Angst
2PM02 Beziehungsprozess 3. Semester
2PM02 Beziehungsprozess 3. Semester
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Flashcards
Angst ist vorhanden -> Anwendung des Konzepts Angst in der Pflegepraxis
Schritt 4
4. Patient sieht ein wo seine Erwartungen waren und was stattdessen geschah.
Weshalb sind die Erwartungen nicht erfüllt worden, was ist passiert?
Angst ist vorhanden -> Anwendung des Konzepts Angst in der Pflegepraxis
Schritt 5
5. Patient überlegt sich welche Phasen man beeinflussen könnte.
Was könnte man ändern, dass Sie keine Angst bekommen? Und wie könnte man verhindern das die Erwartungen nicht erfüllung gehen?
Was beachtet man bei der Entlastungsvorbereitungen
- Reflexion und Evaluation des Aufenthalts
- Besseres zurechtkommen mit der Angst-symptomatik?
- welche Anregung werden mitgenommen?
- Fragen, Ob er sich mit seiner Angst angenommen gefühlt hat?
Mögliche Ängste in der Entwicklung
Pubertät
Anfängerangst, Angst vor dem anders sein, dem nicht dazu gehören, Angst vor dem Versagen
Mögliche Ängste in der Entwicklung
Adoloszenz
Angst vor Veränderungen, mehr Verantwortung
Mögliche Ängste in der Entwicklung
Späteres Erwachsen sein
Angst vor Tod, Finanzen, Beruf
Was ist Furcht?
Starke emotionale Reaktion, auf eine tatsächliche Bedrohung, die wir plötzlich wahrgenommen haben. (Zum Beispiel wenn plötzlich ein Raubtier oder eine gefährliche Giftschlange vor uns auftaucht).
Was ist Angst?
Ein Zustand, bei dem wir ein unangenehmes Gefühl der Anspannung spüren, wenn wir zum Beispiel an eine Bedrohung denken, die auf uns zukommen kann bzw. die vor uns liegen könnte.
Was ist Panik?
Wird durch ein übermass an Angst ausgelöst und als ein destruktives Ereignis bezeichnet, welches extreme zerstörerische Reaktionen hervorruft und kein gezieltes Handeln mehr zulässt.
Bsp. Ich bekomme einen Herzinfarkt/Schlaganfall, Ich Sterbe, Ich bekomme keine Luft mehr, Ich werde Ohnmächtig, Ich werde verrückt/verliere die Kontrolle/ drehe durch
Körperliche Reaktionen:
Atemnot, Kurzatmigkeit, Erstickungsgefühle
Hitzewallungen/Kälteschauer
Schwitzen, Zittern
Beklemungsgefühle in der Brust
Druck oder Enge in der Brust
Enge Kloss im Hals
Übelkeit oder Bauchschmerzen
Taubheits- oder Kribbel gefühle
Was ist Phobie?
Unvernünftige Angst vor bestimmten Gegenständen, Situationen, die sich Betroffenen aufdrängen, obwohl sie wissen, dass sie unsinnig sind.
Massnahmen bei Hyperventilation oder Atemnot
- Nie alleine lassen
- Atemtechnik durchführen
- Aussagen wie beruhigen Sie sich vemeiden
- Wissen ab wann es gefährlich ist
Massnahmen bei Reduktion der Stimulantien
- Für Ruhige Umgebung sorgen
- Kurze und Klare Sätze machen
- Klare Anweisung geben
Massnahmen bei Angst und Panik
- Für Sicherheit und Beruhigung sorgen
- Bei Person bleiben
- Emphatisch sein, ruhig sprechen
- Keine Anforderung stellen
- Person unterstützen (verbal, averbale Nähe und Anteilnahme) und Zuversicht vermitteln, dass eine Lösung gefunden werden kann
Was sind mögliche beobachtbare Angstsignale?
• fehlender Blickkontakt
• "nervöse" Hand- und Fußbewegungen
• Vermeidung bestimmter Situationen
• Schweigen
• über körperliche Beschwerden klagen
• zittrige Stimme, Schwitzen
• Hände unter Tisch halten, starre Gestik
• sich hinter anderen verstecken
• aggressive Äußerungen
Pathologische Angst
Angstreaktionen gehen in Bezug auf Häufigkeit, Intensität und/oder Dauer über das hinaus, was durch den Grad der Gefährdung gerechtfertigt ist.
Die Angst und/oder das angstbedingte Vermeidungsverhalten führt zu bedeutsamen Leiden und/oder Beeinträchtigungen
Physiologische, begründete Ängste
- Furcht vor Krieg
- Furcht vor Krankheit
- Furcht vor dem Verlust eines nahestehenden Menschen etc.
Pathologische, unbegründete Angst
Furcht vor Spinnen
Furcht vor Fahrstühlen
Furcht vor dem Fliegen
Unterschied zwischen Furcht/Angst und Pathologische Angst
1. Furcht und Angst = Emotionen
- aktueller Zustand
- normal, "gesund", überlebenswichtig
2. Pathologische Angst/Angststörung
- subjektiv belastend, einschränkend, nicht "normal"