GKT
-
- 1 / 122
-
Cartes-fiches
Definition Infektion
Krankheitserreger dringen in Wirtsorganismus, vermehren sich und lösen eine Reaktion (Entzündung und Fieber) aus.
Definition ENtzündung
Symptome: Schmerz, Rötung, Schwellung, Wärme und eingeschränkte Funktion. Ausgelöst durch Infektion oder Gelenkverstauchung....
Definition Sepsis
Blutvergiftung
ausser Kontrolle geratene Infektion
starke Schmerzen, hohes Fieber, rasche Verschlechterung des allgemein Zustandes
Definition Kontamination
mikrobielle Verunreinigung oder Verseuchung
durch Gegenstände, Lebensmittel, Wasser,
Definition Inkubationszeit
Zeit von Ansteckungsmoment bis zu den ersten Symptomen der Krankheit.
Meningitis (Inkubationszeit: ein paar Stunden)
AIDS: (Inkubationszeit: kann Jahre dauern bis zum ausbruch)
Definition Rekonvalesenz
Genesung, Erholungsphase nach einer Erkrankung.
Definition Epidemie
Krankheit tritt in einem Gebiet zur gleichen Zeit häufig auf.
z.B Grippe (Epidemie = wenn mehr als 15 Verdachtsfälle pro 1000 Arztbesuche)
Pandemie: Ausbreitung über Kontinente
Definition Kinderkrankheiten
hochansteckende Krankheiten im Kindesalter und hinterlassen meist eine lebenslange Immunität
Masern, Mumps, Röteln, Windpocken.
Was bedeutet Expositionsprophylaxe
Ziel ist es sich nicht mit dem Erreger anzustecken, dafür muss man den Üebertragungsweg kennen, damit dieser unterbunden werden kann.
Wie schützt man sich vor Tröpfcheninfektionen
- Mundschutz
- Hände waschen und desinfizieren
- Menschenansammlungen vermeiden
Wie schützt man sich vor Schmierinfektionen
- Wasser abkochen
- keine Eiswürfel
- Fleisch braten
- boil it, cook it, peal it or leave it
- Hände waschen nach spielen im Sandkasten oder Gartenarbeit
Wie schützt man sich vor Geschlechtskrankeiten
- Kondome
- häufiger Partnerwechsel meiden
wie schützt man sich vor Infektionen durch eine Verletzung
- keine spritzen tauschen
- keine Kundenspritzen berühren
- Handschuhe bei Wundversorgung
- Schutz vor Mücken (Moskitonetz, Repellentien)
- Schutz vor Zecken
Wie schützt man sich vor oberflächlichen Infektionen
- Desinfektion
- Direkten Kontakt meiden
Was sind Repellentien
- Abwehrmittel
- Chemische Substanzen die bewirken, dass Parasiten den Wirt verlassen bzw. garnicht angreiffen.
Wie funktioniert die aktive Immunisierung
Dem Organismus wird das Antigen verabreicht, so dass das Immunsystem zu einer spezifischen Abwehr angeregt wird. Das Immunsystem wird also aktiv, dafür gibt es drei Möglichkeiten:
- Dem Organismus werden abgeschwächte Erreger verabreicht, sogenannte Lebendimpfstoffe (Vivotif), bei abgeschwächten Bakterien nie Antibiotika dazu nehmen, da sie sonst abgetötet werden.
- Dem Organismus werden abgetötete Erreger verabreicht. Viele Erreger können auch unlebendig eine Immunreaktion auslösen.
- Dem Organismus wird das entgiftete Bakterientoxin (Anatoxin) verabreicht.
Wie funktioniert die passive Immunisierung?
Dem Organismus werden ANtikörper verabreicht, die sich im Serum (Blutflüssigkeit) von Organismen befinden, die mit derm Erreger in Kontakt gekommen sind.
