Entscheidungsorientiertes Management FOM

Entscheidungsorientiertes Management FOM

Entscheidungsorientiertes Management FOM


R. A.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Grundlagen des entscheidungsorientierten Managements, wobei der Fokus auf verschiedenen Entscheidungsverfahren, Heuristiken und Biases liegt. Sie beleuchten Themen wie die Bedeutung von Wahrscheinlichkeiten, Nutzenbewertungen und die Rolle des Homo Oeconomicus. Praktische Anwendungen und psychologische Aspekte, wie der Ankereffekt oder die Spitzen-Ende-Regel, werden ebenfalls behandelt. Diese Karteikarten richten sich an Studierende und Manager, die ihre Entscheidungsfähigkeiten verbessern und ein tieferes Verständnis für wirtschaftliche und psychologische Entscheidungsprozesse erlangen möchten.
Karten
21
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
06.02.2019 / 06.02.2019

Lernkarten

Einflussfaktoren der Wirtschaft

  • politisch
  • juristisch
  • ökologisch
  • technologisch
  • psychologisch
  • soziokulturell
  • ökonomisch

Entscheidungsverhaten im Alltag

- Homosapiens

- 20. Jhdt Spiegel

- 21. Jhdt Google

Charakteristika affektives und analytisches System 

Heuristiken und Biases

  • Heuristiken sind Entscheidungshilfen in komplexen Entscheidungssituationen unter Zeitdruck 
  • Faustregeln, mit dem Vorteil, Entscheidungen anhand einiger "Eckdaten" schnell treffen zu können 
  • nützlich und erfolgreich oft
  • wenn vereinfachte Entscheidungsverfahren unter bestimmten Rahmenbedingungen systematisch zu Fehlern führen, spricht man von Biases

Affektheuristik

Das Urteil wird durch Gefühle von Zuneigung oder Ablehnung dominiert

Verfügbarkeitsheuristik

Die subjektive Wahrscheinlichkeit für ein Ereignis ist umso größer, je leichter oder schneller man in der Lage ist, sich Beispiele für das Ereignis vorzustellen oder in Erinnerung zu rufen

Repräsentativitätsheuristik

Die Zugehörigkeit einer Person oder eines Objekts wird auzf der Basis seiner Ähnlichkeit zu den prototypischen vertretern dieser kategorie vorgenommen

Kompetenzillusion

Die eigenen Fähigkeiten werden systematisch überschätzt. Zufalleinsflüsse werden bei positiven Resultaten unterschätzt.

Spitzen-Ende-Regel

Die Erinnerung an ein längeres Ereignis wird durch die Maximalzusätnde und den Endzustand bestimmt

Ankereffekt

Schätzungen werden durch (auch völlig irrelevante) Ausgangswerte beeinflusst

Intuition und Bauchgefühl

Managementmoden

Quick Fixes

Effectuation

  • Entscheidungslogik im Rahmen von Unternehmensgründungen
  • Effektive Handlungsprinzipien stehen zum Teil in Widerspruch zu traditionellen Konzepten der Entscheidungstheorie des strat. Management und Planung
  • Prinzipien 
  1. zukunft ist nicht vorhersehbar, aber gestaltbar
  2. mittel bestimmen ziele
  3. affordable loss principle
  4. partnerschaftsorientierung

verantwortung des managers

  • organisatorisch
  • politsisch
  • moralisch
  • juristisch

Homo Oeconomicus 

Spiegelt Kriterien des vollkommenen Marktes wieder

  1. individuelle nutzenmaximierung
  2. konstante präferenzen
  3. zweckrationales handlen, rationale entscheidung
  4. vollkommene markttransparenz
  5. unmittelbare reaktion auf verönderungn

Arten der Entscheidungstheorie

Deskriptiv

  • wie verlaufen entscheidungsprozesse

präskriptiv

  • wie könnten sie besseer verlaufen

SEU-Theorie

  • basis theorie der nutzenorientierten entscheidungslehre
  • theorie der maximierung des subjektiv erwarteten nutzens
  • informationsstand zu konseuenzen steht unter risiko
  • aktionen führen mit einer bestimmten wahrscheinlichkeit p zu verschiedenen konsequenzen
  • entscheider wählt die option mit dem subjektiv höchsten erwarteten nutzen 
  • seu-wert einer option ist die summe der nutzenwerte der einzelnen konsequenzen gewichtet mit den wahrscheinlichkeiten ihres eintretens 
  • SEU = j=1 bis n (Pi*Ui)

Definition und Merkmale von Nutzen

  • subjektive bewertung einer möglichen konsequenz als folge einer gewählten option
  • nicht direkt beaobachtbar/messbar
  • wird anhand einer subjektiven bewertung einer einzelnen konsequenz ausgedrückt

Prospect Theorem

  • neue erwartungtheorie als eine psychologische realistischere alternative zu SEU
  • beschreibung der entscheidungsfindung in situationen, bei denen unwägbare risiken bzw. eintrittswahrscheinlichkeiten unbekannt sind 
  • nutzen und wahrscheinlichkeit multiplizieren sich nicht direkt miteinander
  • wahrscheinlichkeiten werden in "editing phase" zu psychologischen Entscheidungsgewichten transformiert und dann mit Nutzenwerten multipliziert
  • Gewichte spiegeln subjektive Bedeutung des Eintretens von Ereignissen wieder
  • kleinen Wahrscheinlichkeiten wird so oft überproportionales gewicht gegeben
  • Nutzenfunktion ist von subjektiv gewählten bezugspunkt abhängig
  • damit können 2 konsequenzen je nach referenzpunkt zu unterschiedlichen subjektiven wert führen, obgleich die nutzen identisch sind

Besonderheiten unternehmerischer (ökonomischer Entscheidungen)

 

  1. Handlen und Rationalitätsdruck
  2. verhalten unter konkurrenzbeingungen
  3. knappheitsentscheidungen über materielle ressourcen
  4. geldwerte entscheidungen bzgl kosten und umsätzen 
  5. ergebnisdruck
  6. gewinner-verlierer-effekte am markt
  7. auswirkung auf das kollektiv
  8. materielle vs immaterielle orientierung

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