BWL 1. Semester
Karten zu den Kapiteln A1, B1, C1-C5, C8, D1-D6, D22, E1-E2 von "Betriebswirtschaft verstehen" Das St. Galler Management-Modell, Roman Capaul, Daniel Steingruber
Karten zu den Kapiteln A1, B1, C1-C5, C8, D1-D6, D22, E1-E2 von "Betriebswirtschaft verstehen" Das St. Galler Management-Modell, Roman Capaul, Daniel Steingruber
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Lernkarten
Beschreibe Venture Capital
Spezialform der Beteiligung
Grössere UN investieren in Start-Ups, deren Produkt sich in Entwicklung oder Einführungsphase befindet
Ziele: technologische Entwicklung (strategische Investition) oder Gewinn (Finanzinvestition)
Beschreibe Übernahme und nenne die 2 Unterarten
UN kauft >50% der Aktien eines UNs
friendly takeover: zu kaufendes UN befürwortet Übernahme (finanz. Schwierigkeiten, Konkurs etc.)
unfriendly takeover: Übernahme ist nicht im Sinn des zu kaufenden UNs, Hostile-Bidder macht zu kaufendem UN Angebot, manchmal Hilfe (Übernahme, Fusion) weisser Ritter.
Was sind evt. Nachteile von Übernahmen?
-Kaufpreis über Marktwert
-Schwachstellen, die erst nach Kauf bemerkt werden
-Es wird auch "Ballast" erworben, der nicht ins Portfolio passt
-Integrationsprobleme (UN-Kultur)
Beschreibe Fusion
Zwei oder mehr UN verschmelzen vollständig.
-Muss staatlich genehmigt werden (zu hohe Maktmacht, Preisdiktat)
Beschreibe Kartelle
UN sprechen ihr Verhalten auf dem Markt ab, um Wettbewerb auszuschalten.
-Preisabsprachen
-Gebietsaufteilung (Gebietskartell)
-Mengenkartell (künstl. Verknappung des Angebots)
Kartellgesetze verbieten Kartelle---> Wettbewerbskommission
Beschreibe Spin-Offs
Spinn-Off = Abspaltung
Ausgliederung gewisser Sparten evt. Verkauf
+ Konzentration auf Kernkomeptenzen, Kapitalbeschaffung
Was ist mit dem Begriff Kultur gemeint?
Umfasst alle symbolischen Bezugspunkte (ungeschriebene Abmachungen und informelle Regeln, Rituale, Symbole usw.), an welchen wir uns jeden Tag orientieren und die wir als selbstverständlich erachten.
"The way we do things around here"
Beschreibe das Eisbergmodell
UN-Kultur wird mit Eisberg verglichen
Nur kleiner Teil der UN-Kultur ist sichtbar-->Struktur (Reglemente, Handbücher, Vorschriften)
Grosser Teil ist unsichtbar-->UN-Kultur (Werte, Normen, Einstellungen, Haltung)
Nenne die 5 Kulturelemente der Landes- und Mitarbeiterkultur
-Machtdistanz (je höher Wert, umso Einseitigere Machtverteilung)
-Individualismus (hoher Wert = starker Individualismus)
-Maskulinität (traditionelle Abgrenzung der Geschlechter(eigenschaften))
-Risikovermeidung (hoher Wert = niedrige Toleranz gegenüber Unsicherheiten)
-Langfr. Orientierung (kurzfr.= +Risiko,kurzfr. Resultate, Kreativität, Individualisums / -Sparen) (langr.= +Tradition, Familie, Sparen, langfr. Ziele)
Nenne und beschreibe die 4 Unternehmens- und Arbteilungskulturen
-Risikokultur: weitreichende&kapitalintensive Entscheidungen, Erfolg erst nach langer Zeit messbar, selten Hektik (GrossUN, Pharma, Airlines etc.)
-Machokultur: Indiviualisten, hohe Risiken, Erfolg schnell messbar, erfolgreiche MA gehypt andere geächtet (Werbe-&Unterhaltungsindustrie)
-Verfahrenskultur: Prozesse stehen im Vordergrund, Risiko tief gehalten, Feedback langsam, wichtig WIE etwas getan wird nicht WAS, strenge Hierarchie, Optimierung der Abläufe, wenig Kreativität&Emotionen (Verwaltung, Banken, Versicherungen)
-Arbeits- und Spasskultur: Risiken tief gehalten, schnelles Feedback, nicht kompetitiv, gute Teamarbeit, spontane Events (IT-UNs, Fast-Food-Ketten, Detailhändler)
Was sind die 5 Merkmale lernender Organisationen nach Senge?
