Haut
ZHAW BsC Pflege 1.HS
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M. V.
M. V.
Diese Karteikarten bieten einen detaillierten Einblick in die Anatomie und Physiologie der Haut, geeignet für Fortgeschrittene. Sie behandeln die verschiedenen Schichten der Haut, wie die Epidermis und Dermis, sowie deren Bestandteile wie Basalmembran und Langerhanszellen. Die Lernkarten erklären die Funktionen von Hautsensoren, Nervenendigungen und Rezeptoren, die für die Wahrnehmung von Reizen wie Druck, Vibration und Temperatur verantwortlich sind. Zudem werden Prozesse wie Wundheilung, die Rolle von Bindegewebe und die Unterscheidung verschiedener Hautdrüsen, einschließlich Talg- und Schweißdrüsen, behandelt. Diese Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Fachleute, die ihr Verständnis der Hautstruktur und -funktion vertiefen möchten.
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Cartes-fiches
Rezeptoren
- spezielle Empfänger für bestimmte Reizqualitäten
- als freie Nervenendigungen oder zusammen mit spezialisierten Zellen
- leiten die Reaktion in Form von elektrischen Impulsen oder chemischen Reaktionen weiter
Vater-Pacini-Lamellenkörperchen
- in der Unterhaut
- Druck und Vibrationstastkörperchen
- kommen auch in Organen, Muskeln und Gelenken vor
- bestehen aus
- zwiebelschalenartig angeordnete Bindegewebsschichten, zwischen denen Dentriten eingelagert sind
morphologische Unterteilung der Sensoren
- spezialisierte Sinnenszellen
- spezialisierte Nervenendigungen
- freie Nervenendigungen
Modalitäten des Fühlens
- umfasst dabei den Tastsinn, das Temperaturempfinden, Schmerz, LAge und Stellungssin
Pripriozeption
- Wahrnehmung des Körpers
- Wichtige Sensoren
- Muskelspindel (Längenmessung)
- Sehnenorgane (Spannungsmessung)
Einteilung der Sensoren nach Reiz art
- Exterozeptoren (Reize von aussen)
- Propriozeptoren (Reize von innen)
Nozizeptoren
- polymodale Rezeptorenart
- kann auf alle Reizarten reagieren, wenn sie stark genug sind
Schmerzreize
- werden über freie Nervenendigungen wahrgenommen
- nehmen mechanische, thermische und chemische Reize wahr
- alle Vorgänge die zu einer Schädigung des Gewebes führen, können Schmerzen auslösen
Zweipunkteschwelle
- Fähigkeit, zwei Reize getrennt voneinander wahrzunehmen
- beschreiben das räumliche Auflösungsvermögen eines bestimmten Hautareals
Hautrötung
- Durch Anstrengung und Aufregung
- erhöhte Aussentemperatur
- Alkoholkonsum
- Verbrennung
- Fieber
- entzüdndliche Hautveränderungen
Wundheilung
- alle Prozesse, die dazu führen, dass eine Wunde sich wieder schliesst
- der Körper bildet neues Gewebe und lässt neue Blutgefässe entstehen
- Einteilung in 3 Phasen
- Exsudation
- Granulation
- Epithelisierung
Exsudationsphase
- dauert durchschnittlich 4 Tage
- Phasenverlauf
- zuerst Verklebung der Wunde durch Gerinnungsvorgänge
- Erweiterung der umliegenden Blutgefässe --> erhöhte Durchlässigkeit
- Entstehung eines Wundödem
- Abbau von Bakterien und Gewebstrümmer
- Verzögerung der Wundheilung, wenn deutlich mehr Gewebsnekrosen abgeräumt werden müssen
Prolferationsphase
- ab dem 5. Tag
- Von den Wundränder her sprossen Kapillaren und Bindegewebszellen in das Wundbett ein
- Bildung eine gefässreichen Granulationsgewebes
- aufbau von Kollagenfasern
- und Wundkontraktion beginnt
Regenerationsphase
- Bindegewebe wird zellärmer und faserreicher
- Narbe festigt sich
- Wichtig für die funktionalität ist, dass das neue Gewebe richtig angelegt wird
Zwei Arten von Wundheilung
- Unterscheidung nach Art der Entstehung un Ausmass der Besiedelung mit infektiösen Erregern
- Primäre Wundheilung
- Wundränder nahe beieinander
- Bildung einer schmalen Narbe
- sekundäre Wundheilung
- Grössere Gewebedefekte, klaffende oder ältere Wunden oder bakteriell kontaminierte Wunden
- ausgedehnte Vernarbung von Granulationsgewebe
- dauert länger als die primäre Wundheilung