Sportmarketing
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Cartes-fiches
Bereich Marketing + Kommunik. Swiss Cup
- Visuelle Umsetzung durch externe Agentur
- Interne Kommunikation über STV-Kanäle (Mailings, Website, Social Media, Gym-Live, Turnevents)
- Problem 1: Datenschutz
- Problem 2: Zielgruppe? Unihockey, Korbball, Gymnastik etc. interessiert den SCZ nicht...
- Externe Kommunikation
- Rail-Poster oder APG-Plakate
- Radiowerbung
- Via Sponsoren/Partner (z.B. Coop-Filialen, Coop Zeitung, Ticketcorner etc.)
- Medientag mit Giulia Steingruber, Pablo Brägger, Oliver Hegi mit Blick etc.àStory muss vorhanden sein
- Schwierigkeit grundsätzlich: Mediale Präsenz von Dezember bis September...
- Wie schaffen wir das?
- Swiss Cup Gastkantone
- Swiss Cup Handstand-Challenge
- Werbung für Handstand-Challenge: Video 1 – Video 2 – Video 3 • Instagram-Wettbewerb
- Wettkampf an grossen Turnfesten
- Final am Swiss Cup Zürich im Vorprogramm
- Team Legends
Trends im Marketing
- Web 3.0
- Marketing 4.0 / Digital Marketing
- Internet of Things
- Big Data
- KI, VR und AR
- etc.
Weitere Trends im Sportmarketing
- Technisierung und Digitalisierung von Sportartikeln: VR, AR und KI
- Wearables
- Smart Stadium
- eSport
- Sponsoring und Finanzierungs-/Vermarktungsformen
- Internationalisierung
- Athleisure
- Superstars
Smart Stadium
- Oft WiFi im gesamten Stadion (oft zeitlich limitiert)
- Bargeldloses Bezahlen mittels Bezahlkarte
- Stadionerlebnis 4.0 – immer wie realistischer: Smarte Stadiontechnologie muss Mehrwert für die Stadionbesucher und Fans bieten mittels exklusiver Unterhaltung und Interaktion vor/während/nach dem Spiel zu Hause, im Stadion oder im Backstage-Bereich.
- Mobile Payment für Tickets, Food&Beverage, Merchandising, etc.
- Zusatzinformationen, Statistiken in Echtzeit, Spielvideos, Superzeitlupen
- Kamerapositionen wählen mittels Datenbrillen/Linsen, 360 Grad Kameras, individuelle Analyse der Fitness-/Leistungswerte der Spieler
- Hologramme, Drohnen, Social Screen, etc.
- Loyalty-Programme, personalisierte Angebote
Was gehört zum Thema ‘Marketing rund um einen Event?
- Vermarktung
- Tickets und Preise
- PR
- Social Media
- Sponsoring
- Merchandising
- Hospitality
- Side-Event / Ausstellung
- Testimonial / Celebrity-Werbung
- Nachhaltigkeit
Eventmarketing
- Heutzutage gibt es eine Fülle an Events, die gegenseitig konkurrenzieren.
- Dadurch wird die Ausarbeitung eines Event-USP’s immer wie schwieriger, aber auch immer wie wichtiger.
- Der Marketing-Konzeption und -Planung bekommt somit eine Schlüsselposition.
Marketing Planungsprozess bei Events
Der Planungsprozess besteht aus 7 Teilschritten:
- Ziele der Organisation/des Events definieren.
- Interne und externe Analyse: SWOT, PEST, Kunden- und Wettbewerbsanalyse.
- Marketingziele: Ziele für den Marketingplan.
- Marktauswahl: Segmentierung des Marktes in Teilmärkte und Auswahl der relevanten Zielmärkte.
- Marketingstrategie: Strategie und Marketing-Mix pro Zielmarkt.
- Organisation und Durchführung: Planung, Koordination und Durchführung des Marketing Plans.
- Kontrolle: Definition von Kontroll- und Performance-Indikatoren für die Planung, die Durchführung und für nach dem Event.
Product - Kerndienstleistungen bei Events
Die Dimensionen der Produktpolitik beinhalten die Kerndienstleistungen und die Zusatzleistungen.
Kerndienstleistungen:
- Wirkungsarten
- Qualität und Organisation àGrundvoraussetzung
- Atmosphäre/Stimmung àsehr subjektiv
- Adressaten: An wen richtet sich das Produkt?
- Sportler, Eventbesucher, Passanten, Fernsehzuschauer, Öffentlichkeit
- Marktbereich/-einzugsgebiet
- Regional/national/international
- Art und Qualität der Kernleistung
- Hauptwettbewerb vs. Nebenwettbewerbe
- Eintages- vs. Mehrtagesevent
- Indoor vs. Outdoor
Product - Zusatzleistungen Events
Nebst der Kernleistung, kann der Event auch Zusatzleistungen anbieten, welche als Differenzierungsmerkmale dienen können:
- Ticketkauf
- Anzahl Parkplätze / Anfahrt mit ÖV / Gratisticket zum Event
- (Sicherheits-) Kontrolle / Ordnungsdienst
- Toiletten / Sitzplatz-Komfort / Ausschilderungen / WLAN
- Programmheft / Anzeigetafel / Stadionsprecher
- Gastronomie
- Rahmenprogramm
- Pausenunterhaltung
- Side Events
- Ausstellung
- Side-Events / Ausstellung
- Etc.
