?

Bei akuter verschlechterung des Patienten oder in bestimmten intervallen