GKT


T. W.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über Infektionen und deren Behandlung, insbesondere für Auszubildende in der Medizin. Sie decken Erreger wie Bakterien, Viren und Parasiten ab, darunter Hepatitis, Malaria und Borreliose, sowie deren Übertragungswege und Symptome. Die Karteikarten behandeln auch Prophylaxe, Antibiotika und andere Medikamente, sowie nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Vorbeugung. Sie sind besonders nützlich für angehende Mediziner, die sich auf Infektionskrankheiten und deren Management vorbereiten.
Flashcards
122
Students
2
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
17.01.2019 / 15.04.2019

Flashcards

Bakteriostatisch

Vermehrung (Teilung) der Bakterien wird gehemmt

Bakterizid

Bakterien werden abgetötet, zerstört

Welche UAWS ausser Durchfall können Antibiotika sonst noch haben?

  • Allergien
  • Einlagerung in Knochen und Zähnen (Wachstum)
  • Störung des Magen-Darm-Traktes
  • Resistent (keine Wirkung durch Gewöhnung)
  • Pilzinfektionen

Was bedeutet Antibiotika-Resistenz?

Bakterien können Mechanismen entwickeln und sich gegen verschiedene Antibiotika zur wehr zu setzen.

 Wie kann man eine Antibiotika-Resistenz verhindern?

  • Nur einnehmen wenn sie auch einen Vorteil bringen.
  • Nur solange einnehmen wie der Arzt sie verordnet.
  • In die Apotheke bringen zum entsorgen.
  • Medikamentenreste nicht über Ausguss oder Toilette

Unterschied zwischen Bakterien und Viren?

  • Bakterien sind Einzeller und Viren sind Partikel
  • Bakterien vermehren sich durch die Zellteilung, die Viren schleusen Erbmaterial in eine Wirzzelle ein
  • Bakterien haben einen eigenen Stofffwechsel, Vrren nicht
  • Bakterien sind Einzellige Lebewesen, Viren nicht

Was ist der Erreger von Hepatitis A?

V (Typ A) --> Hepatitis A Virus

Übertragungsweg von Hepatitis A

Durch ungereinigtes Wasser (Schmierinfektionen)

Symptome von Hepatitis A

  • Müdigkeit
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • evtl. Gelbsucht
  • Leberentzündung

Nicht medikamentöse Prophylaxe Hepatitis A

  • Wasser abkochen
  • keine Eiswürfel
  • Gemüse mit abgekochtem Wasser
  • Fleisch braten
  • Häufig Hände waschen

Komplikationen Hepatitis A

Selten: Leberversagen

Risikogruppe: Bereits an Hepatitis B oder C erkrankt

Impfungen für Hepatitis A

  • Twinix (A + B Kombiniert)
  • Epaxal
  • Havix

Nenne den Erreger von Masern

Morbilli (Tröpfcheninfektion)

Übertragungsweg der Masern

Tröpfcheninfektion

Symptome von Masern

  • Bindehautenttzündung
  • Lichtscheu
  • Hautausschlag
  • Entzündung im Mund- und Rachenbereich

Komplikationen Masern

  • Meningitis (Hirnhautenentzündung)
  • Pneumonie (Lungenentzündung)
  • Otitis media (Mittelohrenentzündung)

Nicht medikamentöse Prophylaxe von Masern

  • Mundschutz tragen (Betroffener)
  • grosse Menschen mengen vermeiden
  • Hände immer desinfizieren 

Impfungen für Masern

  • Piorix 
  • MMR vax Pro (Masern, Mups und Röteln) 

Beschreiben Sie, wo im Körper Candidapilze vorkommen 

In der normalen Flora der Haut und Schleimhaut können überall verbreitet sein sowohl bei Menschen als auch bei Tieren 

Erklären Sie den Begriff "opportunistische Mykose/Infektion"

Sammelbegriff für Schimmelpilzinfektionen bei Menschen mit geschädigtem/geschwächten Immunsystem. Bei gesunden Menschen hält das Immunsystem die Pilzinfektion im Schach. 

