EMWI - Teil 1 ( Grundprinzipien des Wirtschaftens )

Kompetenzziele Teil 1 Grundprinzipien des Wirtschaftens Modul EMWI

Kompetenzziele Teil 1 Grundprinzipien des Wirtschaftens Modul EMWI


Michael Dräyer
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundprinzipien des Wirtschaftens und sind für verschiedene Niveaus geeignet. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Bedürfnisse, Effizienz, Effektivität, und das ökonomische Prinzip, sowie die Akteure im Wirtschaftskreislauf. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Berufstätige in der BWL, die ihre Kenntnisse über grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge vertiefen möchten.
Flashcards
11
Students
4
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
29.12.2018 / 27.01.2019

Flashcards

Ordnen sie die BWL in den Kontext der Wissenschaften vor

  • Realwissenschaft
    • Sozialwissenschaft
      • Wirtschaftswissenschaft
        • BWL

Nennen Sie die Gliederungs-/Strukturierungsprinzipien der BWL und deren Merkmale.

  • Funktionale Gliederung
    • Lässt sich auf alle Unternehmen anwenden, unabhängig vom Wirtschaftszweig
    • Führung, Produktion, Marketing, Finanzierung, Investition
  • Institutionelle Gliederung
    • Branchenbezogene Fragen und Problemstellungen
    • Abgrenzungskriterium ist die Zugehörigkeit zu diversen Wirtschaftszweigen
  • Genetische Gliederung
    • Bezieht sich auf den Lebenszyklus von Unternehmen, Technologie, Produkt und Branche
    • Gründungsphase
      • Standort- und Rechtsformwahl, Organisationsaufbau, Wahl des Geschäftsfelds
    • Betriebsphase
      • Leistungserstellung, Gang an Börse, Umstrukturierungen / Fusionen
    • Auflösungsphase
      • Unternehmenskrise, Insolvenz, Liquidation

Beschreiben Sie grob die wechselseitige Abhängigkeit zwischen Wirtschaft, Bedürfnissen und Bedarf.

Motor der Wirtschaft sind die Bedürfnisse der Menschen. Die Wirtschaft interessiert sich für Bedürfnisse, die sie als Anbieterin von Gütern und Dienstleistungen befriedigen kann.

Bedürfnisse sind mangelgefühle, unerfüllte Wünsche.

Bedarf = Bedürfnis + Kaufkraft + Zeit.

Bedürfnisse, die sich als Nachfrage nach einem Gut oder einer Dienstleistung äussern und begleitet sind von der notwendigen Kaufkraft und  Zeit.

Nennen Sie die unterschiedlichen Arten und Kategorien von Bedürfnissen.

  • Existenzbedürfnisse
  • Wahlbedürfnisse
    • Grundbedürfnisse
    • Luxusbedürfnisse

Welche Wirtschaftsgüter gibt es?

  • Materielle Güter
    • Produktionsgüter
      • Investitionsgüter
      • Werkstoffe
        • Rohstoffe
        • Hilfsstoffe
        • Betriebsstoffe
    • Konsumgüter
      • Gebrauchsgüter
      • Verbrauchsgüter
  • Immaterielle Güter
    • Diensleistungen
    • Rechte (Bsp. Patente)

Welche fünf Akteure gibt es im erweiterten Wirtschaftskreislauf?

  • Haushalte
  • Banken
  • Staat
  • Ausland
  • Unternehmen

Erklären Sie das Ökonomische Prinzip und seine Ausprägungsformen.

Das ökonomische Prinzip verlangt, das Produktionsergebnis (Output, Ertrag) und Produktionseinsatz (Input, Aufwand) zu optimieren.

  • Maximum-Prinzip (Input gegeben -> max. Output)
  • Minimum-Prinzip (Output gegeben -> min. Input)
  • Optimum-Prinzip (möglichst günstiges Input-Output-Verhältnis)

Was ist der Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität?

  • Effizienz
    • Messgröse: Produktivität
    • Betrachtung: mengenmässig
  • Effektivität
    • Messgrösse: Wirtschaftlichkeit und Rentabilität 
    • Betrachtung: wertmässig 

Anhand welcher Kennzahlen kann man die Effizienz und Effektivität messen?

Effizienz (mengenmässige Betrachtung):

  • Produktivität = Output / Input
    • Arbeitsproduktivität ( produzierte Anzahl / Arbeitsstunden )
    • Maschinenproduktivität ( produzierte Anzahl / Maschinenstunden )
    • Flächenproduktivität (Umsatz / m2)

Effektivität (wertmässige Betrachtung):

  • Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand
    • Leistung / Kosten
    • Sollkosten / Istkosten
  • Gewinn / Rentabilität
    • Gesamtkapitalrentabilität = Gewinn + Fremdkapitalzins / Gesamtkapital * 100
    • Eigenkapitalrentabilität = Gewinn / Eigenkapital * 100
    • Umsatzrentabilität = Gewinn / Umsatz * 100

Management ist in funktionell und institutionelles Management aufgeteilt, nennen Sie drei Managementfunktionen im Unternehmen.

  • Planung
  • Organisation
  • Kontrolle

Nennen Sie die Handlungsebenen im Management sowie deren Hauptproblem und Kernaufgaben

  • normativ (Warum?)
    • Problem: Legatimitionsdruck
    • Unternehmenszweck ethisch begründen
  • strategisch (Was?)
    • Problem: Innovationsdruck
    • Aufgabe: Wettbewerbsvorteil sicherstellen
  • operativ (Wie?)
    • Problem: Kostendruck
    • Aufgabe: Tagesgeschäft verrichten und Abläufe und Prozesse effizient gestalten

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