Sehorgan

ZHAW, BsC Pflege 1. HS

ZHAW, BsC Pflege 1. HS


M. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Physiologie der Sinnesorgane, insbesondere des Sehorgans und des Gleichgewichtsorgans. Sie behandeln Themen wie die Struktur der Riechzellen, die Funktion der Bogengänge und die Schalltransduktion im Innenohr. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Biologie, die sich auf Prüfungen vorbereiten, da sie komplexe Zusammenhänge verständlich erklären und wichtige Begriffe wie Innervation, Brechkraft und Cupula vertiefen.
Karten
52
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
03.01.2019 / 25.01.2019

Lernkarten

 

Aufbau der Sinnesorgane, Maculaorgane

  • Alle 5 Sinnsorgane besitzen Haarzellen 
  • Sinnesrezeptoren liegen in Vorhöfen in membranösen Strukturen 
    • Utriculus (grosse Vorhofsäckchen) und Sacculus (kleines Vorhofsäckchen)
    • durch zwei feine Gänge miteinander Verbunden 
  • Makula: Sinnesfeld 
    • An wand von Utriculus und Sacculus 
    • im Utriculus horizontal, im Sacculus vertikal 
  • Sinneshärchen reichen gallertartige Masse 
    • Bogengangsorgan als Capula 
    • Maculaorganen als Otolithenmembran 

Maculaorgane messen Schwerkraft und Beschleunigung 

Capulaorgane 

  • Die Sinneszellen der Cupulae in den Bogengängen reagieren auf Schwerkraft und Beschleunigungen in vertikaler oder horizontaler Ebene
  • Änderung des Druckes von der Statolithenmembran --> Verbiegung der Sinneshörchen --> Erregung der Mechanorezeptoren 
  • Verarbeitung im ZNS zu bewussten Empfindungen wie Fallen, Bremsen oder Steigen 
  • reflektorische Anpassung von Tonus und Bewegung 

Funktion der Bogengänge 

  • reagieren auf Drehbeschleunigung 
    • Kopfdrehung = Drehung des Bogenganges 
    • Endolymphe und Cupula bleiben zurück
    • Stereozilien werden ausgelenkt 

Beschleunigungsmessung 

  • durch Rezeptoren in Macula und Bogengangsorgane reagieren auf Beschleunigen 

 

Das Vestibularorgan ist über Augenmuskelkerne mit der Blickmotorik verbunden

 

Zentrales Vestibuläres System /Reflexarten

Stehreflexe:

  • die es dem Menschen erlauben, den Tonus (=Spannungszustand) jedes einzelnen Muskels so zu steuern, das man die jeweils gewünschte ruhige Körperhaltung zuverlässig einhalten kann. 

Stellreflexe

  • erlauben es dem Körper sich etwa aus einer ungewöhnlichen Lage in die normale Körperstellung zu begeben. 

statokinetischen Reflexe

  • durch eine Bewegung ausgelöst und erlauben das Halten des Gleichgewichts bei Bewegungen. 
  • Somatosensoren informieren über die Haltung des Kopfes gegenüber dem Rumpf. Dadurch wird die Gesamtkörperhaltung erfasst.

 

Verbindungen des vestibulären Systems mit anderen Sinnessystemen

 

Der Geruchssinn

  • Wirkt als Kontrollstation für die Luft am Anfang der Atemwege 
  • Rezeptoren = Chemorezeptoren 
    • in Riechfeldern in beiden Nasengängen im oberen bereich der Nasenscheidewand und an der oberen Nasenmuschel 
  • Riechfelder bestehen mikroskopisch aus Stützzellen, Basalzellen und Riechzellen 

Bau der Riechzellen 

  • haben 2 gegenüberliegende Endungen 
  • 1. Ende 
    • 6 - 8 feine Riechhärnchen
    • Reagieren mit Gerusstoffen in der Einatemluft 
  • 2. Ende 
    • ihre Axone verbinden sich zum N. olfactorius, ziehen durch die Löcher der Siebbeinplatte zum Riechkolben (Bulbus olfactorius)
  • Bulbus olfactorius
    • bds in der vorderen Schädelgrube 
    • Umschaltstelle von Signalen aus der Riechbahn über den Tractus olfactorius 
  • Riechhirn ist eng mit dem limbischen System verknüpft 

Lernen