ISM2


V. Z.
Diese Lernkarten behandeln das Thema Sportmarketing auf Universitätsebene. Sie konzentrieren sich auf die Vermarktung von Sportevents, die Bedeutung von Sponsoring und die Rolle von Farben im Marketing. Die Karteikarten beleuchten auch die Zielgruppen und die wirtschaftlichen Aspekte des Sports. Ideal für Studierende und Marketingfachleute, die sich mit der Vermarktung von Sportveranstaltungen auseinandersetzen möchten.
Flashcards
61
Students
2
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
17.01.2019 / 21.01.2020

Flashcards

Bereich Marketing + Kommunik. Swiss Cup

  • Visuelle Umsetzung durch externe Agentur 
  • Interne Kommunikation über STV-Kanäle (Mailings, Website, Social Media, Gym-Live, Turnevents) 
  • Problem 1: Datenschutz 
  • Problem 2: Zielgruppe? Unihockey, Korbball, Gymnastik etc. interessiert den SCZ nicht...
  • Externe Kommunikation 
  • Rail-Poster oder APG-Plakate 
  • Radiowerbung
  • Via Sponsoren/Partner (z.B. Coop-Filialen, Coop Zeitung, Ticketcorner etc.) 
  • Medientag mit Giulia Steingruber, Pablo Brägger, Oliver Hegi mit Blick etc.àStory muss vorhanden sein 
  • Schwierigkeit grundsätzlich: Mediale Präsenz von Dezember bis September... 
  • Wie schaffen wir das? 
    • Swiss Cup Gastkantone 
    • Swiss Cup Handstand-Challenge 
  • Werbung für Handstand-Challenge: Video 1 – Video 2 – Video 3 • Instagram-Wettbewerb 
    • Wettkampf an grossen Turnfesten 
    • Final am Swiss Cup Zürich im Vorprogramm 
  • Team Legends 

Trends im Marketing

  • Web 3.0
  • Marketing 4.0 / Digital Marketing
  • Internet of Things
  • Big Data
  • KI, VR und AR
  • etc.

Weitere Trends im Sportmarketing

  • Technisierung und Digitalisierung von Sportartikeln: VR, AR und KI
  • Wearables
  • Smart Stadium
  • eSport
  • Sponsoring und Finanzierungs-/Vermarktungsformen
  • Internationalisierung
  • Athleisure
  • Superstars

Smart Stadium

  • Oft WiFi im gesamten Stadion (oft zeitlich limitiert)
  • Bargeldloses Bezahlen mittels Bezahlkarte
  • Stadionerlebnis 4.0 – immer wie realistischer: Smarte Stadiontechnologie muss Mehrwert für die Stadionbesucher und Fans bieten mittels exklusiver Unterhaltung und Interaktion vor/während/nach dem Spiel zu Hause, im Stadion oder im Backstage-Bereich.
  • Mobile Payment für Tickets, Food&Beverage, Merchandising, etc.
  • Zusatzinformationen, Statistiken in Echtzeit, Spielvideos, Superzeitlupen
  • Kamerapositionen wählen mittels Datenbrillen/Linsen, 360 Grad Kameras, individuelle Analyse der Fitness-/Leistungswerte der Spieler
  • Hologramme, Drohnen, Social Screen, etc.
  • Loyalty-Programme, personalisierte Angebote

Was gehört zum Thema ‘Marketing rund um einen Event?

  • Vermarktung
  • Tickets und Preise
  • PR
  • Social Media
  • Sponsoring
  • Merchandising
  • Hospitality
  • Side-Event / Ausstellung
  • Testimonial / Celebrity-Werbung
  • Nachhaltigkeit

Eventmarketing

  • Heutzutage gibt es eine Fülle an Events, die gegenseitig konkurrenzieren.
  • Dadurch wird die Ausarbeitung eines Event-USP’s immer wie schwieriger, aber auch immer wie wichtiger.
  • Der Marketing-Konzeption und -Planung bekommt somit eine Schlüsselposition.

Marketing Planungsprozess bei Events

Der Planungsprozess besteht aus 7 Teilschritten:

  1. Ziele der Organisation/des Events definieren.
  2. Interne und externe Analyse: SWOT, PEST, Kunden- und Wettbewerbsanalyse.
  3. Marketingziele: Ziele für den Marketingplan.
  4. Marktauswahl: Segmentierung des Marktes in Teilmärkte und Auswahl der relevanten Zielmärkte.
  5. Marketingstrategie: Strategie und Marketing-Mix pro Zielmarkt.
  6. Organisation und Durchführung: Planung, Koordination und Durchführung des Marketing Plans.
  7. Kontrolle: Definition von Kontroll- und Performance-Indikatoren für die Planung, die Durchführung und für nach dem Event.

Product - Kerndienstleistungen bei Events

Die Dimensionen der Produktpolitik beinhalten die Kerndienstleistungen und die Zusatzleistungen.

Kerndienstleistungen:

  • Wirkungsarten
  • Qualität und Organisation àGrundvoraussetzung
  • Atmosphäre/Stimmung àsehr subjektiv
  • Adressaten: An wen richtet sich das Produkt?
  • Sportler, Eventbesucher, Passanten, Fernsehzuschauer, Öffentlichkeit
  • Marktbereich/-einzugsgebiet
  • Regional/national/international
  • Art und Qualität der Kernleistung
  • Hauptwettbewerb vs. Nebenwettbewerbe
  • Eintages- vs. Mehrtagesevent
  • Indoor vs. Outdoor

Product - Zusatzleistungen Events

Nebst der Kernleistung, kann der Event auch Zusatzleistungen anbieten, welche als Differenzierungsmerkmale dienen können:

  • Ticketkauf
  • Anzahl Parkplätze / Anfahrt mit ÖV / Gratisticket zum Event
  • (Sicherheits-) Kontrolle / Ordnungsdienst
  • Toiletten / Sitzplatz-Komfort / Ausschilderungen / WLAN
  • Programmheft / Anzeigetafel / Stadionsprecher
  • Gastronomie
  • Rahmenprogramm
  • Pausenunterhaltung
  • Side Events
  • Ausstellung
  • Side-Events / Ausstellung
  • Etc.

