PEAS
Personalarbeit, Sozialversicherung, Lohnadministration, Arbeitsrecht
Personalarbeit, Sozialversicherung, Lohnadministration, Arbeitsrecht
-
- 1 / 201
-
Lernkarten
Welche Versicherung kommt zum Tragen? (mehrere Antworten möglich)
Verlust des Einkommens wegen Alter
Welche Versicherung kommt zum Tragen? (mehrere Antworten möglich)
Einkommensausfall der Hinterlassenen wegen Todesfall
Welche Versicherung kommt zum Tragen? (mehrere Antworten möglich)
Einkommensverlust wegen Invalidität
Was ist das Ziel der 1. Säule?
Sicherung des Existenzbedarfs im Alter, bei Invalidität und im Todesfall.
Wer ist bei der 1. Säule beitragspflichtig?
Alle Personen die in der Schweiz arbeiten und/oder wohnen.
ab 1. Jan nach 17. Geburtstag Beitragspflicht nur für Erwerbstätige
ab 1. Jan nach 20. Geburtstag bis Rentenalter für ALLE
ab Rentenalter nur für Erwerbstätige
Altersleistungen der AHV an die Versicherte Person
- Altersrenten
- Kinderrenten
- Hilflosenentschädigung
- Hilfsmittel
Todesfallleistungen der AHV an Hinterlassene
- Witwenrente
- Waisenrente
Mindestbeitrag AHV
CHF 482
AHV
Mindestrente
Höchstrente
Ehepaarrente max.
max. CHF 2370
min. CHF 1185
max. CHF 3555
Was macht die IV und gemäss welchem Grundsatz handelt sie?
Die IV sichert die Existenzgrundlage bei Invalidität. Das tut sie primär mit Eingliederungsmassnahmen. Grundsatz: Eingliederung vor Rente.
Leistungen der IV
- Massnahmen der Frühintervention (Anpassung Arbeitsplatz, Berufsberatung)
- Eingliederungsmassnahmen (Hilfsmittel wie Treppenlift)
- Renten (Invaliden- u. Kinderrente)
- Hilflosenentschädigung
Bedingungen für Anspruch Invalidenrente
mind. 40% arbeitsunfähig
mind. 3 Jahre Beiträge entrichtet
Höhe der IV Rente
min u. max. analog AHV
0-39% Invalid keine Rente
40-49% 1/4 Rente
50-59% 1/2 Rente
60-60% 3/4 Rente
70-100% volle Rente
Wofür sind die EL?
Helfen dort, wo AHV und IV nicht ausreichen, um minimalen Lebensbedarf zu sichern.
Was geschieht, wenn jemand der IV-Gelder bezieht, das Pensionsalter erreicht?
IV-Rente wird durch AHV Rente abgelöst
Beitragssätze AHV, IV, EL
AHV 8.4 (je 4.2)
IV 1.4 (je 0.7)
EL keine Beiträge (wird durch Steuermittel finanziert)
Obligatorische Krankenpflegeversicherung KVG
obligatorisch
gewährt Leistungen bei Krankheit, Unfall und Mutterschaft
übernimmt Kosten für Diagnose und Behandlung
Selbstbeteilung, bestehend aus Franchise und Selbstbehalt
Krankenversicherer müssen Versicherungspflichtige ohne Vorbehalte versichern, man ist in der Wahl der KVG frei und kann auch wechseln
Wer ist obligatorisch UVG versichert?
Arbeitnehmende und Arbeitslose während des Bezugs von Taggeld
Selbstständigerwerdbende können sich freiwillig versichern
max. versicherter Lohn CHF 148200
UVG Umfang des Versicherungsschutzes bei mehr als 8 Wochenstunden bei einem AG?
UVG Umfang des Versicherungsschutzes bei weniger als 8 Wochenstunden bei einem AG
UVG Umfang des Versicherungsschutzes bei Arbeitslosen während Taggeldbezug
Nachdeckung UVG
Für BU endet der Versicherungsschutz Ende Arbeitsverhältnis
NBU dauert nach Beendigung noch 31 Tage fort
Möglichkeit für max. 6 Monate eine Abredeversicherung abzuschliessen
Höhe der Beiträge NBU und BU
Höhe der Prämie hängt von der betrieblichen Tätigkeit ab
BU zu Lasten AG
NBU Arbeitnehmer
Was sind BU?
Unfälle, die sich bei der Ausübung des Berufs ereignen, inkl. Pausen
Was sind NBU?
Nichtberufsunfälle, die nicht im Zusammenhang mit Erwerbstätigkeit entstehen. (Haushalt, Freizeit)
Was sind Berufskrankheiten?
Krankheiten, die bei der beruflichen Tätigkeit durch bestimmte Arbeiten oder schädigende Stoffe verursacht werden.
Unfalltaggeld
Die ersten beiden Tage gelten als Karenztage, sie sind nicht durch die oblig. UVG bezahlt. Danach beträgt das Taggeld max. 80% des versicherten Lohnes (max. 148200)
Leistungen der Unfallversicherung
Pflege- und Sachleistungen (Behandlungskosten)
Geldleistung an den Versicherten (Taggeld, Invalidenrente, Integritätsentschädigung, Hilflosenentschädigung)
Geldleistungen an Hinterlassene
Unterschiede der Militärversicherung zu anderen Sozialversicherungen?
MV richtet sich nach dem Haftpflichtrecht
Durchführung liegt bei der Suva, dort werden auch Schäden gemeldet
grösstenteils durch Steuern finanziert
Vorteile einer kollektiven Kranketaggeldversicherung für den Arbeitgeber
-Abtretung des Risikos an einen Versicherer
-Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften
-Prämienkosten sind einfacher zu kalkulieren als potenzielle Arbeitsausfälle
-Wahrnehmung der sozialen Verantwortung
Situation der Kollektiven Krankentaggeldversicherung in der Schweiz
Taggeldversicherung ist in der CH nicht obligatorisch
Arbeitnehmer die durch Krankheit arbeitsunfähig werden, sind deutlich schlechter gestellt als bei Unfall oder Mutterschaft. In GAV ist die Krankentaggeldversicherung meist vorgeschrieben.
Leistungen der Krankentaggeldversicherung
nach einer Wartefrist von max. 60 Tagen werden 80% des Lohnes während max. 730 Tagen ausgerichtet
Was ist eine UVG-Zusatzversicherung?
wird freiwillig durch den AG abgeschlossen
Deckt Leistungen ab, die durch UVG nicht abgedeckt sind (Lohn über CHF 148200, privat oder halbprivat Spital etc.)
Leistungen des EO
Grundentschädigung von min 62 / max 196 pro Diensttag
Kinderzulage
Betreuungskostenzulage bei mehr als 2 aufeinanderfolgende Tagen Dienst
Betriebszulage bei sebstständiger Erwerbstätigkeit
Beitragssatz für EO und MSE
0.45 % (0.225 für AN und AG)
Leistungen der MSE
Taggeld von 80% des Lohns max. 196 pro Tag vom Tag der Niederkunft bis max. 14 Wochen nach der Geburt. Wird durch Beiträge an die EO finanziert
Familienzulagen Finanzierung
Werden von Arbeitgebern und Selbsständigerwerbenden finanziert
Leistungen der Familienzulagen
Rahmenvorgaben des Bundes mind.
CHF 200 pro Kind
CHF 290 Kind in Ausbildung
Kantone bieten teilweise erweiterte Leistungen (Geburts- und Adoptionszulage)
Ziel der beruflichen Vorsorge?
Fortsetzung der bisherigen Lebenshaltung
Eintrittsschwelle BVG
21330