IMIT16 - Informatik

Einsatzmöglichkeiten im privaten Bereich und in Unternehmen

Einsatzmöglichkeiten im privaten Bereich und in Unternehmen


M. B.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende IT-Konzepte und -Systeme, die für die Berufslehre relevant sind. Sie decken Themen wie Unternehmensmanagement, SAP-Systeme, Software-Management und Netzwerktechnologien ab, einschließlich spezifischer Module wie Sales and Distribution (SD) und Supply Chain Management (SCM). Die Karteikarten sind besonders nützlich für Auszubildende in der Informatik, da sie praktische Beispiele und Anwendungsbereiche von IT-Systemen sowie deren Integration in betriebliche Prozesse vermitteln.
Karten
94
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
26.12.2018 / 09.02.2021

Lernkarten

E-Business

E-Business ist eine zusammenfassende Bezeichnung für Geschäfte, die über das Internet abgewickelt werden.

E-Commerce

E-Commerce ist eine zusammenfassende Bezeichnung für den elektronischen Handel über das Internet.

EDI

EDI steht als Abkürzung für Electronic Data Interchange (übersetzt etwa: "Elektronischer Datenaustausch").

Es handelt sich um standardisierte Verfahren für den Austausch elektronischer Dokumente. EDI wird vor allem für die Kommunikation zwischen Unternehmen eingesetzt.

ECM (Enterprise Content Management)

Beim Enterprise Content Management (ECM) wird der Begriff Content sehr weit gefasst. Er deckt sämtliche Informationen ab, die im Unternehmen benötigt werden.

ERP (Enterprise Resource Planning)

ERP steht für Enterprise Resource Planning (übersetzt etwa: "Planung von Unternehmensmitteln").

Gemeint sind damit die Planung und Steuerung aller wesentlichen betrieblichen Aktivitäten unter Berücksichtigung sämtlicher vorhandener Mittel

XML (Extensible Markup Language)

Die Sprache XML (Extensible Markup Language) unterstützt die Unterteilung eines Dokuments in verschiedene Ebenen. XML ist lose mit HTML verwandt.

Da XML von vielen Anwendungen unterstützt wird, kann die Sprache auch für die plattform- und anwendungsübergreifende Verteilung von Informationen benutzt werden.

FI-Finanzwesen

FI-Finanzwesen ist ein zentrales Modul des SAP-Systems. Es gehört zum Anwendungsbereich Rechnungswesen und enthält unter anderem die Kreditoren-, die Debitoren- sowie die Hauptbuchhaltung.

FI steht als Abkürzung für Financial Accounting (übersetzt: "Finanzbuchhaltung")

GUI (Graphical User Interface)

GUI steht als Abkürzung für graphical user interface - die Benutzeroberfläche eines Systems

Groupware

Groupware wird für die Zusammenarbeit in einer Arbeitsgruppe eingesetzt. Durch eine Groupware können zum Beispiel Besprechungen in der Arbeitsgruppe weitgehend automatisch geplant werden.

Hauptbuchhaltung

In der Hauptbuchhaltung laufen die Daten der Nebenbuchhaltungen zusammen. Zu den Nebenbuchhaltungen gehören zum Beispiel die Debitoren- und die Kreditorenbuchhaltung.

Heterogene Landschaft

Eine heterogene Landschaft bezeichnet in der Informationstechnologie einen stark voneinander abweichenden Aufbau der einzelnen Rechner und Techniken.

Das Gegenteil einer heterogenen Landschaft ist eine homogene Landschaft.

Home Office

Home Office bedeutet übersetzt so viel wie "Büro zu Hause" oder "Arbeitszimmer". Gemeint ist damit aber auch oft der private Einsatz eines Computers.

Homogene Landschaft

Eine homogene Landschaft bezeichnet in der Informationstechnologie einen möglichst identischen Aufbau der Hard- und Software der einzelnen Rechner sowie möglichst identische Techniken.

Das Gegenteil einer homogenen Landschaft ist eine heterogene Landschaft.

HTML

HTML (Hypertext Transfer Markup Language) ist eine Seitenbeschreibungssprache, mit der zum Beispiel Internet-Seiten erstellt werden.

HTML-Editor

Ein HTML-Editor ist ein Werkzeug zur Erstellung von Internetseiten im HTML-Format. Viele moderne HTML-Editoren verfügen aber auch über Funktionen, die mit zum Content Management gehören - zum Beispiel die Verwendung zentraler Layouts oder umfangreiche Verwaltungsfunktionen.

Information Warehouse

Information Warehouse ist eine andere Bezeichnung für Data-Warehouse

Insel-Lösung

Als Insel-Lösung wird eine Anwendung bezeichnet, die isoliert arbeitet und nicht auf Daten anderer Anwendungen zugreifen kann beziehungsweise anderen Anwendungen keine Daten zur Verfügung stellen kann.

Integrierte betriebswirtschaftliche Standard-Software

Integrierte betriebswirtschaftliche Standard-Software deckt umfassend die Anforderungen und Aufgaben iin einem Unternehmen ab.