Nennen Sie zwei Risikofaktoren, welche eine opportunische Infektion im Mund (Mundsoor) und in der Vagina (Vaginalmykose) begünstigen

Mundsoor: - mangelnde Mundhygiene, Behandlung mit GKK

Vaginalmykose: - mangelhafte Intimhygiene, hormonelle Veränderungen 

 

Zählen sie vier Risikopatienten auf, bei welchen ein Mundsoor auftreten könnte 

  • Säuglinge
  • ältere Menschen (ab 60)
  • Menschen mit AIDS
  • Menschen mit Diabetes mellitus

Zählen sie vier therapeutische Gruppen auf die eine opportunistische Mykose/Infektion begünstigen 

  • Immunsuppressiva
  • Antibiotika
  • GKK
  • Chemotherapeutika

Nenne den Erreger von Mundsoor

Soor candida albicans

Symptome von Mundsoor

  • Gefühl von Pelzigkeit
  • Vermehrtes Durstgefühl
  • Mundgeruch
  • brennendes Gefühl auf der Mundschleimhaut
  • metallischer Geschmack

Komplikationen von Mundsoor

  • kann sich im MDT verbreiten 
  • Scchwere Komplikationen: geschwächtes Immunsystem (AIDS, Chemo) 
  • Entzündung der Herzinnenhaut 

Nicht medikamentöse Prophylaxe von Mundsoor

  • ausreichend Flüssigkeit trinken
  • nach jeder Mahlzeit Mundhygiene
  • Zahnprotese bei Mundhygiene entfernen
  • Anregung des Speichelflusses: Kaugummi
  • Stärkung des Immunsystems

Nenne den Erreger von der Vaginalmykose

Candida albicans 

Symptome der Vaginalmykose

  • Juckreiz, brennen
  • Rötung, Schwellung
  • Ausfluss weiss, gelb, bröckelig
  • Schmerzen beim Wasserlösen oder während dem Geschlechtsverkehr

Komplikationen der Vaginalmykose

  • Pilz kann sich über die Scheide hinaus ausbreiten
  • Chronischer Scheidenplatz
  • Pilz kann immun gegen die Behandlung werden

Nicht medikamentöse Prophylaxe der Vaginalmykose

  • leicht saure Intimwaschlotion Ph 5,5
  • Toilettenhygiene beachten 
  • Duschen statt baden 
  • Baumwolle oder Seide tragen 
  • Stärkung des Immunsystems

Nennen Sie den Fachbegriff von Pilzmittel

Antimykotikum 

Nennen Sie ein rezeptfreies topisches (lokal) Pilzmittel für den Vaginalbereich und dessen Bedingungen für OTC

Gyno Canesten: - Produkt schon kennen, Symptome genau beshreiben, ab 18 Jahren und nicht schwanger sein 

Erkläre den Malaria-Zyklus

  • Die infizierte Stechmücke sticht den Menschen
  • Der Parasit erreicht die Leber und vermehrt sich, einige bleiben dort 
  • Der Erreger dringt in den Blutkreislauf und bleibt dort, befällt rote Blutkörperchen 
  • Die infizierten Erythrozyten platzen auf und geben den Erreger frei, welche andere infiziert
  • Bei einem weiteren Stich werden die Erreger wieder von der Mücke aufgenommen und weiter gegeben

Nenne den Erreger von Malaria

Protozoe (Plasmodium)

Übertragungsweg von Malaria

Durch Anopheles-Mücke (weibliche Stechmücke)

Symptome von Malaria

  • hohes Fieber
  • Schüttelfrost
  • Kopf, Muskel und Gelenkschmerzen
  • Krankheitsgefühl
  • Erbrechen 
  • Durchfall
  • Appetitlosigkeit

Komplikationen von Malaria

Schwerer Verlauf kann zum Tod führen 

Nicht medikamentöse Prophylaxe von Malaria

  • Sonnenuntergang und Aufgang meiden, langärmlige Kleidung, Repellentien (Anti-Brumm), Moskitonetz 

Chemoprophylaxe von Malaria

  • Malarone 
  • Mefloquin 
  • Atovaquon Plus 
  • Mephaquin 
  • Nivaquin 
  • Riamet   
  • Dadurch ist der Organismus von Infektionen geschützt 

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