Place (Events)
Vertriebspolitik
- Potentiellen Käufern soll der Kauf möglichst angenehm gemacht werden.
- Wo sollen die Tickets verkauft werden, um alle Zielmärkte zu erreichen?
- Regionale vs. nationale vs. internationale Märkte
- Direkte vs. indirekte Absatzmittler
- Vertriebskanäle: Telefon, Internet, Fanshop, Geschäftsstelle, Vorverkaufsstelle, Tageskasse
Produktion (Events)
- Ausgang und Qualität des Events sind ungewiss.
- Der Austragungsort des Events ist ein wichtiger Bestandteil des Sportproduktes.
Promotion (Events)
- Kontaktaufnahme und Kommunikation mit allen Stakeholdern (Athleten, Besucher, Sponsoren, Gemeinde, Kanton, Bund, Anwohner, internationaler / nationaler Verband, etc.).
- Die grundlegenden W-Fragen beantworten:
- WEN– an welche Zielgruppen?
- WAS– mit welchen Botschaften?
- WIE – mit welchen Instrument?
WEN – Zielgruppen der Kommunikation
- Athleten, Trainer, Funktionäre
- Freiwillige Helfer, Staff, OK
- Besucher, TV-Zuschauer, Anwohner
- Aussteller, Side-Events und Rahmenprogramm
- Sponsoren, Gönner
- Gemeinde, Kanton, Bund, Polizei, Öffentlicher Verkehr
- Verbände und Vereinigungen: Internationaler und nationaler Sportverband, Swiss Olympic, Swiss Top Sport, Vereine
- Tourismusorganisationen, Hotellerie
- Medien: Presse, Radio, TV
- Dienstleister: Catering, Food, Beverage, Sicherheit, sanitäre Anlagen, Mobile Anlagen, Zeitmessung, Reinigung
- Vermarktungsagenturen
- Etc.
WAS – Botschaften der Kommunikation
Der Trend zum Erlebnismarketing/Variety Seeking (emotional, unverwechselbares, einmaliges Erlebnis, Sucht nach Abwechslung) muss bei der Kommunikation
mitberücksichtigt werden.
Folgende Fragen müssen berücksichtigt werden:
- Welche Lebensstile dominieren in meiner Hauptzielgruppe?
- Welche Erlebniswerte erlauben eine Abgrenzung gegenüber der Konkurrenz?
- Welche Botschaften müssen zwingend kommuniziert werden?
- Mit welchen Marketing-Instrumenten können diese Erlebniswerte am besten umgesetzt werden?
WIE – Instrumente der Kommunikation
Folgende Instrumente haben sich bei der Vermarktung von Events besonders bewährt:
- Empfehlungsmarketing (WOM)
- Digital: Homepage, Social Media, App
- Werbung in den Medien (Presse, Radio, TV)
- Öffentlichkeitsarbeit/PR
- Plakate
Definition Standortmarketing
- Vermarktung von Wirtschafts-, Gewerbe- oder auch Tourismusstandorten.
- Die räumlichen Einheiten reichen dabei von Ländern bis zur einzelnen Immobilie.
- Beeinflussung der Stadtentwicklung und der Infrastruktur, um die Standortbedingungen attraktiver zu gestalten.
Ziele des Standortmarketings
- Erhöhung der Bekanntheit
- Verbesserung des Images
- Überzeugen der Standortattraktivität* bei bestehenden und neuen Zielgruppen
- Kaufkraft am Standort steigern/sichern
Was heisst Standortattraktivität?
- Steuerbelastung
- Arbeitsmarkt
- Zentralität
- Sozialstruktur
- Öffentlicher Verkehr
- Erholungswert
- Tourismus
Standortstrategie des Bundes
- Schweiz als Host der internationalen Verbände stärken.
- Mehrwerte schaffen für Sport
- Gesellschaft
- Wirtschaft und Tourismus
- Politik
- Fokus auf einmalige und jährlich wiederkehrende internationale Sportevents, besonderes Augenmerk auf den Wintersport.
Weshalb sollte der Bund Sportevents unterstützen?
- Förderung des Spitzen- und Breitensports
- Unterstützung des Standortes Schweiz
- Tourismus (Landschaft, Destination, Image Schweiz)
- Wirtschaftliche Effekte
- Ausbau Infrastruktur (Sport, Tourismus, Transport)
- Gesellschaft
- Emotionen
- Nationalstolz
- Image der Schweiz
- Nationale und internationale Beziehungspflege
Erwartungen an Verband und Veranstalter seitens öffentlicher Hand
- Rechtzeitige Planung der Kandidatur und Einreichung des Dossiers
- Gesicherte TV-Produktion/Übertragung vor Einreichung der Kandidatur
- Nachhaltigkeitskonzept
- Kooperation Veranstalter und Verband
- Sportförderung
- Vorbildliche Organisation
- Swissness