BWL 1. Semester

Karten zu den Kapiteln A1, B1, C1-C5, C8, D1-D6, D22, E1-E2 von "Betriebswirtschaft verstehen" Das St. Galler Management-Modell, Roman Capaul, Daniel Steingruber

Karten zu den Kapiteln A1, B1, C1-C5, C8, D1-D6, D22, E1-E2 von "Betriebswirtschaft verstehen" Das St. Galler Management-Modell, Roman Capaul, Daniel Steingruber


D. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über grundlegende Konzepte der Betriebswirtschaftslehre, insbesondere für das erste Semester. Sie decken Themen wie Risikomanagement, Materialwirtschaft, Führungsstile und Corporate Governance ab, wobei sie sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Anwendungen behandeln. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Berufseinsteiger, die sich mit den Grundlagen der BWL vertraut machen und ihre Kenntnisse in diesen Bereichen vertiefen möchten.
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Autres
Créé / Mis à jour
02.01.2019 / 04.01.2026

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Erkläre Investitionsstrategie

In Vermarktung und Weiterentwicklung der Produkte investieren.

Erkläre Abschöpfungsstrategie

Nicht mehr in dieses Produkt investieren, Gewinne zur Finanzierung anderer Produkte verwenden.

Was ist ein Businessplan?

Stellt in knapper und genauer Form das geschäftliche Vorhaben darund hilft Klarheit über die Erfolgschancen und das konkrete Vorgehen bei der Umsetzung einer Unternehmenstrategie zu schaffen.

Grundvoraussetzung für Kredit bei Banken

Was sind die 6 (allgemeinen) Standortfaktoren?

-Arbeit

-Boden

-Kapital

-Staat

-Absatzmarkt

-Nähe/Distanz anderer Unternehmen (Cluster z.B. Silicon Valley, Konkurrenz)

Was ist eine Wertschöpfungskette?

Sie umfasst verschiedene Teile von der Rohstoffbeschaffung bis zum Verkauf an den Endkunden. Es ist heutzutage selten, dass ein UN alle Teile der Wertschöpfungskette selbst herstellt.

Nenne die 5 Make-or-Buy-Entscheidungsfaktoren

-Kompetenzfaktor

-Kostenfaktor

-Qualitätsfaktor

-Abhängigkeitsfaktor (Eher etwas auslagern, wozu es viele Anbieter gibt statt nur einen)

-Kapazitätsfaktor (bei Auslastung der eigenen MA eher Fremdbezug, sonst eher nicht)

Was ist horzontale Kooperation?

Kooperation zwischen Partnern derselben Branche z.B. zwei Ärzte teilen sich eine Praxis.

Was ist vertikale Kooperation?

Zwischen Partnern aufeinanderfolgender Leistungsstufen zur Optimierung der Schnittstelen z.B. Schnapsbrenner mit Spirituosenladen.

Was ist laterale Kooperation?

Zwischen Partnern unterschiedlicher Bereiche zur Ausnutzung/Befriedigung komplementärer Kundebedürfnisse. z.B. zwischen Fitnessstudio und Hersteller von Sportlernahrungsmittel.

Was sind Skalenerträge?

Bsp. zwei UN kaufen gemeinsam Rohstoffe wegen Mengenrabatt oder legen Produktion zusammen, damit nur 2 statt 3 Fabriken nötig sind.

Was sind die Nachteile von Kooperationen?

-Koordinationskosten (Zeitkosten, Verhandlungskosten, Veränderungskosten)

-Know-how-Abgabe

-Eigenständigkeits- und Flexibilitätsverlust

Nenne die 8 Kooperationsformen

-Strategische Partnerschaft

-Franchising

-Joint Venture

-Beteiligung

-Übernahme

-Fusion

-Kartell

-Spin-Offs

Beschreibe die Strategische Partnerschaft

zwischen zwei oder mehreren UN für unternehmensstrateische relevanten Bereich (z.B. Einkauf, Vetrieb, Produktion)

eher langfristig

Kooperationsvetrag, UN bleiben eigenständig

Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenten, oft bei Airlines

Beschreibe Franchising

Auf Partnerschaft basierndes Vertriebssystem--> Ziel Verkaufsförderung

Franchisinggeber stellt Nutzungsrecht auf: Name, Warenzeichen, Technologie, Infrastruktur, Produkt oder Dienstleistung gegen Entgeld

