SMPU

SMPU HSLU HS18

SMPU HSLU HS18


Ö. C.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über strategische Managementkonzepte für Unternehmen auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Methoden zur Analyse von Märkten, Branchen und strategischen Geschäftsfeldern (SGF), sowie auf die Entwicklung und Umsetzung von Unternehmensstrategien. Die Karteikarten behandeln Themen wie Wettbewerbsanalysen, Marktsegmentierung und die Identifikation von Kernkompetenzen. Sie richten sich an Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis für strategische Unternehmensführung vertiefen möchten, um fundierte Entscheidungen in der Unternehmensentwicklung zu treffen.
Flashcards
11
Students
1
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
01.01.2019 / 28.01.2019

Flashcards

Nenne 3 Realoptionen, so wie ein Nachteil und ein Vorteil.

Verwertungsrechte kaufen, Minderheitsbeteiligungen, Joint-Venture
Nachteil = Verzicht auf maximal mögliche Rendite
Vorteil = Risiken reduzieren

Was sind strategische Geschäftsfelder?

Ausschnitt aus dem gesamten Betätigungsfeld eines Unternehmens. Gliederung der Produkte und Märkte in der Umwelt, in der man sich bewegt. Ist ein Teil der Umwelt. Dient als Hilfsmittel zur Planung von Strategien.

Was sind strategische Geschäftseinheiten?

ein Unternehmensbereich, der für die Bearbeitung eines oder mehrerer GSF verantwortlich ist à die organisatorische Umsetzung.  Gliederung der Unternehmung in sinnvolle Einheiten. Ist ein Teil des Unternehmens. Dient als Führungsinstrument zur Umsetzung der SGF-Strategien.
SGE muss marktorientiert sein und die unternehmensinternen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Wenn ein SGE mehrere SGF zu bearbeiten hat, dürfen die Strategien nicht zu stark variieren.

Welche Methoden für Segmentierung der SGF gibt es?

Inside-Out-Methode = Produkt-Markt-Matrix (Produkte/Dienstleistungen in einer Achse auflisten und die bedienten Marktsegmente/Regionen auf der anderen Achse auflisten, danach Produkt-Markt-Kombinationen in möglichst homogenen SGF zusammenfassen, die viele Gemeinsamkeiten in Abnehmer, Konkurrenten, Kanäle etc. aufweisen.)

Outside-In-Methode = nur marktorientiert (Hauptbedürfnisse, welche das Unternehmen befriedigt, ermitteln und abstimmen mit welchen Produkten, Technologien und für welche Abnehmer diese Bedürfnisse abgedeckt sind.
Ziel = möglichst wenig homogene GSF, da so die Inside-Out-Methode ergänzt wird in den Punkten Markt-, Wettbewerbs- und Zukunftsorientierung.)
 

Welche Bereiche gibt es bei der Umweltanalyse?

Stakeholder
Unternehemensebene
Geschäfteinheitsebene (Globales Umfeld, Branche, Konkurrenz, Erfolgsfaktoren)

Welche Bereiche erfasst die Analyse des Globalen Umfeldes? (Trendentwicklung)

Wirtschaft
Technologie
Absatzkanal
Wertwandel
Politik
Ökologie
Demographie

Welches sind die 5 Wettbewerbskräfte?

Bedrohung durch neuen Konkurrenten
Bedrohung durch Ersatzprodukte
Verhandlungsstärke der Abnehmer
Verhandlungsstärke der Lieferanten
Rivalität unter Wettbewerbern

Was sind die Triebkräfte der Branchen?

Wegfall von Eintrittsbarrieren
Unternehmensübernahme und -zusammenschlüsse
neue Abnehmersegmente durch neue Technologien
Veränderung der Abnehmerstruktur (Konzentration)
Schnelle Verbreitung von Know-How
Marketinginnovationen (bsp: neue Vertriebskanäle)
Änderung der staatlichen Politik
Globalisierung

Was ist strategische Frühaufklärung?

Beschaffung und Aufbereitung strategischer Informationen mit dem Ziel Chancen und Gefahren frühzeitig zu erkennen um das Unternehmen vor Krisen zu schützen und neue Entwicklungen zu erkennen. 

Was sind Merkmale einer Kernkompetenz?

Einzigartig (Schützt vor Nachahmung)
Nachhaltige Wettbewerbsvorteile
Kombination von Ressourcen und Fähigkeiten
Schwierig zu imitieren
Wertvoll (Effizienz steigernd)

Welche strategischen Gesetzmässigkeiten gibt es?

Erfahungskurve (Stückkosten sinken aufgrund der kumulierten Erfahrung im Laufe der Zeit)
Economies of Scale (Kostenreduktion durch grössere produzierte Menge (Skalenerträge))
Leneszyklus (Entwicklung der Nachfrage, mögliche Substitutionsprozesse frühzeitig erkennen)
Technologielebenszyklus (Am Anfang ist Fortschritt noch langsam, da Wissensbasis aufgebaut werden muss, danach beschleunigt sich die Entwicklung)
Disruptive Innovation

Study