Die Verarbeitung eines Vorgangs erfolgt nicht isoliert, sondern über mehrere Teile der Anwendung. Dabei werden die Informationen in einer zentralen Datenbank gespeichert.

Grundsätzlich ist die Software branchenneutral und kann in Unternehmen unterschiedlichster Grösse ein gesetzt werden.

Intranet

Ein Intranet ist ein firmeninternes Netzwerk, das dieselben Technologien wie das Internet benutzt. Der Zugriff ist aber nicht für jedermann möglich, sondern nur für Mitarbeiter im Unternehmen selbst

Knowledge Management

Beim Knowledge Management wird der Begriff Content auf das Wissen beschränkt, das in einem Unternehmen vorhanden ist.

Komponente (SAP)

Eine Komponente ist ein Teil eines Moduls im SAP-System. Das Modul FI-Finanzwesen enthält zum Beispiel unter anderem die Komponenten Debitorenbuchhaltung, Kreditorenbuchhaltung und Hauptbuchhaltung.

Kreditor

Ein Kreditor ist ein Lieferant eines Unternehmens.

Kreditorenbuchhaltung

In der Kreditorenbuchhaltung werden Belege zu den Kreditoren gebucht. Ein typisches Beispiel ist die Eingangsrechnung eines Lieferanten.

Die Kreditorenbuchhaltung ist eine Nebenbuchhaltung.

Lotus Notes

Lotus Notes ist ein weitverbreitetes Groupware-System von IBM

Minirechner

Minirechner sind Computer, deren Leistungsfähigkeit ursprünglich zwischen den Personal Computern und den Grossrechnern lag. Mittlerweile hat sich aber die Grenze zu den Personal Computern verwischt.

MM-Materialwirtschaft

MM-Materialwirtschaft ist ein Modul des SAP-Systems. Es gehört zum Anwendungsbereich Logistik und unterstützt unter anderem die Beschaffung, die Bestandsführung und die Materialverwaltung.

MM steht als Abkürzung für Materials Management (übersetzt: "Materialwirtschaft")

Modul

In der Informationstechnologie ist ein Modul - allgemein betrachtet - eine Einheit in einem Gesamtsystem, die eine fest umrissene Aufgabe hat. Ein Modul besteht in der Regel selbst aus einzelnen Teilen und kann beliebig ausgetauscht werden.

Beim SAP-System ist ein Modul ein Teil eines Anwendungsbereichs. So gehört zum Beispiel das Modul FI-Finanzwesen zum Anwendungsbereich Rechnungswesen.

NC-Maschine

Eine NC-Maschine ist eine numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine. Die Maschinen werden häufig über Lochstreifen gesteuert.

Office-Paket

Ein Office-Paket ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Standard-Programme. Häufig enthält ein Office-Paket eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, ein Datenbank-System und ein Präsentationsprogramm

PDF

PDF ist ein Quasi-Standard für die plattform- und anwendungsübergreifende Darstellung von Dokumenten. Die Anzeige der Dokumente erfolgt über eine spezielle Software - den Adobe Reader.

PDF steht für Portable Document Format.

Personalwirtschaft

Die Personalwirtschaft ist ein Anwendungsbereich des SAP-Systems. Er deckt unter anderem die Personalabrechnung, die Personalverwaltung und die Personalplanung ab.

Portal

In der Informationstechnologie versteht man unter einem Portal eine zentrale Anlaufstelle, in der ein Anwender individuelle massgeschneiderte Informationen erhält. Über viele Portale können auch Anwendungen aus unterschiedlichen Systemen gestartet werden.

PP-Produktionsplanung und -steuerung

PP-Produktionsplanung und -steuerung ist ein Modul des SAP-Systems. Es gehört zum Anwendungsbereich Logistik und unterstützt die Planung, Ausführung und üUberwachung der Fertigung.

PP steht als Abkürzung für Production Planning (übersetzt: "Produktionsplanung").

Redaktionssystem

Ein Redaktionssystem ist ein spezielles Software-System, das in Verlagen eingesetzt wird. Es weist ähnliche Funktionen wie ein Content-Management-System auf, ist aber sehr viel stärker am Satz von Dokumenten orientiert.

Der Begriff wird zum Teil auch für kleinere Content-Management-Systeme benutzt.

Replikation

Die Replikation ist ein spezielles Verfahren zum Abgleich von Informationen in Datenbanken. Dabei können unterschiedliche Informationen zusammengeführt werden.

Rollout

Als Rollout bezeichnet man die Einführung und Verteilung neuer Software in einem Unternehmen.

Sammel-E-Mail-Adresse

Sammel-E-Mail-Adressen gehen nicht direkt an eine Person. Eine typische Sammel-E-Mail-Adresse ist info@.... Über das Mail-System im Unternehmen werden Nachrihten an solche Adressen dann an einen konkreten Empfänger weitergeleitet.

SAP Business Suite

Die SAP Business Suite ist eine weitverbreitete integrierte betriebswirtschaftliche Standard-Software der SAP AG

SAP ERP

SAP ERP ist der Kern der SAP Business Suite

SAP R/3

SAP R/3 ist der Vorgänger von SAP ERP beziehungsweise der SAP Business Suite

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