- Vorteile: Immunglobuline können prophylaktisch und therapeutisch eingesetzt werden, weil die Antikörper sich sofort wirksam gegen gegen das entsprechende Antigen richten.
- Nachteile: vorübergehende, kurzzeitige (wenige Monate) Immunität.
Vorteile der aktiven Immunisierung
DIe Immunität hält nicht lange an, meistens bis 10Jahren manchmal sogar lebens länglich
NAchteile der aktiven Immunsierung
DIe inkubationszeit dauert TAge bis Wochen deshlab können die Impfstoffe nicht zur Therpaie angwendet werden
Medikamentöse Prophylaxe
Gewisse Erregerabtötende Medikamente können vor einer Exposition (Aussetzung) eingenommen werden. Eindringende Erreger können nicht eindringen.
Bei welchen zwei Krankheiten braucht es eine Medikamentöse Prophylaxe
Malaria und Grippe
Nenne zwei Unterschiede zwischen einer menschlichen Zelle und einem Bakterium
- Die menschliche Zelle hat einen echten Zellkern, der das Erbgut enthält
- Das BAkterium hat neben der Zellmembrane noch eine Zellwand
Wie vermehren sich Bakterien?
Sie vermehren sich durch die Zellteilung (Mitose). Aus einer Zelle werden zwei Tochterzellen.
Nenne 5 Pathogene Bakterien
- Pertussis
- Cholera
- Typhus
- Tuberkulose
- Scharlach
Was heisst anaerob?
Für diese Bakterien ist Sauerstoff schädlich.
Was heisst aerob?
Diese Bakterien brauchen Sauerstoff um zu leben.
Wo im Körper haben wir nützliche Bakterien?
- Darmschleimhaut
- Hautbakterien
- Gesamt: 2kg nützliche Bakterien im Körper
Was ist der Erreger von Typhus?
Salmonella typhi (Baktieren)
Nenne der Übertragungsweg von Typhus
- Kontaminiertes Wasser
- Verseuchung
- Rohe Eier und Poulet
- = Schmierinfektion
Symptome von Typhus
- Fieber
- Kopfschmerzen
- Verstopfung
- Durchfall
- Hautausschlag
- Erbrechen
- Grau weisse belegte Zunge ( gerötete Ränder)
- Benommenheit
Komplikationen von Typhus?
- Darmblutung
- Darmdurchbruch (Blut im Stuhl)
- Meningitis (Hirnhautentzündung)
- Thrombose
- Entzündung vom Herz, Knochen und Gelenke
Nicht medikamentöse Prophylaxe Typhus
- Wasser abkochen
- Früchte schälen
- Gemüse kochen
- Eiswürfel meiden
- Hände waschen nach der Gartenarbeit
Medikamentöse Prophylaxe Typhus
- Aktive Immunisierung (Vivotiv Kapseln)
- DS: 1 Kapsel an Tag 1, 3 und 5
- Voller Impfschutz nach 14 Tagen
- Hält 3-5 Jahre
Nenne den Erreger von Lyme-Borreliose
Borrelia (Bakterium)
Übertagungsweg von Lyme-Borreliose
Zeckenbiss durch Verletzung der Haut
Symptome von Lyme-Borreliose
- Wanderröte (roter Kreis)
- Gelenkbefall
- Fieber und Kopfschmerzen
- 2. Monate später: Organe betroffen
- Meningitis
- Herzentzündung
- 3. Gelenkentzündung
Komplikationen von Lyme-Borreliose
- Befall des Nervensystems (Neuroborreliose)
- Lebensbedroliche Schäden
Nicht medikamentöse Prophylaxe Lyme-Borreliose
- Sich vor Zecken schützen
- Zecke sofort entfernen
Medikamentöse Prophylaxe Lyme-Borreliose
- Repellentien
- (Zeckenimpfung hilft nur gegen FSME)
Was ist ein Antibiotika?
Wirkstoff der die Baktieren schädigt, wird gegen bakteriell bedingte Infektionen eingesetzt