Sehorgan
ZHAW, BsC Pflege 1. HS
ZHAW, BsC Pflege 1. HS
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M. V.
M. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Physiologie der Sinnesorgane, insbesondere des Sehorgans und des Gleichgewichtsorgans. Sie behandeln Themen wie die Struktur der Riechzellen, die Funktion der Bogengänge und die Schalltransduktion im Innenohr. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Biologie, die sich auf Prüfungen vorbereiten, da sie komplexe Zusammenhänge verständlich erklären und wichtige Begriffe wie Innervation, Brechkraft und Cupula vertiefen.
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Lernkarten
Das Auge besteht aus:
- Bulbus oculi (Augapfel)
- dem diptirschen Apparat
- der Netzhaut mit ihrer Gefässversogung
Auggeninnendruck
- hängt von der Menge des Kammerwassers ab
- lässt sich durch die tonometrie messen
- Normwerte 16 - 20 mmHg
- bestimmt die Bulbusform und Stabilität des Auges
- Tränen schützen die empfindliche Oberflächen des diptrischen Apparates
optische Abbildung
- diptrische Apparat entwirft ein umgekehrtes und verkleinertes Bild der Umwelt
- die Gesamtbrechkraft gewährleistet eine schafte Abbildung im normalsichtigen Auge
Reflektorische Einstellung von Sehschärfe
- Die Einstellung der Sehschärfe beim Sehen naher und ferner Objekte erfolgt durch die Änderung der Linsenform
Nahakkomodation
- parasympahtische Innervation. Zilliarmuskel kontrahieren sich schliessmuskelartig --> der Durchmesser des gebildeten Ringes wird kleiner
- dadurch verringert sich die Zugkraft der Zonulafasren am Linsenrand und die Spannung der Linsenkapsel nimmt ab
- die Krümmung der Linsenoberfläche nimmt zu
- Die Brechkraft der Linse nimmt zu
- die Akkommodationsbreite hängt von der Elastizität der Linse ab
Fernakkommodation
- Bei Hemmung der parasympathischen Innervation erschlafft der Ziliarmuskel
- es kommt zu einem verstärkten Zug der Zonulafasern am Linsenrand
- die Krümmung der vorderen Linsenfläche nimmt ab
- die Brechkraft nimmt ab
reflektorische Beeinflussung der Pupillenweite
- Lichtreflex der Pupille reguliert das einfallende Licht
- Pupillenweite wird durch die Irismuskulatur eingestellt
- Miosis: engerstellung der Pupille
- durch die Kontraktion des ringförmigen M. spinkter pupillae
- parasympathisch innerviert
- Mydriasis: Erweiterung der Pupille
- Kontraktion des radial zur Pupille angeordneten M. dilatator pupille
- sympathisch innerviert
- Miosis: engerstellung der Pupille
Refraktionsanomalien
- Brechungsfehler des Auges
- Myopie: Kurzsichtigkeit
- Korrektion durch Zerstreuungslinse
- Hypermetropie: Weitsichtigkeit
- Korrektion durch eine Sammellinse
- Presbyopie: Alterssichtikgeit
- Elastizitätsverlust der Lins
- Astigmatismus (Stabsichtigkeit)
- durch unregelmässigkeiten der Hornhautoberfläche
- Korrektur druch zylindrische Linsen
- Mononuklearer Gesichtsfeldausfall:
- durch Durtrennung oder Kompession des N. opticus
- Heteronyme binasal Hemianopsie
- durch bilateralle Komression des hisma Opticum (z.B Tumor)
- heteronmye bitemporale Hemianospie
- nach mediodorsaler Kompression des Chiasma opticum (z.B Hypophysenadenoms)
- Homonyme Hemianopsie
- Läsion des gesammten Sehstrahlung im intrakapsulären Verlauf (z.B nach Infarkten)
