Pflege Bsc HS 18 ZHAW


D. S.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über Hygienemaßnahmen und die Anwendung von Medikamenten, geeignet für den mittleren Schulbereich. Sie behandeln die Wirkstoffe, ihre Verteilung und Nebenwirkungen im Körper, sowie verschiedene Arzneimittelformen wie Tabletten, Kapseln und Pflaster. Zudem werden Infektionswege, Hygienemaßnahmen und die Bedeutung der Dokumentation in der Pflege thematisiert. Ideal für Pflegekräfte und medizinisches Personal, um fundiertes Wissen über Medikamentengabe und Hygiene zu erlangen.
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41
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3
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
07.01.2019 / 14.01.2019

Flashcards

Was bedeutet Sterilisation?

vermehrungsfähige Mikroorganismen einschliesslich bakterieller Sporen sind abgetötet

Antisepsis

antimikrobielle Massnahmen am Ausgangsort. bzw. an der Eintrittspforte eines möglichen Infektionsherds auf der Körperoberfläche oder operativ freigelegten Arealen. 

Asepsis

bezeichnet man alle Massnahmen zum Erreichen von Keimfreiheit zur Verhütung einer Infektion oder Kontamination. 

welches sind Gründe für nosokomiale Infektionen?

  • Geschwächte Körpereigene Immunabwehr
  • Invasive Therapien
  • Mangelnde Hygiene der HCW`s --> glaub der PP 
  • Weltweit beobachtete Zunahme von resistenten Keimen

Händehygiene besteht aus vier Elementen welchen?

  • Hände:...waschen mit Wasser und Seife,
  • ...desinfizieren,
  • ....tragen von Einweghandschuhen...,
  • Hautschutz und –pflege

 

Übertragungswege:

direkt 

indirekt 

Direkte Übertragung:

  • Kontakt: Brech-Durchfälle, ESBL

Tröpfchen:

  • Erkältungen/Grippe

Aerogen:

  • TBC

Indirekte Übertragung:

  • Blutprodukte und/oder sexuel
  • Lebensmittel
  • Vektoren: Bsp Zecken, Mücken

Zur heutigen Zeit ist die Einnahme von Medi alltäglich und normal obwohl sie starke Nebenwirkungen haben können:

  • Analgetika: Nierenschäden
  • Kortikosteroide: Immunsuppression
  • Antibiotika: Resistenzenbildung
  • Psychopharmaka: hohes Suchtpotential

Was versteht man unter einem Generika?

Generika:sind Präparate mit Wirkstoffen, die nicht mehr unter einem Patenschutz stehen und somit auch von anderen als dem Originalanbieter hergestellt werden dürfen. 

Erkennbar durch: dass sie die Arzneistoffbezeichnung im Namen führen und keine Fantasiehandelsnamen tragen

Einflüsse auf die Medikamentengabe: 

  • Mahlzeiten:einige Lebensmittel können die Wirkung von Medi beeinflussen (Bsp Milch, Käse, Grapefruitsaft), genauso dürfen best. Medi. Nicht miteinander kombiniert werden
  • Tageszeit:ist dann zu beachten, wenn unterschiedliche starke Wirkungen oder auch Nebenwirkungen abhängig vom Tag-Nacht-Rhythmus festzustellen sind

warum dokumentieren wir?

ist sehr wichtig um Fehler zu vermeiden, sowie rechtliches zu beweisen

Welche Arzneimittelformen gibt es?

 

  • Tabletten:Pulver wird unter Druck zur richtigen Form geformt
  • Hartgelatine-Kapseln:kann man öffnen und Pulver einnehmen
  • Weichgelatine-Kapseln:kann man nicht öffnen, da Inhalt meist eine ölige Lösung ist
  • Tropfen/Säfte:Wirkstoff in gelöster Form, gut für Kinder->da genaue Dosierung möglich, Trockensäfte sind Pulver, welche mit normalen Wasser aufgelöst werden kann
  • Einnahme dieser Formen:immer p.o, im Magen aufgelöst und in den oberen Abschnitten des Dünndarms resorbiert, entweder passiv: auf Grund vorliegendem Konzentrationsfälle dieser Substanz zw Darmlumen und Blutstrom oder aktivdurch Rezeptoren in der Darmwand

