Entscheidungsorientiertes Management FOM
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Flashcards
Einflussfaktoren der Wirtschaft
- politisch
- juristisch
- ökologisch
- technologisch
- psychologisch
- soziokulturell
- ökonomisch
Entscheidungsverhaten im Alltag
- Homosapiens
- 20. Jhdt Spiegel
- 21. Jhdt Google
Heuristiken und Biases
- Heuristiken sind Entscheidungshilfen in komplexen Entscheidungssituationen unter Zeitdruck
- Faustregeln, mit dem Vorteil, Entscheidungen anhand einiger "Eckdaten" schnell treffen zu können
- nützlich und erfolgreich oft
- wenn vereinfachte Entscheidungsverfahren unter bestimmten Rahmenbedingungen systematisch zu Fehlern führen, spricht man von Biases
Affektheuristik
Das Urteil wird durch Gefühle von Zuneigung oder Ablehnung dominiert
Verfügbarkeitsheuristik
Die subjektive Wahrscheinlichkeit für ein Ereignis ist umso größer, je leichter oder schneller man in der Lage ist, sich Beispiele für das Ereignis vorzustellen oder in Erinnerung zu rufen
Repräsentativitätsheuristik
Die Zugehörigkeit einer Person oder eines Objekts wird auzf der Basis seiner Ähnlichkeit zu den prototypischen vertretern dieser kategorie vorgenommen
Kompetenzillusion
Die eigenen Fähigkeiten werden systematisch überschätzt. Zufalleinsflüsse werden bei positiven Resultaten unterschätzt.
Spitzen-Ende-Regel
Die Erinnerung an ein längeres Ereignis wird durch die Maximalzusätnde und den Endzustand bestimmt
Ankereffekt
Schätzungen werden durch (auch völlig irrelevante) Ausgangswerte beeinflusst
Effectuation
- Entscheidungslogik im Rahmen von Unternehmensgründungen
- Effektive Handlungsprinzipien stehen zum Teil in Widerspruch zu traditionellen Konzepten der Entscheidungstheorie des strat. Management und Planung
- Prinzipien
- zukunft ist nicht vorhersehbar, aber gestaltbar
- mittel bestimmen ziele
- affordable loss principle
- partnerschaftsorientierung
verantwortung des managers
- organisatorisch
- politsisch
- moralisch
- juristisch
Homo Oeconomicus
Spiegelt Kriterien des vollkommenen Marktes wieder
- individuelle nutzenmaximierung
- konstante präferenzen
- zweckrationales handlen, rationale entscheidung
- vollkommene markttransparenz
- unmittelbare reaktion auf verönderungn
Arten der Entscheidungstheorie
Deskriptiv
- wie verlaufen entscheidungsprozesse
präskriptiv
- wie könnten sie besseer verlaufen
SEU-Theorie
- basis theorie der nutzenorientierten entscheidungslehre
- theorie der maximierung des subjektiv erwarteten nutzens
- informationsstand zu konseuenzen steht unter risiko
- aktionen führen mit einer bestimmten wahrscheinlichkeit p zu verschiedenen konsequenzen
- entscheider wählt die option mit dem subjektiv höchsten erwarteten nutzen
- seu-wert einer option ist die summe der nutzenwerte der einzelnen konsequenzen gewichtet mit den wahrscheinlichkeiten ihres eintretens
- SEU = j=1 bis n (Pi*Ui)
Definition und Merkmale von Nutzen
- subjektive bewertung einer möglichen konsequenz als folge einer gewählten option
- nicht direkt beaobachtbar/messbar
- wird anhand einer subjektiven bewertung einer einzelnen konsequenz ausgedrückt
Prospect Theorem
- neue erwartungtheorie als eine psychologische realistischere alternative zu SEU
- beschreibung der entscheidungsfindung in situationen, bei denen unwägbare risiken bzw. eintrittswahrscheinlichkeiten unbekannt sind
- nutzen und wahrscheinlichkeit multiplizieren sich nicht direkt miteinander
- wahrscheinlichkeiten werden in "editing phase" zu psychologischen Entscheidungsgewichten transformiert und dann mit Nutzenwerten multipliziert
- Gewichte spiegeln subjektive Bedeutung des Eintretens von Ereignissen wieder
- kleinen Wahrscheinlichkeiten wird so oft überproportionales gewicht gegeben
- Nutzenfunktion ist von subjektiv gewählten bezugspunkt abhängig
- damit können 2 konsequenzen je nach referenzpunkt zu unterschiedlichen subjektiven wert führen, obgleich die nutzen identisch sind
Besonderheiten unternehmerischer (ökonomischer Entscheidungen)
- Handlen und Rationalitätsdruck
- verhalten unter konkurrenzbeingungen
- knappheitsentscheidungen über materielle ressourcen
- geldwerte entscheidungen bzgl kosten und umsätzen
- ergebnisdruck
- gewinner-verlierer-effekte am markt
- auswirkung auf das kollektiv
- materielle vs immaterielle orientierung