Place (Events)

Vertriebspolitik

  • Potentiellen Käufern soll der Kauf möglichst angenehm gemacht werden.
  • Wo sollen die Tickets verkauft werden, um alle Zielmärkte zu erreichen?
  • Regionale vs. nationale vs. internationale Märkte
  • Direkte vs. indirekte Absatzmittler
  • Vertriebskanäle: Telefon, Internet, Fanshop, Geschäftsstelle, Vorverkaufsstelle, Tageskasse

Produktion (Events)

  • Ausgang und Qualität des Events sind ungewiss.
  • Der Austragungsort des Events ist ein wichtiger Bestandteil des Sportproduktes.

Promotion (Events)

  • Kontaktaufnahme und Kommunikation mit allen Stakeholdern (Athleten, Besucher, Sponsoren, Gemeinde, Kanton, Bund, Anwohner, internationaler / nationaler Verband, etc.).
  • Die grundlegenden W-Fragen beantworten:
  • WEN– an welche Zielgruppen?
  • WAS– mit welchen Botschaften?
  • WIE – mit welchen Instrument?

WEN – Zielgruppen der Kommunikation

  • Athleten, Trainer, Funktionäre
  • Freiwillige Helfer, Staff, OK
  • Besucher, TV-Zuschauer, Anwohner
  • Aussteller, Side-Events und Rahmenprogramm
  • Sponsoren, Gönner
  • Gemeinde, Kanton, Bund, Polizei, Öffentlicher Verkehr
  • Verbände und Vereinigungen: Internationaler und nationaler Sportverband, Swiss Olympic, Swiss Top Sport, Vereine
  • Tourismusorganisationen, Hotellerie
  • Medien: Presse, Radio, TV
  • Dienstleister: Catering, Food, Beverage, Sicherheit, sanitäre Anlagen, Mobile Anlagen, Zeitmessung, Reinigung
  • Vermarktungsagenturen
  • Etc.

WAS – Botschaften der Kommunikation

Der Trend zum Erlebnismarketing/Variety Seeking (emotional, unverwechselbares, einmaliges Erlebnis, Sucht nach Abwechslung) muss bei der Kommunikation

mitberücksichtigt werden.

Folgende Fragen müssen berücksichtigt werden:

  1. Welche Lebensstile dominieren in meiner Hauptzielgruppe?
  2. Welche Erlebniswerte erlauben eine Abgrenzung gegenüber der Konkurrenz?
  3. Welche Botschaften müssen zwingend kommuniziert werden?
  4. Mit welchen Marketing-Instrumenten können diese Erlebniswerte am besten umgesetzt werden?

WIE – Instrumente der Kommunikation

Folgende Instrumente haben sich bei der Vermarktung von Events besonders bewährt:

  • Empfehlungsmarketing (WOM)
  • Digital: Homepage, Social Media, App
  • Werbung in den Medien (Presse, Radio, TV)
  • Öffentlichkeitsarbeit/PR
  • Plakate

Definition Standortmarketing

  • Vermarktung von Wirtschafts-, Gewerbe- oder auch Tourismusstandorten.
  • Die räumlichen Einheiten reichen dabei von Ländern bis zur einzelnen Immobilie.
  • Beeinflussung der Stadtentwicklung und der Infrastruktur, um die Standortbedingungen attraktiver zu gestalten.

Ziele des Standortmarketings

  • Erhöhung der Bekanntheit
  • Verbesserung des Images
  • Überzeugen der Standortattraktivität* bei bestehenden und neuen Zielgruppen
  • Kaufkraft am Standort steigern/sichern

Was heisst Standortattraktivität?

  • Steuerbelastung
  • Arbeitsmarkt
  • Zentralität
  • Sozialstruktur
  • Öffentlicher Verkehr
  • Erholungswert
  • Tourismus

Standortstrategie des Bundes

  • Schweiz als Host der internationalen Verbände stärken.
  • Mehrwerte schaffen für Sport
  • Gesellschaft
  • Wirtschaft und Tourismus
  • Politik
  • Fokus auf einmalige und jährlich wiederkehrende internationale Sportevents, besonderes Augenmerk auf den Wintersport.

Weshalb sollte der Bund Sportevents unterstützen?

  • Förderung des Spitzen- und Breitensports
  • Unterstützung des Standortes Schweiz
  • Tourismus (Landschaft, Destination, Image Schweiz)
  • Wirtschaftliche Effekte
  • Ausbau Infrastruktur (Sport, Tourismus, Transport)
  • Gesellschaft
  • Emotionen
  • Nationalstolz
  • Image der Schweiz
  • Nationale und internationale Beziehungspflege

Erwartungen an Verband und Veranstalter seitens öffentlicher Hand

  • Rechtzeitige Planung der Kandidatur und Einreichung des Dossiers
  • Gesicherte TV-Produktion/Übertragung vor Einreichung der Kandidatur
  • Nachhaltigkeitskonzept
  • Kooperation Veranstalter und Verband
  • Sportförderung
  • Vorbildliche Organisation
  • Swissness

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