Entgeld = Einstiegsgebühr und/oder laufenden umsatzabhängigen Franchisgebühr

Franchisnehmer ist rechtlich selbstständiger und eigenveantwortlicher Unternehmer

Franchisgeber bildet Franchisnehmer aus, kontrolliert und unterstützt durch Werbe-/Verkaufsförderungsmassnahmen

Beschreibe Joint Venture

Gründung eines Tocheterunternehmens an dem bei UN beteiligt sind

Gut um ein neues gemeinsames Produkt zu erstellen

Gut in Ländern mit schwierigen politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen Gegebenheiten

Beschreibe Beteiligung

Nicht nur Anteil an Gewinn, sondern auch Einfluss auf Unternehmensführung

Durch Kauf von Aktien

Aktienanteil <50% = Minderheitsbeteiligung

Beschreibe Venture Capital

Spezialform der Beteiligung

Grössere UN investieren in Start-Ups, deren Produkt sich in Entwicklung oder Einführungsphase befindet

Ziele: technologische Entwicklung (strategische Investition) oder Gewinn (Finanzinvestition)

Beschreibe Übernahme und nenne die 2 Unterarten

UN kauft >50% der Aktien eines UNs

friendly takeover: zu kaufendes UN befürwortet Übernahme (finanz. Schwierigkeiten, Konkurs etc.)

unfriendly takeover: Übernahme ist nicht im Sinn des zu kaufenden UNs, Hostile-Bidder macht zu kaufendem UN Angebot, manchmal Hilfe (Übernahme, Fusion) weisser Ritter.

Was sind evt. Nachteile von Übernahmen?

-Kaufpreis über Marktwert

-Schwachstellen, die erst nach Kauf bemerkt werden

-Es wird auch "Ballast" erworben, der nicht ins Portfolio passt

-Integrationsprobleme (UN-Kultur)

Beschreibe Fusion

Zwei oder mehr UN verschmelzen vollständig.

-Muss staatlich genehmigt werden (zu hohe Maktmacht, Preisdiktat)

 

Beschreibe Kartelle

UN sprechen ihr Verhalten auf dem Markt ab, um Wettbewerb auszuschalten.

-Preisabsprachen

-Gebietsaufteilung (Gebietskartell)

-Mengenkartell (künstl. Verknappung des Angebots)

Kartellgesetze verbieten Kartelle---> Wettbewerbskommission

Beschreibe Spin-Offs

Spinn-Off = Abspaltung

Ausgliederung gewisser Sparten evt. Verkauf

+ Konzentration auf Kernkomeptenzen, Kapitalbeschaffung

Was ist mit dem Begriff Kultur gemeint?

Umfasst alle symbolischen Bezugspunkte (ungeschriebene Abmachungen und informelle Regeln, Rituale, Symbole usw.), an welchen wir uns jeden Tag orientieren und die wir als selbstverständlich erachten.

"The way we do things around here"

Beschreibe das Eisbergmodell

UN-Kultur wird mit Eisberg verglichen

Nur kleiner Teil der UN-Kultur ist sichtbar-->Struktur (Reglemente, Handbücher, Vorschriften)

Grosser Teil ist unsichtbar-->UN-Kultur (Werte, Normen, Einstellungen, Haltung)

Nenne die 5 Kulturelemente der Landes- und Mitarbeiterkultur

-Machtdistanz (je höher Wert, umso Einseitigere Machtverteilung)

-Individualismus (hoher Wert = starker Individualismus)

-Maskulinität (traditionelle Abgrenzung der Geschlechter(eigenschaften))

-Risikovermeidung (hoher Wert = niedrige Toleranz gegenüber Unsicherheiten)

-Langfr. Orientierung (kurzfr.= +Risiko,kurzfr. Resultate, Kreativität, Individualisums / -Sparen) (langr.= +Tradition, Familie, Sparen, langfr. Ziele)

Nenne und beschreibe die 4 Unternehmens- und Arbteilungskulturen

-Risikokultur: weitreichende&kapitalintensive Entscheidungen, Erfolg erst nach langer Zeit messbar, selten Hektik (GrossUN, Pharma, Airlines etc.)