- bei chiasmanahen Läsionen, höufig inkongurent
- Homonyme Hemianospie
- siehe oben
- Quadrantenanapsie nach oben
- nach kortexnahen Läsionen der Sehstrahlung oder Läsion der Meyer Schleife (zB nach Infarkt)
- Quadrantenanopsie nach unten
- bei kortexnahen Läsionen der Sehstrahlung oberhalb des Sulbus calcarinus (zB Tumor)
äusseres Ohr
- knorpelige Ohrmuschel
- äusserer Gehörgang
- enthält
- Drüsen die den Ohrenschmalz (Cerem) bilden
- einzelne Haare
- Funktion; schutz vor Fremdkörper
- enthält
- Trommelfell (Membrana typani9
- grenze zwischen äusserem und Mittelohr
- Betrachtung bei der Otoskopie
Mittelohr
- liegt in der Paukenhöhle
- mit Epithel ausgekleidet
- vom Tromelfell bis zur knöchernen Wand des Innenohrs
- mit 2 Membranenverschlosenenn Knochenfenster (ovales und rundes Fenster)
- Verbindung zum Innenohr
- Ohrtrompete (Eustachische Röhre)
- verbindung zwischen Mittelohr und oberen Rachenraum
- zum Luftruckausgleich
- Eindringen der Bakterien möglich (Otitis media)
Paukenhöhle
- liegen Hammer, Amboss und Steigbügel
- Hammer
- griff mit dem Trommelfell fest verbunden
- kurzer griff ist Gelenkig mit dem Amboss und der gelenkig mit dem Steigbügel verknüft
- Steigbügel
- ist am ovalen Fenster befestigt
- übertragen die Schallwellen verlustarm auf das ovale Fenster, verbesern sie Schallanalyse und dämpfen zu starke Trommelfellschwingungen
Schalldruck
- Schalldruck = Amplitude der entstehenden Druckschwankung
- Schalldruckpegel
- klinische Verwendung
- 0 - 120 Dezibel
- Lautstärkeempfindung: zunahme des Schalldruckes
- Tonhöhenempfindung: Frequenzzunahme
Schalleitung zum Innenohr
- äusseren Ohr:
- der Schall per Luftleitung zum Trommelfell
- Mittelohr
- Weiterleitung des Schalls über die Gehörknöchelchen
- Innenohr
- hier liegt das Hörsinnesorgan
- Impendanz:
- Impendanz des Innenohrs ist höhter als die der Luft
- Anpassung erforderlich, durch Trommelfell und Gehörknöchelchen
Schalltransduktion im Innenohr
- Cochlea mit Corti Organ für die Schallverarbeitung
- Kochlea: Schallsignale bewirkt wellenförmige Auf- und Abwertsbewegungen der Strukturen aus
- Wanderwellen hat Abhängig von der Reizfrequenz an einem bestimmten ohr ihr Maximum
- Tectorialmembran: gelatinöse asse
- Schwebewegung zwischen Tectorialmembran und Corti Organ zur Auslenkung der Stereozilien
- Ausgelöst durch Wandwerwellenmaximum
- Kochlea: Schallsignale bewirkt wellenförmige Auf- und Abwertsbewegungen der Strukturen aus
- vestibuläres Labyrinth für das Gleichgewichts
Gleichgewichtsorgan und Gleichgewichtssin
- Zur Orientierung im Raum und Aufrechterhaltung von Kopf und Körperhaltung in Ruhe und Bewegung
- zusammen mit dem Sehorgan und den Propriozeption
- Gleichgewichtsorgan (Vestibularapparat) mit
- Vorhof (Vestibulum)
- 2 Marculaorganen, 3 Bogengänge mit Cupulaorganen
- Zusammen mit dem Hörorgan im knöchernen Labyrinth des Felsenbeins
Bogengänge
- 3 Bogengänge im rechten Winkel zueinander in 3 Raumebenen
- vorderen, hinteren vertikalen und seitlichen horizontalen Bogengang
- beginnen und enden im Vorhofbereich
- bilden zusammen einen Ring
- am Ende Erweiterung zur Ampulle, dort sind die Haarzellen
- Ragen in eine gallertartige, kuppelförmige Masse (cupula)
- Endolymphe
- in den Bogengänge