-Persönliche Ziele (MA wollen sich weiterentwickeln, indetifizieren sich mit UN, sind aktiv im UN)
-Mentale Modelle (pers. Werte werden MA werden oft diskutiert)
-Gemeinsame Vision (erzeugt Leistungsbereitschaft, schafft Orietierung)
-Teamlernen (MA sind in Teams organisiert, Gedanken und Erfahrungsaustausch in Teams)
-Systemdenken (inegriert die anderen 4 Merkamle, Die GL muss UN als Gesamsystem beobachten und steuern)
Nenne die 3 Handlungsebenen
-Normativ (Warum?)
-Strategisch (Was?)
-Operativ (Wie?)
Nenne Hauptproblem und Kernaufgabe der Handlungsebne Normativ (Management)
-Konsenproblem & Legitimationsdruck
-konfligrierende Anliegen und Interessen ausgleichen, Unternehmenszweck ethisch begründen
Nenne Hauptproblem und Kernaufgabe der Handlungsebne Strategisch (Management)
-Steuerungsproblem & Innovationsdruck
-Komplexität und Ungewissheit der Marktbedingungen bewältigen, rechtzeitig Innovationen bereitsellen, dauerhafte Wettbewerbsvorteile sichern
Nenne Hauptproblem und Kernaufgabe der Handlungsebne Operativ (Management)
-Effizienzproblem & Kostendruck
-knappe Produktionsfaktoren optimal einsetzen, Abläufe & Problemlösungsroutinen effizient gestalten, Tagesgeschäft vollziehen
Nenne die 3 wichtigen Führungskompetenzen
-Sachkompetenz (Das weiss und kann ich)
-Sozialkompetenz (So gehe ich mit anderen um)
-Selbstkompetenz (So bin ich) Belastbarkeit, Überzeugungskraft, Reflexionsvermögen etc.
Nenne die 7 Führungsstile
- autoritärer Führungsstil
- patriarchalischer
- beratenden
- konsultativen
- partizipativen
- delegativen
- demokratischen
Beschreibe den autoritären Führungsstil
-Enormer Entscheidungsspielraum Vorgesetzter, kein Beteilung von Mitarbeitern
-Vorgesetzter entscheidet, kontrolliert, Unterstellten führen aus
-strenge Hierarchie, Werte: Gehorsam, Disziplin
Beschreibe den patriarchalischen Führungsstil
-Vorgesetzer hat die grösste Entscheidungsmacht
-Vorgesetzter ist bestrebt Unterstellte zu überzeugen bevor er Anordnungen macht
-Durch Offenlegung der Entscheidungsgrundlage Vertrauen und Transparenz schaffen
Beschreibe den beratenden Führungsstil
-Vorgesetzter informiert zuerst über beabsichtige Entscheidung, MAs haben Möglichkeit ihre Meinung zu sagen, erst dann definitive Entscheidung
Beschreibe den konsultativen Führungsstil
-Vorgesetzer zeigt Entscheidungsvarianten, ohne bereits eine Entsch. gefällt zu haben (nicht wie bei beratenden Führungsst.).
-MAs können sich zu den Optionen äussern
-Entscheidungsmacht liegt letztlich beim Vorgesetzen
Beschreibe den partizipativen Führungsstil
-Vorgesetzer schilder lediglich das Problem, ohne Lösungen
-MAs leifern Lösungsvorschläge
-Vorgesetzer entscheidet sich für von ihm favorisierten Lösungsvorschlag
Beschreibe den delegativen Führungsstil
-Vorgesetzter schildert lediglich das Problem
-MAs erarbeiten Lösungen
-MAs entscheiden sich selbst für eine Lösung innerhalb des vom Vorgesetzten vorgegebenen Rahmen
Beschreibe den demokratischen Führungsstil
-Unterstellte agieren und entscheiden autonom
-Vorgesetzer nur noch Koordinator, der MAs bei Entscheidungsfindung unterstüzt
Was heisst Corparte Governance?
Bezeichnet sämtliche Verhaltensregeln, welche bei der Führung ud Kontrolle eines Unternemens zu berücksichtigen sind.
Was ist "Compliance"?