-Machokultur: Indiviualisten, hohe Risiken, Erfolg schnell messbar, erfolgreiche MA gehypt andere geächtet (Werbe-&Unterhaltungsindustrie)

-Verfahrenskultur: Prozesse stehen im Vordergrund, Risiko tief gehalten, Feedback langsam, wichtig WIE etwas getan wird nicht WAS, strenge Hierarchie, Optimierung der Abläufe, wenig Kreativität&Emotionen (Verwaltung, Banken, Versicherungen)

-Arbeits- und Spasskultur: Risiken tief gehalten, schnelles Feedback, nicht kompetitiv, gute Teamarbeit, spontane Events (IT-UNs, Fast-Food-Ketten, Detailhändler)

Was sind die 5 Merkmale lernender Organisationen nach Senge?

-Persönliche Ziele (MA wollen sich weiterentwickeln, indetifizieren sich mit UN, sind aktiv im UN)

-Mentale Modelle (pers. Werte werden MA werden oft diskutiert)

-Gemeinsame Vision (erzeugt Leistungsbereitschaft, schafft Orietierung)

-Teamlernen (MA sind in Teams organisiert, Gedanken und Erfahrungsaustausch in Teams)

-Systemdenken (inegriert die anderen 4 Merkamle, Die GL muss UN als Gesamsystem beobachten und steuern)

Nenne die 3 Handlungsebenen

-Normativ (Warum?)

-Strategisch (Was?)

-Operativ (Wie?)

Nenne Hauptproblem und Kernaufgabe der Handlungsebne Normativ (Management)

-Konsenproblem & Legitimationsdruck

-konfligrierende Anliegen und Interessen ausgleichen, Unternehmenszweck ethisch begründen

 

Nenne Hauptproblem und Kernaufgabe der Handlungsebne Strategisch (Management)

-Steuerungsproblem & Innovationsdruck

-Komplexität und Ungewissheit der Marktbedingungen bewältigen, rechtzeitig Innovationen bereitsellen, dauerhafte Wettbewerbsvorteile sichern

Nenne Hauptproblem und Kernaufgabe der Handlungsebne Operativ (Management)

-Effizienzproblem & Kostendruck

-knappe Produktionsfaktoren optimal einsetzen, Abläufe & Problemlösungsroutinen effizient gestalten, Tagesgeschäft vollziehen

Nenne die 3 wichtigen Führungskompetenzen

-Sachkompetenz (Das weiss und kann ich)

-Sozialkompetenz (So gehe ich mit anderen um)

-Selbstkompetenz (So bin ich) Belastbarkeit, Überzeugungskraft, Reflexionsvermögen etc.

Führungsstil-Kontinuum nach Tannenbaum/Schmidt

Nenne die 7 Führungsstile

  • autoritärer Führungsstil
  • patriarchalischer
  • beratenden
  • konsultativen
  • partizipativen
  • delegativen
  • demokratischen

Beschreibe den autoritären Führungsstil

-Enormer Entscheidungsspielraum Vorgesetzter, kein Beteilung von Mitarbeitern

-Vorgesetzter entscheidet, kontrolliert, Unterstellten führen aus

-strenge Hierarchie, Werte: Gehorsam, Disziplin

 

Beschreibe den patriarchalischen Führungsstil

-Vorgesetzer hat die grösste Entscheidungsmacht

-Vorgesetzter ist bestrebt Unterstellte zu überzeugen bevor er Anordnungen macht

-Durch Offenlegung der Entscheidungsgrundlage Vertrauen und Transparenz schaffen

Beschreibe den beratenden Führungsstil

-Vorgesetzter informiert zuerst über beabsichtige Entscheidung, MAs haben Möglichkeit ihre Meinung zu sagen, erst dann definitive Entscheidung

Beschreibe den konsultativen Führungsstil

-Vorgesetzer zeigt Entscheidungsvarianten, ohne bereits eine Entsch. gefällt zu haben (nicht wie bei beratenden Führungsst.).

-MAs können sich zu den Optionen äussern

-Entscheidungsmacht liegt letztlich beim Vorgesetzen

Beschreibe den partizipativen Führungsstil

-Vorgesetzer schilder lediglich das Problem, ohne Lösungen

-MAs leifern Lösungsvorschläge

-Vorgesetzer entscheidet sich für von ihm favorisierten Lösungsvorschlag

 

Beschreibe den delegativen Führungsstil

-Vorgesetzter schildert lediglich das Problem

-MAs erarbeiten Lösungen

-MAs entscheiden sich selbst für eine Lösung innerhalb des vom Vorgesetzten vorgegebenen Rahmen

Étudier