Applikation Haut =

kutan, epikutan

Applikationsort --> Haut/ Schleimhaut 

Applikationsart

Arzneimittelformen

siehe Bild 

Applikationsort --> Applikation in das Körperinnere (parenteral)

Applikationsart

Arzneimittelformen

siehe Bild 

Magensaftresitente Tabletten und Kapseln:

  • wenn Wirkstoff säureempfindlich ist, wird mit einer Schutzschicht überzogenàlöst sich daher nicht im sauren Milieu des Magens auf, sondern erst im neutralen bis leicht alkalischen Dünndarm
  • dürfen nicht geteilt werden

Retardtabletten

:setzen ihren Wirkstoff verzögert frei, längere Wirkdauer, Einnahmeintervalle können verlängert werden und gleichzeitig konstantere Wirkstoffspiegel im Blut erreicht werden

  • dürfen meistens nicht zerkleinert werdenàwenn man es tut kann es zb bei Opiate tödlich enden

Schmelztabletten:

lösen sich bei Kontakt mit Speichel sofort auf, kein aktiver Schluckvorgang nötig, Wirkstoff wird einfach durch das normale Schlucken des Speichels mit aufgenommen

  • bessere Kontrolle, da man diese Tablette nicht aktiv ausspucken kann
  • Handhabung: nicht aus Blisterfolie drücken, da sonst die Tablette sofort zerdrückt wird und unbrauchbar ist, Blisterfolie langsam öffnen

Sublingualtabletten

  • Wirkstoff wird über Zungen- und Mundschleimhaut aufgenommen, oft bei Medi wenn diese zu schnell von der Leber abgebaut würden
  • Schneller Wirkungseintritt

Pflaster

  • Wirkstoffdepot, wird bei Kontakt mit intakter Haut langsam aufgenommen, durch Konzentrationsgefälle
  • Sammelt sich dann teilweise in den oberen Hautschichten an und wird dann konstant in die Blutbahn abgegeben
  • Wechselhäufigkeit zw 1x täglich und 1x wöchentlich
  • Nachteil: dauert lange bis Medi wirkt, genauso lange bis es abgebaut ist
  • Gefahr von Nebenwirkungen: Bsp wenn man bereits vorhandenes Pflaster vergisst und neues klebt, bei Fieber, etcàschnellere ResorptionàÜberdosierung

Suppositorien (hauptsächlich in den Mastdarm und die Vagina)

  • Gut wenn orale Gabe nicht möglich ist
  • Besteht aus „Hartfett“, welche bei Körpertemperatur schmelzt und so Wirkstoff freigesetzt wird
  • Wirkungseintritt eher langsam
  • Kann lokal oder systemisch Wirken 

Injektionslösungen

  • Müssen steril sein
  • Subkutan und intramuskulär nur bis zu 2 ml
  • Nebenwirkungen sind oft sehr heftig und setzten schnell ein, bis hin zum anaphylaktischen Schock

Augenarzneimittel

  • Müssen steril und pyrogen frei sein
  • Augentropfen: lokale Wirkung am Auge
  • Augensalbe: längere Kontaktzeit mit dem Medi im Vergleich zu den Tropfen, schränken aber auch länger das Sehvermögen ein
  • Verwendbarkeit: von Mehrdosisbehältnissen 4-6 Wochen
  • EDOsàeinmalige Verwendung

Aufnahme von Medis

  • Aufnahme:zerfällt meistens  im Magen und gibt Wirkstoff frei, im oberen Abschnitt des Dünndarms -->Resorption, wird dann über die Pfortader zur Leber transportiert, dort wird leider schon ein grosser Teil abgebaut, daher notwendig, dass ausreichende Menge des Medi vorhanden ist

Verteilung von Medis im Körper 

nach Leberpassage erfolgt die Verteilung des Medis in dem ganzen Blutkreislauf sehr rasch, in vielen fällen ist die eigentliche Wirkung des Medi Rezeptoren bedingt

Abbau und Ausscheidung von Medis 

  • über die Niere 
  • Leber 
  • Galle 

Étudier