Die Übereinstimmung des Verhaltens und der Handlungen eine Unternehmens mit den geltenden Normen des Rechts und der Ethik bzw. die Verhinderung von Gesetzes und Regelverstössen.
Beschreibe die Principal-Agent-Theorie
Die Principal-Agent-Theorie beschreibt das Verhältnis zwischen dem Auftraggeber (Prinzipal) und der beauftragten Partei (Agent).
Prinzipal Unternehmenseigentümer (GV etc), Agent Management z.B. CEO
Individuelle Nutzenmaximierung: P und A wollen ihren individuellen Nutzen maximieren
Unvollständige Informationen: Beide unvollständig informiert, kennen die Absichten der Gegenpartei nicht
Informationsgefälle: zwischen Agent(mehr Infos) und Prinzipal(weniger Infos) / P kennt Absichten und Aktivitäten von A nice genau
Was sind Kosten in der PA-Theorie?
Entstehen durch Massnahmen, mit denen das Informationsgefälle zwischen P und A beseitigt bzw. vermindert werden sollen.
-Garantiekosten: entstehen, wenn A P Rechenschaft über seine Absichten und Tätigkeiten ablegen soll
-Steuerungs- und Kontrollkosten: Massnahmen des P zu seinem Schutz
Was sind Agency-Verluste in der PA-Theorie?
Da P und A ihren eigenen Nutzen maximieren wollen, führt das Informationsgefälle häufig zu Agency-Verlusten
-Verborgene Eigenschaften: Da der P nicht alle Eigenschaften des A kennt, entscheidet er sich evt. scho beim Vertragsabschluss für den falschen Partner.
-Verborgenes Handeln/Informationen: Treten während Vertragserfüllung auf und bezeichenen die Tatsach, dass P A nicht lückenlos kontrollieren und andererseits die Qualität des Handelns eines A, z.B. aufgrund mangelnder Fachkenntnis, nicht richtig einschätzen kann.
Welche Massnahmen gibt es um Agency-Verluste (PA-Theorie) vorzubeugen?
- Ausgleich der Interessen (wenn P und A gleiche Interessen haben--> A handelt weniger eigennützig)
- Einführung von Informationssystemen (elektr. Erfassung der Arbeitszeit, Zielvereinbarungen)
- Bürokratische Kontrolle (P kontrolliert Handlungen und Ergebnisse des A)
- Informationsverbesserung (Informationsgefälle reduzieren)
Eigentümer / höchstes Beschlussorgan einer AG?
D/A: Hauptversammlung
CH: Generalversammlung
Wem obliegt die Kontrolle und Überwachung in einer AG?
D/A: Aufsichtsrat, Ausschüsse
CH: Verwatlungsrat, Revisionsstelle und Ausschüsse
Wem obliegt die Führung und Leitung einer AG?
D/A: Vorstand
CH: Verwaltungsrat und Geschäftsleitung
Was macht die Revisionsstelle?
Überprüft u.a. die Richtigkeit, Vollständigkeit und Ordnungsmässigkeit der Buchführung.
Bedeutung und Zweck von Corporate Governance?
Intern: Aufgestellte Verhaltensregeln begünstigen Entwicklung effizienter Prozesse / bieten Sicherheit und Unterstüzung für das Management beim Treffen von Entscheidungen.
Extern: Schutz der Aktionäre, durch offene Informationspolitik erhalten diese genaueren Einblick und können sich vergewissern, dass ihre Interessen gewahrt werden.
Welche zwei Aufgaben fallen unter die Materialwirtschaft?
Technische Aufgabe: Die erforderliche Menge und Qualität des Materials ist zur richtign Zeit am richtigen Ort bereitszustellen.
Wirtschaftliche Aufgabe: Die Kosten der Materialbeschaffung sind zu optimieren.
Welches sind die 5 Bestandteile der Materialwirtschaft?
- Beschaffungslogistik
- Produktionslogistik
- Lagerlogistik
- Absatzlogistik
- Entsorgungslogistik
Was sind Aufgaben der Beschaffungslogistik?
-Bedarfsermittlung: Wie viel Material wird benötigt?
-Beschaffungsmarktforschung: Welche Preise gelten auf dem Markt? Welche Lieferanten drängen sich auf?
Was sind Aufgaben der Lagerlogistik?
-Lagerung: Wo sollen die Materialien gelagert werden?
-Innerbetreiblicher Transport: Wie gelangen die Materialien zu den Verarbeitungsstellen?